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Hilfe und Beratung während Haussanierung Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter  
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Autor Nachricht
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2014 3:54 am    Titel: Hilfe und Beratung während Haussanierung

Hallo zusammen,

ich saniere zur Zeit ein altes Haus in einem Dorf, das künftig an ein Glasfasernetz angeschlossen werden soll. Soweit man den Berichten aus den Stadtratversammlungen glauben kann, sollen die Dörfer mit FTTH ausgestattet werden. Der Zeitpunkt ist wegen politischer Querelen und Finanzierungsfragen usw. noch unklar.

Im Gebäude möchte ich ohnehin ein sternförmiges LAN (CAT7Duplex, vier Dosen (CAT6) in drei Räumen, fünfter Anschluß zur Vorbereitung) installieren und für den Rest des Hauses WLAN haben, idealerweise mit hohen Datenraten. Ich nehme an, das nennt man Gigabit-Ethernet.

Kann man das Glasfasersignal einfach so ins Heimnetzwerk einspeisen und nutzen? Welche Hardware benötigt man dafür? Das Leerrohr vom Anschlusspunkt im Keller bis zur Netzwerkzentrale im 1. OG ist ja obligatorisch... Aber wie gehts dann weiter?

Fürs Fernsehen dachte ich eigentlich an eine SAT>IP-Lösung, die Installation von Koaxialdosen ist nicht vorgesehen. Jetzt bin ich ein wenig unschlüssig, ob es überhaupt Sinn macht, diese Hardwarekomponenten zu installieren oder ganz auf das Glasfaserbundle zu setzen.

Ich weiß, das Thema greift etwas über das Board hinaus. Is nicht, um Euch zu ärgern. Ich brauch halt etwas Hilfe, um den Überblick zu bekommen. Bin leider auch kein Kommunikationstechniker oder Elektroniker aber lernfähig. icon_cool.gif

Für sämtliche Anregungen dankbar grüßt
Merry
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Do Jan 30, 2014 3:29 pm    Titel: Re: Hilfe und Beratung während Haussanierung

Hallo Merry,


Merry hat folgendes geschrieben::
Ich weiß, das Thema greift etwas über das Board hinaus.

Nein, eigentlich nicht ... abgesehen davon hatten wir diese Thematik hier schon ein paar mal:
- Hausinstallation mit LWL ?
- Heimnetz - LWL Upgrade
- Adapter für SC Simplex auf LC Duplex 9/125


Merry hat folgendes geschrieben::
Kann man das Glasfasersignal einfach so ins Heimnetzwerk einspeisen und nutzen?
Ja.


Merry hat folgendes geschrieben::
Welche Hardware benötigt man dafür?

Glasfaser-Modem, Router mit Glasfaser-Schnittstelle oder (wie meistens und üblich) wird vom Glasfaser-Provider ein passendes Glasfaserabschlussgerät bereitgestellt. Von dort geht es dann ganz normal mit Kupfer und Deiner Hardware im Haus weiter.


Merry hat folgendes geschrieben::
Das Leerrohr vom Anschlusspunkt im Keller bis zur Netzwerkzentrale im 1. OG ist ja obligatorisch...

In der Regel wird die "Netzwerkzentrale" bei Einfamilienhäusern im (ausgebauten) Keller installiert, da dies mehrere Vorteile mit sich bringt.


Merry hat folgendes geschrieben::
ob es überhaupt Sinn macht, diese Hardwarekomponenten zu installieren oder ganz auf das Glasfaserbundle zu setzen.

Was hat jetzt Dein internes SAT>IP mit der Außenanbindung via Glasfaser zu tun?


Gruß.
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Fr Jan 31, 2014 2:17 am    Titel: Re: Hilfe und Beratung während Haussanierung

Hallo CT2!

Vielen Dank für die freundliche und ausführliche Antwort, vor allem für die links. Da ich kein Expertenwissen habe, fehlen mir natürlich auch die meisten Fachbegriffe, mit denen ich die Suchfunktion erfolgreich hätte bedienen können. Umso mehr hilft mir Dein Beitrag im Lernprozeß!

