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Autor Nachricht
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Mai 05, 2011 8:51 pm    Titel:

Das Problem bei ISDN ist, dass es keine Stern Verkabelung ist sondern eine Bus Verkabelung. Die von mir benannte FritzBox ist lediglich ein ISDN analog Wandler.

Natürlich gibt es dazu auch Alternativen. Wenn du was ganz exellentes haben willst, nimmst du die Auerswald COMpact 4410 USB. Damit bist du so flexibel wie man nur irgend sein kann. Allerdings solltest du dir da gleich das COMpact
2S0-Modul mitbestellen. Da du ja früher oder später auf ISDN telefone umstellen willst.

Du könntest auch eine günstige 7170v2 nutzen. 3mal analog Amt und ein S0. Das würde für deine Konfiguration (2 mal analog bei den Eltern, 1 mal analog Fax und einmal ISDN Telefon) genau reichen. Wenn du dies allerdigs erweitern willst hilft dann nur ein ISDN Telefon und ein entsprechender ISDN Bus, welcher bei Stern Verkabelung am besten durch einen Aktiver ISDN Anschlussverteiler sichergestellt wird.

Hier mal ein Bild zur 7170v2
http://www.router-faq.de/index.php?id=anschluss&hw=fbfonwlan7170v2isdn

LG Joe
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 2:05 pm    Titel:

Hallo und sorry für die späte Antwort - war im Baustress icon_smile.gif

Es nimmt langsam aber sicher Formen an. Über das Netzwerk bin ich mir eigentlich relativ einig mittlerweile. Das mit dem Telefon und dem Internet-Zugang ist noch immer mein Problembereich.

Nochmal grob der Aufbau:

Im Keller ein 19"-Schrank mit 24-Port-Patchfeld, 24-Port Gigabit-Switch und TK-Anlage.

Vom Patchfeld aus werden die 12 Doppeldosen über voll aufgelegte Cat7-Kabel verteilt.

Hinter dem Patchfeld steckt ein 24-Port-Gigabit-Switch.

Hier gehen die Probleme los. Der Switch kostet allein 500 Euro etwa. Gibt es da nichts vernünftiges, was man auch bezahlen kann? Ich mein so bin ich bei run 1000 Euro allein fürs Netzwerk, da ist noch keine TK-Anlage dabei. Ich hatte mit 800 Euro insgesamt gerechnet...

Und mit der TK-Anlage bin ich mir immer noch nicht schlüssig, was ich brauche, und was nicht. Joe hat brauchbare Hinweise gegeben, aber irgendwo machen sie mich auch nicht glücklich. Vielleicht fehlt mir da auch einfach zuviel Background. Da ist die rede davon, dass ISDN ja Bus-System ist - das habe ich auch soweit verstanden. Man muss also nicht sternförmig alles anschließen, sondern per Bus. Aber was bedeutet das für mich? Ich will doch gar keinen Bus - bzw. kann auch garkeinen aufbauen, da ich dann ja jeden Telefonanschluss doppelt anbinden müsste!?!

Was ich will ist lediglich, dass im Keller eine TK-Anlage steht mit 2 bis x Anschlüssen, die ich dann (wie auch immer) mit einzelnen Ports des Patchfeldes über RJ11-Stecker anschließe, und dann an der Dose die zu dem entsprechenden Patchfeld-Port führt im OG mein (Analog)-Telefon einstecke.

Geht das so oder nicht? Oder fehlt noch was?

Und dann stellt sich halt die Frage (und ich denke darauf will Joe mich hinweisen), was passiert, wenn ich statt der Analog-Geräte mal ISDN-Telefone oder ein Fax anschließen will. Das sollte bei einem voll gepatchten Anschluss keinen Unterschied machen, außer dass im Keller dann eine ISDN-Anlage hängt, statt einer ISDN-TK mit analogen Ausgängen... Oder bin ich jetzt total verwirrt?

