Netzwerk Forum - Übersicht
Eingang: Glasfaserinfo.de - die Netzwerkseite und unser
Netzwerkshop - Patchkabel, Patchfelder, RJ45 Dosen und vieles mehr...
Netzwerk Forum
Glasfaserinfo.de - Das Netzwerk Portal zu den Themen Netzwerkverkabelung, Hard- und Software.
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   RegistrierenRegistrieren 
 Nur registrierte Mitglieder erhalten vollen Zugriff auf alle Funktionen LoginLogin 
 RSS Feed   Intro   Portal   Index 

Netzwerkinstallation Altbau  
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Passive Komponenten
Netzwerkkabel selbst verlegen - was wird alles benötigt? << Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen >> Fertige Einfamilienhaus Netzwerk/SAT/Kabel/Telefon Planung  
Autor Nachricht
Ned
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 14.01.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Jan 14, 2014 11:46 am    Titel: Netzwerkinstallation Altbau

Hallo,
vorab erst einmal ein dickes Dankeschön für all die zahlreichen Infos welche man in diesem Forum hier bekommen kann. Somit konnte ich mich als Netzwerkneuling schon einen tiefen Einblick verschaffen und Fragen beantworten. Ich versuche keine Fragen zu stellen, welche schon mehrfach beantwortet wurden.

Ich habe mir ein Haus gekauft (Bj. 1970) bei welchem ich vor Einzug die Hausinstallation(Elektrik, Heizung) komplett erneuern möchte. Diese Gelegenheit möchte ich direkt nutzen mir ein verkabeltes Heimnetzwerk zu installieren. In der bisherigen Mietwohnung konnte ich lediglich auf ein W-Lan Netz zurückgreifen, was zwar zum Surfen etc. ausreichend war, aber beim Streamen oder dem Online spielen sehr schnell an seine Grenzen stieß. Ziel ist es nun ein Netzwerk zu erstellen, bei welchem ich von jedem Raum des Hauses aus die Möglichkeit habe, Medien zu streamen, eine schwankungsarme Internetverbindung nutzen zu können und eine zentralen Platz zu erhalten, auf dem ich Daten sichern kann. Weiterhin soll für Endgeräte wie Smartphones, Tablets und dergleichen auf ein W-Lan Netz zurückgegriffen werden können. Telefon möchte ich über die DECT Funktion nutzen. Auch soll ein zentraler Drucker von überall aus ansteuerbar sein.

Das Haus besteht aus 3 Etagen. Dachgeschoß, Erdgeschoß und bewohnbarer Keller. Im Keller nutze ich einen Raum als Hauswirtschaftsraum in welchem Zählerschrank, Heizung und nun auch Netzwerkschrank installiert werden sollen. Vorgesehen ist mindestens 1 Doppeldose pro Raum (Arbeitszimmer und Wohnzimmer 2 Doppeldosen). In Summe werde ich somit ca. 18 Dosen anbringen müssen. Vorgesehen ist es, die Kabel in Leerrohren zu verlegen. Als Internetanbieter wird Kabel Deutschland gewählt werden, da andere Anbieter maximal 6 Mbit/s anbieten können.

Geplant ist nun, vom Keller aus ein Cat.7 Duplex Kabel zu jeder Dose zu verlegen. Den Netzwerkschrank konnte ich günstig ergattern und hat Platz für 42 HE. Hier möchte ich nun 2*24 Port Patchfelder. 2*24 Port Switch sowie Router, Steckdosenleiste und NAS unterbringen. Beim NAS bin ich mir momentan noch absolut unsicher, welche Kategorie für mich in Frage kommt. Zum einen möchte ich verhindern, das bei einem gleichzeitigen Zugriff von 2 verschiedenen Geräten der Stream ins stocken kommt, zum anderen möchte ich diesen Punkt aus Kostengründen nicht unnötig überdimensionieren.

Geplante Komponenten

• 300m InLine Duplex Verlegekabel Cat7.a, 1000MHz

• 18x InLine Cat.6a Doppeldose

• 2x InLine Patchfeld Cat.6a 24 Port

• 2x InLine Gigabit Switch 24 Port

• 36x InLine Patchkabel Cat.6a

• NAS: Synology 213j oder Qnap TS-470

AVM Fritzbox 6360

2x AVM Fritz Fon

• Netzwerkschrank 19” Siemens 42HE


Für mich stellen sich nun folgende Fragen:


1. Ist diese Planung soweit vollständig durchdacht oder habe ich was essenzielles vergessen?

2. Kann man die von mir gewählten Produkte soweit empfehlen oder vllt sogar davon abraten?

3. Habe ich das so richtig verstanden, pro Doppeldose benötige ich 2 Plätze an Patchfeld sowie Switch? Ist die Dimensionierung meiner Komponenten somit ausreichend?