CT2 hat folgendes geschrieben::
Merry hat folgendes geschrieben::
Das Leerrohr vom Anschlusspunkt im Keller bis zur Netzwerkzentrale im 1. OG ist ja obligatorisch...
In der Regel wird die "Netzwerkzentrale" bei Einfamilienhäusern im (ausgebauten) Keller installiert, da dies mehrere Vorteile mit sich bringt.

Mein Keller hat ein 1,60 Meter niedriges Gewölbe (Grundfläche ca. 10m²) mit ziemlich hoher Luftfeuchtigkeit und Salpeterausblühungen am Kalkputz. Es gibt Vollziegelsteine, die auf gestampftem Erdboden liegen, außenrum eine sumpfige Ablaufrinne. Da unten installiere ich höchstens Wein und Kartoffeln aber keine Elektronik.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Was hat jetzt Dein internes SAT>IP mit der Außenanbindung via Glasfaser zu tun?

Der Provider wird wahrscheinlich verschiedene Pakete anbieten, das Gesamt-Premiumpaket beinhaltet neben Telefonie und Internet eben auch den TV-Empfang via Glasfasernetz. Jedes Produkt kostet natürlich einzeln.
Wenn SAT>IP qualitativ keine wesentlichen Nachteile gegenüber dem LWL-TV hat, wäre ich geneigt, lieber einmal zu investieren, statt dauerhaft einen hohen Paketpreis/Monat zu bezahlen. Eine Senderliste ist leider noch nicht zu bekommen. Hat hierzu jemand Erfahrungen?

Und: Kennt jemand den Anbieter Bisping & Bisping? Erfahrungen?
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Fr Jan 31, 2014 5:50 pm    Titel: Re: Hilfe und Beratung während Haussanierung

Hallo Merry,


Merry hat folgendes geschrieben::
Mein Keller hat ein 1,60 Meter niedriges Gewölbe (Grundfläche ca. 10m²) mit ziemlich hoher Luftfeuchtigkeit und Salpeterausblühungen am Kalkputz.

Deswegen schrieb ich ja auch im (ausgebauten) Keller ... das was Du beschreibst ist ja gerade eben nicht ausgebaut.


Merry hat folgendes geschrieben::
Der Provider wird wahrscheinlich verschiedene Pakete anbieten, das Gesamt-Premiumpaket beinhaltet neben Telefonie und Internet eben auch den TV-Empfang via Glasfasernetz. Jedes Produkt kostet natürlich einzeln.

Technisch ist es egal (bis auf den maximal möglichen Datendurchsatz), ob der TV-Datenstrom via Kupfer (DSL/VDSL) oder Glasfaser eingespeist wird, beides ist IPTV.


Merry hat folgendes geschrieben::
Wenn SAT>IP qualitativ keine wesentlichen Nachteile gegenüber dem LWL-TV hat, wäre ich geneigt, lieber einmal zu investieren, statt dauerhaft einen hohen Paketpreis/Monat zu bezahlen.

Das würde ich mir aber nochmal genau ausrechnen. Für SAT>IP benötigst Du ja zusätzlich eine SAT-Schüssel, und da SAT>IP noch recht neu ist, sind die Geräte für die IP-Verteilung im Haus auch noch nicht so günstig. - Hierzu kannst Du Dir die folgenden Links ansehen:
- heiseVIDEO - Sat-IP: Digitalfernsehen im (W)LAN
- DD Octopus NET S2/2 - SAT>IP Netzwerktuner
- Wikipedia: Sat-over-IP-Technik


Merry hat folgendes geschrieben::
Und: Kennt jemand den Anbieter Bisping & Bisping? Erfahrungen?

Wenn das ein lokaler Anbieter ist (wovon ich derzeit ausgehe), dann ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass genau mit diesem Anbieter jemand hier Erfahrung hat.


Gruß.
schmockolaus
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.05.2011
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Fr Jan 31, 2014 7:10 pm    Titel: Re: Hilfe und Beratung während Haussanierung

CT2 hat folgendes geschrieben::

Technisch ist es egal (bis auf den maximal möglichen Datendurchsatz), ob der TV-Datenstrom via Kupfer (DSL/VDSL) oder Glasfaser eingespeist wird, beides ist IPTV.


