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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 9:05 am    Titel:

Ok, Punkt 1 ist dann klar.

Punkt 2 habe ich denke ich zumindest im Prinzip verstanden. Da sich das Problem aber (vorerst) nicht stellen wird, da ich maximal ein (eher noch garkein) ISDN-Telefon habe, klammere ich das mal aus.

Zu Punkt 3: Putty unterstützt auch SSH usw., hatte ich natürlich schlecht ausgedrückt. Also Zugriff per Telnet, dann geht vermutlich auch ein Zugriff über SSH wenn ich auf der Box einen SSH-Server installiert bekomme. Ist aber eher Spielerei dann. Telnet und WebInterface reicht vollkommen aus.


Nochmal allgemein zum ISDN, und dann ist es denke ich klar: Wenn ich vorerst nur ein einzelnes ISDN-Telefon im OG nutzen möchte, spielt dann diese Leitungslänge keine Rolle? Mehr 200 Meter werden es ohnehin nicht - da müsste ich ja schon 3 Mal ums Haus rum *g*.

Wäre dann: Mit dem Y-Kabel DSL und ISDN an die Fritzbox. Von der Fritzbox aus das Telefon meiner Eltern analog anschließen. Dieses Telefon hat derzeit einen TAE-Stecker, daran kommt ein TAE-RJ11-Konverter, damit ich die gepatchten Netzwerkdosen als Telefonanschluss nutzen kann. Im Keller schließe ich mit ganz normalem Patchkabel die Fritzbox an den Patchfeld-Port an, und das läuft. Korrekt?

Fürs OG schließe ich den ISDN-Ausgang (S0-Bus) an einen Port des Patchfelds an, und klemme im OG an die entsprechende Dose dann ein einziges ISDN-Telefon mit mehreren Stationen an. Das wars. Geht das?

Angenommen ich möchte noch ein Analog-Fax, dann schließe ich den zweiten Analog-Port der Fritzbox ebenfalls über Patchkabel an das Patchfeld an, und im OG am anderen Ende der gepatchten Leitung dann das Fax, ebenfalls wieder über einen TAE-RJ11-Konverter.

Wenn ich dann später mal mehrere Telefone haben will oben, brauche ich "nur" im Keller einen ISDN-Verteiler zwischen Fritzbox und Patchfeld zu schalten, der die Stichleitungen mit Strom versorgt.

Soweit korrekt?
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 9:50 am    Titel:

Zum SSH Server.

Dieser ist im Normalfall nicht in der FritzBox enthalten. Jedoch gibt es auch dafür in Freetz ein packet. Dropbear!

http://freetz.org/wiki/packages/dropbear

Zitat:

Wäre dann: Mit dem Y-Kabel DSL und ISDN an die Fritzbox. Von der Fritzbox aus das Telefon meiner Eltern analog anschließen. Dieses Telefon hat derzeit einen TAE-Stecker, daran kommt ein TAE-RJ11-Konverter, damit ich die gepatchten Netzwerkdosen als Telefonanschluss nutzen kann. Im Keller schließe ich mit ganz normalem Patchkabel die Fritzbox an den Patchfeld-Port an, und das läuft. Korrekt?


Nö!

Die FritzBox hat an der Rückseite RJ11 Buchsen. Also brauchst du im Keller ein RJ11-RJ11 Kabel um von der FritzBox auf das Patchfeld zu gehen und dann ein RJ11-TAEBuchse Kabel um von der Dose eine TAE Dose zu machen um daran das Telefon anschließen zu können.

Zitat:

Fürs OG schließe ich den ISDN-Ausgang (S0-Bus) an einen Port des Patchfelds an, und klemme im OG an die entsprechende Dose dann ein einziges ISDN-Telefon mit mehreren Stationen an. Das wars. Geht das?


JUP! Ist auch ein ganz normales Patchkabel.

Zitat:
Angenommen ich möchte noch ein Analog-Fax, dann schließe ich den zweiten Analog-Port der Fritzbox ebenfalls über Patchkabel an das Patchfeld an, und im OG am anderen Ende der gepatchten Leitung dann das Fax, ebenfalls wieder über einen TAE-RJ11-Konverter.


Ja, genauso. Nur eben wie beim Telefon auch nicht mit einem Patchkabel sondern mit einem RJ11-RJ11 Kabel.

Zitat:
Wenn ich dann später mal mehrere Telefone haben will oben, brauche ich "nur" im Keller einen ISDN-Verteiler zwischen Fritzbox und Patchfeld zu schalten, der die Stichleitungen mit Strom versorgt.


