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Nachträgliche Netzwerkverkabelung Einfamilienhaus BJ2000  
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XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: Fr Jun 26, 2015 7:50 pm    Titel: Nachträgliche Netzwerkverkabelung Einfamilienhaus BJ2000

Hallo,

ich habe vor, das Haus (­BJ 2000) meiner Familie mit einer strukturierten Netzwerkverkabelung auszustatten, weil es mich einfach jeden Tag nervt, nur im Arbeitszimmer LAN Anschlüsse (an der FritzBox 7360) zu besitzen und ich das ­ändern möchte.

Allerdings darf ich keine neuen Dosen oder Leerrohre setzen (Vater sagt Nein). Im Jahr 2000 als das Haus gebaut worden ist hat mein Vater keinen Wert auf Netzwerkverkabelung gelegt und deshalb wurden nur Telefondosen (­Insgesamt 3 TAE´s ­1xBüro(1.TAE) und 2x Wohnzimmer) und einige Leerdosen (­zB: In den 3 Kinderzimmern) gesetzt. Erfreulicherweise sind die Telefonleitungen der TAE´s über Leerrohre zugeführt und deshalb möchte ich die alten Dosen entfernen und durch ­CAT6 Netzwerkdosen ­ersetzen und CAT7 Kabel einziehen...

Mein erstes Problem ist nun, dass die ganzen Leerdosen und TAE Dosen bis auf seltene Ausnahmen nur ein Leerrohr besitzen, welches auf den Dachboden führt, also kam ich zu dem Entschluss, dass als zentraler Punkt an dem alle neuen Kabel, welche ich verlegen werde, angeschlossen werden nur der Dachboden infrage kommt. Deshalb möchte ich auch dort einen 19" Wandschrank anbringen. [­b]­Kann man das so machen? Ist das dort oben nicht zu warm für einen Switch und in Zukunft auch noch einen NAS Server­?[/b] Ich hoffe mal das die Temperaturen dort oben für die Hardware erträglich sind. Laut meinem Vater ist das aber kein Problem, weil das Dach mit sehr dicker Glaswolle gedämmt ist.

Ich habe mal ein Bild angehängt, um das Ganze etwas verständlicher zu machen. (Die grauen Flächen durch die alle Kabel führen sollen die einzelnen Leerrohre darstellen.) Hätte ich den Schrank im Keller positioniert, hätte ich wohl auch die Fritz Box mit in den Schrank verfrachtet. Auch den Dachboden möchte ich die FritzBox im EG nicht verlegen weil ich sonst ja die TAL welche sowieso schon unangenehm lang ist weiter verlängern müsste und so von den anliegenden 7,2 Mbit\s zwei Mbit\s verlieren würde (Habe es ausprobiert und die FB hat nur noch mit 5.2 Mbit\s synchronisiert), außerdem dient sie als Printserver für unseren Canon Pixma IP7250 (Bei einem "normalen" Printserver könnte der Drucker ja keine Infos zum Tintenfüllstnd geben, deshalb finde ich diese Lösung ganz praktisch.). Deshalb muss der Telefonanschluss und zwei (Grund erläutere ich nachher) Lan Leitungen auf den Dachboden gelegt werden um über das Patchpanel (Telefon) bzw. über den Switch (LAN) an die Dosen verteilt zu werden.

Ein weiterer Punkt ist mir sehr wichtig: Ich möchte die Geräte meiner zwei Brüder drosseln, (PC´s, Notebooks und Smartphones) da die zwei dauend am downloaden sind und deshalb mich und meine Eltern stören. Darum habe ich auch vor zwei LAN Leitungen von der FritzBox auf den Dachboden zu verlegen (Eines wie auf dem Bild ersichtlich über den Keller, weil das M20 Leerrohr (Alle Leerrohre im Haus sind nur M20.) zum Dachboden im Büro mit 4 Cat7 Kabeln schon voll ist. Da unsere DSL Leitung eben sehr langsam ist (7,2 Mbit\s) ergibt es für micht keinen Sinn zB. die Ports am Switch, an denen die Geräte der Brüder angeschlossen sind z.B auf jeweils 5 Mbit\s zu drosseln da sie oft auf mehreren Geräten gleichzeitig downloaden wäre die Leitung ja gleich wieder zu, und die Datenrate der zwei noch weiter zu Begrenzen ergibt auch keinen Sinn weil Videos auf Youtube zu schauen weiterhin möglich sein sollte. Und ganz unpraktisch wird diese Lösung erst wenn ich in Zukunft ein NAS zur Datensicherung kaufe und die PC´s der zwei dann Netzwerkintern auch nur mit 5 Mbit\s unterwegs wären, was für einige 100GB die gesichert werden müssen natürlich viel zu langsam ist...Also diese möglichkeit scheidet aus...