4. Ist es sinnvoller, das Modem im Netwerkschrank (Keller) zu platzieren und evtl einen Accesspoint einzurichten oder kann ich das Modem problemlos im EG installieren und dann ein langes Patchkabel auf den Netzwerkschrank im Keller ziehen?


Ich weiß, das es bereits ähnliche Threads hier im Forum gibt und hoffe die Nerven der alteingessenen hier nicht zu sehr zu strapazieren. Sollte Interesse bestehen, werde ich meine Netzwerkinstallation dann auch gern fotografisch hier dokumentieren.

Mfg Ned

Edit Admin: Shoplinks entfernt
Stenging
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 14.10.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Mühldorf a. Inn

BeitragVerfasst am: Di Jan 14, 2014 3:53 pm    Titel:

Hallo,

insoweit ist deine Planung OK, nur ein paar Punkte:

1. Möchtest du wirklich alle Dosen immer gepatcht haben, dass dir kein 24Port Switch reicht? Wenn nicht würde ich auf einen 48Port Switch zurück greifen, alleine schon vom Energieverbrauch, wie z.B. der hier Zyxel GS1910-48

2. Ich kenne diese Fa. InLine nicht, allerdings wenn ich das Bild der Dosen sehe, kann ich mir denken um was es sich handelt, greife hier lieber auf die Dosen aus dem Shop hier zurück. http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/191

3. Auch beim Patchfeld lieber auf Qualität zurückgreifen! http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/193

4. NAS kann ich nur die Qnap empfehlen, da wirst du keine Probleme haben, auch nicht, wenn mehrere zugreifen

5. Was machst du zwecks W-LAN? hier benötigst du wohl mindestens im Keller einen AP und im EG, der müsste dann auch in das DG reichen. Empfehlen kann ich dir hier das System:
http://www.ubnt.com/unifi#ap

6. Ich würde Modem usw. alles Zentral im Schrank einbauen auf einen Fachboden, dann ist alles sauber aufgeräumt, dann nur noch evtl. DECT AP und W-LAN AP im Haus montieren.

PS: Links fremder Shop's, sind hier nicht gerne gesehen.

Gruß!
_________________
Mit freundlichen Grüßen
Simon
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Jan 14, 2014 9:54 pm    Titel:

Hallo,

wo kommt denn der Kabelanschluss (Router) hin? An der Stelle würde ich entweder zwei Dreifachdosen oder drei Doppeldosen vorsehen. um die Signale in den Keller zum Schrank zu führen. Denn die FritzBox hat ja noch analog und ISDN und die Netzwerkanschlüsse. Außerdem kann man so über einen Netzwerkextender auch den USB Port beliebig verlängern zwecks zentralem Drucker.
Ich würde dir bei den Dosen zum E-Dat System von BTR raten. Ich habe schon einige Netzwerkdosen aufgelegt und gerade für Anfänger ist es finde ich ein sehr einfachsen sehr gutes System. Insgesamt sind die Netzwerkkomponenten von BTR sehr sehr gut und ich verbaue zumindest in meinem Heim nichts anderes mehr.

LG
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
Ned
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 14.01.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Jan 14, 2014 9:55 pm    Titel:

Danke für die schnelle Antwort.

Das Verlinken bitte ich zu entschuldigen und wird nicht wieder vorkommen. Ein Admin hat sich ja schon darum gekümmert icon_biggrin.gif
Zum Thema W-Lan sollte meine Frage Nr 4 dienen. Evtl etwas unglücklich ausgedrückt.
Es wäre schön wenn ich noch nen bissl Feedback/Erfahrungswerte zu den InLine Produkten bekommen könnte.

MfG Ned
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mi Jan 15, 2014 1:58 am    Titel:

Hi,

Zitat:
Habe ich das so richtig verstanden, pro Doppeldose benötige ich 2 Plätze an Patchfeld sowie Switch?

Ja, pro Anschluss an der Dose benötigst du einen Anschluss am Patchpanel. Bei einer Doppeldose also zwei Anschlüsse. In der Regel dann auch zwei am Switch. Kommt aber ganz darauf an, was du an der Dose anschließen willst. Wenn z.B. ein analoges Telefon oder Fax an die Dose soll würde das nicht über das Switch laufen.

Zitat:
Kann man die von mir gewählten Produkte soweit empfehlen oder vllt sogar davon abraten?

Zu den InLine-Produkten an sich kann ich leider nichts sagen, da ich keines davon verwende oder mal verwendet habe. Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, dass du dich so auf InLine fixiert hast? Die Frage ist nicht wertend gemeint, bin einfach nur neugierig.