Richtig!

P.S. du hast eine PM

LG Joe
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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 10:00 am    Titel:

Hmm... und was genau ist der Unterschied zwischen einem "RJ11-RJ11-Kabel" und einem normalen Patchkabel!?

PN? Bis jetzt hab ich noch keine von Dir icon_smile.gif
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 10:02 am    Titel:

Ja, die habe ich da gerade noch getippt. Konnte ja niemand ahnen das du soooo schnell bist.

An sich ist der Unterschied nur die Schirmung und der Stecker am Ende. Denn ein RJ11 Stecker passt zwar in eine RJ45 Buchse. Aber ein RJ45 Stecker nicht in eine RJ11 Buchse.

LG
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daKrueml
Universalmuffe


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beiträge: 3014
Wohnort: Köllefornien

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 11:50 am    Titel:

Was deine Trennung angeht: Der 1810 kann zwar VLANs, aber kein Routing oder ACLs. Das kann der ovn dir erwähnte DLINK allerdings auch nicht.

Ich würde dir davon allerdings auch gänzlich abraten, denn die Geräte, die das gut können sind ein vielfaches über deinem Budget und die Geräte, die das "können"... nuja.

Mein Tipp wäre, einfach statt eines "normalen" Boxrouters eine pfSense oder m0n0wall Kiste zu bauen, weil du hier insbesondere für jedes Interface getrennt verwaltete Firewalls hast, die auch gerade was die Konfiguration angeht simpel aufgebaut sind.

Wenn du das ganze auf Basis eines Epia Boards oder im Notfall auch auf Atom Basis aufbaust verbraucht die Kiste noch nicht mal mehr allzu viel Strom.
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Gruß,
Martin

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Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Mai 11, 2011 12:13 pm    Titel:

Zitat:
Mein Tipp wäre, einfach statt eines "normalen" Boxrouters eine pfSense oder m0n0wall Kiste zu bauen, weil du hier insbesondere für jedes Interface getrennt verwaltete Firewalls hast, die auch gerade was die Konfiguration angeht simpel aufgebaut sind.


Das könnte man durchaus in Erwägung ziehen und als Telfonlösung lässt man einen Asterisk laufen.

Ich habe hier in dem Tread für gar nicht langem eine hardware zusammenstellung gemacht. Allerdings ohne Asterisk und unter anderen Anforderungen aber vllt ließt dirden trotzdem mal durch.

http://www.glasfaserinfo.de/board/topic,8797.html

Dies war die Zusammenstellung auf Basis eines Atom. Allerdings kannst die RB44V weglassen. Diese sollte nur die Anzahl der RJ45 Ports erhöhen.

Jetway JNC9C-550-LF
Jetway JAD3INLANG
DeLock 95848
Mikrotik RouterBOARD RB44GV
DeLock 54163 - Flashmodul, SATA, 4 GB
Guanghsing- GHI-107 + Netzteil

Allerdings sprengt das deinen Preislichen Rahmen.

LG
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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 8:16 am    Titel:

Vielen Dank für Eure Hilfe! Ich weiß das wirklich zu schätzen! icon_smile.gif

Naja nun kommen wir wieder zu Adam und Eva. Sicher ist eine eigene kleine Linuxkiste zum Verwalten des Netzwerks "besser". Aber für mich spielen auch Aspekte wie Stromverbrauch, Lautstärke und Anschaffungskosten eine Rolle.

Wenn die FritzBox das kann was ich vorhabe, dann ist sie wohl auch das Mittel meiner Wahl, alternativ noch die ZyWall.

Ich möchte ja nicht das Netz meiner Eltern hermetisch abriegeln gegen mein eigenes. Würde ich das wollen, würde ich einfach einen zweiten Internetanschluss beauftragen. Ich will halt nur verhindern, dass mein alter Herr sich Trojaner und so weiter einfängt, und die sich dann froh und munter auch auf meinen Systemen ausbreiten. Ein klein wenig Sicherheit will ich dann doch haben - die möchte ich durch zwei VLANs erlangen.

Also wenn die FritzBox das kann - so wie ich das verstehe tut sie das - dann reicht mir das vermutlich aus. Und falls nicht, kann ich in nem halben Jahr immer noch eine kleine Linuxkiste dazwischenklemmen.