Dann gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, die mir eingefallen sind:

a: Ich lege wie oben schon angesprochen zwei Lan Leitungen nach oben und stecke beide in den Switch (Port 1 und 2) und erstelle ein VLAN für die Geräte von mir und meinen Eltetn (Soll dann zugriff auf alle Ports haben bis auf Port 2) und ein zweites Vlan für die Geräte meiner Brüder (Soll Zugriff auf alle Ports bis auf Port 1 haben) und dann werde ich Port 1 (Ich, Eltern) ungedrosselt lassen und den Port 2 (Brüder) auf 5 Mbit\s drosseln. Dann haben wenn ich das richtig verstehe doch alle Geräte Netzwerkintern eine Geschwindigkeit von einem Gbit und Zugriff auf alle Geräte (z.B. NAS müsste dann doch aus beiden VLAN´s erreichbar sein oder?) nur ich und meine Eltern greifen eben über den ungedrosselten Port 1 aufs Internet zu und meine Brüder über den auf 5 Mbit\s gedrosselten Port 2.

b: Ist fast wie Möglichkeit 1 und werde ich wahrscheinlich nur machen, wenn ich die ganzen Kabel nicht durch das Leerrohr bekomme: Und zwar würde ich dann eben nur eine LAN Leitung von der FritzBox nach oben ziehen und diese an einen kleinen 5 Port Switch (unmanaged) anschließen und von dem kleinen Switch zwei Patchkabel in den Port 1 und den Port 2 des "großen" Hauptswitches legen und der Rest wäre dann wieder gleich... Würde sich das so realisieren lassen?

Zusammenfassend ist es also so (Klärt mich bitte auf, wenn ich etwas falsch verstanden habe, weil ich mir dieses "Halbwisssen" eben nur angelesen habe und eben kein Profi bin. icon_smile.gif):

-Die PC´s und anderen Geräte meiner Brüder haben Zugriff auf die restlichen Geräte und PC´s im Netzwerk und können Daten mit dem NAS mit einer Geschwindigkeit von 1Gbit synchronisieren, haben aber nur eine Internetbandbreite von 5 Mbit\s zur Verfügung.
-Die PC´s meiner Eltern und auch meine ganzen Geräte können auch Netzwerkintern wie oben auf alle Geräte mit 1 Gbit zugreifen wie z.B. auf den NAS Server und haben eben im Unterschied zu den anderen Geräten Zugriff auf die volle Bandbreite der DSL Leitung...


Kaufen werde ich dafür wahrscheinlich:

-Assmann DN-19 09-U-EC-1 Digitus SOHO 9 HE Wall Mount Gehäuse

-Ligawo ® Verlegekabel Cat.7 150m Ring S/FTP Simplex 1000MHz orange

-Netzwerkdose Cat6 doppelt, geschirmt, Unterputz

-6 in 1 Netzwerk Set mit Netzwerktester, Schraubendreher, Abmantler, LSA + Werkzeug NS 3

-Brennenstuhl Alu-Line 19" Steckdosenleiste für Schaltschränke 8-fach

-Switch (Sollte nicht so teuer sein): Kann mich nicht zwichen D-Link DGS-1100-16 und TP-Link TL-SG1016DE weil beide das können was ich benötige: Web-Oberfläche, Smart Managed, portbasiertes QoS, VLAN...Welchen soll ich nehmen

-Ligawo ® Patchpanel Cat.6A 24-fach geschirmt grau

-10x 0,5m Cat6 Patchkabel für Wandschrank

-10x 2m CAT6 Patchkabel für PC´s und andere Lan Geräte

-Schrauben für Netzwerkschrank/Unterputzdosen

-Zwischenrahmen für Jung ST550 Schalterserie


Ich hoffe ihr könnt mir noch einige Tipps geben und meine Fragen beantworten und mir mitteilen ob mein Vorhaben so überhaupt funktioniert... icon_smile.gif

Vielen vielen Dank im Vorraus

XCM_MCX


Zuletzt bearbeitet von XCM_MCX am Sa Jun 27, 2015 4:58 pm, insgesamt 1-mal bearbeitet
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Sa Jun 27, 2015 1:55 pm    Titel:

Entferne bitte zuerst alle Links zu fremden Onlineshops. Wenn Links, dann nur zu Herstellern oder zu unserem Shop.

