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VOIP-Installation und Gegensprechanlage  
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Siemens Hipath VoIp-Verkabelung << Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen >> Gibt es echte LAN-Telefone, die keine Tischgeräte sind  
Autor Nachricht
StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 7:51 pm    Titel: VOIP-Installation und Gegensprechanlage

Halli hallo!

Nun ist es endlich soweit und ich schreibe meinen ersten Beitrag hier. Die gesammelten Infos hier imF orum haben mir weitergeholfen und mein Heimnetzwerk steht (zumindest in der Theorie icon_wink.gif ).

Also erstmal kurz zum Netzwerk:

Verkabelung Cat7-Verlege-Kabel:
Pro Raum mind. 1 x Doppeldose RJ45
Beide Wohnzimmer 6 x Doppeldose RJ45
Büro 6 x Doppeldose RJ45
usw...

Jede Doppeldose hat natürlich 2 Zuleitungen.

Das ganze bündelt sich nachher im Dachgeschoss in nem kleinen Schrank mit
4 x http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/669
2 x NetGear GS748TS
1 x FritzBox 7270
1 x DVB-S2-Verteilung
1 x Kleiner Server (das ist bisher noch nicht genauer definiert und "reift" noch in meinem Kopf)

Soweit so gut, jetzt habe ich aber angefangen mich ein ganz klein wenig in VOIP einzulesen und habe Ideen mit Gegensprechanlagen aufgegriffen.


Meine Fragen sind nun grundsätzlich ersteinmal zum Verständnis:

Die VOIP-Telefone kommunizieren über das normale Netzwerk, oder?
Sehe ich es richtig, dass man quasi das VOIP-Telefon programmiert?
Kann ich die extern ankommenden Festnetznummer einzelnen Telefonen zuweisen und ebenso die ausgehenden MSNs zuweisen?
Und wie komme vom VOIP-Netz bzw. Gesamtnetzwerk ans ISDN-Netz. Das ist mir zur Zeit noch am unklarsten.

Abgesehen davon: Kann ich mit der (theoretisch) vorhandenen Anlage eine Gegensprechanlage übers Netzwerk einsetzen, die mit den Telefonen kommuniziert.

Ich weiß, dass hier einige Fragen dabei sind, die ich mit ein wenig mehr lesen vielleicht auch herausbekommen würde, aber so ganz spontan erschlägt mch das Thema ein wenig und langsam wird's auch ein wenig knapp mit der Zeit, da das Kabel für die eventuelle Gegensprechanlage ja noch vor den Maurern verlegt werden müsste icon_wink.gif

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig auf die Sprünge helfen.

Gruß
Stefan
FlatEric
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 731

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 8:37 pm    Titel: Re: VOIP-Installation und Gegensprechanlage

Hallo Stefan,

erstmal vorneweg: Du hast das Meiste schon sehr gut durchblickt. Man merkt deutlich, dass Du hier im Forum intensiv gelesen hast oder Dich anderweitig bereits ausführlich mit der Thematik beschäftigt hast. Weiter so!


StefanH hat folgendes geschrieben::
Verkabelung Cat7-Verlege-Kabel:
Pro Raum mind. 1 x Doppeldose RJ45
[...]
Jede Doppeldose hat natürlich 2 Zuleitungen.

Super, das hört sich alles sehr gut an! - Wieviele Ports/Dosen werden es insgesamt?


StefanH hat folgendes geschrieben::
Das ganze bündelt sich nachher im Dachgeschoss in nem kleinen Schrank mit

Hast Du Dir das Schrankmodell schon ausgesucht? Und was kommt dann alles in den Schrank rein?


StefanH hat folgendes geschrieben::
4 x http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/669
2 x NetGear GS748TS

Benötigst Du wirklich 96 Ports (= 48 Doppeldosen) auf Deinem Patchfeld? Und für welchen Einsatzzweck benötigst Du 2 Gigabit-Switche (mit ebenfalls insgesamt 96 Ports)?


Gruß.
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"Can we fix it? - Yes we can!" (Bob the Builder)

Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 9:09 pm    Titel:

XD

genau das was FlatEric geschrieben hat ist mir auch als erstes durch den Kopf gegangen. Aber da das nicht deine Frage war gehe ich da nicht weiter drauf ein.

Um auf VoIP einzugehen...

