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netzwerkverkabelung im Neubau  
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Autor Nachricht
Tagiwara
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2015
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2015 5:36 pm    Titel: netzwerkverkabelung im Neubau

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und hoffe, dass ich zu meinem Problem Hilfe finde.

Ich habe ein EFH neu gebaut und die Elektrik von einem befreundeten Elektriker machen lassen. Dieser kennt sich allerdings nicht mit der Verkabelung von Netzwerken und allem was dazu gehört aus.

Folgende Situation:

Unser Haus hat ein EG und ein OG. Auf beiden Etagen befindet sich ein Hausanschlussraum, weil wir planen, die obere Etage später einmal zu vermieten.

Im EG befinden sich insg. 8 Netzwerkdosen, von denen das jeweilige cat7 Kabel zum Hausanschlussraum des EG geführt wird. In diesem Hausanschlussraum befinden sich auch die Hausanschlüsse, u. a. auch die Zuleitung des Glasfaserkabels. Unser Versorgungsunternehmen hat jetzt soweit alles fertig und auch schon einen "Router" aufgestellt.

Zudem hängt hier ein kleiner Netzwerkschrank in dem sich ein 16-fach Switch und ein 16-fach Patchpanel befindet.

Ich habe die Kabel die von den Netzwerkdosen kommen jetzt auf das Pachfeld aufgelegt und gehe von dort zum Switch.

Soweit so gut.

Jetzt geht von diesem Netzwerkschrank ein weiteres Cat7-Verlegekabel hoch zu meinen Hausanschlussraum im OG.

Im OG habe ich insg. 4 Netzwerkdosen und die Kabel enden hier auch im Hausanschlussraum des OG und nicht im EG.

Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß, wie ich die Verbindung dieser 4 Dosen zum Patchfeld im EG bekommen soll.

Kann ich ein 2tes Patchfeld nehmen und da irgendwie die Zuleitung durchschleifen die vom EG kommt?

Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar.

LG
Tagi
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 308

BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2015 7:30 pm    Titel: Re: netzwerkverkabelung im Neubau

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß, wie ich die Verbindung dieser 4 Dosen zum Patchfeld im EG bekommen soll.

Kann ich ein 2tes Patchfeld nehmen und da irgendwie die Zuleitung durchschleifen die vom EG kommt?

Natürlich. So lang die 100m nicht überschritten werden. Wird dann halt in beiden Hausanschlussräumen gepatcht, aber mein Gott icon_smile.gif

Vergiss nich das Leerrohr um später, wenn oben vermietet ist, vom EG noch ein weiteres Gf-Kabel nach oben zu bekommen.
Tagiwara
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2015
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2015 8:22 am    Titel:

ok, aber wie klemme ich das denn auf?

die 4 kabel vom OG lege ich auf Port 1-4 vom Pachtfeld und was mache ich mit dem zuleitungskabel was vom EG hoch kommt?

ich blicks noch nicht so ganz.

leerrohre haben wir reichlich gelegt.
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 308

BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2015 11:51 am    Titel:

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
die 4 kabel vom OG lege ich auf Port 1-4 vom Pachtfeld und was mache ich mit dem zuleitungskabel was vom EG hoch kommt?

Ich würds einfach auf Port 5 legen. Warum unnötig kompliziert machen?
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2015 12:53 pm    Titel:

Ich glaube, ihr redet gerade noch aneinander vorbei, aber zunächst nochmal etwas Grundsätzliches:

Die IT-Verkabelung von den Endosen wohnungsbezogen in dem zugehörigen Hausanschlussraum enden zu lassen, ist schon mal gut. Vorallem, wenn eine Wohnung vermietet wird. Um den Datenschutz und die IT-Sicherheit zu gewährleisten, sollten Netzwerke von Mietern/Eigentümern immer jeweils getrennt werden. Mir ist nicht klar, wie die Mietswohnung jetzt technisch und formal an das "Versorgungsunternehmen" angebunden werden soll. Was stellt das Versorgungsunternehmen denn für eine Schnittstelle bzw. Übergabepunkt für einen Vertragspartner zur Verfügung?
Im Idealfall würde ein Mieter einen eigenständigen Vertrag, mit einer eigenständigen Anbindung in seinem Hausanschlussraum an das Versorgungsunternehmen realisieren.

