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Netwerkschrank richtig aufgebaut?  
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Autor Nachricht
cmrudolph
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.08.2015
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Fr Aug 07, 2015 6:37 pm    Titel: Netwerkschrank richtig aufgebaut?

Hallo zusammen,

ich habe recht viel hier im Forum gestöbert, bevor ich mich angemeldet habe. An dieser Stelle möchte ich mich für die vielen Tipps, die in anderen Threads zu lesen sind, bedanken.

Bei unserem Neubau spielt die strukturierte Verkabelung eine große Rolle.
Wir haben auf Telefon- und SAT-Dosen vollständig verzichtet, stattdessen lassen wir in jedem Raum (außer dem HWR, in dem der Netzwerkschrank steht) Netzwerkdosen installieren.

Die Kabel sind bereits verlegt, es handelt sich um Cat 7-Duplex-Kabel von Draka.
Die Netzwerkdosen werden Cat 6a-Dosen von BTR. Der Elektriker legt die Dosen auf. Im Vorfeld habe ich meine Ansprüche bereits deutlich gemacht und man hat mir angeboten, die Leitungen später zu vermessen (später ggf. 10GbE - die Streckenlängen sollten passen).

Die Patchpanel werde ich selbst auflegen.

Als Netzwerkschrank soll ein NCB mit 42 HE von LinkBasic mit Dachlüftern zum Einsatz kommen.
In den Schrank sollen (von oben nach unten):
  • Blindplatten
  • Rangierpanel
  • Patchpanel
  • Rangierpanel
  • Patchpanel
  • Rangierpanel
  • Patchpanel
  • Rangierpanel
  • Switch (HP 1810-24G v2 (J9803A))
  • Rangierpanel
  • Switch (3com Baseline Switch 2924-SFP PLUS; Reserve)
  • Blindplatte
  • KVM-Switch mit Konsole
  • Blindplatte
  • 1 HE Atom-Server
  • Blindplatte
  • 3 HE Storage- / TV-Server
  • Blindplatte


In den Storage- / TV-Server soll eine DigitalDevices MAX S8, sodass der Server auch als SAT>IP Server dient.

Bei den Patchpanels möchte ich von CobiNet die CobiDat LS IPS 500 verwenden (genau wie die Netzwerkdosen Cat 6a). Es sind insgesamt 50 Netzwerkdosen im Haus verteilt, sodass zwei 24-Port Patchpanels nicht ausreichen.

In den Netzwerkschrank kommt noch eine 19"-Steckdosenleiste von Brennenstuhl ohne Schalter.

Die Stromversorgung des Hauses wird gegen Überspannung mit einem kombinierten Blitz- und Überspannungsschutz von PhoenixContact ausgestattet (Typ 1 und Typ 2 Schutz). Die Serversteckdose bekommt einen eigenen FI sowie einen Feinschutz gegen Überspannung (Typ 3 Schutz), der ebenfalls im Verteilerkasten installiert werden soll.
Die TV-Karte wird mit DUR-line DLBS 3001 vor den Eingängen, die an einem Erdungsblock angeschlossen werden, vor Überspannung vom Satellitenkabel geschützt.
Im Netzwerkschrank möchte ich noch eine Erdungsschiene installieren lassen, an die die Patchpanels angeschlossen werden sollen. Der Schrank selbst wird an die Potentialausgleichschiene des Hauses angeschlossen.
Diese Arbeiten übernimmt der Elektriker.


Habe ich irgendetwas vergessen oder ist das Gesamtkonzept so stimmig?

Ich habe mich bewusst für einen günstigen Netzwerkschrank entschieden. Hier im Forum habe ich gelesen, dass häufige Probleme mit billigen Netzwerkschränken sind, dass die Komponenten nicht ganz so frustfrei ein- und ausgebaut werden können. Aus Kostengründen nehme ich diese Einschränkung aber in Kauf.
Auch auf eine USV habe ich verzichtet. Die Storage wird duch ein CacheVault von LSI am RAID-Controller vor Datenverlust geschützt.

Vielen Dank schon einmal für das Lesen des Beitrages und auch für Kommentare.