Ich würde mir überlegen, ob du wirklich die Fritz!Fons nutzen willst. Falls ja, würdest du wohl nicht darum herumkommen, die Fritz!Box im EG aufzustellen. Das heißt die Fritz!Box würde schon mal mindestens eine Doppeldose komplett belegen oder eben auch deutlich mehr, wie Joe bereits geschrieben hat, falls du weitere Geräte daran anschließen willst.

Was das Switch angeht, wäre ja vielleicht auch eines von Zyxel aus der GS1910-Serie für dich interessant. Die Smart-Managed-Variante mit 24 Ports kostet ca. 110 €. Würde also zu einem kleinen Aufpreis viele zusätzliche Funktionen mitbringen. Benutze selbst eines seit ein paar Monaten und bin damit sehr zufrieden.

Bei den Patchkabeln würde, meiner Meinung nach, auch Cat 5e ausreichen. Die wären zum einen günstiger und in der Regel auch weniger steif als Cat-6a-Patchkabel. Verwende selbst Cat-5e-Kabel von Tecline. Die liegen preislich bei ca. 0,60 € pro Kabel, bei 1 m Länge.

Welche Anforderungen hast du eigentlich, was das NAS betrifft? Also z.B. wie viele HDDs sollen rein, soll es mit in den Netzwerkschrank oder kann es auch separat stehen usw. Zu den Fertiglösungen von QNAP und Co. wäre eventuell der HP ProLiant MicroServer G7 N54L eine günstige Alternative. Zumindest, wenn man vor hat mehr als zwei HDDs zu verbauen. Der N54L hat bequem Platz für fünf HDDs (theoretisch sogar sechs) und kostet ca. 170 €.

Gruß
Ned
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 14.01.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mi Jan 15, 2014 10:22 am    Titel:

Hallo El Cattivo,

vielen Dank für das ausführliche Eingehen auf meine Fragen.

Zitat:
Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, dass du dich so auf InLine fixiert hast? Die Frage ist nicht wertend gemeint, bin einfach nur neugierig.

Ja, den gibt es. Ein guter Freund vertreibt Computer-Systeme und hat mir die Produkte angeboten. Somit komme ich relativ günstig an die angeführten Komponenten und kann auch nicht benötigtes Material (z.B. Kabel) zurückgeben. Also eine sehr bequeme Variante. Ich möchte mich aus Neugier heraus halt auch zu anderen Möglichkeiten informieren.

Zitat:
Ich würde mir überlegen, ob du wirklich die Fritz!Fons nutzen willst. Falls ja, würdest du wohl nicht darum herumkommen, die Fritz!Box im EG aufzustellen. Das heißt die Fritz!Box würde schon mal mindestens eine Doppeldose komplett belegen oder eben auch deutlich mehr, wie Joe bereits geschrieben hat, falls du weitere Geräte daran anschließen willst.

Bei der Wahl des Telefons bin ich relativ leidenschaftslos. Was wäre denn zu empfehlen? Bei einem analogen Telefon muss ich doch mit einem Kabel dann an die Fritzbox im Keller gehen, oder?

Zitat:
Was das Switch angeht, wäre ja vielleicht auch eines von Zyxel aus der GS1910-Serie für dich interessant. Die Smart-Managed-Variante mit 24 Ports kostet ca. 110 €. Würde also zu einem kleinen Aufpreis viele zusätzliche Funktionen mitbringen. Benutze selbst eines seit ein paar Monaten und bin damit sehr zufrieden.

Welche wichtigen zusätzlichen Funktionen kann man da anführen? Ich dachte bisher, das ein Switch lediglich eine Art "Weiche" ist und dafür sorgt, das die Daten ihr bestimmtes Ziel erreichen.

Zitat:
Bei den Patchkabeln würde, meiner Meinung nach, auch Cat 5e ausreichen

Hierbei habe ich mich für die Cat.6a Variante entschieden, da ich bei den anderen Komponenten(Kabel, Dosen) auch den höchsten Standard gewählt habe. Ich lasse mich da aber gern eines besseren belehren.

Zitat:
Welche Anforderungen hast du eigentlich, was das NAS betrifft?

Vielen dank für deine Alternativempfehlung. Ich werde mich mal damit beschäftigen.
Gedacht ist das NAS als Speicherplatz um:

1. Daten zu sichern (Filme,Videos, etc welche nicht wieder besorgt werden können. z.B. Familienaufnahmen oder Aufnahmen früherer Hobbys)

2. möchte ich von hier aus Medien in verschiedene Räume streamen können (Filme, Musik, etc) Hierbei kann es durchaus auch vorkommen das von mehreren Abnehmern gleichzeitig auf das NAS zugegriffen wird.