Die 7270 hat ein so genanntes Y-Kabel dabei. Damit schließt du sie an ISDN und DSL an. Danach kannst du in der Fritz.Box die VoIP Provider eingeben (Zugangsdaten ect.) und Wahlregeln (Ins festnetz über den provider, ins mobildunknetz über den, in die usa den usw...) definieren. Danach leitest du entweder das analoge Signal von der Box (RJ12 Anschlüsse) auf einen Port des Patchfeldes und dann an der Dose schließt du ein analoges Telefon an. Oder machst das gleiche mit ISDN. Theoretisch könntest du auch aus dem ISDN S0 der Fritz!Box rausgehen und auf eine ISDN TK Anlage gehen um mehr als die entsprechenden Telefone anschließen zu können.

Ein richtiges VoIP Telefon wie die Siemens Gegaset geräte welche ein IP am ende stehen haben werden einfach nur mit dem Netzwerk verbunden und die Konfiguration welche ich oben in der Fritz.Box beschrieben habe findet dann im telefon statt.

Die VoIP nummern kannst du in der Box bei ISDN als MSN zuweisen oder bei Analog den entsprechenden Anschlüssen der Box.

Natürlich auch mehr als eine Nummer einem Analogen Anschluss.

Des weiteren erlaube ich mir einen Hinweis...

Da du scheinbar die DECT Basis der 7270 nicht nutzen willst und einen Server aufstellen willst welcher die Daten bereit stellt, bist du weder auf den USB 2.0 Port der Fritz Box noch auf das DECT angewiesen. Dieses sind aber neben W-LAN N die einzigen unterschiede zur 7170. Da du die Box in einem Schrank positionieren willst und das auf dem Dachboden gehe ich davon aus das du auch W-Lan nicht nutzen willst. Dann würde ich dir zur 7170 raten zumal die billiger ist und einen analogen anschluss mehr hat welcher dann die Türsprechstelle übernehmen könnte.
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Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 9:17 pm    Titel:

edit: @FlatEric:

Danke für Dein Lob. Ich geb mein bestes icon_smile.gif

Zu den Ports. Ich hab mich bei einem ersten überschlagen schon ein wenig erschrocken. 87 werden es, die in die Zimmer wandern.

Dann noch:
1x Router
1x "totes" Kabel ins Nebengebäude
1x Server

Warum dies so viele Ports sind? Es handelt sich hierbei um ein Ein-Familienhaus mit Altenteil. Diese werden zusammen vernetzt, da nicht abzusehen ist, dass dort jemals wer "familienfremdes" einzieht. Weiterhin möchte ich mir z.B. in den so vorhandenen 2 Wohnzimmern die Chance offenhalten den Fernseher mit Receiver etc. einmal umzupositionieren.

Im Schrank kommen dann halt alle Kabel an und werden dort aufgelegt auf die 4 Patchpanel und gehen in die gestackten Switche.
Weiterhin soll in den Schrank noch der Server (HE-Zahl noch unbekannt), die Satellitenverteilung und Router. Bisher hab ich mir noch nix konkretes ausgesucht.

Die 2 1GBit-Switche hätte ich gern, da ich nur einmal für die nächsten Jahre in die "Grundausstattung" investieren möchte und es später im Zweifel sein kann, dass Medien (beschäftige mich zur Zeit ein bissl mit HD-Videoaufnahmen und Schnitt) über 5 Plätze gestreamt werden. Und selbst bei 2 Streams gleichzeitig wird es mit 100MBit ja schon sehr haarig.

Was sagst Du zur VOIP-Idee?
Gruß
Stefan


Zuletzt bearbeitet von StefanH am Sa Feb 20, 2010 9:28 pm, insgesamt 1-mal bearbeitet
StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 9:27 pm    Titel:

Ersteinmal vielen Dank für die ausführlichen Hinweise!

Joe hat folgendes geschrieben::

Da du scheinbar die DECT Basis der 7270 nicht nutzen willst und einen Server aufstellen willst welcher die Daten bereit stellt, bist du weder auf den USB 2.0 Port der Fritz Box noch auf das DECT angewiesen.


Richtig.

Joe hat folgendes geschrieben::
Da du die Box in einem Schrank positionieren willst und das auf dem Dachboden gehe ich davon aus das du auch W-Lan nicht nutzen willst.


Auch richtig.

Joe hat folgendes geschrieben::
(...)zumal die (...) einen analogen anschluss mehr hat welcher dann die Türsprechstelle übernehmen könnte.


