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Netzwerkprobleme << Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen >> Zwei Netzwerkkarten und deren Geschwindigkeit  
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 4:29 am    Titel: bitte um HILFE

moin,

ich wollte mal fragen ob mir evtl. jemand von euch den unterschied von FDDI und Ethernet erkären kann und zwar so das ich das auch beim 1 versuch richtig verstehe!? brauche da noch einige punkte für meine prüfung..... sag schon mal DANKE
Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 9:42 am    Titel: Re:bitte um HILFE

Geschichte
Im den 80er Jahren bildete sich ein Bedarf nach erheblich höheren Bandbreiten, als die etablierten LAN-Techniken zur Verfügung stellen konnten. Die wohl wichtigste Entwicklung, die die Bereitstellung dieser Bandbreiten im LAN ermöglicht, ist das Fiber Distributed Data Interface, kurz FDDI.
FDDI wurde vom Accredited Standards Committee (ASC) X3T9.5 entwickelt und ist ein ANSI-Standard. Dieser ist inzwischen von der ISO übernommen (ISO 9314) worden.

Topologie
FDDI wird sowohl in der Ringform als auch in der Sternform betrieben. Es sei am Rande bemerkt, daß die Sternform lediglich auf die Verkabelung bezogen wird, denn auch in einem FDDI-Konzentrator wird ein logischer Ring erzeugt.
Der Ring kann als einfacher Ring oder aber auch als redundant ausgelegter Ring ausgeführt sein.

Prinzipiell ist die Topologie von FDDI mit der des Token-Ring vergleichbar.

Medienzugriffsverfahren
Das Medienzugriffsverfahren ist die Verfahrensweise, mit der eine Station auf das Medium zugreift - die Station möchte also das Netzwerk zum Senden von Daten nutzen.
Das FDDI-Protokoll (oder Medienzugriffsverfahren) ist speziell auf die hohe Bandbreite und die Verwendung von Lichtwellenleitern zugeschnitten worden.

Das FDDI-Medienzugriffsverfahren entspricht im wesentlichen dem Token-Ring-Medienzugriffsverfahrens nach IEEE 802.5. Allerdings besteht ein sehr wesentlicher Unterschied in der Art und Weise, wie ein Frei-Token durch die sendende Station nach Abschluß des Sendevorganges erzeugt wird.
In einem logischen FDDI-Ring gibt die sendende Station unmittelbar nach Abschluß des Sendens des letzten Datenframes (innerhalb der maximalen Sendedauer) das Frei-Token auf den Ring. Außerdem läßt das FDDI-Protokoll das Senden von mehreren Datenframes pro Token-Besitz zu.

Desweiteren wird bei FDDI in synchronen Verkehr (hohe Priorität) und in asynchronen Verkehr (niedrigere Priorität) unterschieden.
Auch sind die Kontroll- und Rekonfigurations- Mechanismen im Ring verteilt realisiert.

Aktive Komponenten im FDDI-Ring

Netzwerkkarte und Transceiver
Die Netzwerkkarten dienen als Schnittstelle zwischen Arbeitstation, Server oder sonstiger aktiver Komponenten und dem FDDI-Netzwerk.
Derzeit gibt es drei physikalische Implementierungen für FDDI:


MMF-PMD -& Multimode Fiber,
SMF-PMD -& Singlemode Fiber,
TP-DDI -& FDDI auf Basis einer Twisted Pair-Verkabelung (Kupfer)



Konzentrator
Mit Hilfe eines FDDI-Konzentrators ist es möglich, eine sternförmige Verkabelung (Glasfaser oder Kupferkabel) einzusetzen. Das Ringmanagement wird dann weitestgehend vom Konzentrator übernommen.




Brücken (Bridges)
Brücken sind immer dann erforderlich, wenn ein oder mehrere Ringe miteinander oder mit anderen LAN-Technologien verbunden werden sollen.

Desweiteren gibt es noch eine ganze Reihe anderer möglicher Gründe, die den Einsatz einer Brücke sinnvoll erscheinen lassen oder dies sogar erfordern.