Mal noch mein vorliegendes Angebot - wenn was vollkommen überteuert aussieht, bitte melden icon_smile.gif

- Triton 19" Wandgehäuse 6HE mit Glastür: 130,00 Euro
- D-Link Layer2 24port Gbit-Switch, managebar und stackable: 560,00 Euro
- Patchfeld Cat6 24port, 19": 37 Euro
- Draka Installationskabel S/FTP Cat7, PiMF, UC900 SS23: 0,90 Euro / Meter
- Patchkabel 0,5m PiMF S/STP Cat6: 1,00 Euro / Stück
- BTR Unterputzdose Cat6,2port: 10,00 Euro / Stück
- D-Link DSL Router mit ADSL2+ Modem und Switch: 55,00 Euro

Eine TK-Anlage fehlt in dem Angebot wie eingangs erwähnt...

Gesamtpreis für 250m Verlegekabel und 10 Patchkabel insgesamt dann 1200 Euro plus eine TK-Anlage. Also rund 500 Euro über mein erstes Kostenziel hinausgeschossen...

Gruß,
Dirk
daKrueml
Universalmuffe


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beiträge: 3014
Wohnort: Köllefornien

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 2:55 pm    Titel:

D-Link? Ernsthaft?

HP Procurve 1810, liegt unter 200€ und ich gefühlte 20x besser.

Genauso der Router... Linksys solltest du bei gleichem Geld definitiv vorziehen.
_________________
Gruß,
Martin

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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 3:31 pm    Titel:

Ist der HP Procurve 1810G-24 denn in der Lage getrennte Netze zu erstellen - sprich managed?

Welchen Router würdest Du empfehlen?
Stenging
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 14.10.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Mühldorf a. Inn

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 3:43 pm    Titel:

Hallo,

also der HP Switch ist managed. Also ich würde dir auch ein einzelnes DSL Modem empfehlen und einen Router dahinter z.B. die Zyxel USG 20 oder eben einen Linksys WRT54 mit DDWRT Software.
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 4:00 pm    Titel:

Hallo Stenging!

Danke für Deine Hilfe. Hast Du auch greifbare Argumente, warum gerade diese Komponenten?

Warum würde ein externes Modem und ein Router mehr Sinn machen?

Meine "Angst" ist, dass dann am Ende da unten im Keller 10 Geräte stehn, die Krach machen, die Strom fressen, und die - nüchtern betrachtet - vollkommen unnötig sind.

Nicht falsch verstehn, ich lass mich sehr gerne eines besseren belehren - ich seh nur noch keine Vorteile davon das alles zu trennen.

Ich kann also mit dem HP zwei getrennte Netze aufbauen, die sich mit ACLs untereinander erreichen können, sich eine Internetleitung teilen, ansonsten aber vollkommen getrennt voneinander sind?

Die ACLs lege ich dann vermutlich im Router bzw. der Firewall fest, korrekt? Hat diese dann zwei IP-Adressen und stellt für das jeweilige Subnetz den Gateway?
Stenging
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 14.10.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Mühldorf a. Inn

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 4:44 pm    Titel:

Hallo,

also Modem und Router getrennt deswegen, weil es nicht recht viele Router mit Modem gibt die so richtig toll sind. Krach macht keines von den beiden Geräten, weil es keine Lüfter hat.

Die Zyxel USG20 ist ein Router mit Firewall mit dem man deine Wünsche erfüllen kann, auch in Verbindung mit dem HP Switch.

Link Router: http://www.zyxel.de/web/product_family_detail.php?PC1indexflag=20040908175941&CategoryGroupNo=F5C2FDD7-B829-4990-9DA7-11E3E6B3A2EE

Auch ist der Preis dann ok, weil ein ADSL Modem kostet nicht wirklich viel und das muss ja nur als "dumme" Bridge dienen.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 9:15 pm    Titel:

Hmmm...

Also das halte ich für ein Gerücht. Die internen Modems stehen den externen Modems in nichts nach. Denn bei beiden gibt es gute und weniger gute.

Beispiel?
http://www.glasfaserinfo.de/board/topic,8725.html

Komischerweise stehen auch hier interne Modems relativ weit am Anfang durchmischt mit externen Geräten.