MfG Ned
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mi Jan 15, 2014 11:07 am    Titel:

Zitat:
Ja, den gibt es. Ein guter Freund vertreibt Computer-Systeme und hat mir die Produkte angeboten.


Etwas in der Richtung hatte ich schon vermutet. So lange die Qualität stimmt, was ich bei InLine-Produkten leider nicht beurteilen kann, und man keine zu großen Kompromisse eingehen muss, ist das natürlich schon verlockend.

Zitat:
Bei der Wahl des Telefons bin ich relativ leidenschaftslos. Was wäre denn zu empfehlen?

Letztendlich jedes Telefon, das dir zusagt. Eventuell kannst du ja sogar ein Vorhandenes wiederverwenden. Wobei ich natürlich nichts gegen die Fritz!Fons sagen wollte. Nur musst du eben bedenken, dass die Fritz!Box entsprechend sinnvoll platziert werden muss, wenn sie als DECT-Basisstation herhalten soll.

Zitat:
Bei einem analogen Telefon muss ich doch mit einem Kabel dann an die Fritzbox im Keller gehen, oder?

Ja, richtig. Du schließt den analogen Anschluss der Fritz!Box an das Patchpanel an und das Telefon bzw. die DECT-Basisstation an die entsprechende Dose.

Zitat:
Welche wichtigen zusätzlichen Funktionen kann man da anführen?

Zum Beispiel QoS, VLAN und Link Aggregation. Die vollständige Liste kannst du dir auf der Zyxel-Website ansehen.

Zitat:
Hierbei habe ich mich für die Cat.6a Variante entschieden, da ich bei den anderen Komponenten(Kabel, Dosen) auch den höchsten Standard gewählt habe.

Bei den Patchkabeln kannst du ohne Bedenken auf Cat 5e zurückgreifen. Die sind bereits gigabit-tauglich. Außerdem lassen sich die Patchkabel praktisch ohne jeden Aufwand und zu minimalen Kosten irgendwann mal austauschen, falls ein Gigabit-LAN nicht mehr ausreicht. Bei Verlegekabeln und Dosen sieht die Sache schon anders aus. Deshalb greift man hier in der Regel auf zukunftssichere Standards zurück. Außerdem hat man so beim Veregen der Kabel etwas mehr Spielraum, falls nicht alles ganz optimal läuft.

Zitat:
Ich werde mich mal [mit dem NAS] beschäftigen.

In dem Fall kann ich neben dem zuvor verlinkten Wiki-Artikel noch diesen Sammel-Thread empfehlen: [Sammelthread] HP ProLiant N36L/N40L/N54L Microserver

Zitat:
Gedacht ist das NAS als Speicherplatz

Die Frage ist halt, welche Menge an Daten darauf Platz finden soll und wie redundant die Daten gespeichert werden sollen. Daraus ergibt sich, wie vielen Festplatten das NAS Platz bieten muss.
TKnauss
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Jan 19, 2014 1:43 pm    Titel:

Hallo,

ich habe daheim gerade fast exakt das gleiche "Problem". Bin auch dabei, in einem Haus (1980 erbaut) das OG komplett zu renovieren. Neben der Korrektur der Stromleitungen (zwei oder drei Zimmer an einer Sicherung, abenteuerliche Leitungswege) will ich auch Netzwerkleitungen dazulegen.

Daher hab ich mich gerade eben über das gleiche Thema informiert und bin auf dieses Forum gestoßen.
Ned, zu deiner Planung will ich dir ein paar Infos geben, die ich mir gerade selbst angeeignet hab (durch Google-Suche nach "Netzwerkleitung unterputz" und die damit gefunden Beiträge in Foren):

- Cat.7 Installationskabel: Ist übertrieben, lies dazu die Seite über "Twisted-Pair-Kabel" bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel, speziell den Abschnitt über Cat.7 (und die über Cat.5 und Cat.6). Dort wirst du sehen, dass für eine brauchbare Cat.7-Verkabelung auch ganz andere Steckertypen nötig sind, und das zieht einen Rattenschwanz hinterher, was die andere Hardware (Patchfeld usw.) betrifft. Daher hab ich Abstand genommen von meiner Idee, bei mir Cat.7 zu verlegen, und werde Cat.6 nehmen. Nur falls ich Cat.7-Leitungen zum gleichen Preis wie Cat.6 bekomme, dann ist es wurscht. Ich nehme mal an, du willst GBit-Ethernet nutzen. Da würde sogar Cat.5 reichen... Cat.6 ist natürlich besser geeignet. Steht alles bei Wikipedia... icon_wink.gif
Der Flaschenhals für Qualität und Leistung wird immer durch die schlechteste Komponente in der Kette bestimmt, das ist bei allen Systemen so, nicht nur beim Netzwerk. Wenn du dann irgendwo Cat.5 verwendest (Die Bezeichnung "Cat.5e" gibts übrigens nicht mehr seit Überarbeitung der dazugehörigen Norm, hab ich auch heute erst gelesen), z.B. als Patchkabel, dann hast du theoretisch eine Cat.5 Verkabelung auch in der Wand. Ich denke schon, dass 1m Patchkabel nicht viel ausmacht, aber es kann. Bin da kein Spezialist, doch warum Cat.5 einsetzen, wenn du überall Cat.6 hast? Die Kosten für Patchkabel werden dich nicht umbringen. icon_wink.gif