Da wär ich mir gar nicht so sicher.
Ich war bis vor kurzem bei m-net, da geht die Glasfaser in eine Box (Huawei Echolife HG865), welche dann einen "normalen" Kabelanschluss (Analog und DVB-C) zur weiteren Verteilung im Haus zur Verfügung stellt.
Vielleicht ist das bei Merrys Anbieter ähnlich...
meisterdausi
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 03.03.2007
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: Fr Jan 31, 2014 8:35 pm    Titel: Re: Hilfe und Beratung während Haussanierung

schmockolaus hat folgendes geschrieben::

Da wär ich mir gar nicht so sicher.
Ich war bis vor kurzem bei m-net, da geht die Glasfaser in eine Box (Huawei Echolife HG865), welche dann einen "normalen" Kabelanschluss (Analog und DVB-C) zur weiteren Verteilung im Haus zur Verfügung stellt.
Vielleicht ist das bei Merrys Anbieter ähnlich...


Da muss ich meinen Senf auch noch dazu geben....
Häufig ist es auch bei größeren Lokalen Anbietern (wie den Stadtwerken etc.) so, dass diese KEIN SAT>IP - Angebot realisieren sondern ein HFC-Angebot.

HFC steht für Hybrid Fiber Coax.
Das Bedeutet, dass der Anbieter eine Kopfstation betreibt, und die Coax-Signale in die Glasfaser einspeist. Meist geschieht das über eine separate Wellenlänge über dieselbe Faser. Bei Rückkanalfähigen Anlagen können es auch zwei Wellenlängen sein. (eine für den Hin- und eine für den Rückkanal)
Vor Ort wird das Signal dann voneinander getrennt, und den Medienkonvertern (von Glasfaser auf Coax) zugeführt.

Der große Nachteil an der Sache: die Kopfstation... Dort ist es so, dass für jeden einzelnen Programmkanal ein eigener Receiver steht. Da jeder davon Geld kostet, werden normalerweise nur die am häufigsten genutzten Programme eingespeist (so auch bei Kabelnetzen) . Daher hat man teils nicht das große Programmangebot einer eigenen SAT-Anlage.

Daher würde ich in diesem Fall das Angebot GENAU betrachten. Wenn eine Programmliste verfügbar ist, die weniger als 2000 Programme beinhaltet, scheint es auf die Kopfstations-Variante hinzudeuten. Ist es wirklich SAT>IP, dann wird nur der Empfangene Satellit angegeben.
In dem Fall überträgt die Glasfaser dann das GESAMTE Spektrum des angepeilten Satelliten.

Beste Grüße,

meisterdausi
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Sa Feb 01, 2014 12:13 pm    Titel:

Moin!

Der Provider wird definitiv keine SAT>IP-Lösung anbieten. Der möchte natürlich sein Produktpaket verkaufen.
Am 13.2. ist die erste Infoveranstaltung von denen. Mal sehen, was die so erzählen. Die Frage mit der Kopfstation und der Anzahl der Sendernummern werd ich auf jeden Fall stellen!

Über das SAT>IP-Ding bin ich zufällig im Netz gestolpert und finde das Prinzip prima. Da in dem 25-Häuser-Dorf kein Kabelanschluss besteht, ist an der alten Hütte schon lange eine Kathrein-Schüssel montiert. Die selbst is noch gut, kann mit einem anderen LNB aufgerüstet werden und ich brauch dann eben noch ein bis zwei zusätzliche Geräte. Das zusammen sollte unter Tausend Euro bleiben.
Von nem monatlichen TV-Paketpreis des Breitbandanbieters von 20,-€ ausgehend, dürfte in wenigen Jahren die Investition der SAT>IP-Hardware ammortisiert sein.

Was ich mich noch frage: Kann das "Netzwerk" bzw. wohl eher der Router so problemlos parallel verschiedene Signale verwerten und verteilen?
Weiß grad nicht so recht, wie ich das besser formulieren könnte, was ich im Kopf hab... icon_rolleyes.gif

Schöne Grüße
meisterdausi
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 03.03.2007
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: Di Feb 04, 2014 9:58 pm    Titel:

Das mit den Signalen verstehe ich nicht so ganz...
Meinst du Unterschiedliche IP-Netze oder wirklich getrennte Signale(Ethernet und das SAT-Signal)?

