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WAN Signal über WLan-Bridge  
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Autor Nachricht
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mo Apr 21, 2014 11:20 am    Titel: WAN Signal über WLan-Bridge

Ich habe eine Frage:

Wäre der folgende Aufbau möglich?

Telefonanschluss -> DSL-Modem (z.B. Draytek Vigor130) -> W-LAN Acess Point -> W-Lan Client -> Router

Also ein Transport des WAN Signals über eine W-Lan Bridge.

Kurz zu dem Hintergrund:
Die Familie meiner Schwester wohnt in einem Ort (eine Seite der Weser) der als maximale Anbindung DSL 1000 bekommen kann. Der Ort auf der anderen Westerseite ist nun neu erschossen worden und DSL 16.000 ist dort verfügbar. Nun war die Überlegung, bei einem Anwohner auf der anderen Weserseite einen weiteren Telefonanschluss zu beauftragen und diesen dann dafür zu nutzen. Aus Sicherheitsgründen möchte ich aber nicht bereits dort den Router aufbauen, da dann eine Fremdnutzung durch den Anwohner möglich wäre. Mit dem DSL Modem kann er hingegen nichts anfangen...

Mit freundlichen Grüßen
Joe
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Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Apr 21, 2014 8:06 pm    Titel: Re: WAN-Signal über WLAN-Bridge

Hallo Joe,

ich habe mir jetzt Dein Vorhaben noch ein weiteres Mal durchgelesen ...

Also ich würde den Weg über ein DSL-Modem nicht gehen, sondern lieber gleich einen potenten WLAN-Router (mit integriertem DSL-Modem) am 2. Internet-Zugang installieren, und diesen dann halt total dicht machen.


Joe hat folgendes geschrieben::
Aus Sicherheitsgründen möchte ich aber nicht bereits dort den Router aufbauen, da dann eine Fremdnutzung durch den Anwohner möglich wäre.

Diesen Gedankengang kann ich nicht so ganz nachvollziehen ... man kann einen Router schon so konfigurieren, dass eine Fremdnutzung nicht möglich ist. - Abgesehen davon, wenn eine zweite "1. TAE-Dose" installiert wird, dann kann sich der Anwohner ja dort auch direkt anbinden.


Joe hat folgendes geschrieben::
Mit dem DSL Modem kann er hingegen nichts anfangen...

Na ja, er könnte hier hinter das DSL-Modem einfach seinen eigenen Router dranhängen, und daran dann Deinen WLAN-AP. Davon bekommst Du dann noch nicht einmal etwas mit.


Frage: Im Datenblatt des Vigor130 findet man im Abschnitt "Netzwerk-Eigenschaften" den Eintrag "Router/Bridge (konfigurierbar)". Lässt sich denn dieses Gerät wirklich als reines Modem betreiben oder ist es auch im konfigurierten "Modem-Betrieb" eigentlich ein verkappter Router?


Gruß.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Apr 23, 2014 10:08 pm    Titel:

Zitat:
Man kann einen Router schon so konfigurieren, dass eine Fremdnutzung nicht möglich ist.

Gilt das auch dafür, wenn die Person Zugriff auf die Hardware hat? Oder willst du die dann in einen verschlossenen Kasten packen?

Zitat:
Abgesehen davon, wenn eine zweite "1. TAE-Dose" installiert wird, dann kann sich der Anwohner ja dort auch direkt anbinden.

Das wiederum stimmt. Wenn es sich allerdings um einen IP-Only Tarif handelt, kann er mit dem Anschluss wenig anfangen. Außer sich mit seinen Einwahldaten zu verbinden. Das wiederum ist mir aber egal, da seine Einwahldaten auch seine Haftung bedeuten.

Zitat:
Na ja, er könnte hier hinter das DSL-Modem einfach seinen eigenen Router dranhängen, und daran dann Deinen WLAN-AP. Davon bekommst Du dann noch nicht einmal etwas mit.

Aber wenn man zwischen den Router und das Modem einen weiteren Router klemmt, hat dieser doch nicht automatisch auch Internet. Dann müsste er das Internet aufbauen oder habe ich da einen Denkfehler?

Zu deiner Frage:
Der Draytek kann sowohl als auch. Also man kann den als Router einsetzen aber eben auch als einfaches stupides Modem. Da die Anzahl der VDSL Modems sehr überschaubar ist, wird dieser gerne für VDSL Anschlüsse als Modem genommen.

Aber danke schonmal für die Rückmeldungen.
LG Joe
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CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Do Apr 24, 2014 2:08 am    Titel: Re: WAN-Signal über WLAN-Bridge

Hallo Joe,


Joe hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Man kann einen Router schon so konfigurieren, dass eine Fremdnutzung nicht möglich ist.
Gilt das auch dafür, wenn die Person Zugriff auf die Hardware hat?