Außerdem kann ich von der Zyxel nur abraten. Nicht weil es ein schlechtes Gerät ist, sondern weil die einfach viel zu teuer ist und ohne ende Funktionen hat die kein Privatanwender jemals nutzt.

Steht auch so in der Beschreibung:
Zitat:
Bei der ZyWALL USG 20 handelt es sich um eine High-Performance Deep Packet Inspection Sicherheitsplattform für kleine Unternehmen oder Außenstellen.


Bevor ich die Zywall kaufen würde, würde ich eher zum Draytek Vigor2820VS greifen. Da ist die Telefonanlage, Firewall, Router und DSL Modem inclusieve. Zudem ist er mit dem notwendigen Rackmount 19" fähig und nur geringfügig teurer.

Allerdings wäre das auch schon die premium Lösung. Für mich privat würde ich zu einer FritzBox greifen. Zwei analoge Geräte können selbst die aktuellsten und für dich gibt es ein ISDN Gerät. Weitere geräte sind durch einen ISDN Bus als ISDN Geräte anzumelden.

Asls Switch dahinter den bereits erwähnten HP Switch. bei 200€ für den HP Switch und 190€ (dafür bekommst das Flagschiff die 7390) für die Fritte bist mit TK Anlage und Switch bei 390€. Dies dürfte deinen Bedürfnissen sehr entgegen kommen.

Sollte dir dann doch noch etwas fehlen in der FritzBox hast du schon erwähnt, dass du dich mit IP Tables auskennst und somit vermute ich auch, dass du etwas Kentnisse von Linux hast. Somit kannst die Box jederzeit mit Freetz erweitern. Zur verfügung stehende Packete findest du hier:

http://freetz.org/wiki/packages

Solltest du Probleme haben das umzusetzen, helfe ich natürlich auch gerne weiter.

LG Joe
_________________
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blackfir3
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 24.06.2008
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2011 9:37 pm    Titel:

Ein Schrank mit 6 HE? Ich persönlich würde den bisschen größer nehmen.
Ich habe: Steckdosenleiste, Rangierpanel, Patchfeld, Rangierpanel, HP Procurve 1810G-24 (zusammen 5 HE) und dann ganz unten noch einen Fachboden mit nem Synology NAS (4 HDDs) das nimmt auch nochmal knapp 5 HE weg. Habe ich in meinem 12 HE Schrank noch 2 frei.
Meiner ist übrigens eine Rittal Quickbox, gebraucht gekauft über Onlineauktion.
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 9:37 am    Titel:

Danke für den Hinweis blackfir3. Daran hatte ich garnicht gedacht, dass da auch mal ein NAS rein soll eventuell. Aber da "höher" nicht wirklich preislich was aus macht, werd ich tatsächlich auf 12 oder gar 16 HE gehen. Im Keller ist eh genug Platz.

Die ZyWall USG 20 kostet rund 180 Euro habe ich gesehn. Das Datenblatt überzeugte mich - bis ich den Post von Joe gelesen habe. Denn was mir vollkommen neu war: Die FritzBox lässt zu, dass man selbst auf Linux-Ebene in die Konfiguration eingreift?

Ist das tatsächlich so, ohne groß irgendwelche Schutzmechanismen "knacken" zu müssen?

Die Kenntnisse sind vorhanden. Linux ist mir gefügig, IPTables ebenfalls. Das ist nicht das Problem.

Aber meine Kernfrage die ich immer noch nicht beantworten kann - auch nach Euren zahlreichen Posts: Was ist mit den Telefonen?

Netzwerk ist soweit klar. Ich lege ALLE Dosen vollständig mit Cat7-Kabel aufs Patchfeld auf. Neben das Patchfeld kommt dann der benannte HP-Switch. Der Switch wird dann an einen Router angeschlossen - welcher das ist ist noch zu klären, genauso ob internes oder externes Modem. Somit ist die Internet-Seite aber save. Ich habe einen Internetzugang, und die Möglichkeit zwei ansonsten vollständig getrennte Netze darüber zu betreiben. Über ACL kann Netz1 auf Netz2 zugreifen, ansonsten ist alles dicht. Notfalls kann ich auch noch eine DMZ einrichten für einen Heimserver. Das ist alles soweit klar, damit kenn ich mich aus, sofern es die Hardware hergibt.

