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Welche USV  
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Manne
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 119
Wohnort: Spreenhagen

BeitragVerfasst am: Do Feb 05, 2009 12:12 am    Titel: Welche USV

Moin moin,

ich habe nen kleines Problem wo ich momentan selber am Rätseln bin.
Ich habe in einem Raum, ein Stromkreis der über einen 10A Sicherungsautomaten abgesichert ist.

Dran hängt ne kleine Hifianlage, ein PC mit Bildschirm und mein kleiner "Server" auf Debian.

Der Server läuft im Dauerbetrieb, weil ich da Samba, Apache OpenVPn und was es noch so für krimskrams gibt.
Drinne ist
Athlon XP 2400+
1Gb RAM
2x 250GB Platte
400W Enermax NT(Is über gewesen deswegen son großes)

So wenn ich nachhause komme und die Steckdosenleiste anmache bei mir wo mein Arbeitspc dran hängt, dann passiert es manchmal, dass die Sicherung kommt. Es ist aber nicht immer, war auch schoneinmal weg der Fehler, bloß jetzt kam er häufig wieder. Ich hatte zwischenzeitlich auch schon 3 PCs im Betrieb an dem Kreis(selbe Steckdose) gehabt und er hat nicht wegen überlasst ausgelöst.

Ich kann mir das auch nicht mehr Richtig erklären, normalerweise müsste die Sicherung stille halten, denn an 10A Strom kommt man ja mit 2 PCs nicht so schnell ran.

In meinem Arbeits/Spiele PC ist folgendes:
X2 3800
2GB RAM
9600GT
2x 160GB Festplatte
480W Tagan NT
und dann noch nen Samsung Sycmaster 931BF mit ner Aufnahmeleistung von 40W.

Habt Ihr eine Idee, ich tippe evtl.sogar das der Sicherungsautomat defekt ist, weil er der Hebel auch nicht mehr bis ganz unten geht wenn er auslöst.

Nun zum eigentlichen um das jedesmal erneute Hochfahren des Servers zu ersparen, zumal die Festplatte das auch nicht tollfinden, würde ich mir evtl. eine USV zulegen. Welche größe müsste sie dann haben bzw. was muss ich da genauer beachten?

Ersteinmal dachte ich an die APC Back-UPS ES 400VA

mfg
Manne
tomakos
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.02.2009
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Fr Feb 06, 2009 11:35 pm    Titel:

Hallo Manne!

Also hier ein paar Infos zu Deinen vielen Fragen:

1. Wieviel Watt verträgt eine 10A-Sicherung?

Die Formel lautet:
Watt = Ampere * Volt
=> Watt = 10 * 220
=> Watt = 2200
Das ist jedoch nur ein Richtwert, da Schwankungen beim Ein- und Ausschalten, Kabelwiderstände etc. hinzukommen.
Aber für deine beiden Rechner sollte das Dicke ausreichen.
Du kannst davon ausgehen, dass Deine beiden Rechner im normalen Betrieb jeweils ca. 150Watt ziehen. Unter Vollast vielleicht ca. 200W max. Jeweils ohne Monitor.
Habe hier einen Server mit Quad-CPU, 4 GB RAM und 12 Festplatten mit je 1TB, der zieht ungefähr 210 Watt im Normalbetrieb (ohne Monitor). Im Peak, direkt nach dem Einschalten geht er für einige Sekundenbruchteile bis auf 550 Watt hoch. Ein älterer Pentium4-Server mit 2 Platten von mir verbraucht ungefähr 120-150 Watt. Im Peak nicht sehr viel mehr.

Fazit: Es ist wohl etwas an der Sicherung selbst defekt oder an der Verkabelung, so dass es zu Kurzschlüssen kommt. Am Verbrauch der Rechner kann es jedenfalls nicht liegen.