Es stimmt schon, dass grundsätzlich gilt, dass wenn jemand physisch Zugriff auf Hardware hat, er sich meist auch Zugang zum System verschaffen kann. Das ist aber ausnahmsweise in diesem Fall nicht der Fall (zumindest dann nicht, wenn er nicht das Router-Gehäuse öffnet und neue Bauteile einlötet, entfernt oder ähnliches).


Joe hat folgendes geschrieben::
Oder willst du die dann in einen verschlossenen Kasten packen?
Nein.

Wenn ich für dieses Vorhaben z. B. ein Gerät von LANCOM einsetzen würde (damit kenne ich mich halt gut aus, sicherlich lässt sich das folgende auch mit anderen Modellen anderer Hersteller lösen), dann würde ich zu einem Router mit integriertem WLAN-AP und VDSL/ADSL-Modem greifen (z. B. LANCOM 1781VAW). Das Gerät würde mit einem starken Gerätepasswort geschützt werden, das WLAN bekommt eine lange WPA2-Passphrase und die 4 Switch-Ports (LAN), die ISDN-Schnittstelle (ISDN) und den Konsolen-Port (COM) würde ich allesamt deaktivieren (OFF). Bleibt noch die WAN-Schnittstelle (VDSL) an der durch die Konfiguration einer Internet-Provider-Gegenstelle kein "Eindringen" mehr möglich sein wird.

Somit sind alle Schnittstellen entweder physikalisch aus oder mit einem Passwort geschützt. Das einzige was man jetzt noch machen kann, ist das Gerät komplett zu resetten (per Reset-Schalter auf der Rückseite).


Joe hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Abgesehen davon, wenn eine zweite "1. TAE-Dose" installiert wird, dann kann sich der Anwohner ja dort auch direkt anbinden.
Das wiederum stimmt.

Meinem Argument kann man wiederum auch entgegenhalten, dass man jemandem, der für mich einen Internet-Anschluss in seiner Wohnung beantragt, zu einem gewissen Maß schon vertrauen können muss ... und das wird sicherlich auch auf Gegenseitigkeit beruhen müssen, sonst kommt so ein "Deal" ja gar nicht erst dauerhaft zu Stande.


Joe hat folgendes geschrieben::
Zu deiner Frage:
Der Draytek kann sowohl als auch. Also man kann den als Router einsetzen aber eben auch als einfaches stupides Modem. Da die Anzahl der VDSL Modems sehr überschaubar ist, wird dieser gerne für VDSL Anschlüsse als Modem genommen.

Ja, das ist mir alles soweit bekannt. - Meine Frage zielte konkret darauf ab, ob sich dieses Modell dann auch wirklich wie ein ganz dummes Modem verhält (so wie die klassischen Modems früher eben, wie z. B. DSL:Speedport 201 oder VDSL:Speedport 221), ober ob da nicht doch noch irgendeine weitere Logik mitläuft, die dann z. B. beim Umsetzen der VLANs, die Provider-seitig reinkommen, Probleme macht.

Beispiel: Die meisten Telekom Speedport-Router, die man (angeblich) auch als reines Modem konfigurieren konnte, haben nie wirklich (als reines Modem) funktioniert, damit gab es eigentlich immer Probleme, wenn es denn überhaupt funktioniert hat. - Und die aktuellen Fritz!Boxen kann man ja seit einiger Zeit (Firmware-Stand seit 2012?) auch nicht mehr zu einem reinen Modem degradieren, oder?


So long.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Apr 24, 2014 9:43 am    Titel:

Hallo CT2,

danke für diese ausführlichen Antworten. Der Lancom schaut gut aus und da ich es nicht bezahlen muss, ist das durchaus möglich. Zumal ich damit auch noch ein stromfressendes Gerät einsparen kann. Danke für den Hinweis.
Noch eine Frage dazu:
Da ich damit ja eine Richtfunkstrecke aufbauen will, und ich somit keine zwei externen Antennen nutze sondern nur noch eine: Kann man eine der Antennen abschalten und dann auf ein WLan N mit 150MBit "reduzieren"?

Soweit es mir bekannt ist und das wird auch in anderen Foren berichtet kann der Draytek wirklich als reines dummes Modem genutzt werden. Angeblich gab es bis zum letzten Firmware Update bei VDSL Probleme, die nun aber wohl gelöst sind.
Es gibt auch in einem anderen Forum schon einige, die den Draytek als Modem vor einer Fritz!Box einsetzen, weil gerade bei der 7390 das integrierte Modem nicht sonderlich toll ist. Allerdings ist die Konfiguration wohl nicht ganz so einfach.