Viele Grüße

Christian
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: Sa Aug 08, 2015 3:34 pm    Titel:

Wozu die Blindplatten und warum einen Switch als Reserve kaufen? Das klingt danach, das er nicht genutzt wird und damit meiner Meinung nach unnötig.

Ansonsten klingts stimmig, auch wenn ich zu den verwendeten Patchfeldern und Dosen nix sagen kann.

Evtl. noch Platz für DSL-Modem/Router vorsehen und eine Leitung vom Patchfeld zum Telekom-Anschlusskasten ziehen.
cmrudolph
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.08.2015
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Sa Aug 08, 2015 4:12 pm    Titel:

Die Blindplatten hatte ich zuerst nicht vorgesehen, sollen aber laut Recherchen (unter anderem hier im Forum) für die Luftströmung innerhalb des Racks vorteilhaft sein (zwischen Tür und Gehäusefronten / Blindplatten kalte Luft, hinten warme Abluft, Strömung von unten nach oben).

Die Switches besitze ich bereits. Der 3com-Switch ist aktiv gekühlt und daher für Aufstellung in Wohn- und Büroräumen nicht geeignet, deshalb hatte ich ihn mal gegen den HP-Switch ausgetauscht. Ins Rack können dann beide Switches rein, auch wenn der 3com abgesehen von der Umzugsphase wohl nicht in Betrieb sein wird.

Der DSL-Zugang soll über eine Fritz!Box 3490 erfolgen. Da ich das WLAN-Signal nicht künstlich dämpfen möchte, kommt die neben den Schrank an die Wand.

Für die Telefonie verwende ich übrigens bereits jetzt VoIP-Telefone. Die Basisstation kommt an eine eigens dafür vorgesehene Netzwerkdose, die zentral im Haus gelegen ist.
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Mo Aug 10, 2015 10:47 am    Titel:

cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Der Elektriker legt die Dosen auf. ...
Die Patchpanel werde ich selbst auflegen.
...
Bei den Patchpanels möchte ich von CobiNet die CobiDat LS IPS 500 verwenden (genau wie die Netzwerkdosen Cat 6a). Es sind insgesamt 50 Netzwerkdosen im Haus verteilt, sodass zwei 24-Port Patchpanels nicht ausreichen.

Das ist in der Praxis eine oft ungünstige Aufgabenteilung. Die Abstimmung nach welchem Standard man auflegt (EIA/TIA-568 A oder B) bekommt man sicher noch hin. Treten aber bei der Messung oder im Betrieb Probleme auf, die auf einen Mangel der Anschlüsse hindeuten, muss erst die Ursache / der Verusacher geklärt werden. Vielfach keine glückliche Situation.
Sollte der Grund für die Arbeitsaufteilung darin liegen, dass zum Zeitpunkt der Installation der Anschlussdosen, die Patchfelder noch nicht im Schrank angeschlossen werden können, so könnte folgende Variante dies lösen: Bei einem modularen Patchfeld mit Einzelmodulen, können die Einzelmodule vorab fix und fertig angeschlossen und die Strecke gemessen werden. Die so abgeschlossenen Installtionsleitungen können nachträglich in einen Schrank eingeführt und in das Patchfeld eingerastet werden.
So liegt die Gewährleistung für eine fachtechnisch einwandfreie und betriebsbereite Installation beim Elektriker und er kann dies auch durch die Messprotokolle direkt im Anschluss nachweisen.

Zitat:
Die Blindplatten hatte ich zuerst nicht vorgesehen, sollen aber laut Recherchen (unter anderem hier im Forum) für die Luftströmung innerhalb des Racks vorteilhaft sein (zwischen Tür und Gehäusefronten / Blindplatten kalte Luft, hinten warme Abluft, Strömung von unten nach oben).