Unabhängig hiervon: Wenn du die 4 Anschlüsse im OG an einen Switch im EG anbinden willst, kannst du diese über 4 Querverbindungen (also 4 Kabel) vom OG zum EG "verlängern". Entweder legst du die 4 Querverbindungen oben und unten auf ein Patchfeld auf und patcht die Anschlüsse 1:1 durch, oder (wenn es oben noch keinen Verteiler gibt/geben soll) du verlängerst die Kabel jeweils mit einem Verbindungsmodul.
Mit nur einem Kabel als Querverbindung zwischen OG und EG kannst du keine 4 Netzwerkanschlüsse passiv anbinden. Mit einer Querverbindung ginge dann nur, wenn du oben einen weiteren Switch installierst und diesen mit der einen Querverbindung unten an den Switch anschließt. Dann kannst du oben an den Switch die 4 Anschlüsse realisieren, hast aber von der Bandbreite unter Umständen einen Flaschenhals zwischen oben und unten (kann sein, muss nicht sein, hängt von der Nutzung ab).

jela
Tagiwara
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2015
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2015 2:02 pm    Titel:

Ja, ich glaub rezzla und ich reden wirklich aneinander vorbei icon_smile.gif

Also Stand heute ist erstmal gedacht, das Haus als Einfamilienhaus zu nutzen.

Das Versorgungsunternehmen hat jetzt zunächst von der Box, in die das Kabel von der Straße endet, ein Kabel zu einem Router gezogen.

@Jela: Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, müsste ich aber auf das Verbindungskabel zwischen EG und OG und auf den Kabeln im OgG, die zu den Netzwerkdosen führen, Kabel aufcrimpen, damit ich die dann in einen zweiten Switch stecken kann.

Soweit ich jetzt informiert bin, soll man auf Verlegekabel keine Stecker crimpen.

Falsch verstanden?

Gruß
Tagi
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 308

BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 7:59 pm    Titel:

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
Ja, ich glaub rezzla und ich reden wirklich aneinander vorbei icon_smile.gif

Okay, ich bin einfach davon ausgegangen, das oben dann noch ein Switch hinkommt. Alles andere erschien mir unlogisch.

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
@Jela: Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, müsste ich aber auf das Verbindungskabel zwischen EG und OG und auf den Kabeln im OgG, die zu den Netzwerkdosen führen, Kabel aufcrimpen, damit ich die dann in einen zweiten Switch stecken kann.

Soweit ich jetzt informiert bin, soll man auf Verlegekabel keine Stecker crimpen.i

Was spricht dagegen, die 4 Kabel von den Dosen oben und das Kabel vom EG im Hausanschlussraum für oben auf ein Patchfeld zu führen und dann auf den Switch zu patchen? Hoffe, ich habs diesmal richtig verstanden icon_wink.gif
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Mo Feb 02, 2015 10:16 am    Titel:

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
Also Stand heute ist erstmal gedacht, das Haus als Einfamilienhaus zu nutzen.

Das Versorgungsunternehmen hat jetzt zunächst von der Box, in die das Kabel von der Straße endet, ein Kabel zu einem Router gezogen.

@Jela: Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, müsste ich aber auf das Verbindungskabel zwischen EG und OG und auf den Kabeln im OgG, die zu den Netzwerkdosen führen, Kabel aufcrimpen, damit ich die dann in einen zweiten Switch stecken kann.

Nein, das hast du falsch verstanden. Du müsstest die Installationskabel im OG und das Verbindungskabel genauso auf ein Patchfeld führen, wie im EG und dann die Verbindungen zum Switch über Patchkabel realisieren. Wenn du hierfür kein 19-Zoll-Patchfeld mit Schrank nehmen möchtest (wegen Aufwand/Kosten), kannst du auch ein Desktop Mini-Patchfeld nehmen. Dort würdest du alle Leitungen im Hausanschlussraum OG auflegen. Wenn du tatsächlich nur eine Verbindungsleitung zum EG realisierst, brauchst du dann halt im OG noch einen Switch. Aus meiner Sicht wäre es aber besser, die 4 Anschlüsse mit 4 Kabeln ins EG zu "verlängern". Das ginge dann auch mit den zuvor genannten Mini-Patchfeldern, indem man ankommende und abgehende Leitungen auflegt und die Verbindung "durchpatcht".


jela
Tagiwara
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2015
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Di Feb 03, 2015 4:34 pm    Titel:

Hallo zusammen,

ich rekapituliere nochmal den Aufbau so wie ich ihn verstanden habe.