Aber Telefon ist mir immer noch unklar. Vielleicht bin ich einfach zu blöd und raff irgendwas nicht. Fakt ist, meinen Eltern brauche ich nicht damit zu kommen, ein ISDN Telefon zu kaufen. Die sind stolz wie Oscar, dass sie mit ihrem Analog-Gerät zurecht kommen mittlerweile. Das ist ein schnurlos-Telefon mit insgesamt 3 Mobilteilen. Funktioniert - und solls auch weiterhin icon_smile.gif
Also MUSS die TK-Anlage (sei sie nun mit DSL Modem und Router, oder standalone, oder was auch immer) mindestens ein Analogtelefon unterstützen.

Was ich mittlerweile glaube verstanden zu haben: Ich kann an den NTBA noch ein weiteres ISDN-Gerät (bzw. einen Bus) anhängen. Ich würde also das Telefon meiner Eltern über die TK-Anlage laufen lassen, den TAE-Stecker aufs Patchfeld bringen, und ins EG leiten, und das Telefon dort dann statt über TAE über RJ11(45) an die Dose anschließen. Damit ich keine Kabel kaputtmache, steck ich da einfach einen TAE/RJ11-Konverter dazwischen und das läuft.

Weiterhin gehe ich vom NTBA am zweiten S0-Anschluss dann an einen ISDN-Mehrfachverteiler, und von dem dann auf die Patchfeld-Ports, an denen im OG ein ISDN-Telefon hängt. Korrekt soweit?

Wenn ja, dann kann ich im OG dann 2-3 Telefone anschließen. Was mir dann aber nicht klar ist: Kann ich in diesem Aufbau dann auch zwischen den im OG angeschlossenen Telefonen telefonieren? Also quasi im Büro sitzen, und mit der Frau im Wohnzimmer reden? Und weitergedacht: Vom Büro einen eingehenden Anruf ins Wohnzimmer weiterleiten?

Ich pack mal noch eine Skizze dazu, vielleicht wirds dann klarer icon_smile.gif



Die Leitung Modem -> Router ist natürlich Ethernet, kein ISDN icon_smile.gif

Hier gehe ich davon aus, die FritzBox (oder Alternative) kann analog UND ISDN, und ist vom Modem und vom Router getrennt. Natürlich kann auch alles in einem Gerät sein.
Stenging
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 14.10.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Mühldorf a. Inn

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 9:55 am    Titel:

Also ich bleib mal bei meiner Meinung mit der ZyWall weil ich von der Qualität überzeugt bin und auch vom Service.
Habe hier Geräte die laufen seit 2 Jahren ohne Neustart fehlerfrei.

Als TK Anlage würde ich hier bei deiner Zusammenstellung eine Auerswald ComPact 3000 ISDN dran klemmen, mit der kannst du das alles verwalten was du brauchst, die Analogen Geräte der Eltern, VoIP und ISDN.

http://www.auerswald-marketing.de/infodocs/cp3000ge.pdf

Mit dem Zyxel Router und der TK- Anlage bist du auf der sicheren Seite und gerüstet für die nächste Zeit.
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 10:05 am    Titel:

Hast Du auch Preise?

Alles in Allem würde ich gern unter 1000 Euro bleiben - inklusive Kabel, Dosen, TK-Anlage, Router, Modem, Switch, Patchfeld,...

Die Frage nach den _ungefähren_ Preisen stellt sich übrigens an alle die Vorschläge machen icon_smile.gif

Edith meinte:

Hab jetzt mal nachgeschaut.
Die Auerswald da kostet rund 130 Euro.
Die ZyWall wie schon erwähnt 180 Euro.
Dazu der HP-Switch für 190 Euro.
Ein Patchfeld für 40 Euro.
Ein 19"-Schrank schätze ich einfach mal 100 Euro.
250 Meter Cat7 Verlege-Kabel nochmal gute 200 Euro.
Die Dosen werden denke ich bei 10 Euro pro Doppeldose liegen, was dann nochmals etwa 100 Euro macht.