Unterschiedliche Netze gehen zum Beispiel.
Unterschiedliche Signale nur über entsprechende Wandler oder Medienkonverter.

Sag einfach, was dir Vorschwebt und wir finden schon eine Antwort.

Beste Grüße,
meisterdausi
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: So Feb 09, 2014 11:23 am    Titel:

meisterdausi hat folgendes geschrieben::
... oder wirklich getrennte Signale(Ethernet und das SAT-Signal)?

SAT>IP und Telefon/Internet via Glasfaser sollen idealerweise in ein und demselben LAN laufen und gleichzeitig genutzt werden können. Irgendwo müssen die Daten/Signale ja zusammenlaufen und ins Netzwerk gebracht werden...


Schön wärs, wenn ich am TV-Gerät (Netzwerkanschluss vorhanden) kein zusätzliches Receivergerät brauchen würde.

(Technische Daten TV:
- Digital Tuner: DVB-S2, DVB-C (HD), DVB-S, DVB-C, DVB-T (HD), DVB-T
- Anschlüsse: HDMI 4x, SCART, YUV, VGA (PC-Eingang), PC-Audio, AV-Eingang, Digital-Audio Out (optisch), Kopfhöreranschluss, Ethernet, Common Interface Plus (CI+), USB 2.0)

Schöne Grüße
Merry
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Feb 09, 2014 12:14 pm    Titel:

Hallo,

ich würde an deiner Stelle doch nochmal die SAT Variante mit Koaxkabeln überdenken.
Ich habe gerade bei meinem Haus die gleichen Überlegungen angestellt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es mit separaten Leitungen nicht nur günstiger sondern auch besser läuft.
Dafür hatte ich einige Gründe:
Erstens ist SAT-IP noch recht neu und aus diesem Grund hat man nicht so eine große Hardware Auswahl. Das wird sich sicherlich in der Zukunft ändern, aber JETZT will ich die Auswahl auch schon haben.
Zweitens haben die meisten heute verkauften Fernseher einen SAT-Receiver integriert aber keiner hat einen SAT-IP fähigen Receiver eingebaut. Ich möchte aber keine Set-Top Boxen nutzen müssen.
Drittens, kann man bei einer guten SAT-Anlage problemlos auf bis zu 100 Teilnehmer aufrüsten. Die Menge werde ich zwar niemals erreichen, aber mein Rechner braucht schon 4 Anschlüsse für die Aufnahmemöglichkeiten und dann eben die restlichen Hausteilnehmer. Da hatte ich erhebliche Bedenken, dass der LAN Port an der SAT-IP Kopfstation schnell genug ist.
Viertens verteilt man über die Multischalter gleich noch UKW-Radio im Haus, was bei kleinen örtlichen Sendern nicht immer über IP-Lösungen verfügbar ist.
Fünftens: Wenn man eh schon DRAKA CAT7 Kabel im Haus verlegt, ist der Mehraufwand für SAT Kabel nur marginal.

Übrigens hier mal die Komponenten für meine Lösung:

Kathrein CAS 90gr
Kathrein UAS 584
Corning Cabelcon F-56
KOKA 110 HD
GigaSwitch 9/8 G2
GigaSwitch 9/8 K
TRIAX EDS 322 F
3H-FM-5 - 5 Elemente Yagi UKW Antenne

Außer der UKW Antenne habe ich bisher alles in Betrieb genommen (Für die UKW Antenne warte ich auf besseres Wetter) und es läuft wirklich ausgezeichnet. Ich würde es jeden Tag wieder so machen.

LG Joe
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Do Feb 13, 2014 9:09 am    Titel:

Hey Joe,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Ich hab nun noch Rohr vom Platz des künftigen Multischalters (oder isses doch ein Switch? Wo is der Unterschied?) für zwei Koaxialkabel ins Wohnzimmer verlegt. Mein TV (Samsung PS50C687, Klickerdiklacker) ist netzwerkfähig und hat Triple-Tuner. Soweit ich das bei der SAT>IP-Vorführung verstanden habe, braucht man die kleinen Receiverboxen nur für ältere Geräte. Die will ich jedenfalls nach Möglichkeit vermeiden. Es liegen schon genügend Fernbedienungen rum (nein, keine AllInOne kommt nicht her!).