Ein solches Klima-Lüftungskonzept funktioniert nur, wenn du ausschließlich aktive Komponenten hast, die vorne (vor der 19-Zoll-Ebene) die Luft ansaugen und nach hinten weg abführen. Voraussetzung ist weiterhin, dass die komplette 19-Zoll-Ebene und die Zwischenräume zum Gehäuse auf dieser Ebene vollständig geschlossen sind, die Zuluft gezielt in diesen vorderen Bereich und die Abluft gezielt aus dem hinteren Bereich geführt wird. In deiner Konstellation halte ich dies für unangebracht und ich würde einfach den gesamten Schrankinnenraum belüften (Zuluft von unten, Abluft nach oben). Bei dem Schrankvolumen und den Wärmelasten und mit einer temperaturgeregelten Lüftung sollte dies kein Problem sein (wenn der Schrank nicht gerade auf dem Dachboden steht).


jela
cmrudolph
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.08.2015
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Mo Aug 10, 2015 2:39 pm    Titel:

Danke für die Hinweise!

jela hat folgendes geschrieben::
Treten aber bei der Messung oder im Betrieb Probleme auf, die auf einen Mangel der Anschlüsse hindeuten, muss erst die Ursache / der Verusacher geklärt werden.

Das ist in der Tat ein Problem, welches mir bereits im Kopf herumgegeistert ist und weshalb ich am überlegen war, ob eine Vermessung überhaupt sinnvoll wäre: wenn etwas nicht passt, ist nicht eindeutig nachweisbar, wer der Verursacher war. Ich würde die Vermessung wahrscheinlich dennoch machen lassen, um einfach sicher zu sein, dass die relevanten Dosen auch wirklich einwandfrei aufgelegt wurden.

jela hat folgendes geschrieben::
Sollte der Grund für die Arbeitsaufteilung darin liegen, dass zum Zeitpunkt der Installation der Anschlussdosen, die Patchfelder noch nicht im Schrank angeschlossen werden können, so könnte folgende Variante dies lösen: Bei einem modularen Patchfeld mit Einzelmodulen, können die Einzelmodule vorab fix und fertig angeschlossen und die Strecke gemessen werden. Die so abgeschlossenen Installtionsleitungen können nachträglich in einen Schrank eingeführt und in das Patchfeld eingerastet werden.

Aus Kostengründen habe ich von einem modularen Patchfeld abgesehen und gehofft, mit dem CobiDat Patchfeld vom Preis / Leistungsverhältnis her einen guten Kompromiss einzugehen.

Die Konstellation kommt daher, dass ich ursprünglich sowohl die Dosen als auch das Patchfeld selbst auflegen wollte. Das Angebot vom Elektriker war allerdings mit Auflegen nicht nennenswert teurer als ohne, sodass ich mir dachte, dass die Zeitersparnis diesen Betrag wert wäre.
Bedenken bzgl. der Ausführung (10GBit möglich?) hatte ich dem Elektriker bereits geäußert. Daraufhin wurde mir die Vermessung der fertigen Strecke angeboten.

Eine endgültige Entscheidung habe ich bisher noch nicht getroffen - vielleicht kommen ja noch Kommentare, die mich in der Entscheidungsfindung unterstützen.

jela hat folgendes geschrieben::
Ein solches Klima-Lüftungskonzept funktioniert nur, wenn du ausschließlich aktive Komponenten hast, die vorne (vor der 19-Zoll-Ebene) die Luft ansaugen und nach hinten weg abführen.
...
Bei dem Schrankvolumen und den Wärmelasten und mit einer temperaturgeregelten Lüftung sollte dies kein Problem sein (wenn der Schrank nicht gerade auf dem Dachboden steht).

Der Schrank steht in einem auf 15°C gekühlten Raum, sodass ich keine allzu großen Probleme erwarte.
Wenn die Blindpanels keinen echten Mehrwert bieten, dann werde ich sie weglassen.
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: Mo Aug 17, 2015 2:46 am    Titel:

cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Der DSL-Zugang soll über eine Fritz!Box 3490 erfolgen. Da ich das WLAN-Signal nicht künstlich dämpfen möchte, kommt die neben den Schrank an die Wand.

Der DSL-Zugang müsste dann aber, weil er ja von draußen kommt, auch noch in das Blitz- und Überspannungsschutzkonzept aufgenommen werden. Davon habe ich nichts gelesen.

