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Erstes Glasfaser-Projekt: Komponentenauswahl  
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heromat
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Okt 09, 2013 7:00 pm    Titel: Erstes Glasfaser-Projekt: Komponentenauswahl

Liebes Board,

ich soll ein Büro mit 20 Rechnern mit Glasfaser verkabeln (lassen). Die Räumlichkeiten sind recht groß und im 2. Stock, Server sollen in den Keller.

Dafür habe ich mal folgende Komponenten ausgesucht:

- 4x Netgear ProSafe GS728TXS, einer unten bei den Servern, 3 oben im Büro.
- 6x Netgear AXM761 10Gbit SFP+-Module (original oder dazu kompatibler Transceiver von flexoptix)
- 3x OM4-Kabel 4-adrig (zu jedem Switch eines): 1x 60m, 1x 80m, 1x 90m

Zur Anbindung des Fileservers:
- 1x Intel X520-DA2
- 1x DAC-Kabel Netgear AXC761

Auf dem Fileserver soll FreeBSD 9.2 oder 10 laufen (wg. ZFS).

Falls ihr euch fragen solltet, warum 10 Gbps notwendig sind: die verwendete Branchensoftware kopiert bei jedem Start erstmal fast 1 GB Daten durch die Gegend, dementsprechend dauert das.

Das Kabel wird von Elektrikern verlegt, das Konfektionieren übernimmt eine vom Elektriker vermittelte Firma.

Meint ihr, dass das klappt?
Wäre für Tipps/Hinweise/Anregungen sehr dankbar icon_smile.gif

Beste Grüße,

heromat
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Okt 09, 2013 7:28 pm    Titel:

Moin,

also Preislich sind die Netgear Teile schonmal nen schnapper. Was die taugen, muss die Zukunft zeigen, da die ja noch recht neu auf dem Markt sind. Aber soweit schon mal ganz gut.

Sollen die Büroräume auch neu verkabelt werden, oder sind die Kabel Fix? Wenn die auch neu verkabelt werden sollen, würde ich alle Arbeitsplätze in der zweiten Etage zu einem zentralen Punkt führen und dann da nur einen der Switche verbauen. Die Ports sollten ja reichen.
Ab dem Switch würde ich dann mit einem OM4 Kabel mit 16 Fasern in den Keller gehen. Davor würden vier Fasern genutzt um eine 20GBit Verbindung durch einen Trunk herzustellen. So hätte jeder Arbeitsplatz volle Gigabit Kapazität.
Unten im Keller würde ich dann, sofern es nur ein Server ist, direkt in eine Intel Zweiport Glasfaserkarte gehen oder eben auch wieder auf einen deiner Switches.

Insgesamt dürfte das die Kosten erheblich reduzieren bei gleichbleibender Effizienz.

Abgesehen davon, dass ihr schon einen fetten Server auffahren müsst um eine Doppelport 10GBit Karte auszulasten...

LG Joe
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
heromat
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Okt 09, 2013 7:46 pm    Titel:

Hi Joe, vielen Dank für deine Antwort!

Ja, es soll neu verkabelt werden. Das Hauptproblem ist die schiere Größe des Büros, und, dass es sich um einen geschützten Altbau handelt. Der einzig verfügbare Kabelkanal ist so gut wie voll, an manchen Stellen quillen die Kabel sogar aus dem Kanel. Die Kabel wurden damals zentral an einen 100-MBit-Switch angebunden. Deswegen sehe ich leider keine andere Lösung als die dezentrale icon_sad.gif

Die Kabel, die liegen, sind CAT7, ca. 10 Jahre alt, 4 Adern wurden für ISDN verwendet, 4 für das 100-MBit-Netzwerk. Teilweise wurden die Dosen auch noch falsch gepatcht.

Da das ISDN weiterlaufen soll, müssen die Kabel liegen bleiben.

Ist eine abenteuerliche Lösung, irgendwo ist es ein Wunder, dass das 10 Jahre lang funktioniert hat (hat eine Elektrikerfirma damals zusammengemurkst).

Im Keller muss zwangsläufig ein weiterer Switch stehen, wegen mehrerer weiterer Server und Netzwerkequipment.

Der Server ist RICHTIG fett, (Dell PowerEdge R720xd, 2x 6-kernige Intel Xeon schlagmichtot, 32GB RAM, 5x 3TB SAS-Platten im RAID-Z2, 2x Samsung 940 Pro SSDs als Cache), sollte die nötige Leistung also bringen.

Offensichtliche Fehler siehst du bei den Komponenten nicht, oder?
Sind die Angaben für das Kabel genau genug, damit die Elektriker das so bestellen können? (OM4, 4-adrig, LC Innen-Verlegekabel)?

Vielen Dank für deine Hilfe!

EDIT: Das Budget ist insoweit nicht das Problem, es muss einfach zuverlässig laufen... icon_smile.gif
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Okt 10, 2013 11:10 am    Titel:

Uiii...

dann würde ich das nochmals anders lösen. Wenn du eine bestehende Verkabelung hast mit CAT7 in den Räumen (wenn auch nur ein Kabel) und bisher ein Leitungssharing betrieben wurde, wieso wechselst du nicht auf ein VoIP System und nutzt einfach die bestehenden Kabel mit Gigabit. Dann kannst du die komplette Neuverkabelung einsparen und setzt deinen Switch an die Stelle wo bisher der Switch war. Das dürfte genauso gut funktionieren und einen Bruchteil kosten. Zumal ihr ja eh einen Server habt der läuft und auf dem dann die notwendige Software installiert werden könnte.
Dürfte einerseits dem Portemonaie aber auch dem Denkmalschutz gefallen icon_smile.gif

Bei den Telefonen wäre es wichtig, dass diese einen eingebauten zwei Port Gigabit Switch haben, aber das ist nicht so das Problem. So würdest du in den Büros aus der Netzwerkdose in das Telefon und von da in den Rechner gehen.

Klingt für mich zumindest nach einer sehr passablen Lösung.

Was die Auswahl deiner Komponenten anbelangt, kann ich nichts sagen, da es nicht mein Bereich ist. Sorry. Da kann dir aber bestimmt jemand anders hier weiter helfen.
_________________
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heromat
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Do Okt 10, 2013 11:17 am    Titel:

Hi, danke für den Vorschlag icon_smile.gif

Hatte ich mir auch schon überlegt, aber es ist eine recht junge Systemtelefonanlage, die bei der Anschaffung plus Installationskosten wohl irgendwo im mittleren vierstelligen Bereich gekostet hat.
Das wäre wohl dem Chef schwer vermittelbar icon_sad.gif

(Ich für meinen Teil hätte wirklich enorm gerne diese vermaledeite Telefonanlage durch VoIP-Telefone + Asterisk-Server abgelöst.)
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