Zusammen etwa 950 Euro. Fehlt noch was? Gehts günstiger? Was kostet die Fritzbox-Lösung etwa? @ Joe?
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 12:45 pm    Titel:

Ok, ich mache dir mal ne Skizze wie das mit der FritzBox ausschauen würde und einen Kostenüberschlag.



So würde es mit einer FritzBox 7170 ausschauen.
Daran kannst du direkt 3 analoge Geräte anschließen. (zwei mal durch RJ11 und einmal als Klemmen).
Internet ist klar denke ich.
Nun zu dem ISDN Teil. Die FritzBoxen haben einen internen ISDN S0 Bus. Hier kannst du ein ISDN Telefon anschließen (ist an der FritzBox ein RJ45 Port). Oder du klemmst daran eine weitere Telefonanlage an (wie Eumex oder Auerswald oder was weiß ich... Dies kann man machen wenn die drei analogen Anschlüsse nicht reichen). Oder du nimmst diesen Port und machst daraus einen ISDN Bus. Dann kannst du daran bis zu 8 ISDN Geräte anschließen (wovon allerdings nur eins durch den Bus mit Strom versorgt werden kann). Solltest du einen Bus nutzen wollen, solltest du bedenken, das du den Bus im Keller verlegst und dann deine CAT7 Verkablung nur die Stichleitungen zu den Endgeräten bildet. Da es hier Probleme bei langen Leitungen geben kann hatte ich die bereits den aktiven ISDN Verteiler (welcher nichts weiter als ein Bus ist) verlinkt.

Ich hoffe nun ist es etwas klarer geworden.

Kostenpunkt: laut Preissuchmaschine.de

7170 für 110 Euro
HP-Switch für 190 Euro.
Ein Patchfeld für 40 Euro.
Ein 19"-Schrank schätze ich einfach mal 100 Euro.
250 Meter Cat7 Verlege-Kabel nochmal gute 200 Euro.
Die Dosen werden denke ich bei 10 Euro pro Doppeldose liegen, was dann nochmals etwa 100 Euro macht.

macht 740€

/edit
Um nochmal kurz auf Freetz und IPtables einzugehen. Um die von dir gewünschte Konfiguration nicht im Switch vor zu nehmen sondern in der FritzBox bräuchtest du zwei Freetz Packete.

Zum einen brauchst du IPTables um die Firewall zu konfigurieren und wer eben miot wem im netzwerk quatschen darf.

und dann brauchst du noch cpmaccfg. Damit kann man den internen Switch der FritzBox in seperate Anschlüsse aufteilen. Denn solange der Switch bei Iptables als ein Gerät angesprochen wirde ist das sinnfrei. icon_wink.gif

Ich selbst nutze die beiden packete nicht, da ich diese Anforderungen nicht habe. Allerdings nutze ich Freetz und hatte damit niemals Probleme.

LG Joe
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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 1:27 pm    Titel:

Vielen Dank!

Und dennoch einige Unklarheiten:

1. Wie ist denn der Splitter da mit dem NTBA verbunden!? Da käme laut Skizze ja die DSL-Leitung gemeinsam mit dem S0-Bus irgendwo zusammen!?!

2. Der ISDN-Bus aus der TK-Anlage (blau) sollte meiner Meinung nach doch auch über das Patchfeld laufen, oder nicht? Dann ist es aber doch kein Bus mehr, sondern eine einzige Leitung, oder ich verstehe das Bus-Prinzip vollkommen falsch... Oder meinst Du damit, dass da wirklich nur ein Gerät dranhängt, also auf EINEN Port auf dem Patchfeld geht, und ich dann oben quasi ein DECT-Telefon anschließen muss, mit mehreren Mobilteilen?