Auch ggf. von außen kommende Netzwerkkabel (Kameras oder Outdoor-Accesspoints?) sollten gegen Überspannungen geschützt werden.

Alle Netzwerkkabel noch mal gegen Überspannung zu sichern, wäre wahrscheinlich übertrieben, aber ich habe der Einfachheit halber diesen 19-Zoll-Überspannungsschutz genommen, um die teuren Geräte wie Server/Router/NAS etc. noch mal intern gegen Überspannungen zu schützen (Habe das aber auch nur gemacht, weil wir auch eine Blitzschutzanlage haben, bei der im Falle eines Blitzeinschlags und dessen Ableitung ja auch wieder Spannungen in Netzwerkkabeln induziert werden könnten):
http://www.allnet.de/de/allnet-brand/produkte/poe/poe-blitzschutz/p/allnet-all95112-12port-ueberspannungschutz-tpisdnadslvds/
-> In der Beschreibung findet sich lediglich "Prüfzeichen: IEEE 802.3, CAT 5, 6". Bei Profigeräten findet man allerdings eine genauere Bezeichnung bis zu welchem Standard die zertifziert sind, also bspw. CAT-6A.
cmrudolph
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.08.2015
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Mo Aug 17, 2015 7:18 am    Titel:

Danke für die Hinweise!

JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Der DSL-Zugang müsste dann aber, weil er ja von draußen kommt, auch noch in das Blitz- und Überspannungsschutzkonzept aufgenommen werden. Davon habe ich nichts gelesen.

Wohl wahr. Schwierigkeiten hatte ich allerdings bei der Auswahl eines vernünftigen Produktes. Es gibt zwar einige Steckdosen oder USVs mit einem integrierten Schutz gegen Überspannung - inwieweit das die Leitungsdämpfung beeinträchtigt oder zuverlässig gegen Überspannung schützt, konnte ich aber nicht herausfinden. Daher hatte ich mich entschlossen, dieses Restrisiko - also den Defekt der Fritz!Box aufgrund einer Überspannung aus der Telefonleitung - einzugehen.

Hast du vielleicht trotzdem eine Empfehlung für einen Überspannungsschutz für die Telefonleitung?

JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Auch ggf. von außen kommende Netzwerkkabel (Kameras oder Outdoor-Accesspoints?) sollten gegen Überspannungen geschützt werden.

Das hatte ich übersehen. Ich habe zwei Erdverlegekabel für einen Outdoor-AP verlegen lassen. Der AP wird allerdings in einem Schuppen am Carport aufgestellt. Die Antennen werden auch innerhalb des Schuppens montiert werden. Der Aufstellort ist etwa 5m von der Hausecke entfernt.
Ist ein Überspannungsschutz in diesem Fall notwendig?

Eine Blitzschutzanlage haben wir nicht vorgesehen. Es würde also reichen, die drei kritischen Ports (Netzwerk von Fritz!Box, falls die Telefonleitung ungesichert bleibt sowie die zwei Kabel von außen, falls notwendig) abzusichern.

Ich werde natürlich selbst noch zu passenden Produkten recherchieren (der ALLNET ALL95100 springt mir auf der verlinkten Seite gleich ins Auge), ich freue mich aber über einschlägige Tipps!
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: Mo Aug 17, 2015 12:52 pm    Titel:

cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Schwierigkeiten hatte ich allerdings bei der Auswahl eines vernünftigen Produktes. Es gibt zwar einige Steckdosen oder USVs mit einem integrierten Schutz gegen Überspannung - inwieweit das die Leitungsdämpfung beeinträchtigt oder zuverlässig gegen Überspannung schützt, konnte ich aber nicht herausfinden. Daher hatte ich mich entschlossen, dieses Restrisiko - also den Defekt der Fritz!Box aufgrund einer Überspannung aus der Telefonleitung - einzugehen.

Hast du vielleicht trotzdem eine Empfehlung für einen Überspannungsschutz für die Telefonleitung?