Erdgeschoss:

Vom Endgerät (hier: FritzBox 7490) gehe ich von LAN 1 in Port 1 vom Switch...

Von Port 2 bis 9 am Switch mittels kurzem Patchkabel auf Port 1 bis 8 vom Patchfeld...

Auf den Anschlüssen 1 bis 8 des Patchfeldes (weiß nicht wie man die nennt) lege ich die Verlegekabel auf die zu meinen 8 NW-Dosen führen...

Auf Anschluss 9 vom Patchfeld lege ich das Zuleitungskabel zum OG auf und verbinde den Port 9 vom Patchfeld mit Port 10 vom Switch...

Obergeschoss:

Das Zuleitungskabel vom EG lege ich auf Anschluss 1 eines weiteren Patchfeldes auf...

Auf die Anschlüsse 2 bis 5 des Patchfeldes lege ich die Verlegekabel auf die zu meinen 4 NW-Dosen im OG führen...

Port 1 des Patchfeldes verbinde ich mit Port 1 eines weiteren Switches ...

Port 2 bis 5 des Patchfeldes verbinde ich mit Port 2 bis 5 des Switches

FERTIG!

Richtig verstanden?

Habe ich dann duch den zusätzlichen Switsch und/oder Patchfeld eine gewisse Dämpfung der lesistung zu erwarten? Oder macht das nix aus?
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Mi Feb 04, 2015 10:47 am    Titel:

Tagiwara hat folgendes geschrieben::
ich rekapituliere nochmal den Aufbau so wie ich ihn verstanden habe.
...
Richtig verstanden?

Ja

Zitat:
Habe ich dann duch den zusätzlichen Switsch und/oder Patchfeld eine gewisse Dämpfung der lesistung zu erwarten? Oder macht das nix aus?

Dazu schrieb ich bereits:
jela hat folgendes geschrieben::

Mit einer Querverbindung ginge dann nur, wenn du oben einen weiteren Switch installierst und diesen mit der einen Querverbindung unten an den Switch anschließt. Dann kannst du oben an den Switch die 4 Anschlüsse realisieren, hast aber von der Bandbreite unter Umständen einen Flaschenhals zwischen oben und unten (kann sein, muss nicht sein, hängt von der Nutzung ab).

Ergänzend vielleicht noch: ...hängt von der Nutzung und der verwendeten Netzwerk-Hardware (Switch) ab.
Stell dir mal alle Netzwerkverbindungen wie Gartenschläuche für eine Wasserversorgung vor. Die vier Wasserstellen im OG sind nach deinem Betriebsmodell über einen Wasserverteiler im OG angeschlossen, der mit dem gleichen Durchmesser, aber mit nur einer Verbindung, an den Wasserverteiler im EG angeschlossen ist. Alle vier Wasserstellen müssen sich die mögliche Durchflussmenge der einen Schlauchverbindung zum EG teilen. Jetzt gibt es mehrere Betriebsszenarien: Wenn immer nur eine Wasserstelle die volle Durchflussmenge braucht, ist das kein Problem. Brauchen mehrere Wasserstellen die volle Durchflussmenge, werden sie diese durch die eine Schlauchverbindung zum EG nicht erhalten. Das Denkmodell kann man nun beliebig variieren. Wird z. B. von den Wasserstellen im OG immer nur das Wasser von den Wasserwerken (Internetprovider) benötigt und es existiert nur eine Verbindung nach außen mit dem Durchmesser eines Strohhalms, dann ist die eine Schlauchverbindung zwischen EG und OG nicht das Problem.

Unsere Empfehlung war, alle vier "Schläuche" aus dem OG bis zum "Wasserverteiler" im EG zu verlängern.


jela
Tagiwara
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2015
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mi Feb 04, 2015 5:37 pm    Titel:

Ich danke euch vielmals für die Hilfe.

Hatte es mir irgendwie komplizierter vorgestellt.

LG
Tagi
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