Brücken arbeiten in der Schicht zwei des OSI-Referenzmodells.




Router
Router verbinden im Gegensatz zu Brücken große und äußerst komplexe Netzwerke miteinander.
LAN-Router sind in der Regel nicht auf eine einzige Netzwerktechnologie zugeschnitten sondern ermöglichen es, über eine Vielfalt von LAN/WAN -Schnittstellen Teilnetzwerke miteinander zu verbinden. Desweiteren ermöglichen Router, Zugriffsbeschränkungen für bestimmte Teilnetze festzulegen und den Verkehr nach bestimmten, vorher definierten Regeln zu beeinflussen. Zudem sind heute die meisten angebotenen Router in der Lage, eine Vielzahl von Netzwerkprotokollen zu handhaben (z.B. IPX/SPX, AppleTalk, TCP/IP, SNA [indirekt über z.B. TCP/IP]...).

Wichtige Parameter
Ein FDDI-Ring kann bei Verwendung von Glasfaser als Übertragungsmedium einen maximalen Ringumfang von 200 km haben und dabei bis zu 1000 Stationen einbinden. Benachbarte Stationen dürfen bis zu 2 km voneinander entfernt sein.
Allerdings ist es auch möglich, einen FDDI-Ring (eigentlich ein Stern) mit Twisted Pair-Kabeln aufzubauen. Diese Konstruktion trägt dann den Namen TP-DDI.

Standards
Sowohl die ISO (9314) als auch das Accredited Standards Committee haben in ihrer Arbeitsgruppe X3T9.5 FDDI standardisiert.


Weitere Info: http://wwwi.wu-wien.ac.at/glossar/16-2_1.htm
admin
Regenerator


Anmeldungsdatum: 01.01.2001
Beiträge: 2459
Wohnort: St. Ingbert

BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 10:57 am    Titel: Re:bitte um HILFE

Das ist mal ne ausführliche Antwort ;D

Gruß
Thorsten
_________________
Gruß
Thorsten
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Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 11:45 am    Titel: Re:bitte um HILFE

moin,

erstmal DANKE!!!! bin jetzt seit fast 48std. auf den beinen um zu retten was zu retten ist! :icon_smile.gif :icon_smile.gif :icon_smile.gif

ich werde mal einige probleme beschreiben: also ich bin gerade dabei meine präsentation für die prüfung zu machen was eigentlich auch ganz gut läuft. aber wie das so ist kann man leider nicht alles wissen.... das thema ist &wechsel von aktiven komponenten& und die umstellung von FDDI auf Ethernet. hört sich vieleicht nicht unbedingt schwer an aber ich bin der meinung ich könnte da evtl. so einige sachen vergessen!?! was zum beispiel ändert sich bei den netzwerkkarten, oder was könnte man evtl. über RJ45 stecker bzw. das kabel schreiben.... oder was sind die ausschlag gebenden unterschiede bei einem wechsel von FDDI auf Ethernet..fragen über fragen :icon_smile.gif &icon_sad.gif icon_sad.gif
oh man ich bin eigentlich über jede antwort glücklich...

gruss salbker
PeterB
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 12.12.2002
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 1:07 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

Mhhh na gut, also ich versuch mal Dir ein paar Denkanstöße zu geben. Viel weiss ich auch nicht, aber ein bisschen. Vielleicht hilft es ja.

Die Abkürzung FDDI steht für Fiber Distributed Data Interconnect. Dieser Netzwerktyp überträgt seine Daten nicht über Kabel, sondern über Lichtimpulse auf Glasfaserleitungen. Dies hat den Vorteil, dass die Datenübertragung nicht durch elektromagnetische Störungen beeinflusst werden kann, außerdem ist mit Lichtimpulsen eine höhere Datenübertragunsrate möglich als bei elektrischen Signalen.