Das "Triax"-Kabel: Wegen dem doppelten Schirm oder warum das teure? Bei mir wärens vom Multischalter/Switch keine 10m zur Dose.
Apropos Dose: Ich hätt jetzt pro Kabel eine normale Antennendose angeschlossen. Eine direkt hinterm TV, eine in der unteren Dosenebene. Es sollen im Betrieb möglichst keine Kabel sichtbar rumhängen...

Gruß Merry
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Feb 13, 2014 10:56 am    Titel:

Hallo,

da Kabel in der Regel erheblich schlechter zu tauschen sind als Dosen oder Multischalter, sollte man auf eine gute Ausführung der Kabel achten. Dazu kommt, dass HD-TV und in Zukunft 4K-TV immer höhere Anforderungen an die Übertragungsfähigkeit des Kabels stellen. Dazu kommt, dass an dieses Kabel die Cablecon Stecker passen. Da muss man immer drauf achten, ob Stecker und Kabel zusammen passen. Die Cablecon Stecker verbinden die Verbindungsstellen direkt Wasser und Staubdicht, was sicherlich für die Zukunft auch nicht schlecht ist.
Bei den Dosen würde ich DRINGEND zu den Doppeldosen raten, da man sonst nur das schauen kann was man Aufnimmt, und das ist einfach nicht mehr Zeitgemäß. Natürlich kann man auch zwei normale Dosen mit jeweils einem SAT Anschluss nebeneinander verbauen. Da aber bei mir niemals Kabelfernsehen verlegt werden wird, ist der Kabelanschluss für mich nicht wichtig und ich nehme lieber zwei SAT Anschlüsse. Der Radioanschluss hingegen ist mir schon wichtig und deshalb bin ich froh, dass dieser dabei ist. Dafür ist ja auch die Yagi Antenne.

LG Joe
_________________
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Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di Feb 25, 2014 3:59 am    Titel:

So, gestern abend war Infoveranstaltung für mein Kaff von bisping&bisping.

Wir werden definitiv mit FTTH versorgt werden, es kommen pro Haus 2 Fasern rein, davon wird b.a.w. nur eine benötigt. Verschiedene Telefon- und Internetprodukte stehen zur Auswahl, für mich wirds wohl ne T- und I-Flatrate (50MBit DL) für 49,90€/Monat werden. TV-Angebote sind erstmal nicht dabei, können bei entsprechendem Interesse in Zukunft dazu kommen. Wird für mich aber keine Option sein.

Mit etwas Glück krieg ich am Donnerstag Besuch vom Tiefbauchef, der sich die Gegebenheiten am Haus mal ansieht. Ich will das Glasfaserkabel nach Möglichkeit bis ins Büro verlegen und den Keller komlett umgehen. Meine Außenwand im Gewölbekeller ist >80cm dick...

to be continued...
Merry
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Mi März 12, 2014 12:07 pm    Titel: FTTH

Hallo Leute,

der Tiefbauing. war natürlich noch nicht da, daher hab ich mal nen Mailverkehr mit dem Projektleiter des Providers begonnen. Leider ist der nicht so ergiebig, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte.

Projektleiter hat folgendes geschrieben::
Am APL terminieren wir mit Glas und werden dann auf Kupferbasis übergeben.
Somit benötigen Sie vom APL in ihrem Haus Kupferleitungen zu den jeweils
gewünschten Stellen.


Was ein "APL" ist, weiß ich nach kurzer Suche im Netz. Meiner ist eine alte graue "Glocke", an der Außenseite des Hauses. Die Stelle selbst wäre mir genehm, weils von da nur noch ein relativ kurzer Weg (ca 8-10m) bis ins Büro im 1. OG wäre.
Soweit ich die Antwort des Herrn deute, legen mir die das LWL-Kabel bis zum APL und ab dort ist es meine Angelegenheit.