- Verlegen der Netzwerkleitungen: Dazu gibts eine Norm DIN EN 50174-2. Die Norm kostet Geld, daher hab ich sie nicht. Aber in einem Forum hab ich die Info gefunden (welche sich auf die Norm beruft), dass zwischen Leitungen für Leistungstransport (230V) und Datenleitungen mind. 5cm Abstand sein sollen.
Ich werde auch keine Duplex-Kabel nehmen, da diese nur "hoch" um die Kurven gelegt werden können, nicht flach. Ist bei Verlegung unter Putz ne ganz schlechte Idee.
Zu den Leerrohren: Werde ich bei mir weglassen, da der Putz "nur" 2cm dick ist. Für Leerrohre (z.B. d=25mm) müsste ich auch noch das Mauerwerk einschlitzen, was ich nicht machen will. Oder Vorbauwand, aber das ginge dann wirklich zu weit, da hört der Spaß auf. Außerdem denke ich, dass ich mit Cat.6-Leitungen für die nächsten Jahrzehnte sicher bin. Mehr als GBit-Ethernet wird auch dann nicht gebraucht werden (und 10GBit ist ohnehin über Cat.6 möglich).
Und noch ein Hinweis (übernommen aus nem andern Forum): Du kannst Leitungen nur in vorhandenen Leerrohren austauschen. Wo kein Leerrohr ist, musst du sowieso wieder aufkloppen...

- Zum Netzwerkschrank im Keller: Unser Haus ist relativ groß (120qm Grundfläche), weshalb (Keller+)EG und OG(+DG) demnächst als eigene Wohnungen genutzt werden. Daher mache ich ins OG eine eigene Unterverteilung für Strom und Wasser und auch Netzwerk. Bisher sitzt der Sicherungskasten fürs gesamte Haus im Keller, danach wird dieser nur EG und Keller versorgen. Alle Netzwerkleitungen in den Keller zu legen, würde ich mir an deiner Stelle 3x überlegen, besonders bei Leerrohren... wie dick sollen die sein? 5cm?

- Zu deiner Heizungsinstallation: Mache ich bei mir teilweise auch neu. Es kommt Fußbodenheizung in jeden Raum. Da gibts schöne Systeme für bestehende Gebäude, gerade mal 15mm hoch. Da muss kein Estrich raus und neu gemacht werden usw., also kein großer Aufriss. Bei Renovierungen quasi das einzig sinnvolle.
Für diese Fußbodenheizung muss in jedem Raum ein Thermostat sitzen. Und falls du nicht gerade ein Funkthermostat einsetzen willst, braucht dieses Strom... also 5x1,5 NYM. Für mich ist das aber zu unflexibel, ich will evtl. irgendwann ein Hausleitsystem installieren, daher schaue ich gerade nach 24V-Technik, dann kann ich da auch Cat.6 hinlegen. Generell gilt aber: Falls du auch Fußbodenheizung verwendest, brauchst du wahrscheinlich eine weitere Leitung für das Thermostat.

Ich hoffe, dass ich und anderen Lesern dir ein paar Anregungen und Hilfestellungen geben konnte.

Grüße aus Oberhessen!
Tobias
TKnauss
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Jan 19, 2014 1:52 pm    Titel:

Noch einen Hinweis zur Unterverteilung im OG:
Glücklicherweise liegt der Abstellraum im OG genau über dem Abstellraum im EG und dem Heizraum im Keller. Ich werde also einen Versorgungsschacht einbauen für Strom und Wasser aus dem Keller. Solltest du bei dir auch vorsehen. Bei uns liegen die Wasserleitungen noch in der Wand, das hat man früher halt so gemacht. Mittlerweile bezeichnet man das als den größtmöglichen Unfug, da man für Reparaturen und Wartungen am Leitungsweg (egal ob Wasser oder Strom) auch andere Räume in Mitleidenschaft zieht. Daher ein kleiner Schacht (50x50cm) für die Versorgung. Bei Hochhäusern ist das Standard. Wie es bei privaten Neubauten aussieht, weiß ich nicht, aber ich hab es schon bei einigen neuen Häusern gesehen.
TKnauss
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Jan 19, 2014 2:01 pm    Titel:

Und nochmals ein Nachtrag, diesmal zum Switch:
Du brauchst unter Garantie keinen 24-Port Switch, und schon gar nicht 2 davon. Oder sind bei dir 48 Endgeräte gleichzeitig in Betrieb? 2x 24 Ports am Patchfeld heißt, dass du 48 Ports anschließen kannst. Bei einer Doppeldose würde ich 2 Leitungen legen, aber erstmal nur eine (oder gar keine) am Switch anschließen. Das wird bei Firmen auch so gemacht. Das Patchen erfolgt nach Bedarf im Serverraum, denn Swtiches und deren Betrieb kosten Geld. Nur die Leitungen kann man nicht "bei Bedarf" verlegen, daher werden alle Dosen voll verkabelt.
Edit:
Und ich wette, du brauchst mehr als 300m Leitung. icon_wink.gif
Edit 2:
http://wiki.ip-phone-forum.de/internet:haus, "Technische Infrastruktur für ein eigenes Haus", hab ich gerade noch gefunden, ist auch in einem anderen Thread (http://www.glasfaserinfo.de/board/topic,8366.html, ebenfalls hilfreich) dieses Forums verlinkt
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: So Jan 19, 2014 9:12 pm    Titel: Re: Netzwerkinstallation Altbau

Hallo Tobias,

vielen Dank für Deine umfangreichen Hinweise und wertvollen Tipps. - Ich möchte dennoch gerne auf ein paar Punkte eingehen, die ich so nicht stehen lassen kann:


TKnauss hat folgendes geschrieben::
- Cat.7 Installationskabel: Ist übertrieben

Das ist definitiv falsch! - Standard seit fast 10 Jahren ist, dass man Cat.7-Kabel verlegt. Und Cat.7 wird nur deshalb "in die Wand gelegt", um sowohl für zukünftige Technologien gerüstet zu sein, als auch um "mehr Luft" bei der Signalqualität auf dem Kabel zu haben (das Cat.7-Kabel liefert also auch dann noch eine Gigabit-Verbindung, auch wenn es nicht ganz sauber verlegt wurde).


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Dort wirst du sehen, dass für eine brauchbare Cat.7-Verkabelung auch ganz andere Steckertypen nötig sind, und das zieht einen Rattenschwanz hinterher, was die andere Hardware (Patchfeld usw.) betrifft.

Diese Schlussfolgerung ist ebenfalls nicht richtig! - Standard ist, dass man alle anderen Komponenten "außerhalb der Wand" derzeit in Cat.6a, Cat.6 und Cat.5e ausführt. Das mit den Cat.7-Steckern etc. wird, so wie von Dir beschrieben, also eigentlich nie gemacht.


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Nur falls ich Cat.7-Leitungen zum gleichen Preis wie Cat.6 bekomme, dann ist es wurscht.

Der Preisunterschied ist marginal, oftmals ist Cat.7 sogar günstiger, da es hiervon einfach ganz andere Mengen angefragt werden als von Cat.6. Wer jetzt noch Cat.6 in die Wand legt, hat die Thematik wirklich nicht verstanden! - Hier im Shop gibt es z. B. gar keine Cat.6-Verlegekabel zu beziehen ... mit gutem Grund! Glasfaserinfo.de Kupfer-Verlegekabel


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Ich nehme mal an, du willst GBit-Ethernet nutzen. Da würde sogar Cat.5 reichen...
[...]
(Die Bezeichnung "Cat.5e" gibts übrigens nicht mehr seit Überarbeitung der dazugehörigen Norm, hab ich auch heute erst gelesen)

Cat.5 als Standard ist Gigabit-fähig ja ... die Komponenten in den ganzen Online-Shops und bei den Großhändlern werden aber seit jeher und aktuell auch immer noch mit Cat.5e bezeichnet, bitte darauf achten. Wenn bei einem Händler Cat.5 steht, würde ich von einem Kauf Abstand nehmen, denn das "alte" Cat.5 war nämlich nicht Gigabit-fähig!


TKnauss hat folgendes geschrieben::
dass zwischen Leitungen für Leistungstransport (230V) und Datenleitungen mind. 5cm Abstand sein sollen.

Genau, mindestens eben. Datenkabel und stromführende Leitungen sollten dennoch nicht in einem gemeinsamen Kabelkanal gelegt werden. Wenn das (streckenweise) so nicht möglich sein sollte, dann sollte der Abstand größtmöglich sein, und es sollte zumindest zusätzlich eine weitere Trennung mit einem Kunststoff-Steg zwischen beiden Kabeltypen erfolgen.