2. Welche USV

- APC ist ein schlechtgemanagtes Unternehmen. Jedoch ist es gerade für Linux super, weil das opensource-tool apcupsd existiert, welches sehr gut funktioniert und mehr kann als die schlechten Tools von APC. Insofern gerade für Linux-Rechner eine gute Wahl. Das tool gibt es übrigens mittlerweile auch in einer Windows-Variante.
- Die Back-UPS-Serie von APC kann keine echte Sinus-Welle erzeugen, wenn die Batterie den Rechnern strom liefern soll, sondern nur eine angenäherte Sinus-Kurve (stepped sine wave). Dies führt mit neuen Netzteilen, die einen aktive FPC (oder so ähnlich)- Baustein verbaut haben, zu Problemen. Fast alle neuen Netzteile werden mit dem Baustein ausgeliefert. Erst ab der Smart-UPS-Serie und aufwärts wird eine echte Sinus-Kurve geliefert. Insofern vielleicht lieber dazu greifen.
- "Größe" der USV: Generell muss die USV im Stande sein, die Watt-Zahl der Verbraucher stemmen zu können. Das ist nicht mit der Laufzeit zu verwechseln, welche in Voltampere (VA) angegeben wird. Die Größe wird ganz normal in Watt angegeben. Dabei ist zu Berücksichtigen, dass Rechner beim Anschalten kurzzeitig deutlich mehr Watt verbrauchen, als im anschließenden Normalbetrieb. Ggf. mit einem Verbrauchsmessgerät den Verbrauch der Rechner vorher messen. Sowas gibt es z.B. bei Conrad schon ab 10 €.
- Die Laufzeit der UPS: Das zweite Kriterium ist die Laufzeit der Batterie, angegeben in VA. Die Laufzeit sollte mindestens so lang sein, dass die angeschlossenen Rechner ordentlich runterfahren können, also ca. 2-5 Minuten. Sie hängt natürlich wiederum davon ab, wieviel Watt in der Zeit verbraucht werden. Auch hier ggf. Messen und dabei berücksichtigen, dass ein Rechner im Prozess des Runterfahrens mehr Strom verbraucht als im nomalen Leerlauf, da die Festplatte intensiv genutzt wird, etc. Wenn man die Wattzahl kennt, kann man bei APC bequem in Laufzeittabellen nachsehen, wie lange eine bestimmte USV mit ihrer VA-Zahl damit laufen würde. Wenn man bei einem Stromausfall auch eine längere Zeit überbrücken möchte (z.B. weil du zum Sicherungskasten gehen möchtest um die Sicherung wieder hochzumachen, ohne dass die Rechner direkt runterfahren, oder weil du generell weiterarbeiten möchtest und auch längere Unterbrechungen überbrücken möchtest dabei), sollte die Laufzeit natürlich viel länger sein. Hierbei sind ggf. die Smart-UPS XL-Serie interessant. Es sind Smart-UPS-Geräte mit der möglichkeit weitere externe Batteriepacks anzuschließen, welche die Laufzeit verlängern. So habe ich hier z.B. gerade eine SUA3000XLI mit einem externen Akku angeschafft. Damit kann ich drei Server und 4 Workstations (jeweils mit zwei 24"-TFTs) sowie jegliche Netzwerkhardware (Router, Switch, DSL-Modem, Telefonanlage) ca 2 bis 2,5 Stunden laufen lassen.

Hoffe die Infos helfen Dir weiter,

viele Grüße aus Athen
Tomakos
Manne
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 119
Wohnort: Spreenhagen

BeitragVerfasst am: Fr Feb 06, 2009 11:56 pm    Titel:

Danke für deine Antwort,

zu Frage 1. das wusste ich auch deswegen zerbrech ich mir gerade den Kopf.
Bin momentan Azubi im 3ten Lj. ITSE, jedoch habe ich in der E-Technik nur die Grundkenntnisse und ohne geeignete Messmittel wird sich der Fehler auch nicht feststellen lassen.
Aber ich denke ma da muss unser Vermieter ran, dass der mal nen Elektriker ranholt zum Prüfen.

Zu der USV, also mir reicht eine Überbrückungszeit von max. 10min, bis dahin is die Sicherung wieder drinne. Welche Firma wäre denn noch empfehlenswert, wenn APC nich so dolle sein soll?

Mir geht es ja erstmal nur um ne günstige Lösung um solche Ausfälle zu verhindern, professionell will ich das jetzt hier nicht aufziehen. Bin aber auch feind irgendwelchen Bastelaktionen.
tomakos
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.02.2009
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Sa Feb 07, 2009 12:20 am    Titel:

zu 1.:
ja, am besten elektriker holen.
zu 2.:
habe nur erfahrung mit apc.
was ich an denen konkret schlecht finde:
- enttäuschender deutscher support, ist eher ein verkaufsteam, als ein supportteam. haben stets alle meine technischen fragen so beantwortet, dass mich die lösung tausende euro mehr kosten würde, als tatsächlich nötig. detailfragen überforderten den support ständig.
- die software von apc ist armselig. sie kann fast nix, insbesondere in hinblick auf die netzwerkfähigkeit. da ist apcupsd deutlich überlegen

jedoch bin ich mit deren hardware sehr zufrieden. ich verwende halt apcupsd für linux und mittlerweile auch für windows. da das tool netzwerkfunktion kann, habe ich sogar damit die netzwerkkarte aussondern können, die ich in der usv für teures geld angeschafft hatte. somit betreibe ich die usv an einem linux-server, und über das netz informiert er sowohl andere linux-server als auch die windows-clients, dass sie runterfahren müssen, im falle des stromausfalls.

guck dich mal bei ebay nach gebrauchten su700inet, sua750 oder sua1000 um. die müssten eigentlich reichen für dich, check mal die laufzeit bei apc. bedenke jedoch, dass du in jedem fall einen neuen satz akkus brauchst, wenn die vorhandenen schon mal am strom waren. jegliche zusicherungen, die akkus seien "noch gut" sind unnütz, da der akku sofort kaputt geht, wenn er einmal voll war und dann z.b. durch einige tage trennung von der stromleitung leer geht. dann ist er hinüber.
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