Das is super, denn ich hab die 7270 aktuell. Aber ein Umstieg wäre dann ja durchaus gerechtfertigt. Verstehe ich das dann richtig, dass Gegensprechanlagen einfach über einen analogen Telefonanschluss funktionieren? So "einfach" hätt ich mir das nun nicht vorgestellt.

Gruß
Stefan
FlatEric
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 731

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 9:39 pm    Titel:

Hallo Stefan,


StefanH hat folgendes geschrieben::
Ich hab mich bei einem ersten überschlagen schon ein wenig erschrocken. 87 werden es, die in die Zimmer wandern.

Genau aus diesem Grund hatte ich gefragt. - Ich war vor einigen Jahren bei einem Projekt beteiligt, bei dem in einem 3 stöckigen EFH (+ KG und DG) mit knapp 1.000 m² Wohnfläche 110 Ports aufgelegt wurden. Und das war wirklich eine riesen Hütte ...

Aber eigentlich wird im ersten Schritt ja nur die Portanzahl auf dem Switch realisiert, die Du auch an angeschlossenen Netzwerkgeräten/Endgeräten insgesamt hast. Du patchst dann nämlich nur die Ports vom Patchfeld auf den Switch, an denen auch wirklich eine aktive Netzwerkkomponenten angeschlossen ist. - Wieviele aktive LAN-Netzwerkgeräte (inkl. Router, Server, TV, allen IP-Telefonen, etc.) hast Du denn vorgesehen?


StefanH hat folgendes geschrieben::
Im Schrank kommen dann halt alle Kabel an und werden dort aufgelegt auf die 4 Patchpanel und gehen in die gestackten Switche.
Weiterhin soll in den Schrank noch der Server (HE-Zahl noch unbekannt), die Satellitenverteilung und Router.

Als Montageort für den zentralen Punkt ist in der Regel das Kellergeschoß zu bevorzugen. Im DG benötigst Du für Dein Rack in jedem Fall eine aktive Lüftung (evtl. Thermostat-gesteuert). Ferner solltest Du das Thema "Erdung" (Potentialausgleich) nicht vergessen, da das DG natürlich sehr weit von Eurer Hauserdung (unterhalb/im Keller) entfernt liegt.


StefanH hat folgendes geschrieben::
Was sagst Du zur VOIP-Idee?

Ja, so wie Du es vorhast und vorallem wie es von Joe im Detail ausgeführt wurde, hört es sich sehr gut an.


Gruß.


/edit1: Ergänzenden Satz eingefügt.
/edit2: Noch einen ergänzenden Satz eingefügt.
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Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 12:17 am    Titel:

Sooo...

ich hab mir dazu nochmal ein paar Gedanken gemacht.

Deine Planung geht echt gut auf. Dazu würde ich aus dem ISDN S0 der 7270 in einen Port des Patchfeldes gehen. Dieses führt zum zentralen Ort im Haus wo das Telefon stehen soll. Hier würde ich zu einem Gigaset ISDN raten. Um den Preis im Rahmen zu halten zu einem CX470 ISDN oder einem CX475 ISDN. Denn daran kannst du sowas einfach anschließen.

http://gigaset.com/shc/0,1935,de_de_0_134353_rArNrNrNrN,00.html

Damit hast dann alles was du brauchst. VoIP über die Fritz Box. DECT über das Siemens Telefon und eine Türöffnervorrichtung. Rufnummern kannst auch perfekt zuordnen über das ISDN Telefon bzw die Fritz Box.

Die Reichweite des Telefons kannst du dann noch mit einem DECT Repeater erhöhen oder nimmst 2 weitere Telefone ans analoge Amt wie die C470.

Alternativ kannst die Türsprechstelle auch über sowas einfach an die Fritz Box hängen

http://www.auerswald.de da dann deutsch wählen dann links auf Türsprechtechnik und dann auf TFS-Dialog 200. ich kann das leider nicht direkt verlinken.

Ich würde einfach an die Türsprechstelle ein CAT7 Verlegekabel gehen lassen und dieses aufs Patchfeld auflegen. Wenn du dich für das Gigaset entscheidest brauchst das Kabel eben nicht aber es liegt ja auch nicht unnütz. Vielleicht braucht man es irgendwann nochmal und bei deiner Planung dürfte es um ein paar Meter kabel nicht kommen.

LG
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StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 12:30 pm    Titel:

Mahlzeit!

