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2 Gebäude und 2 DSL-Anschlüsse mit 1 Netzwerk  
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Autor Nachricht
sammawatt
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Fr März 20, 2009 3:26 pm    Titel: 2 Gebäude und 2 DSL-Anschlüsse mit 1 Netzwerk

Hallo!

Ich habe vor ein Netzwerk aufzubauen, bei dem sich 2 DSL-Anschlüsse im selben Netzwerk befinden, welche dann zusammen genutzt werden sollen (Router mit 2 WAN-Ports und Load Balancing).
Da hier nur DSL-768 verfügbar ist, soll die Leistung zusammengelegt werden.

Bevor ich nun in teure Hardware investiere, wollte ich mal hören, ob das überhaupt so machbar ist..

Folgende Hardware ist vorhanden:

    je Gebäude eine Fritzbox 7170
    1 Switch Linksys SRW2024 im Hauptgebäude


Es soll noch angeschaft werden:
    Glasfaserleitung für die Vernetzung zwischen den Gebäuden
    miniGBIC Transceiver für Switch
    Transceiver für Nebengebäude
    Linksys Router RV042 für Hauptgebäude


Ist das mit dieser Hardware so realisierbar? Die Fritzboxen kann man in den Modem-Modus versetzen - funktioniert das dann überhaupt mit dem Linksys-Router, kann man dort die Zugangsdaten für die DSL-Modems (Fritzboxen) eingeben? Wie ist das mit der Verbindung Fritzbox Nebengebäude <-> Switch Hauptgebäude? Ich wollte eigentlich nur 1x Glasfaser legen...

Für Tipps wäre ich dankbar.

Gruß,
Alex
djobi
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 20.11.2006
Beiträge: 429
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: Sa März 21, 2009 11:11 pm    Titel:

die beiden dsl-leitungen sind sinnigerweise im hauptgebäude?
dann:

Splitter -> fritzbox als Modem - Router -> Switch -> LWL-Verbindung -> Switch2

bei 2 leitunge halt 2x Splitter - 2x Fritzbox als Modem -> Router

die zugangsdaten kommen in den router.

fertig.

ansonsten musst du halt die 2 DSL-Leitung rüberlegen zum 2ten WAN-Port des Routers. z.b. über LWL mit 2 Medienkonvertern. Es ist dafür eine zusätzliche Leitung notwendig, das funktioniert nicht über die Switche!
sammawatt
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Sa März 21, 2009 11:40 pm    Titel:

Hallo!

Danke für die Antwort.

Ich habe hier leider in jedem Gebäude 1 DSL-Leitung. Also müsste die Verbindung "Fritzbox 2" (Nebengebäude) über LWL ins Hauptgebäude und dort an den Router.

Also um das nochmal zu verdeutlichen was ich vorhatte (Fritzbox 1 lasse ich mal außen vor, da ist ja klar wie das funzt):

Nebengebäude: Splitter->Fritzbox->Switch->Medienkonverter->LWL
dann Hauptgebäude: LWL->Medienkonverter in Switch->Router WAN2->Switch mit obigem Medienkonverter->LWL
wieder Nebengebäude: LWL->Medienkonverter->Switch...

Das funktioniert also so nicht, da die Verbindung DSL-Modem->WAN-Port nicht über einen Switch laufen darf. Diese Verbindung darf also nicht mit dem "normalen" Netzwerkverkehr zusammenlaufen, habe ich das richtig verstanden?

In dem Fall müsste ich dann das LWL-Kabel doppelt auslegen, ebenso die Medienkonverter (im Nebengebäude soll auch das Doppel-DSL genutzt werden).
Der Switch im Hauptgebäude hat ja diese miniGBIC-Steckplätze für Medienkonverter, kann ich den für die Verbindung vom entfernten Modem zum Router nutzen, wenn ich für die betroffenen Ports VLAN einrichte?

Gruß,
Alex
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: So März 22, 2009 12:21 pm    Titel:

Mit VLANs sollte es auch problemlos gehen.

Hab zumindest schon DSL über VLANs in Router eingespeist.
djobi
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 20.11.2006
Beiträge: 429
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: So März 22, 2009 12:42 pm    Titel:

ja, stimmt, ist auch ne gute Idee, wenn der Kollege mit VLANs arbeitet!

miniGBICs sind aber keine Medienkonverter, eher Transceiver

Ansonsten, wenn du dir die Mühe machst zw. den Gebäuden Kabel zu ziehen, würde ich dort auf jeden Fall mehrere Kabel (Fasern) installieren - für den Fall einer Erweiterung oder falls mal eine Faser beschädigt wird!
sammawatt
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: So März 22, 2009 2:24 pm    Titel:

Ups, dachte da wäre kein Unterschied zwischen Medienkonvertern und Transceivern im miniGBIC Steckplatz...

Im Handbuch steht:

Zitat:
The miniGBIC (gigabit interface converter) port is a connection point for a miniGBIC
expansion module, so the Switch can be uplinked via fiber to another switch. The MiniGBIC
port provides a link to a high-speed network segment or individual workstation at speeds
of up to 1000Mbps.
Use the Linksys MGBT1, MGBSX1, or MGBLH1 miniGBIC modules with the Switch. The
MGBSX1 and the MGBLH1 require fiber cabling with LC connectors, while the MGBT1
requires a Category 5e Ethernet cable with an RJ-45 connector.


Da ist definitiv von LWL die Rede... aber klappt das dann wirklich nur zwischen 2 Switches, oder auch Switch mit miniGBIC auf der einen und einem Medienkonverter auf der anderen Seite der Leitung?
Fraglich ist auch, ob mich die Lösung mit miniGBIC günstiger kommt, oder ob ich nicht gleich komeplett mit externen Medienkonvertern arbeiten sollte - das LWL-Kabel muss ich ja eh mit der doppelten Anzahl Fasern verlegen.

Gruß,
Alex
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: So März 22, 2009 3:36 pm    Titel:

Bei MiniGBICs entfällt ein Satz PoF.

MiniGBICs wandeln auch um, nur das diese durch einen Switch über einen genormten Anschluss mit Strom, Management und Netzwerk verbunden werden.
Spart Platz und es entfallen wie oben bereits erwähnt weitere Points of Failure.

Wenn die Switches es können, nimm MiniGBICs, sind auch günstiger.

Zwischen MiniGBICs und Medienkonvertern ein Netzwerk aufbauen ist kein Problem, das Basissignal sollte aber das gleiche sein.
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