Denn wenn ich das - wir reden von einem Heimnetzwerk - weiterspinne, kann ich auch einen Linuxrechner mit 24 Netzwerkkarten bauen, dann hab ich maximalste Kontrolle und Konfiguration - und spare viel Gekabel icon_biggrin.gif

Spaß beiseite. der Switch von HP bietet wie ich das sehe, das was ich unter Netztrennung verstehe. Dass die beiden Netze dann an der Fritzbox zusammenlaufen - ok, das ist nicht "sicher", aber angemessen.

Meine einzige "Sorge" ist nur, ob ich der Fritzbox an zwei Interfaces auch unterschiedliche IPs zuweisen kann, damit ich auch wirklich zwei (auch vom Adressbereich gesehn) getrennte Netze dahinterschalten kann.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 10:25 am    Titel:

Mit Freetz kann die FritzBox zwei verschiedene Subnetze. Ohne nicht!

ich verstehe aber nicht wieso du zwei Subnetze brauchst. Du kannst das doch im Switch regeln.

Beide VPNs haben Zugriff auf die FritzBox aber nicht untereinander. Zumindest denke ich das... Da sind aber die Switchkenner hier die besseren Ansprechpartner.

LG
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daKrueml
Universalmuffe


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beiträge: 3014
Wohnort: Köllefornien

BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 4:08 pm    Titel:

Es gibt bei sowas leider nur schwarz oder weiss. Entweder richtig oder gar nicht.

Wenn du Sicherheit und Funktionalität willst, trenne die Netze sauber mittels Firewall. Willst du das nicht, lass es direkt ganz bleiben.

Es mag ja sein, dass die Fritzbox mit zwei Subnetzen umgehen kann, das sind aber keine VLANs. Zudem kannst du dann auch die Vernetzung (ob VLAN oder über IP getrennt) mit deinen Eltern vergessen.

Ganz ehrlich: Wenn du deinen Rechner halbwegs gut verwaltest wirst du keine Probleme haben, wenn du das ganze einfach in ein normales Netz baust. Das spart dir Zeit und Geld.

Was die pfSense Büchse angeht: viel teurer ist das nicht. Epia Mainboards verbrauchen teilweise unter 5W und sind passiv gekühlt, also nicht laut.
Wenn du dann noch die Embedded Version auf ne CF Karte spielst hast du auch keine permanente laufende Festplatte und es bleibt bei den 5W. Das ist weniger, also so mancher Boxrouter verbraucht.

Wie auch immer, was die Telefonie angeht würde ich dir schon dazu raten, dich mal mit Asterisk zu beschäftigen. Das ist definitiv die Zukunft, ich habe selber seit 2003 intern alles IP basiert. Analoge Telefone oder ISDN Büchsen gibt es bei mir nicht mehr. Das hat riesige Vorteile: Einheitliche Verkabelung, keine Sonderlösungen und vor allem grandiose Sprachqualität, Flexibilität (VPN Einwahl und Softphone von überall auf der Welt).

Gerade so Dienste wie VPN bedingen auch einen vernünftigen Router. Vergiss sämtliche Implementierungen, die so Baumarktkisten mitbringen... Die haben auch schlichtweg nicht die Leistung, um mit ein paar Tunneln umzugehen.


Kurzum: Solltest du für die Zukunft planen wollen, lass die Finger von den Plastikbüchsen.
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Gruß,
Martin

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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mo Mai 16, 2011 9:50 am    Titel:

Jetzt habt ihrs geschafft, ich weiß gar nicht mehr was ich nun will und was nicht icon_biggrin.gif

Angenommen ich will wirklich eine eigene Linux-Kiste bauen, und diese als Router und Firewall nutzen.

Was brauche ich dann alles?

Ich mein die Verkabelung ist klar - Dosen für die einzelnen Räume, Verlegekabel, Patchfeld, Switch.

Kosten:
Dosen - 150 Euro
Kabel - 200 Euro
Patchfeld - 50 Euro
Switch - 200 Euro

Die Seite ist soweit save.

Jetzt die Optionen:

Fritzbox als Router und Modem sowie TK-Anlage - 200 Euro

- ODER -

ZyWall und eigenes Modem dazu - 250 Euro

- ODER -

eigene Kiste bauen mit ATOM-CPU - Kostenpunkt unklar, da ich nicht weiß, was ich alles brauche.