FlatEric hat folgendes geschrieben::
Ich war vor einigen Jahren bei einem Projekt beteiligt, bei dem in einem 3 stöckigen EFH (+ KG und DG) mit knapp 1.000 m² Wohnfläche 110 Ports aufgelegt wurden.


Das schaut bei uns zwar nicht ganz so groß aus, aber wir kommen auf ca. 550m² auf KG, EG, OG und DG.

FlatEric hat folgendes geschrieben::
Du patchst dann nämlich nur die Ports vom Patchfeld auf den Switch, an denen auch wirklich eine aktive Netzwerkkomponenten angeschlossen ist. - Wieviele aktive LAN-Netzwerkgeräte (inkl. Router, Server, TV, allen IP-Telefonen, etc.) hast Du denn vorgesehen?


Das hatte ich ein wenig anders vor. Ist aber auch ein wenig durch die Lebensplanung bedingt. Also im Klartext: Ich wollte alle verlegten Dosen an den Switch patchen. Das hat den Grund, dass es so für meine Eltern recht easy ist, Sachen umzustellen und neu anzuschließen. Denn ich werde nach Abschluss der Baumaßnahme erstmal für ca. 5 Jahre im Ausland sein und da soll das System dann einfach so funktionieren icon_wink.gif

Weiterhin habe ich gedacht, dass man nie weiß, wie die Ports später ausgelastet sind und angenommen ich benötige heute "nur" einen 48Port-Switch, kann es ja schon in 3 Jahren sein, dass ich 56 Ports brauche. Dann müsste man sich wieder fragen, ob man 24 dazukauft etc.
In Kurzfassung: Ich würd das ganze gern einmal installieren und dann mit dem Projekt einfach abschließen icon_wink.gif

Gibt es irgendwelche Nachteile, wenn ich das so laufen lasse?

FlatEric hat folgendes geschrieben::
Als Montageort für den zentralen Punkt ist in der Regel das Kellergeschoß zu bevorzugen.


Grundsätzlich hätte ich das auch gern gemacht. Allerdings bietet es sich in unserem Fall an diesen im DG aufzustellen. Ich spare mir einfach recht viel Kabellänge und OG und DG sind aktuell komplett entkernt, weshalb ich dort recht einfach die Leitungen einziehen kann. Die Leitungen gehen übrigens alle über Kalksandstein und dann in den Dachaufbau, da die Fassade abgeklinkert, neu gedämmt und dann neu aufgeklinkert wird. So muss ich dann auch nicht alle zur Zeit bewohnten Räume mit Schlitzen versehen und spare mir Ärger mit der Tapetenfraktion. icon_wink.gif

FlatEric hat folgendes geschrieben::
Im DG benötigst Du für Dein Rack in jedem Fall eine aktive Lüftung (evtl. Thermostat-gesteuert).


Da habe ich mich gefragt, ob dies wirklich nötig ist. Der Standort wird Aktenlagerraum und ist spontan geschätzt so um die 40m² groß. Das ganze ist vollgedämmt und ausgebaut. Insofern mache ich mir da keine Sorgen um sommerliche Hitze. Oder liege ich hier falsch?

FlatEric hat folgendes geschrieben::
Ferner solltest Du das Thema "Erdung" (Potentialausgleich) nicht vergessen, da das DG natürlich sehr weit von Eurer Hauserdung (unterhalb/im Keller) entfernt liegt.


Da OG und DG eine komplett neue Elektrik mit UV in dem Geschoss bekommen geht dort auch der Potentialausgleich mit rauf. Von der UV im OG dann zur UV im EG und von da zur Hauserdung.

Joe hat folgendes geschrieben::
Damit hast dann alles was du brauchst. VoIP über die Fritz Box. DECT über das Siemens Telefon und eine Türöffnervorrichtung. Rufnummern kannst auch perfekt zuordnen über das ISDN Telefon bzw die Fritz Box.


Hmm, gibt es sie doch, die eierlegende Wollmillchsau? icon_wink.gif Nee, im Ernst. Das hört sich sehr gut an!

Joe hat folgendes geschrieben::
http://www.auerswald.de da dann deutsch wählen dann links auf Türsprechtechnik und dann auf TFS-Dialog 200. ich kann das leider nicht direkt verlinken.


Auerswald ist leider aktuell nicht erreichbar, ich bleib aber dran und schau dann mal.

Joe hat folgendes geschrieben::
Ich würde einfach an die Türsprechstelle ein CAT7 Verlegekabel gehen lassen und dieses aufs Patchfeld auflegen.