Ich schaue immer bei Dehn und Obo Bettermann. Dieser sollte wohl richtig sein:
http://www.obo.de/article/display/de-DE/kombischutzgerat-fur-vdsl-systeme-1.html
Allerdings ist der jetzt nicht zum einfach dazwischenstecken. Bin beim "DSL-Kabel" jetzt auch überfragt, aber ich würde dem Support schreiben.
Falls Du bei Obo Bettermann fragst, könntest Du vielleicht auch fragen, ob man für Netzwerkkabel wirklich "Basis-, Mittel- und Feinschutz" braucht. Ich kannte das bisher nur als Feinschutz. Braucht man dann mehrere der TeleDefender?

Zum Vergleich auch bei Dehn:
https://www.dehn.de/de/ueberspannungsschutz-fuer-informationstechnik/ableiter-fuer-die-haus-und-gebaeudetechnik

Bzgl. Leitungsdämpfung würde ich auch dort fragen.
Ich persönlich habe bisher nur bemerkt, dass PowerLAN über eine Überspannungsschutzsteckdose schlechter funktioniert, aber habe auch keine Messgeräte um das zu quantifizieren.



cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Ich habe zwei Erdverlegekabel für einen Outdoor-AP verlegen lassen. Der AP wird allerdings in einem Schuppen am Carport aufgestellt. Die Antennen werden auch innerhalb des Schuppens montiert werden. Der Aufstellort ist etwa 5m von der Hausecke entfernt.
Ist ein Überspannungsschutz in diesem Fall notwendig?

Ich denke ja, denn es geht ja nicht um direkten Blitzeinschlag in den Accesspoint (in diesem Fall schützt auch keins der genannten Geräte), sondern um induktive Überspannungen in den Erdkabeln.
Rein theoretisch müsste dann auch das in den Schuppen reinkommende Kabel wieder abgesichert werden, aber wahrscheinlich ist es in diesem Fall kostengünstiger ggf. den Accesspoint bei einem Überspannungsschaden zu ersetzen

cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Eine Blitzschutzanlage haben wir nicht vorgesehen.

Das hatte ich dann falsch verstanden:
cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Die Stromversorgung des Hauses wird gegen Überspannung mit einem kombinierten Blitz- und Überspannungsschutz von PhoenixContact ausgestattet (Typ 1 und Typ 2 Schutz).



cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Es würde also reichen, die drei kritischen Ports (Netzwerk von Fritz!Box, falls die Telefonleitung ungesichert bleibt sowie die zwei Kabel von außen, falls notwendig) abzusichern.

Ich denke ja, aber definitiv muss das ein Elektrobetrieb entscheiden.


cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Ich werde natürlich selbst noch zu passenden Produkten recherchieren (der ALLNET ALL95100 springt mir auf der verlinkten Seite gleich ins Auge), ich freue mich aber über einschlägige Tipps!

Da gibt's eine große Bandbreite:
https://www.dehn.de/de/ueberspannungsschutz-fuer-informationstechnik/ableiter-fuer-telekommunikations-und-datennetze
http://www.obo.de/classification/de-de/produktauswahl/das-plus-der-kombischutz-und-feinschutzgerate-1.html

Für das interne Netzwerk als Einzeladapter wäre wahrscheinlich dieser hier richtig (bis 10 GBit (Klasse EA) bzw. CAT6A):
http://www.obo.de/article/display/de-de/uberspannungsschutz-fur-hochgeschwindigkeitsnetzwerke-bis-10-gbit-klasse-ea-cat6-1.html
cmrudolph
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.08.2015
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Mo Aug 17, 2015 2:59 pm    Titel:

Danke noch einmal für die ausführlichen Tipps. Ich werde die angegebenen Produkte mal sichten und Rücksprache mit den Herstellern und dem Elektriker halten.
JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
cmrudolph hat folgendes geschrieben::
Eine Blitzschutzanlage haben wir nicht vorgesehen.

Das hatte ich dann falsch verstanden

Nein, das hattest du schon richtig verstanden. Wenn ich unseren Elektriker richtig verstanden habe, dann wird kein Blitzableiter installiert - den hatte ich fälschlicherweise in meinem letzten Beitrag mit "Blitzschutzanlage" bezeichnet. Der oben genannte Überspannungsschutz von PhoenixContact wird definitiv installiert werden.
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