Grundsätzlich bin ich der Bastler, also würde mich schon in Asterisk einarbeiten. Was brauche ich an Hardware, damit ich meinen Splitter oder das Modem an einen PC anschließen kann? Geht das über eine normale Netzwerkkarte? Wohl kaum oder?
Aus Firewall-Sicht ist eine eigene Lösung sicher optimal, da ich mich mit IPTables auskenne, mehrere Interfaces einbauen, und somit meine Netze optimal trennen kann. Außerdem hätte ich da gleichzeitig die Möglichkeit eines Netzwerk-Fileservers, Druckservers usw.

Aber ich denke, das wird viel zu teuer alles zusammen, ich bin ja eh schon bei mindestens 600 Euro ohne adäquate Lösung für die TK.
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Do Mai 19, 2011 8:29 am    Titel:

Hab ich Euch jetzt vergrault? icon_smile.gif
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Mai 19, 2011 10:22 am    Titel:

Vergrault nicht, aber ich hatte oben schon die Hardware genannt. Dies ist freilich nur ein Beispiel, da man bei den Komponenten ja beliebig zusammen stellen kann.

Mainboard: Jetway JNC9C-550-LF 150€

Dann musst du entscheiden, ob du mit den 2 Gigabit Lan auskommst (1 für das DSL Modem und einen für den Switch) oder ob du weitere brauchst.

Wenn du weitere brauchst, wäre ein Jetway Daughter Board mit weiteren 3x GigaBit LAN empfehlenswert. Dabei gibt es eines mit Intel Chips und eines mit Realtek Chips.

Daughter Board Intel: Jetway JAD3INLANG 68€
Daughter Board Realtek: Jetway JAD3RTLANG 46€

Zudem brauchst du noch DDR3 Arbeitsspeicher. Hier ist die Größe beliebig und gibt den Preis vor.

Dann brauchst du noch eine Speichermöglichkeit. Hier solltest du dich an SATA halten. Ob Flash oder festplatte ist natürlich genauso wie die Größe, Geschmackssache und gibt den Preis vor. Dabei kann natürlich gleich ein NAS mit eingearbeitet werden.

Bei einem Netzteil, kannst du beliebig wählen, da selbst die ältesten Netzteile genug Power haben um einen derartigen PC zu versorgen.

Um diesen Rechner dann als TK durch Asterisk zu nutzen, brauchst du für den PCI Port noch eine passende Adapterkarte. Dabei kann ich dir allerdings nicht helfen, da ich von Asterisk null Ahnung habe.

LG Joe
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Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 4:27 pm    Titel:

Hallo Ihr da icon_smile.gif

Lange war es ruhig hier - hat den Grund, dass zuerst jetzt viele kleine aber zeitraubende Arbeiten zu machen waren, die auch Auswirkungen auf mein Budget hatten.

Langer Rede kurzer Sinn:

Ich habe das Gerüst fertig. Die Löcher für die Dosen sind gebohrt, die Kabelrohre liegen an den gewünschten Stellen in der Wand. Auf dem Dachboden habe ich flexibles Kabelrohr verlegt, und alles in der Mitte in den stillgelegten Kamin geführt. Von dort dann ebenfalls wieder über flexibles Kabelrohr durch den Kamin runter in den Keller. Die 24 Cat7-Verelgekabel liegen nun "brach" vom Keller bis in die einzelnen Dosen.

Soweit so gut. Den HP Switch habe ich ebenfalls schon hier stehen. Ein Patchfeld leider noch nicht. Und hier gehts dann auch los mit den Fragezeichen.

Es gibt billige Patchfelder für um die 30 Euro. Die sehen in meinen Augen "OK" aus. Es gibt aber auch wieder nach oben kaum Grenzen, die teuersten die ich gesehen habe kosten um die 300 Euro. Was ist denn hier qualitätsmäßig der Unterschied? Da ich das nicht dauernd ändere, brauche ich keinen Schnickschnack wie ausfahrpares Panel, das man nach vorne so rausziehen kann um besser arbeiten zu können. Das wird einmal angeklemmt, und dann solls laufen. Da nehm ich gern ein wenig mehr Arbeit in Kauf, und ein wenig mehr Aufregen weil alles so eng ist. Dafür spar ich dann einiges an Geld wie ich das sehe.

Aber worauf sollte ich achten? Zugentlastung ist ein Stichwort, aber wie wichtig das ist, und woran ich die guten von den schlechten Panels unterscheiden kann, ist mir ein Rätsel. Auch ob ich nun ein Cat6, ein Cat6a, oder irgendwas anderes brauche.