Ein FDDI-Netz ist ein Token-Ring-Netzwerk mit einer Bandbreite von 100 Megabit pro Sekunde. Um Störungen automatisch beheben zu können, besteht ein FDDI-Netz aus zwei in entgegengesetzte Richtungen laufenden Ringen. Der Datenverkehr erfolgt wie bei jedem Token-Ring-LAN über ein Token, dass ständig im Kreis läuft. Im normalen Betrieb wird von den zwei vorhandenen Ringen lediglich einer genutzt.

Interessant wird das Verhalten von FDDI, wenn ein Hardware-Fehler im Netz auftritt. Wenn ein Gerät bemerkt, dass eine Kommunikation zu einem anderen Gerät im Netz nicht möglich ist, benutzt es automatisch den zweiten Ring, um den aufgetretenen Defekt zu umgehen. Wird der Ring also aus welchen Gründen auch immer an einer Stelle unterbrochen, leiten die zwei benachbarten Station den Datenverkehr automatisch auf den zweiten Ring um. Die Abbildung illustriert dieses Verhalten:



FDDI-Netz im normalen Betrieb (links) und bei einem Defekt (rechts):
Der Netzverkehr kann trotzdem weiter durchgeführt werden.

Ethernet

Ethernet ist ein von der Firma XEROX standardisiertes Netzwerksystem. Es wird zwischen Thin Ethernet (welches günstige, dünne Koaxial-Kabel mit einer maximalen Länge von 185 m pro Netzwerksegment verwendet) und
10Base-T Ethernet (welches Standard-Telefonkabel mit einem Stecker nutzt, wie er beispielsweise auch bei einem modernen ISDN-Telefon vorkommt) unterschieden. Netzwerkkarten für Thin Ethernet werden üblicherweise mit Koaxial-Steckern (BNC) geliefert. Einige Netzwerkkarten haben Stecker für mehr als eine dieser Methoden. Ethernet ist durch eine lineare Bus-Topologie logisch charakterisiert. Allerdings nutzt heutzutage 10Base-T Ethernet und 100Base-T Ethernet - auch Fast Ethernet genannt - unter physikalischen Aspekten betrachtet eine Stern-Topologie. Fast Ethernet ist Ethernet sehr ähnlich, es erreicht jedoch Datentransferraten von 100 Mbit/s (statt 10 Mbit/s).
Fast Ethernet (100BaseT)
Der Aufbau eines Fast Ethernets ähnelt stark dem eines 10BaseT-Netzes. Jedoch m&#1100;ssen aufgrund der höheren Datengeschwindigkeit von 100 Mbps aufwendigere Twisted-Pair-Kabel der Kategorie 5 verwendet werden. Neben dem Hub müssen nat&#1100;rlich auch die eingesetzten Netzwerkkarten für eine Geschwindigkeit von 100 Mbps vorgesehen sein

Gigabit Ethernet
Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbps erreicht man mit Hilfe von geschirmten Kabeln (Shielded Twisted Pair - STP) bzw. Glasfaserleitungen. Netzwerkkarten und Hubs für derartige Geschwindigkeiten m&#1100;ssen wesentlich aufwendiger konstruiert sein und sind dementsprechend teuer.

Da kaum ein Rechner einen Datenstrom von 1 Gbps (enspricht 125 MByte pro Sekunde!) verarbeiten kann, werden Gigabit Ethernets vor allem als Backbone-Leitungen verwendet, die ganze Netzwerke miteinander verbinden.

Die folgende Tabelle zeigt noch einmal eine Übersicht über alle Ethernet-Varianten:

Ethernet-Typ Geschw. max. Länge Struktur Kabelart Anschluss am Rechner


10Base2 10 Mbps 185 m Bus Koaxial (RG58, Thin Ethernet) BNC-Buchse, T-Stück, Endwiderstand
10Base5 10 Mbps 500 m Bus Koaxial (Thick Ethernet) AUI-Buchse, Transceiver
10BaseF 10 Mbps 2000 m Bus Glasfaser Optokoppler
10BaseT 10 Mbps 100 m Stern Twisted Pair, Kat. 3 RJ45-Anschluss
100BaseT 100 Mbps 100 m Stern Twisted Pair, Kat. 5 RJ45-Anschluss
Gigabit-Eth. 1 Gbps 100 m Stern STP, Kat. 6 Spezieller Anschluss
1 Gbps 500 m Stern Glasfaser Optokoppler


Schau mal auf den Seiten hier von glasfaserinfo.de da findest Du noch mehr hilfreicher Infos.