LG
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CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 2:53 am    Titel: Re: WAN-Signal über WLAN-Bridge

Hallo Joe,


Joe hat folgendes geschrieben::
Kann man eine der Antennen abschalten und dann auf ein WLan N mit 150MBit "reduzieren"?

Ja, natürlich können die LANCOMs das, und noch vieles mehr in diesem Bereich. Für die Ersteinrichtung einer P2P-Strecke gibt es mittlerweile sogar einen Assistenten.

Wenn man es perfekt haben möchte, dann würde man an diesen Antennen-Port (Ant 1) aber auch eine spezifische Richtantenne anschließen, wie Du weißt: LANCOM Wireless LAN: Antennen & Kabel

Auf der Gegenseite müsste man dann idealerweise auch einen LANCOM AP aufstelle, um sicherzustellen, dass eine Verschlüsselung mit WPA2 möglich ist. Das ist bei P2P nämlich nur Hersteller-intern gewährleistet, da es dafür keinen Standard gibt. Wenn man Geräte verschiedener Hersteller einsetzt, muss man einfach ausprobieren, ob es klappt. - Bei einem reinen LANCOM Geräte-Setup kann man dann auch so Sachen konfigurieren wie, dass Du eine E-Mail erhältst, wenn die P2P-Strecke down ist, etc.

Idealerweise würde man ferner ein richtiges Dualband-Gerät, wie den LANCOM L-322agn dual Wireless, einsetzen. Auf dem 5GHz-Modul wird die P2P-Strecke aufgebaut und auf dem 2,4GHz-Modul werden die WLAN-Clients in der Wohnung angebunden. [Spätestens jetzt bis Du leider schon bei ca. 1.000 EUR icon_sad.gif.]

Weitere Infos gibt es hier: LANCOM Outdoor WLAN: Günstige Standortvernetzung & Zugang zum Highspeed-Internet


Joe hat folgendes geschrieben::
kann der Draytek wirklich als reines dummes Modem genutzt werden.

Okay, danke für die Info, das ist sehr interessant.


Joe hat folgendes geschrieben::
weil gerade bei der 7390 das integrierte Modem nicht sonderlich toll ist.

Also das kann ich jetzt nicht bestätigen: Ich habe in den letzten 12 Monaten ca. 10x die FRITZ!Box 7390 aufgestellt, und fand das Modem in jedem Szenario um Welten besser, als das (Speedport-)Modem, was ersetzt wurde. Es war jeweils immer sehr stabil die maximale Bandbreite möglich, und eben meist auch ein paar MBit/s mehr als zuvor!


Gruß.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 1:41 pm    Titel:

Es freut mich für dich, dass bei dir die 7390 zu deiner Zufriedenheit funktionieren, jedoch ist das mit dem Modem zumindest bei den AVM Fans mehr oder weniger eine gesetzte Tatsache. Man muss allerdings die unterschiedlichen Anschlussbedingungen berücksichtigen. So läuft die 7390 an VDSL erheblich besser als an ADSL. An ADSL hat sie oftmals Probleme eine gute Geschwindigkeit zu liefern. Stabil laufen die wohl in der Zwischenzeit fast immer.
Das derzeit beste Modem für ADSL hat derzeit wohl die 7270v3. Diese liefert bisher an allen getesteten Anschlüssen die bestmögliche Datenrate.

Aber zurück zu dem Thema:
Das ich zwei Lancom Geräte brauchen würde, wäre mir recht egal, sofern es eben stabil läuft und ich denke das wird es. Als Antennen hatte ich den Aluminium Gitterspiegel von WiMo vorgesehen. Diese produzieren in Deutschland und haben echt Ahnung von WLan. Dazu kommt, dass die Antennen einen Gewinn von 24dBi haben.

Das verteilen in dem Zielgebäude läuft dann eh wieder über LAN und einzelne AP. Deshalb ist das mit den gleichzeitigen Funken auf mehreren Bändern nicht so wichtig. Trotzdem danke für den Hinweis.

Ich werde das nun mal so zusammen schreiben, und das entsprechend weiter geben. Wenn es denen zu teuer ist, lasse ich die Finger von der Nummer. Schließlich stellt das ja auch etwas Aufwand dar und wenn es am Material schon scheitert macht sowas auch keinen Spaß. icon_smile.gif

Danke nochmal für deine Informationen.

LG Joe
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CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Fr Mai 02, 2014 1:56 pm    Titel:

Hallo Joe,


Joe hat folgendes geschrieben::
Das derzeit beste Modem für ADSL hat derzeit wohl die 7270v3. Diese liefert bisher an allen getesteten Anschlüssen die bestmögliche Datenrate.

