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Netzwerkdose CAT6 ohne Schirmung?  
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Autor Nachricht
c0bRa
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 31.12.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Di Jan 10, 2017 2:53 pm    Titel: Netzwerkdose CAT6 ohne Schirmung?

Hallo zusammen,

ein Kumpel von mir hat bei seinem Hausbau überall Netzwerkkabel mit hingelegt. Gestern haben wir die Patchpanels soweit möglich aufgesetzt und die Dosen belegt.
Zu meiner Verwunderung waren die Dosen (passend zu seinem Schalterset im Haus) lediglich Plastikinlays ohne legliche Erdung an der RJ45 Seite aber als Cat6 deklariert. Logischerweise kommt damit auch keine Schirmung an der Dose an.

Meine Frage wäre nun, ob es nicht doch sinniger wäre die Dosen zu tauschen so dass auch die Schirmung auf die angeschlossenen Kabel weiterzugeben?

Schonmal Danke im Voraus.
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: Di Jan 10, 2017 10:50 pm    Titel: Re: Netzwerkdose CAT6 ohne Schirmung?

c0bRa hat folgendes geschrieben::
Meine Frage wäre nun, ob es nicht doch sinniger wäre die Dosen zu tauschen so dass auch die Schirmung auf die angeschlossenen Kabel weiterzugeben?

Warum? Andere kaufen extra ungeschirmte Patchkabel um keine Brummschleifen entstehen zu lassen und du bekommst das auch so hin. Es gibt sogar Firmen, da wurde Cat6 ganz ohne Schirmung verlegt. Und funktioniert auch icon_smile.gif
c0bRa
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 31.12.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mi Jan 11, 2017 4:48 pm    Titel:

Naja, meine Überlegung wäre halt die Schirmung vom Patchkabel bis zum Endverbraucher ohne Unterbrechung durchgehen zu lassen, also eben über die Dose hinweg. Wenn es ausreicht, dass die Schirmung einerseits vom Endverbraucher bis zur Dose und andererseits vom Patchpanel bis zur Dose gehen zu lassen und die Dose sozusagen als Trenner der (evtl.) beiden Potenzialniveaus dient.

Wills halt nur verstehen, warum man die Schirmung an der Dose "aufgibt"... icon_smile.gif
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: Mi Jan 11, 2017 5:07 pm    Titel:

c0bRa hat folgendes geschrieben::
Wenn es ausreicht, dass die Schirmung einerseits vom Endverbraucher bis zur Dose und andererseits vom Patchpanel bis zur Dose gehen zu lassen und die Dose sozusagen als Trenner der (evtl.) beiden Potenzialniveaus dient.

Bei dir wäre die Dose der Trenner, anderswo das UTP-Patchkabel. Aber eine durchgehende Schirmverbindung ist nicht das Ziel. Sagte man mir.
c0bRa
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 31.12.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Fr Jan 13, 2017 5:11 pm    Titel:

Hab nun noch ein paar andere Themen zu dem Thema gelesen...

Also wenn nur eine einseitige Erdung erfolgen soll, kommt es dann aufs Endgerät an, was hinten dran hängt.

Also braucht mindestens ein Gerät hinter der (schirmlosen) Dose eine Erdung und wird dann dadurch geerdet, wenn nun nur ein kleiner 5-8 Port Switch ohne Erdung dahintersteht und daran nur ein Laptop klemmt, ist doch alles ab der Dose ungeerdet, lediglich auf einem gleichen Potenzialniveau, oder?

Ich will nur, das wenn ich schon meine Hilfe anbiete, ich zumindest verstehe, was dahinter passiert und das es halt zumindest mal nicht mehr Einsteigerniveau ist. In einem Haus, wo nur eine Erdung vorhanden ist, sollte doch eigentlich auch der Rechner im 2. Stock durch die Erdung in der Steckdose das gleiche Potenzial haben.

Wiederrum ein anderer Thread sagt, dass die Erdung beidseitig aufgelegt wird, da sonst eine Art Antenne entsteht...

Was ist nun richtig?

[Nachtrag]
Hab auhc gerade die Dosen in einem anderen Thread hier gefunden...
http://www.glasfaserinfo.de/board/topic,10734.html
Das erste Bild entspricht den verwendeten Dosen (inkl der tollen Zugentlastung hinten drauf)...
_________________
Gruß c0bRa
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 12:10 am    Titel:

c0bRa hat folgendes geschrieben::
Also braucht mindestens ein Gerät hinter der (schirmlosen) Dose eine Erdung und wird dann dadurch geerdet, wenn nun nur ein kleiner 5-8 Port Switch ohne Erdung dahintersteht und daran nur ein Laptop klemmt, ist doch alles ab der Dose ungeerdet, lediglich auf einem gleichen Potenzialniveau, oder?

Verwechsel jetzt nicht "ungeerdet" und "ungeschirmt".

c0bRa hat folgendes geschrieben::
In einem Haus, wo nur eine Erdung vorhanden ist, sollte doch eigentlich auch der Rechner im 2. Stock durch die Erdung in der Steckdose das gleiche Potenzial haben.

Evtl. hat die Erdung über den Schirm vom Kupferkabel aber einen geringeren Widerstand und wird deshalb bevorzugt vom Ausgleichsstrom, der ansonsten über die Steckdose/PE fließen würde. Alternativ teilt sich ein Strom ja eh auf, wenn er mehrere Wege zur Verfügung hat.

c0bRa hat folgendes geschrieben::
Wiederrum ein anderer Thread sagt, dass die Erdung beidseitig aufgelegt wird, da sonst eine Art Antenne entsteht...

Kann man so sehen, eine Parallelleitung zum PE mit dementsprechender Benutzung ist aber mMn schlimmer.

c0bRa hat folgendes geschrieben::
Was ist nun richtig?

Nimm Glasfaser icon_lol.gif

Im Ernst: Ich bin kein Kupfermonteur und kenne mich mit dem Thema daher nur hobbymäßig aus. Durfte aber in großen Industriebetrieben auch Cat6 UTP, also ohne Schirm, über Kabelpritschen verlegen und anschließen. Und es hat auch funktioniert.
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 1:03 pm    Titel:

Die Erdung hat ja auch den Sinn im Falle einer Überspannung (muss ja nicht immer Blitzschlag - direkt oder indirekt - sein), diese abzuleiten.
Deswegen nehme ich keine UTP-Kabel und lege die Schirmungen immer auf, damit möglichst viele stromdurchflossene (nebeneinander-liegende) Leiter möglichst immer auf einem Potential liegen.
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