Und zur Not ne runde googlen. Mit den richtigen Suchbegriffen wird man fündig.

Ich gehe mal davon aus, dass das oben geschriebene Dir ebreits bekannt ist, aber das ist das, was ich auf die Schnelle mal zusammentragen konnte. Mach doch noch einen genau spezifizierten Vorschlag, was Du benötigst und ich schau gerne nochmal nach.
PeterB
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 12.12.2002
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 1:26 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

Ich spamme heute mal ein bisschen. Vielleicht helfen Dir die folgenden Infos noch:

Wofür Cat5, Cat5+, Cat5e und Cat6?

betrachtet man die Entwicklung der Computertechnik in den letzten 10 Jahren, so haben wir die Erfahrung gemacht, daß Anwendungen und die dafür erforderliche Hardware (z.B. Grafikkarten, CPU´s) mit jedem Jahr schneller geworden sind. Diese Entwicklung ist auch in der Netzwerktechnik vorhanden, da auch hier zunehmend größere Datenmengen ausgetauscht werden. Netzwerkprotokolle bestimmen hierbei die Geschwindigkeit des Datenaustauschs (10BaseT, 100BaseT, GigaBitEthernet, TokenRing).

Damit man nun eine Gewährleistung für die Geschwindigkeit eines bestimmten Datenprotokolls bekommt ist es zwangsläufig notwendig, daß die Verbindungshardware, wie z.B. Patchfelder, Patchkabel, etc. mit samt ihrer Einzelkomponenten wie z.B. Kabel und Steckverbinder, diesen Anforderungen genügen. Daher hat man für diese Bauteile Normen geschaffen, womit sich diese in einzelne Geschwindigkeits-
klassen einteillen lassen.

In diesem Zusammenhang ist das sogenannte EIA/TIA (Electronic Industries Association / Telecommunication Industry Association) Gremium aus den USA einer der wichtigsten Normierungsbehörden, welches auch für die entsprechenden europäischen Normen ( EN, DIN, VDE) für diesen Bereich die Grundlage darstellt. Landesspezifische Anforderungen von Mitgliedern Europäischer Gremien haben jedoch zu einer Entschärfung der US-Normen geführt, so daß hier zum Teil für den Endanwender oftmals Mißverständnisse auftreten. Daher wollen wir im Detail nur auf die US Normen eingehen, da diese eine weltweite Akzeptanz für die Netzwerkverkabelung besitzen.

EIA/TIA 568A ist die Norm für sogenannte Cat5 (Category) Verkabelungssysteme.
Hiermit lassen sich die Netzwerkprotokolle 10BaseT, 100BaseT, TokenRing und ATM realisieren.

Eine verschärfte Version von Cat5 existiert als sogenannter Cat5e Standard (enhanced) oder auch Cat5+ genannt, welcher höhere Geschwindigkeitsanforderungen wie z.B. für GigabitEthernet bzw. 1000BaseT gewährleistet.

Da die Vergangenheit gezeigt hat, daß Systeme aus dem Computerbereich sehr schnell veraltern, wollen z.B. Installateure bei der Verkabelung von Neubauten Systeme installieren, welche eine bestimmte Reserve für zukünftige noch schnellere Protokolle gewährleisten. Daher gehen hier die Hersteller von Steckverbindern und Kabeln gleichfalls diesem Wunsch nach und bieten Cat6 als auch Cat7 Systeme an, welche für zukünftige, noch schnellere Protokolle gedacht sind.