Okay, nur so aus interesse: Reden wir jetzt davon, dass die 7390 am DSL 16.000 z. B. nur mit 15.700 kBit/s synchronisiert und ein externes Modem dann mit 16.200 kBit/s?


Joe hat folgendes geschrieben::
Als Antennen hatte ich den Aluminium Gitterspiegel von WiMo vorgesehen.

Ja, WiMo finde ich auch sehr gut. Wenn Du ein Modell mit Antennendiversität für MIMO nutzt, dann kannst Du beide Antennenanschlüsse nutzen und hättest auch mehr Durchsatz. - Hast Du mal einen Link zu diesem Antennen-Modell?


Joe hat folgendes geschrieben::
Dazu kommt, dass die Antennen einen Gewinn von 24dBi haben.

Ja, aber Du musst im LANCOM dann den Antennen-Gewinn (abzüglich Verlust/Dämpfung durch das Antennen-Anschlusskabel) im vorgesehenen Feld eintragen, damit der LANCOM automatisch die maximal zulässige Sendeleistung im jeweiligen Band errechnen kann (z. B. kommen im 5 GHz-Band bei einer Antenne mit 20 dB Gewinn am Antennen-Ausgang des WLAN-Router dann nur noch 10 db raus ...).


Joe hat folgendes geschrieben::
Wenn es denen zu teuer ist, lasse ich die Finger von der Nummer. Schließlich stellt das ja auch etwas Aufwand dar und wenn es am Material schon scheitert macht sowas auch keinen Spaß. icon_smile.gif

Genau, ich mache solche Gefälligkeitsdienste auch nur noch dann, wenn das Material stimmt. Sonst macht das wirklich keinen Spaß! icon_cool.gif


Viel Erfolg!
Gruß.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Mai 04, 2014 11:49 am    Titel:

Zum Modem:

Du hast schon Recht, dass die Datenrate des Modems der 7390 in der Zeit seit des Marktstatarts sich verbessert hat. Die Frage ist allerdings, ab wann es interessant wird über dieses Thema zu reden. Denn je schneller der Anschluss ist, desto weniger spielen unterschiedliche Sync Raten eine Rolle. Ich habe einen 16.000er Anschluss der von der 7270v3 mit 13.000 genutzt wird. Die 7390 kommt noch auf 11.000. Für mich ist das nicht entscheident, weil mir die 2000 relativ egal sind. Bei meiner Schwester (für die ich ja die Nummer mit der WLan Brücke vorgesehen habe) ist es so, dass die 7270v3 eine Datenrate von 1500 erreicht und die 7390 gerade mal 600. Das wiederum merkt man, obwohl der Unterschied kleiner als bei mir ist, recht deutlich.
Insgesamt hat sich AVM, und das haben die auch im Gespräch auf der CeBit zugegeben, bei der 7390 einfach für den falschen Chipsatz (Ikanos Fusiv) entschieden. Nicht umsonst ist die 7390 auch das einzige Gerät mit diesem Chipsatz in deren Programm. Alle anderen Boxen setzen auf Chipsätze von Lantiq (vormals Infineon).
Allerdings muss ich zugeben, dass Ikanos zum Zeitpunkt der Entwicklung der 7390 der einzige Lieferant für VDSL und ADSL kombinations Chips war. Somit hatte AVM damals nur die Wahl entweder diesen Chip zu nehmen oder eine Zweichip Lösung wie in der 7570 bzw. W900V zu wählen. Letzteres wäre sicherlich teurer gewesen weshalb die Wahl für den Ikanos durchaus nachvollziehbar ist.

Zur WLan Brücke:
Ich hatte mir an sich dieses Modell ausgesucht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren icon_smile.gif
http://www.wimo.com/wlan-richtantennen-aussen_d.html#18685
Datenblatt:
http://www.wimo.com/download/18686.24.pdf
Ich hatte dabei gedacht, eine 150MBit Brücke aufzubauen. Das würde bei einer Nutzdatenrate von ca. 1/3 bedeuten, dass ich einen 50.000 VDSL Zugang darüber realisiert bekommen würde. Das sollte also für ADSL 16.000 in jedem Fall reichen. Dazu kommt, dass der Lancom beide Bänder unterstützt, somit könnte ich durch kauf einer zweiten dieser Antennen noch eine zweite Brücke in 5GHz aufbauen und hätte nochmal 150MBit zur Verfügung.

Ich denke das sollte auf absehbare Zeit als Datenrate reichen. Geht ja schließlich nur um einen Internetzugang...

LG
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