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Ich werde auch keine Duplex-Kabel nehmen, da diese nur "hoch" um die Kurven gelegt werden können, nicht flach. Ist bei Verlegung unter Putz ne ganz schlechte Idee.

Das ist so nicht richtig. Bei einer Kernsanierung z. B. kommen die Datenkabel zuerst in ein Leerrohr (zum Schutz). Das Leerrohr wird dann auf dem Boden (unterhalb des Estrich) und hoch zur Verwendungsstelle an der Wand mit Schellen befestigt.


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Zu den Leerrohren: Werde ich bei mir weglassen, da der Putz "nur" 2cm dick ist. Für Leerrohre (z.B. d=25mm) müsste ich auch noch das Mauerwerk einschlitzen, was ich nicht machen will.

Dein Vorhaben ist dann aber im Detail ein anders, als das was der Threadersteller machen will ["Ich habe mir ein Haus gekauft (Bj. 1970) bei welchem ich vor Einzug die Hausinstallation(Elektrik, Heizung) komplett erneuern möchte."]. So wie ich den TE verstanden habe, kommt hier alles raus, inklusive Putz etc., so dass man hierbei mit Leerrohren arbeiten würde, wie zuvor von mir beschrieben. - In einem bewohnten Haus, wo es nur um ein paar Leitungen geht, würde man in der Tat so wie von Dir beschrieben mit ein paar Schlitzen und ohne Leerrohre arbeiten.


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Mehr als GBit-Ethernet wird auch dann nicht gebraucht werden

Das wirst Du in 10 Jahren anders sehen ...


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Du kannst Leitungen nur in vorhandenen Leerrohren austauschen.

Das geht so einfach und so pauschal auch nicht immer ...


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Alle Netzwerkleitungen in den Keller zu legen, würde ich mir an deiner Stelle 3x überlegen, besonders bei Leerrohren... wie dick sollen die sein? 5cm?

Den Keller als zentralen Punkt zu wählen ist aber seit Jahrzehnten Standard hierfür, und aus verschiedenen Gründen so auch sinnvoll. - Die 5cm dicken Leerrohre werden ja nur an der Stelle direkt vor dem Punkt der Schrankinstallation notwendig sein, davor sind es ja nur Duplex-Leitungen in einem 20er-Leerrohr ...


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Da muss kein Estrich raus und neu gemacht werden usw., also kein großer Aufriss. Bei Renovierungen quasi das einzig sinnvolle.

Ja, der TE möchte aber vor dem Einzug eine Sanierung machen ... und keine Renovierung während er darin wohnt.


TKnauss hat folgendes geschrieben::
Du brauchst unter Garantie keinen 24-Port Switch, und schon gar nicht 2 davon.

Dieser Hinweis ist reine Spekulation und entbehrt jeder Grundlage. Der TE hat bisher keine konkreten Angaben zur Anzahl der Netzwerkgeräte im Erstausbau gemacht, und nur das ist entscheidend. - Standard sind auch hier 24 Port-Switche. Die übliche Vorgehensweise hierbei ist, dass man die Anzahl der aktiven Netzwerkgeräte im Erstausbau durchzählt (die zentralen Komponenten im/am Netzwerkschrank im Keller müssen natürlich mitgezählt werden) und dann verdoppelt, und so die benötigte Switch-Portanzahl für die ersten ca. 5 Jahre erhält.


Gruß.
Ned
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 14.01.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mo Jan 20, 2014 3:28 pm    Titel:

Hallo,

vielen Dank für die Hinweise und die ausführlichen Begründungen dazu.
Zum Thema Cat6/Cat7 werde ich definitiv Cat7 Kabel verlegen, da ich persönlich keinen Grund sehe für die wirklich geringe Ersparnis einen schlechteren Standard zu verlegen. Zumal das Kabel, preislich fast den größten Einzelposten darstellt und somit ein späterer Tausch relativ preisintensiv ist. Das Problem mit den Steckern kann ich nicht nachvollziehen, da das Kabel ja an einem Ende auf die Dose aufgelegt wird und am anderen Ende auf das Patchfeld. Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Richtig ist, das ich vor Einzug renovieren werde. ( Elektrik, Heizung, Netzwerk, Maler- und Fußbodenarbeiten. Jedoch ist es nicht notwendig zu Entkernen. Schlitzen, muss ich also für Elektrik und Heizung sowieso. Aus diesem Grund, werde ich auch die Netzwerkkabel unter Putz bringen. Ich möchte das Netzwerkkabel auf jeden Fall in Rohren verlegen. Kann mir jmd sagen, ob es ausreichend ist, für das 16,4mm starke Duplexkabel ein 20er Leerrohr zu verwenden oder wir das Einziehen eher zur Qual?