Bei der Bezeichnung von Cat5, Cat5e, Cat6 und Cat7 gibt es einen direkten Bezug zwischen der Zahlenziffer und der maximalen Frequenz, bei der die Hardware bestimmte Eigenschaften erfüllen muß. Cat5 bzw, Cat5e wird bis 100MHz gemessen, Cat6 bis 250MHz und Cat7 bis 600MHz, woran auch der Zusammenhang mit den Netzwerk- Protokollgeschwindigkeiten zu erkennen ist.


Anschlußdiagramme RJ45

bei der Netzwerkverkabelung basierend auf Kupferkabel kommt fast ausschließlich sogenanntes ´TwistedPair´ Kabel zum Einsatz. ´TwistedPair´ beschreibt hierbei den Aufbau des Kabels, daß Adernpaare jeweils miteinander verdrillt sind, da man auf diese Weise z.B. das Nahnebensprechen (Crosstalking) vermindern kann, um ein möglichst störungsfreies Signal auf der Datenleitung zu erhalten. Bei typischen Netzwerkkabeln finden wir 4 sogenannter ´TwistedPairs´ vor, das Kabel hat also insgesamt 8 Einzeladern.

Abhängig von spezifischen EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) Anforderungen kommt dieses Kabel entweder als ungeschirmte oder als geschirmte Version zum Einsatz, was aber für den Aderanschluß bzw. der Zuordnung der Adernpaare nicht von Bedeutung ist.

Schauen wir uns zunächst ein typisches Kabel mit Farbcodierung nach EIA/TIA 568 Norm an, wobei zur besseren Darstellung der ´Twist´ der Adernpaare weggelassen wurde:


Paar 1: Blau/Weiss und Blau

Paar 2: Orange/Weiss und Orange

Paar 3: Grün/Weiss und Grün

Paar 4: Braun/Weiss und Braun

Die IEEE Norm für 10BaseT und für 100BaseT Ethernet spezifiziert, daß nur die Adernpaare 2 und 3 für den Datenaustausch benutzt werden. Gleichfalls ist festgelegt, daß hiervon ein Paar die Pins 1 und 2 des RJ45 Plugs belegt und das andere Paar Pin 3 und 6. Je nachdem ob nun das orangene Paar oder das grüne Paar an Position von Pin 1 und 2 kommt unterscheidet man die Codierung nach EIA/TIA Version A oder EIA/TIA Version B, was dann wie folgt aussieht:


Dies ist die Reihenfolge für EIA/TIA
Version A. Das grüne Paar ist an Position 1
und 2 und das orangene Paar an Position 3
und 6.


Dies ist die Version für EIA/TIA Version B.
Hierbei steht das orangene Paar an Position 1
und 2, und das grüne Paar steht an Position 3
und 6.

Am weitesten verbreitet ist der Einsatz von Patchkabel, welches nach EIA/TIA Version B angeschlossen ist.

Bei bestimmten Netzwerkgeräten wird oftmals ein sogenanntes ´CrossOver´Kabel verwendet, dies ist ein Patchkabel, wo an einem Kabelende Version B vorliegt und am anderen Kabelende Version A.
Standard Patchkabel haben immer nur eine Version an beiden Enden.

Nachfolgend noch eine Grafik die die Zuordnung der Positionen zu den Pins des RJ45 Plugs darstellt (als Beispiel hier EIA/TIA B):



Generell sind vor dem Verpressen der Kontakte im Plug die folgenden Punkte zu beachten, damit die Verbindung eine optimale Leistung bekommt:

- alle Adern müssen bis zum Anschlag an die Frontseite des
Plugs eingeführt werden (Sichtkontrolle)

- ein Überkreuzen der Adern (siehe Position 3 und 6) sollte
möglichst unter dem Kabelmantel stattfinden und nicht im
Plug-Gehäuse (Vorbereiten des Kabels wichtig)

- Stauchungen und Abknickungen von Adern vermeiden,
da dies zu unterschiedlichen Adernlängen innerhalb des
Plugs führt, schlechtere Übertragungswerte sind die
Folge. (Adern möglichst gerade führen).

Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 1:38 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

also wie schon gesagt &DANKE& für deine hilfe!!!!

mmmhhhh also ich will in meiner präsentation über den wechsel von aktiven komponenten sprechen. eigentlich wollte ich wenn überhaupt nur ganz kurz über die umstellung von FDDI auf Ethernet sprechen, aber ich weis nicht so recht wie ich das kurz und knapp über die bühne bringe ohne dem prüfungsausschuss eine grosse angriffsfläche für evtl fragen zu geben.... ich glaube das ich den rest schon schaffen werde aber wie gesagt &glaube& der nächste punkt wäre das layout meiner präsentation, was nehme ich mit rein was nicht.... kurze beschreibung: alte switching hubs werden durch neue switche ausgetauscht, eine schranküberwachung wird eingebaut diese habe ich komplett beschrieben zu den neuen switchen kann man bestimmt auch noch was schreiben. oh man fragen die man nicht fragen kann icon_sad.gif icon_sad.gif icon_sad.gif icon_sad.gif icon_sad.gif

naja ich hab ja noch etwas luft um evtl. änderungen durchzuführen.... sag jetzt DANKE für deinen SUPPORT icon_biggrin.gif
Gast






BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 7:08 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

so bin wieder unter euch und habe natürlich noch die eine oder andere fragen in de hoffnung das es evtl. jemanden gibt der sie mir beantworten kann!?

das netzwerk besteht aus 18 verteilerräumen 4 netzbereichen und 3 adminzentren. ich kann im moment leider nichts mit netzbereichen und adminzentren anfangen :icon_smile.gif :icon_smile.gif :icon_smile.gif weiss auch nicht ob ich das evtl. mit rein nehme aber wäre evtl. interessant zu wissen um was es sich da genau handelt...man weiss ja nie auf was die da für fragen kommen..

DANKE

gruss salbker

p.s. wird heut bestimmt wieder ne lange nacht :-
admin
Regenerator


Anmeldungsdatum: 01.01.2001
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Wohnort: St. Ingbert

BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2003 9:17 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

Verteilerräume ist klar (19&Schränke mit aktiven und passiven Komponenten)
Netzbereichen gehe ich mal von Teilnetzen (physikalisch getrennt) aus, kann aber auch daneben liegen.
Adminzentren noch nie gehört, gehe aber von einem Serverraum aus in denen Admins ihre Teilnetze verwalten, aber auch das ist nur eine Vermutung icon_sad.gif
_________________
Gruß
Thorsten
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Gast






BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 12:35 am    Titel: Re:bitte um HILFE

ok danke, werde das wohl nicht mit in die präsi nehmen aber sollte es zu diesem thema fragen geben habe ich ja ne antwort!!! denke mal das um diese zeit keiner mehr online ist!?

gruss salbker
Gast






BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 1:03 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

moin zuammen,

habe noch ne frage!!! und zwar weiss ich im moment leider nicht wieviel MAC_Adressen eine switch verwalten kann bzw. ein port am switch!? sollte die frage die klar genau gestellt sein sag mir bescheid....


gruss salbker!!!

p.s. hab noch genau 23Std. zeit......
admin
Regenerator


Anmeldungsdatum: 01.01.2001
Beiträge: 2459
Wohnort: St. Ingbert

BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 1:20 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

ist unterschiedlich, kommt auf die Speichergröße an, liegen aber meist bei 4000-17000 MAC-Adressen pro Switch
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Gruß
Thorsten
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BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 2:42 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

genau das liegt das problem, ich bin schon auf der suche bei google aber ne richtige aussage kann ich nicht finden

der name des switches lautet BPS 2000 (Firma Nortel Networks )

aber erstmal DANKE für eine antwort!!!! icon_wink.gif

gruss salbker
Salbker
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 28.01.2003
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 2:56 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

so bin jetzt auch einer von euch!!! sozusagen MITglied ;D
admin
Regenerator


Anmeldungsdatum: 01.01.2001
Beiträge: 2459
Wohnort: St. Ingbert

BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2003 4:10 pm    Titel: Re:bitte um HILFE

Freut mich icon_smile.gif
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