Nochmal: Über die Kabel soll normales Gigabit-Netzwerk laufen können, oder auch einfach über RJ11-Anschlüsse meine analogen Telefone. Eventuell auch ISDN. Ist es korrekt, dass ich das alles ohne Mehraufwand habe (bzw. nutzen kann), wenn alle Kabel voll aufgelegt sind nach TIA-568A / TIA-568B Standard?

Ich entscheide also im Keller anhand des Kabels was ich vorn ins Patchfeld reinstecke, was oben an der Dose rauskommt, und klemme da entsprechend dann ein Patchkabel (RJ45), oder ein analoges Kabel (RJ11), oder ein ISDN-Kabel an... Korrekt?

Sorry dass ich so pingelig genau nachfrage, aber ich hab mir Angst machen lassen, dass das nicht gehn soll, und dass ich jedesmal wenn ich anders plane, auch die Kabel in den Dosen und/oder am Patchfeld neu (anders) auflegen muss - je nachdem ob ISDN, analog oder Ethernet.

Wegen dem Internetzugang und Telefonzugang bin ich erstmal auf Eis. Ich weiß noch nicht, was ich wie machen will, und kann mich nicht entscheiden. Darum lass ich erstmal die Speedport als Universalzugang stehen, schließe mit einem Netzwerkkabel den HP-Switch an, und hab überall Internet wo ich Patchfeld und Switch verbinde, und schließe mit einem TAE/RJ11-Kabel die Speedport-TAE-Ausgänge direkt ans Patchfeld an, und habe dann oben an den beiden entsprechenden Dosen mein analoges Telefon. Korrekt?

Gibts eine gute Anleitung, wie das mit dem Auflegen geht? Ein LSA-Auflegewerkzeug hab ich gekauft.

Hat jemand einen Tip für ein günstiges Testgerät, das aber dennoch noch was taugt für meine Zwecke?

Weitere Meinungen und Tips, wie ich Telefonzugang und Internetzugang besser realisieren kann als mit der Speedport, sind nach wie vor gern gesehn. Auch die Lösung über Asterisk ist sehr interessant für mich. Dann würde ich die Speedport quasi ersetzen durch einen kleinen Atom-Rechner, der dann über ein externes Modem und eine interne "Telefonanlagenkarte" (?) die gleiche Funktionalität zur Verfügung stellt. Da kann ich dann mit einem Linux meine Firewall selbst bauen, meine ACLs basteln und über Asterisk alles schön selbst managen was TK angeht. Über OpenVPN kann ich dann sogar weltweit über VPN auf den Server drauf, und mein heimisches Telefonnetz nutzen icon_smile.gif

Das wär so mein Traum, aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach runter - vor allem weil so viele Meinungen dazu existieren, und ich nicht die Zeit hab, mir meine eigene zu bilden icon_sad.gif

Sorry für die Wall-of-Text und danke fürs Lesen und Helfen icon_smile.gif

Gruß,
Xor
daKrueml
Universalmuffe


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beiträge: 3014
Wohnort: Köllefornien

BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 1:01 pm    Titel:

Xor hat folgendes geschrieben::
Aber worauf sollte ich achten? Zugentlastung ist ein Stichwort, aber wie wichtig das ist, und woran ich die guten von den schlechten Panels unterscheiden kann, ist mir ein Rätsel. Auch ob ich nun ein Cat6, ein Cat6a, oder irgendwas anderes brauche.

Naja... Zugentlastung ist relativ. In kontrollierten Umgebungen (bei Festverkabelung ja immer der Fall) kommt es nicht nur auf das Patchfeld an. Meiner Erfahrung nach reicht es da vollkommen, wenn die Kabel mittels Kabelbinder fixiert sind. Viel wichtiger als das Patchfeld ist die Kabelführung im Schrank. Damit kannst du eine aktive Zugentlastung schaffen.

Xor hat folgendes geschrieben::
Nochmal: Über die Kabel soll normales Gigabit-Netzwerk laufen können, oder auch einfach über RJ11-Anschlüsse meine analogen Telefone. Eventuell auch ISDN. Ist es korrekt, dass ich das alles ohne Mehraufwand habe (bzw. nutzen kann), wenn alle Kabel voll aufgelegt sind nach TIA-568A / TIA-568B Standard?

Ich entscheide also im Keller anhand des Kabels was ich vorn ins Patchfeld reinstecke, was oben an der Dose rauskommt, und klemme da entsprechend dann ein Patchkabel (RJ45), oder ein analoges Kabel (RJ11), oder ein ISDN-Kabel an... Korrekt?