Der Netzwerkschrank wird auch im Keller installiert werden. Hier ist ein Hauswirtschaftsraum vorgesehen und damit der in meinem Fall auch günstigste Platz. Da ich sehr kostengünstig an einen großen (200x80x80) Netzwerkschrank gekommen bin, würde er in anderen Räumen auch nur stören.

Zum Thema Switch habe ich mir nun nocheinmal Gedanken gemacht und werde vorerst zu den beiden 24Port Patchfeldern, einen 24Port Switch installieren. Anfangs werden im Haus ca 12 Netzwerkgeräte permanent eine Lan-Dose benötigen. Hinzu kommen noch die für die Netzwerkschrankkomponenten. Somit denke ich, bin ich vorerst mit einem 24er Switch ausreichend gewappnet.

Das Thema NAS habe ich vorrübergehend ersteinmal auf Eis gelegt, da ich momentan nicht die Zeit finde mich in dieses Thema einzuarbeiten. Wenn ich die Renovierarbeiten abgeschlossen habe, werde ich mich aber diesem Thema annehmen. Bei Gelegenheit werde ich dann auch mal ein paar Fotos einstellen.

Ich bin wirklich froh, hier so viele nützliche Tipps und Anregungen zu erhalten und bedanke mich dafür bei allen Postern.


MfG Ned
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Di Jan 21, 2014 10:19 am    Titel:

Ned hat folgendes geschrieben::
Schlitzen, muss ich also für Elektrik und Heizung sowieso.

Wenn Du dies selbst bewerkstelligen willst, besorge Dir eine Schlitzfräse. Am besten ein Profigerät leihen, da die guten für einen reinen Eigenbedarf zu teuer zum Kauf sind.

Zitat:
Aus diesem Grund, werde ich auch die Netzwerkkabel unter Putz bringen. Ich möchte das Netzwerkkabel auf jeden Fall in Rohren verlegen. Kann mir jmd sagen, ob es ausreichend ist, für das 16,4mm starke Duplexkabel ein 20er Leerrohr zu verwenden oder wir das Einziehen eher zur Qual?

Es gibt Leerrohre die eine hochgleitfähige Innenschicht haben und speziell für diesen Einsatzzweck konzipiert sind, z. B.: Fränkische FBY-EL-F Highspeed
Wie gut sich Leitungen einziehen lassen, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen spielen die Biegeradien des Leerrohres eine Rolle, aber auch die Anzahl und die Länge der Leerrohrverbindung. Je mehr Biegungen, je enger die Biegeradien, je länger das Leerrohr, desto größer ist der Reibungswiederstand beim einziehen. An neuralgischen Punkten kann man auch Unterputz-Verbindungskästen als Zugdose setzen. Eine gute Leerrohrplanung braucht schon etwas Erfahrung und es gibt auch unterschiedliche Philosophien. Frag am besten einen/Deinen Elektroinstallateur.
Die Typangabe "20" bzw. "M20" bezieht sich auf den Außendurchmesser. Eine "20er" FBY-EL-F Highspeed hat z. B. einen Innendurchmesser von 14,9 mm, reicht also nicht für das Duplexleitungen. Für zwei Leitungen braucht man schon das M25. An Duplexleitungen scheiden sich eh die Geister. Viele Installateure verwenden es nur für Auf-Putz-Installationen (Kabel- oder Geräteeinbaukanal), weil es sich bauartbedingt (der Querschnitt des Duplexkabel sieht aus wie eine Acht) nur in der Richtung der flachen Seite gut biegen lässt. In Leerrohr-Installationen mit Biegungen kann dies aber zu einem Problem werden, wenn sich die Duplexleitung beim einziehen dreht.


jela
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Passive Komponenten Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Ähnliche Beiträge
Thema Forum Antworten Verfasst am
Neues Netzwerk im Altbau, Kontrolle der Komponenten Twisted Pair / Kupferkabel 2 So Apr 30, 2017 3:34 pm
Altbau neu verkabelt - und jetzt Netzwerk - Hardware 20 So Feb 21, 2016 9:47 am
Netzwerk im Altbau nachrüsten Passive Komponenten 7 Mi Sep 02, 2015 3:26 am
Fragen zur Netzwerkinstallation (Neubau) Passive Komponenten 6 Di Aug 04, 2015 1:13 am
Netzwerkinstallation Neubau Passive Komponenten 1 Sa Nov 02, 2013 6:37 pm


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Service und Informationen: Lichtwellenleiter - Twisted Pair - Netzwerk-Hardware - Netzwerk einrichten - Steckerbelegung - Wireless LAN - Netzwerk-Glossar - Heimnetzwerk einrichten

Impressum