Bei dem Netzwerkkabel würde ich dir dieses hier nahelegen http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/1094
Das hat etwa den gleichen Durchmesser wie ein gängiges Telefonkabel aus dem Wohngebäudebau.

Dann stellt sich mir die Frage, warum du im gleichen Raum, in dem die Fritzbox steht, noch einen extra Access Point setzen willst.

Dann schickst du eine Telefonleitung vom Büro auf den Dachboden und dann zurück in die gleiche Etage ins Wohnzimmer. Wäre es hier nicht sinnvoller, ein schnurloses Telefon zu nehmen, das auf der Fritzbox eingebucht ist (die meisten verfügen ja heutzutage über eine eingebaute DECT-Basis) und dann das Handset samt Ladeschale ins Wohnzimmer zu stellen?

VLANs kannst du direkt vergessen, die Fritzbox kann damit nicht umgehen. Du würdest einen weiteren Router benötigen, der die VLANs am Ende wieder zusammenroutet.

Da ich keinerlei Fritzboxen einsetze, kann ich nicht sagen, ob die Bandbreitenbegrenzungen unterstützt.

Zum Thema TAL verlängern: Wenn du schon so eine geringe Bandbreite bekommst (ich gehe mal von einem 16Mbit-Anschluss im RAM aus), ist die Leitung so lang, dass diese 10 bis 15m eigentlich nichts mehr ausmachen. Dass dir zwei Mbit verloren gehen, liegt im Regelfall an einer fehlerhaften Umsetzung und dem falschen Kabeltyp aus. Sämtliche DSL-Arten sind auf einen bestimmten Kabeltyp ausgelegt, genauer gesagt J2Y(St)Y, den man aber im Baumarkt nicht kaufen kann. Hier gibt es nur das für andere Aufgaben ausgelegte JY(St)Y.
XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: Sa Jun 27, 2015 7:15 pm    Titel:

OK, die Links habe ich soeben entfernt.

Dann zuerst einmal vielen Dank für die Antwort... icon_smile.gif

So, zu dem Netzwerkkabel: Ich denke die Verminderung der maximalen Verlegelänge sollte im Heimbereich nicht stören und wird deshalb wohl zu vernachlässigen sein. Allerdings sind in diesem Kabel ja auch die einzelnen Kupferadern dünner als in "normalem" CAT7 Kabel, kann man dieses Kabel dann trotzdem auf Standardpatchfelder und Standard CAT6 Dosen mit LSA Leisten auflegen, weil ich eher ungerne an die Komponenten eines bestimmten Herstellers gebunden sein möchte...?

Zu der Telefonleitung: Ja, die soll über das Leerrohr auf den Dachboden, um sie dann am Patchfeld aufzuschalten und dann flexibel auf auf alle Dosen im Haus schaltbar sein.(Möchte mein Vater gerne so haben.) Und von den Dosen aus soll sie mit einem RJ45 auf RJ11 Kabel ins Telefon gehen. Hier kann ich doch theoretisch auch CAT7 Kabel verwenden oder?

Zur geplanten Verlängerung der TAL: Ich denke das lasse ich lieber bleiben und die FritzBox bleibt im Büro, weil bei mir in 3 Jahren durch einen regionalen Anbieter VDSL50 (FTTC) ausgebaut wird und bei einer TAL die dann wahrscheinlich nur noch 200-400 m lang ist eine Verlängerung wahrscheinlich nicht unbedingt ratsam.

Nein, die FritzBox unterstützt bedauerlicherweise keine Bandbreitenbegrenzung. icon_sad.gif

So, und nun zu meinem größten Problem: Das ganze "Zeug" mit dem Access Point im Büro, dem QoS und den VLAN´s. Wie oben schon geschrieben will ich ja die ganzen Geräte meiner Brüder auf eine bestimmte Bandbreite drosseln(5 Mbit\s und zwar als Gesamtbandbreite für all deren Geräte und nicht für jedes Gerät 5 Mbit\s, weil das ja sonst keinen Sinn hat bei einer 7,2 Mbit Leitung), weil sie die ganze Zeit irgendwelche Spiele und anderen Müll downloaden. Deshalb die Frage an euch: Wie kann ich dieses Vorhaben realisieren? tikay.event hat ja schon geschreiben, dass sich das mit VLAN´s anscheinend nicht realisieren lässt icon_sad.gif.
In einem anderen Forum wurde mir z.B. empfohlen z.B. einen ASUS RT-N15U über den WAN Port an eine LAN Dose der FritzBox(Kann ich übrigens nicht austauschen ist ein Zwangsrouter von M-net icon_sad.gif.) anzuschließen und dann von dem zweiten Router(RT-N15U) aus das Heimnetzwerk aufzuspannen. Aber diese Lösung finde ich nicht so toll, weil ich die Fritz.Box gerne weiternutzen möchte, was dann natürlich nicht mehr möglich wäre (anderer IP-Adressbereich!) und außerdem kann der ASUS Router nur bestimmte Prioritäten vergeben, aber eben nicht die Bandbreite für einen Teil der Geräte im Netzwerk dauerhaft begrenzen... Ach es ist zum verzweifeln, ich bin mit meinen Latein echt am Ende und kann nur noch hoffen, dass irgendjemandem hier im Forum noch eine Möglichkeit einfällt... Lest euch vielleicht meine erste Nachricht noch einmal durch und schaut noch einmal nach, ob das mit dem VLAN wirklich nicht funktioniert, weil das eben die einzigste Möglichkeit war die mir eingefallen ist.