Richtig! Alle Kabel beidseitig nach Standard auflegen und fertig. Für deine Anwendungen reicht theoretisch auch Cat5e, aber du solltest schon auf Zukunft achten... im Zweifelsfall Cat6a.


Xor hat folgendes geschrieben::
Sorry dass ich so pingelig genau nachfrage, aber ich hab mir Angst machen lassen, dass das nicht gehn soll, und dass ich jedesmal wenn ich anders plane, auch die Kabel in den Dosen und/oder am Patchfeld neu (anders) auflegen muss - je nachdem ob ISDN, analog oder Ethernet.


Schwachsinn! Du hast eine Verkabelung, die qualitativ weit höherwertiger ist als es für analoge Telefone oder ISDN vorgesehen ist. Klar ist die Belegung da entscheidend, aber die ist sowohl für ISDN als auch Analog nicht anders und die Western.Steckverbinder sind bekanntermaßen abwärtskompatibel, ergo passt RJ11 in RJ45. Selbst wenn: Ich würde dann niemals die Verkabelung ändern, sondern angepasste Patchkabel bauen. Denk mal darüber nach;)

Xor hat folgendes geschrieben::
Wegen dem Internetzugang und Telefonzugang bin ich erstmal auf Eis. Ich weiß noch nicht, was ich wie machen will, und kann mich nicht entscheiden. Darum lass ich erstmal die Speedport als Universalzugang stehen, schließe mit einem Netzwerkkabel den HP-Switch an, und hab überall Internet wo ich Patchfeld und Switch verbinde, und schließe mit einem TAE/RJ11-Kabel die Speedport-TAE-Ausgänge direkt ans Patchfeld an, und habe dann oben an den beiden entsprechenden Dosen mein analoges Telefon. Korrekt?


Wichtig ist erstmal die gute Verkabelung, den Rest kannst du immer noch machen. Hauptsache es funktioniert. Im Übrigen: Ja!

Xor hat folgendes geschrieben::
Gibts eine gute Anleitung, wie das mit dem Auflegen geht? Ein LSA-Auflegewerkzeug hab ich gekauft.


Thorsten hatte mal eine im Netz, allerdings finde ich die so auf Anhieb nicht... Thorsten: Sag mal was dazu;)



Lass dir mit dem Rest Zeit. Gerade mit dem Asterisk solltest du erstmal experimentieren. Ich rate dir im übrigen davon ab, nur einen Rechner zu verwenden. Du solltest Router/Firewall und Telefonanlage /restliche Dienste strikt trennen.
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Gruß,
Martin

Bitte beachten: Suchfunktion im Forum, Forum Richtlinien und Multiple Satzzeichen
Xor
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 1:10 pm    Titel:

Hallo daKrueml!

Danke für Deine Antwort.

Also verstehe ich Dich richtig, dass Du in meinem Fall ein absolut günstiges Patchfeld für 30-50 Euro nehmen würdest? Dennoch verstehe ich nicht, was an den teureren dann "besser" ist. Kann da jemand was dazu sagen? Hat vielleicht jemand einen konkreten Link zu einem Patchfeld (24port) das für mich gut wäre?

Cat7-Kabel ist ja schon verlegt, nur aufgelegt und angeklemmt ist noch nichts icon_smile.gif

Der Punkt mit den angepassten Patchkabeln ist natürlich logisch. Soweit hatte ich wirklich nicht gedacht. Aber das geht wie ich Deine Aussage verstehe ja ohnehin alles über die "normale" Ethernet-Auflegung. Analog und ISDN sagst Du ja konkret, dass die kompatibel sind. Dass Ethernet dazu auch kompatibel ist, schließe ich aus dem Zusammenhang, korrekt?

Thorsten? Nun sag mal was dazu icon_biggrin.gif

Hmm... Also noch ein Gerät mehr. Langsam wirds dann auf ein Kleinkraftwerk mit aktiver Kühlung rauslaufen, hab ich die Befürchtung.

Ein abwegiges Thema wäre eine solche Selfmade-Lösung für TK und Router/Firewall. Ist denke ich einen eigenen Thread wert in meinem Fall... würd das jetzt ungern hier auch noch einbauen, da das Thema wieder hohe Komplexität hat, und meine Fragen dazu jetzt schon den Rahmen sprengen würden icon_sad.gif
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