3. Die Frage, ob man auf die FritzBox einfach per Telnet, Putty oder sowas draufkommt, und da dann in einer Linuxumgebung basteln kann, bleibt nach wie vor offen.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Mai 10, 2011 9:20 pm    Titel:

Zu Erstens:

Das ist ein Y-Kabel und im Lieferumfang der FritzBox enthalten. Hier sieht man das auch nochmal. http://hilfe-center.1und1.de/sp-service/image/71702.jpg

Dadurch spart AVM eine Buche auf der Rückseite der FritzBox. Bei der FritzBox 7050 waren diese noch getrennt.

Das wiederum sieht man hier:

http://voip.pomocnik.com/wp-content/uploads/2006/01/FRITZ_Box_Fon_WLAN_7050_2.jpg

aber bei deiner Box kommt in jedem fall ein Y Kabel zum Einsatz. Und die beiden Dinge (DSL und ISDN) bleiben getrennt, da DSL 2 Adern und ISDN 4 benötigt. Dazu kommt noch die Möglichkeit die Box am analogen Anschluss zu betreiben, welcher auch 2 Adern hat. Damit wäre dann die RJ45 Buchse an der FritzBox komplett ausgelastet.

Zu Zweitens:
Zitat:
Der ISDN-Bus aus der TK-Anlage (blau) sollte meiner Meinung nach doch auch über das Patchfeld laufen, oder nicht? Dann ist es aber doch kein Bus mehr, sondern eine einzige Leitung.

Das ist soweit absolut richtig. Dies wäre der Fall, wenn man ein ISDN Telefon anschließen will. An dieses können dann natürlich (so wie du es auch schon erwähnt hast), weitere Mobilteile angemeldet werden.

Wenn man eine Telefonanlage zusätzlich nutzen will, geht man nicht auf das Patchfeld sondern mit dem Kabel in die Telefonanlage und von da auf das Patchfeld.

Nun zu dem Problem BUS...
Die FritzBox bietet den ursprung eines Busses. Wie du selbst erkannt hast, wäre ein angeschlossenes Telefon kein Bus. Und deine CAT Verkabelung ist auch kein BUS System.
Um nun eine Stern Verkabelung für einen ISDN Bus zu nehmen bedient man sich eines Tricks:
Wenn man ein ISDN Kabel von dem Ursprung (NTBA) zu einer Dose und von da weiter zur nächsten Dose verlegt hat man einen Bus. Von dieser Dose geht ein Kabel in das ISDN Telefon. Dies bezeichnet man als Stichleitung.

http://intra.bradler.net/library/Informatik%20und%20Informationstechnik/telekommunikation/ISDN-Bus/kurzpassbusende.gif

Wie su siehst, darf der Bus nur 200m lang sein. Dies ist in deinem Fall aber kein Problem. Viel schlimmer ist die Stichleitung, welche maximal 10m haben darf.

Was du nun bei mehr als einem ISDN Gerät machst, ist, dass du einen Bus in deinem Keller aufbaust, und deine CAT7 Verkabelung als Stichleitungen nutzt. Um nun das Problem mit den 10m zu umgehen, nimmt man einen speziellen Verteiler welcher zwar intern einen BUS bildet aber die Stichleitungen zusätzlich mit Strom und einem besseren Signal versorgt.

http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/633

Dies gibt es auch passiv:

http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/634

Ob der passive Verteiler funktioniert, ist immer etwas Glückssache...

Beide bilden intern einen Bus und die Anschlüsse sind die Stichleitungen.

Zu 3.
Peer Telnet kommt man auf die FritzBox. Dazu muss man nur am Telefon
#96*7* Telnet ein
#96*8* Telnet aus
wählen.
Putty nutze ich nur für Telnet. Was schwebt dir denn da noch vor? Natürlich ist die FritzBox kein vollwertiges Linux. Basteln kann man an sich am besten mit den vordefinierten Packeten in Freetz. Diese sind dann entweder über Telnet oder WebInterface zu konfigurieren.

LG Joe
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