Fragen:
- Welche Art von Kabel sollte ich vom Büro zum APL legen?
- Wo endet dieses Kabel im Büro? In ner Art Dose? Ne stinknormale TAE-Dose etwa?

Ich würd ja gern die Suchfunktion benutzen aber ich kenn einfach zuwenig Fachbegriffe. icon_rolleyes.gif Wenn ich hier nen alten Hut aufsetze, bitte nicht böse sein. Wenns dazu bereits nen Haufen Beiträge gibt, freu ich mich auch sehr über ein paar links zum Nachlesen. icon_wink.gif

Danke für Eure Geduld!
Gruß, Merry
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mi März 12, 2014 6:31 pm    Titel: Re: FTTH

Hallo Merry,


Merry hat folgendes geschrieben::
Was ein "APL" ist, weiß ich nach kurzer Suche im Netz. Meiner ist eine alte graue "Glocke", an der Außenseite des Hauses.

Wenn Euer APL an der Außenseite des Hauses ist, dann ist das eigentlich kein optimaler Ort für eine Umsetzung von LWL auf Cu. Entweder musst Du von hier nach Innen mit einem Glasfaserkabel weiter machen, oder (noch besser) den APL gleich nach Innen versetzen (bei Neubauten ist der APL heutzutage immer im Keller installiert). Ggfs. kannst Du den Provider bzw. Tiefbauingenieur auch dazu bewegen, nicht beim APL zu enden, sondern das Glasfaserkabel direkt hoch zu Dir ins Büro zu führen.


Merry hat folgendes geschrieben::
Soweit ich die Antwort des Herrn deute, legen mir die das LWL-Kabel bis zum APL und ab dort ist es meine Angelegenheit.
[...]
Ich würd ja gern die Suchfunktion benutzen aber ich kenn einfach zuwenig Fachbegriffe.

Das "Umsetzen" von Glasfaser auf Kupfer geht nur mit einer aktiven Komponente, die demnach einen Stromanschluss benötigt. Aber hierzu habe ich Dir die Fachbegriffe bereits in der ersten Antwort dieses Threads genannt ... ich zitiere: "Glasfaser-Modem, Router mit Glasfaser-Schnittstelle oder (wie meistens und üblich) wird vom Glasfaser-Provider ein passendes Glasfaserabschlussgerät bereitgestellt. Von dort geht es dann ganz normal mit Kupfer und Deiner Hardware im Haus weiter."
--> Bitte lies Dir doch nochmal diesen gesamten Thread durch und recherchiere in diesem Forum zu den vorgenannten Fachbegriffen.


Da der Tiefbauingenieur aber schrieb "Am APL terminieren wir mit Glas und werden dann auf Kupferbasis übergeben." würde ich daraus folgern, dass die dort die aktive Komponente in einem entsprechend geschützten Gehäuse (?) installieren, und Du von dort dann selbst mit Kupfer weiterführen kannst. Das würde bedeuten, dass Du ein Cat.7-Verlegekabel von dort zum zentralen Punkt der Gebäudeverkabelung (oder halt direkt in Dein Büro) ziehen müsstet. - Für mich ist die Aussage des Tiefbauingenieur aber nicht eindeutig genug, weswegen ich mir diesen Punkt nochmal explizit erörtern lassen würde.


Merry hat folgendes geschrieben::
- Welche Art von Kabel sollte ich vom Büro zum APL legen?

Grundsätzlich sollte die Verkabelung im Haus in Form einer anwendungsneutralen strukturierten Gebäudeverkabelung auf Kupferbasis erfolgen. Zu dieser Thematik gibt es hier im Forum mehrere Tausend Threads, da Fragen zu diesem Themenkomplex täglich in diesem Forum gestellt werden.

Wie die optimale Vorgehensweise bei Deinem Vorhaben ist, wie man so etwas plant, und was bei einer Wohnungs-, Haus- oder Gebäudeverkabelung noch zu beachten ist, findest Du alles im folgenden Artikel umfassend und gut strukturiert dargelegt: Technische Infrastruktur für ein eigenes Haus


Gruß.
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