Vielleicht kann mir jemand einfach ein paar Vorschläge geben, wie ich mein Vorhaben realisieren kann...

Vielen vielen Dank euch allen icon_smile.gif

XCM_MCX
klemi80
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 21.08.2013
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: Sa Jun 27, 2015 7:40 pm    Titel:

hi,
ich habe eine "Bastellösung" für dich.
Du könnetest eine 2. router nach der fritzbox einsetzen. entweder eion oopenh wrt ( wenn der bandbreitenbeschränkung kann) oder mit Freifunk firmware. die kann das. an den router müssen dann die geräte deiner brüder ran. oder du ziehst ein extra cat. kabel auf den dachboden wo du freifunk drauf hast.
wenn fragen sind, melde dich per pn.
schau welche dein nächste community ist und beziehe von dort die firmware. als router würde dann der tplink 841 reichen.
mfg
k.
XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 11:15 am    Titel:

Fällt jemandem noch eine Lösung für mein Problem ein, bei der ich nicht so viel besteln muss? icon_smile.gif

Könnte sich noch jemand zum oben vorgeschlagenen Draka UCHome Installationskabel äußern, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich dieses Kabel auf normalen CAT6 Dosen und Patchfeldern verarbeiten kann...

Eigentlich ist die Lösung einen zweiten Router mit Bandbreitenmanagement wie z.B. einen TP-Link TL-WDR3600 über WAN hinter meine FritzBox zu setzen ziemlich gut, allerdings bekomme ich auch hier ein Problem... Ich benutze nämlich die APP FritzApp Fon, damit ich über mein Smartphone Festnetztelefonate führen und annehmen kann, was ich sehr praktisch finde und gerne weiterhin nutzen möchte. Allerdings muss ich wenn ich den 2. Router über seinen WAN Port mit der FritzBox verbinde den LAN Adressbereich des 2. Routers ändern (z. B. von 192.168.178.xxx auf 192.168.179.xxx) und dann kann ich ja nicht mehr Telefonieren icon_smile.gif. Gibt es eine Möglichkeit dieses Problem zu Lösen. (Das Gleiche würde übrigens mit meinem Drucker an der FritzBox passieren)

Ich sage schon einmal vielen Dank im Vorraus icon_smile.gif
XCM_MCX

PS: Könnt ihr nochmal über die Sache mit den verscheidenen VLAN´s drüber schauen, geht das so wie ich das im Anhang aufgezeichnet habe wirklich nicht... So wäre das nämlich Perfekt für mich... icon_smile.gif

(Hier ist die Skizze nochmal mit besserer Auflösung)
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 5:33 pm    Titel:

Zitat:
Könnte sich noch jemand zum oben vorgeschlagenen Draka UCHome Installationskabel äußern, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich dieses Kabel auf normalen CAT6 Dosen und Patchfeldern verarbeiten kann...

Warum sollte es deiner Meinung nach nicht dafür geeignet sein?

Wenn du ein ordentliches Bandbreitenmanagement haben willst, so wie du es dir vorstellst, benötigst du einen ordentlichen Router, der diese Funktion unterstützt. Dieser Router MUSS dann die Fritzbox ersetzen. Alternativ kann man es auch über den Switch regeln, aber die Switches kosten vierstellig und der Einrichtungsaufwand würde bei dir sicher im Wochenbereich liegen.

Und du hast das Thema VLAN nicht verstanden. Dein blaues VLAN kann in deinem Szenario niemals funktionieren. Du kannst zwar mehrere VLANs auf einen Port legen, aber wenn das Gerät damit nicht umgehen kann, sieht das Gerät nur ein VLAN, das ungetaggte VLAN.

