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Mikrorohr im Haus richtig verlegen  
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Autor Nachricht
marting
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 03.11.2015
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Fr Dez 15, 2017 12:26 pm    Titel: Mikrorohr im Haus richtig verlegen

Hallo,

wir bekommen Anfang des Jahres Glasfaser ins Haus. Der Hausanschluss ist vorbereitet, d.h. die Hauseinführung mit Mikrorohr ist gemacht, das Mikrorohr ist noch ca 15m lang und ich würde es vor dem Einblasen gerne in den Kellerraum verlegen, wo auch die restliche Technik steht.
Nun muss ja scheinbar auch beim Mikrorohr ein gewisser Biegeradius eingehalten werden. Ich habe irgendwo 30x Außendurchmesser des Kabels gelesen. Unser Mikrorohr ist 7mm AD, 1,5mm Wandung, 4mm ID. Größtmögliches Kabel müsste laut einer Tabelle die ich gefunden habe, also 2,5mm AD sein. Sprich, ich komme auf 7cm Biegeradius, was schon eine Hausnummer ist.
Eigentlich wollte ich einen etwas größeren Kabelschacht bis in den Keller legen, in dem auch Koax und Ethernet Kabel Platz finden. Aber auch mit den etwas größeren Kabelkanälen ist dieser Radius gar nicht so leicht einzuhalten, bzw. macht sich das Mikrorohr darin schon recht breit.
Wäre es besser, den Kabelkanal nur für meine anderen Kabel zu nutzen und das Mikrorohr darunter/darüber mit ISO Druckschellen zu befestigen?

Und ist mein Plan überhaupt sinnvoll, das Mikrorohr weiter zu verlegen? Eigentlich ist vorgesehen, den Glasfaserhausanschlusskasten direkt dort an die Außenmauer zu machen, wo das Mikrorohr reinkommt. Das ginge zwar, aber es handelt sich dabei um einen Waschkeller und es könnte durchaus sein, dass der Kasten mechanischer Beschädigung ausgesetzt wird, sprich: jemand stößt dran o.ä. Von dort wird normalerweise mit Glasfaser weitergegangen zur Glasfaseranschlussdose und von dort zum Umsetzer. Die letzten beiden wären also auf jeden Fall im Keller.
Was mich nur bedenklich stimmt: Passiert mit der Glasfaserleitung in meinem Zuständigkeitsbereich etwas, könnte es so teuer werden. Wenn der Hausanschlusskasten im Waschkeller wäre, wäre meine Zuständigkeit deutlich entschärft.

Was meint ihr dazu?

Viele Grüße
Martin
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 347

BeitragVerfasst am: Fr Dez 15, 2017 6:18 pm    Titel:

Schön das du fragst. icon_smile.gif

7cm Radius find ich nicht so dramatisch, prinzipiell je größer, desto besser (zum einblasen). Für die Endverlegung bzw. wenn der Spaß in Betrieb ist ist der Radius dann eher unwichtig. Manchmal ist bereits der Bogen an der Hauseinführung ein Stopper beim Einblasen.

Insofern wäre es vielleicht auch eine Idee, die Verlegung vorzubereiten, das Einblasen des Kabels abzuwarten und dann erst das Rohr in die Endposition zu bringen.

Wenn das Rohr in den Kabelkanal passt würde ich es dort mit reinlegen, Druckschellen unter einem Kabelkanal sehen optisch naja aus.

Das 7er-Rohr und der Hausanschlusskasten sind normal robust genug, das sie einen Rempler aushalten.

Du kannst am besten auch mal beim Betreiber bzw. der Firma, die ausbaut, nachfragen, manchmal muss das Rohr im Haus ein spezielles, halogenfreies sein, zwecks Brandschutz/Brandlast. Dann wäre es blöd, wenn du das normale Rohr bereits verlegt hast und der Monteur es dann rückbauen muss...
powerschwabe
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Do Mai 24, 2018 3:34 pm    Titel:

Muß nun auch mal ein Leerrohr für den Kabel vom Hausübergabepunkt zum Glasfasernetzabschlussgerät legen.

Folgende Vorraussetuzungen sind einzuhalten.
- Ein minimaler Biegeradius von 60 mm ist zwingend einzuhalten.
- Sogenannte Rohrbögen dürfen nicht verwendet werden, aber vor und nach einer Ecke kann das Glasfaserkabel „frei“ verlegt werden.

Ich müßte dabei um 4 Ecken mit jeweils 90°.

Heißt dies daß ich die Leerrohe am besten 70-80mm vor jeder Ecke enden lasse, um die Biegeradius einzuhalten?
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