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Cut-off shifted fiber  
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Lichtwellenleiter / LWL / Glasfaser
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Oetzge
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 01.04.2003
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2003 11:13 am    Titel: Cut-off shifted fiber

Mahlzeit,
Vielleicht hat hier jemand zufällig n hilfreichen Tip für mich. Obwohl die cut-off shifted Faser in einer Empfehlung der ITU-T G.654 in der Grenzfrequenz um 1530nm verschoben wird, ist deren zulässiges Modenvolumen bei 1550nm größer als bei Standard-EMF (um 1550nm), deren Grenzfrequenz viel weiter unten liegt 1260nm. Denn eigentlich sollte das Modenvolumen geringer werden, je dichter deren Wellenlänge an der Grenze zur Mehrmodigkeit liegt... or what? ???
Gast






BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2003 11:38 am    Titel: Re:Cut-off shifted fiber

Hab auch keine Ahnung.
Denk mal Abmessung. ???
Oetzge
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 01.04.2003
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2003 11:43 am    Titel: Re:Cut-off shifted fiber

Mase, ich glaub auch.
Gibt gleich Essen.
admin
Regenerator


Anmeldungsdatum: 01.01.2001
Beiträge: 2459
Wohnort: St. Ingbert

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2003 2:48 pm    Titel: Re:Cut-off shifted fiber

Hallo

Quelle VDE:

Neue Fasern
Nachdem in den letzten Jahren eine Vielzahl neuartiger „Übertragungs“-Fasern vorgestellt wurden, die im wesentlichen aufgrund modifizierter Dispersionswerte für bestimmte Anwendungen Vorteile bringen, brachte die ECOC02 in diesem Bereich relativ wenig Neues. Von Sumitomo wurde eine Faser mit sehr großem Kernquerschnitt (211 µm gegenüber 80 µm bei einer herkömmlichen Standardfaser) präsentiert, die dadurch extrem lineares Übertragungsverhalten ermöglichen soll. Wegen des großen Querschnitts ist aber die Cutoff-Wellenlänge mit 1600 nm sehr hoch, was den Einsatzbereich dieser Faser stark einschränkt. Furukawa stellte eine Non-Zero-Dispersion-Shifted Faser mit im Übertragungsbereich konstanter Dispersion vor (Dispersion Slope = 0.0 ps/km/nm2). Damit wird für alle Kanäle eines WDM-Systems identisches Übertragungsverhalten auf dieser Faser sichergestellt. Da für diesen Fasertyp jedoch noch keine Dispersionskompensierende Faser vorliegt, zeigen sich die Vorteile dieses Produkts bisher nur auf relativ kurzen, unkompensierten Strecken im Metro-Regio-Bereich.
Von Corning wurde das Prinzip der periodischen Dispersionskompensation in eine „Dispersion Managed Fibre“ integriert, die über der Faserlänge abwechselnd positive und negative Dispersion aufweist. Der akkumulierte Dispersionswert dieser Faser ist extrem temperaturstabil, daher eignen sich derartige Fasern besonders zur Übertragung hoher Datenraten, die nur sehr geringe Schwankungen der Systemparameter tolerieren.
Den weitaus größeren Raum nahmen neuartige Fasern ein, die zur optischen Signalverarbeitung eingesetzt werden können. Von Fitel wurde eine Dispersionsverschobene Faser mit extrem hoher Nichtlinearität vorgestellt und deren Potential zur optischen Wellenlängen-Konversion untersucht. Schließlich wurden mehrere Sessions den Thema „Photonic Crystal Fibres“ gewidmet. Die Lichtleitung in diesen Fasern kann mit zwei unterschiedlichen Prinzipien realisiert werden:
a) Licht wird in einem Silikat-Glaskern geführt, der von periodischen luftgefüllten Röhren umgeben ist. An diesen Röhren erfolgt die Totalrefrexion der Lichtwelle.
b) In den sog. „Photonic Bandgap Fibres“ besteht selbst der Faserkern aus einer (im allgemeinen luftgefüllten) Röhre. Durch eine bestimmte Anordnung der Röhren im Fasermantel wird ein gegenüber dem Kern niedrigerer effektiver Brechungsindex erzeugt, der wiederum die Lichtführung bewirkt. Prinzipiell können in diesen Fasern extrem niedrige Dämpfungswerte realisiert werden, da die Lichtführung ja hier in Luft erfolgt.
Derartige Fasern weisen gegenüber konventionellen Singlemode-Fasern einmalige Eigenschaften auf:
• Sie sind bei beliebigen Wellenlängen monomodig.
• Es können extrem kleine Faserkerne, und dementsprechend extrem nichtlineare Fasern, erzeugt werden.
• Durch das Faserdesign sind z. B. Dämpfung und Dispersion „einstellbar“.
Mit diesen Fasern wurden eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der optischen Signalverarbeitung demonstriert, z. B.:
• Abstimmbare Fasergitter und optische Dämpfungsglieder.
• Extrem nichtlineare Fasern zur optischen Frequenzkonversion, 2R-Regeneration, und zum optischen
De-Multiplexen.

_________________
Gruß
Thorsten
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