Um es so zu bauen, wie du es dir vorstellst, brauchst du einen VLAN-fähigen Switch und einen VLAN-fähigen Router. Du kannst aber auch einen Router kaufen, der ordentliches Bandbreitenmanagement beherrscht, dann brauchst du keine VLANs. Das Bandbreitenmanagement kann nämlich auf Basis von IP-Adressen/MAC-Adressen/Benutzerdaten geschehen.

Die Lösung mit dem TP-Link-Router kannst du vergessen, da du ja mit den gleichen IP-Adressen arbeiten willst, was nicht geht, damit könnten deine Brüder nicht auf die gemeinsamen Ressourcen zugreifen und der TP-Link wird eine enorme Performancebremse sein.
XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 8:29 pm    Titel:

Zitat:
Die Lösung mit dem TP-Link-Router kannst du vergessen, da du ja mit den gleichen IP-Adressen arbeiten willst, was nicht geht, damit könnten deine Brüder nicht auf die gemeinsamen Ressourcen zugreifen und der TP-Link wird eine enorme Performancebremse sein.


Warum sollten meine Brüder nicht auf gemeinsame Ressourcen zugreifen können, wenn der Tp-Link Router den Zugang zum Internet bereitstellt und über LAN mit dem Switch verbunden ist an dem auch der NAS Server angeschlossen ist, ebenso wie alle anderen Netzwerkgeräte...

Was meinst du mit
Zitat:
mit den gleichen IP-Adressen arbeiten willst
?
-Wenn alle Geräte nach dem TP-Link Router im 192.168.179.0 Bereich arbeiten, dann können doch meine Brüder ganz normal auf gemeinsame Ressourcen zugreifen...

Weshalb ist der TP-Link Router eine Performancebremse wenn ich über ihn IP-Basiert die jeweiligen Bandbreiten zuweise...
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 9:04 pm    Titel:

Das stand in Verbindung mit den gleichen IP-Adressen. Damit wäre der Rechner, sämtliche Technik wäre im gleichen Netzwerks und würde nichts an den Router schicken, da die Geräte aber auf der anderen Seite des Routers sind, würde keine Kommunikation zu Stande kommen.

Mit geänderten IP-Adressen geht´s.

Der TP-Link ist deswegen eine Performancebremse, weil alles, egal ob Internet oder NAS über den TP-Link geht, dort geroutet und genattet werden muss. Dadurch schafft der TP-Link nur einen Gesamtdurchsatz von 90Mbit.
XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 10:53 pm    Titel:

Wenn ich alle Geräte, auch das NAS hinter dem TP-Link Router an den großen Switch auf dem Dachboden anschließe muss doch der Router nichts zwischen den Geräten (PC <-> NAS) routen sonst würde meine FritzBox doch auch bremsen...? Oder?
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2015 11:54 pm    Titel:

Du kannst (evtl. ?) Dir einen eigenen Router mit fli4l bauen, der beherrscht ein Bandbreitenmanagement genau für Deine Situation:
http://www.fli4l.de/fileadmin/doc/deutsch/html/fli4l-3.10.2/node40.html
-> Dann würden Deine Brüder sogar nur gedrosselt werden, wenn Du die Bandbreite benötigst, ansonsten hätten sie die vollen 7,2 Mbit/s.

Aber das ist jetzt auch nicht so im Handumdrehen eingerichtet, dafür aber fast kostenlos.
http://www.fli4l.de/home/eigenschaften/vorstellung/
XCM_MCX
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 6
Wohnort: DE

BeitragVerfasst am: Mo Jun 29, 2015 11:54 pm    Titel:

Bei dem Draka UCHome habe ich halt bedenken bezüglich der dicke der einzelnen Adern und damit einhergehenden möglichen Kontaktproblemen auf den LSA Leisten, außerdem frage ich mich ob der geringere Durchmesser sonst noch irgendwelche Nachteile mit sich bringt?

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mal ein bisschen über dieses Kabel schreibt weil ich im Internet auch keinerlei Tests und dergleichen gefunden habe...

Naja, das mit dem eigenen Router bauen übersteigt wohl meine Kenntnisse, das lasse ich lieber. icon_smile.gif

Aber andere Frage: Ich werde nun trotzdem einen smart managed Switch kaufen, um auch in Zukunft alle Möglichkeiten offen zu haben...

Ich schwanke bei der Entscheidung zwischen dem D-Link DGS-1100-16 und TP-Link TL-SG1016DE, welchen der beiden Switche würdet ihr empfehlen?

Vielen lieben Dank für eure ganzen bisherigen Antworten... icon_smile.gif

XCM_MCX

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