Ich denke auch. Bevor man sich nachher wegen einem fehlenden Kabel ärgert.


An Euch beide! Echt vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit nehmt mir als Laien ein wenig unter die Arme zu greifen und das Ganze so ausführlich zu erläutern. Ich mags kaum sagen, aber ich bin absolut begeistert icon_smile.gif

Gruß
Stefan

Edit:// Jetzt hab ich vor lauter Tipperei noch ne Frage vergessen: Ist es mit der Siemens oder der Auerswald-Anlage auch möglich, die Telefone an denen es klingelt zuzuweisen? Denn dann könnte ich eine Gegensprechanlage für das Haus und Gegensprechanlage für den Altenteil einbauen. Das Telefonnetz soll ja auch von beiden Parteien genutzt werden. Insofern wäre es ja blöd, wenn im Altenteil wer klingelt und jemand aus der größeren Wohnung aufmacht icon_wink.gif
FlatEric
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 731

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 1:43 pm    Titel:

Hallo Stefan,


StefanH hat folgendes geschrieben::
Ich wollte alle verlegten Dosen an den Switch patchen. Das hat den Grund, dass es so für meine Eltern recht easy ist, Sachen umzustellen und neu anzuschließen.

Klar, Dein Vorhaben resultiert natürlich in großem Komfort. Nur aufpassen musst Du bei den Netzwerkdosen, wo direkt ein ISDN- oder analoges Telefonsignal draufliegt. Hier sollte nämlich auch nicht "aus Versehen" ein LAN-Port angeschlossen werden, sonst kann dieser nämlich aufgrund der Telefonspannung zerstört werden. - Also alles sauber beschriften (z. B. mit Dymo Rhino), und/oder zudem grundsätzlich soetwas festlegen, wie "linker Port immer Telefon, rechter Port immer LAN".


StefanH hat folgendes geschrieben::
Ich würd das ganze gern einmal installieren und dann mit dem Projekt einfach abschließen icon_wink.gif

Das klingt alles sehr nachvollziehbar, zumal Deine Vorausetzungen in der Tat die Sachlage ändern.


StefanH hat folgendes geschrieben::
Gibt es irgendwelche Nachteile, wenn ich das so laufen lasse?

Nein, überhaupt nicht. Du hast halt nur höhere Anfangskosten und monatlich höhere Stromkosten, egal ob die ganzen Ports genutzt werden, oder nicht.


StefanH hat folgendes geschrieben::
Da habe ich mich gefragt, ob dies wirklich nötig ist. Der Standort wird Aktenlagerraum und ist spontan geschätzt so um die 40m² groß. Das ganze ist vollgedämmt und ausgebaut. Insofern mache ich mir da keine Sorgen um sommerliche Hitze. Oder liege ich hier falsch?

Ja, Du wirst im DG definitiv eine aktive Lüftung in Deinem Schrank benötigen. Auch gut gedämmte Dachgeschosse sind im Sommer immer ein paar Grad wärmer (im Winter dann ein paar Grad kälter) als der Rest des Hauses, und bestimmt über 5 Grad wärmer als im Kellergeschoss. Bedenken muss man hierbei ferner, dass eine Erhöhung der Schrank-Umgebungstemperatur um 1° C eine Temperaturerhöhung im Schrank um ca. 2° C bedeutet.

In einem Rack sollte es eigentlich immer unter 25° C sein, besser noch weniger. Die absolute Obergrenze (für kurze Zeiträume) ist hier 30° C. - Das ganze müsstest Du mit einem Thermometer im Schrank dann jeweils prüfen.

Wenn Du das ganze im KG installieren würdest, dann klappt es manchmal, dass die Switche durch die grundsätzlich kühlere Umgebungstemperatur, durch die natürliche Konvektion des Metallgehäuses und die Lüftungsschlitze des Schrankes ausreichend gekühlt werden (das müsste man dann im Detail jeweils testen). Aber Du hast ja 2x 48 Port-Switche, auch noch gestackt (das ist dann schon eine kleine Heizung!), und das ganze im DG im Sommer ... das wird nix, hier sind Ausfälle vorprogrammiert.

Wenn Du dann noch einen Server einbaust, dann spielt es ohnehin keine Rolle, ob im DG oder KG, dann brauchst Du in jedem Fall eine aktive Kühlung.


HTH und
Gruß.
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"Can we fix it? - Yes we can!" (Bob the Builder)

Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 1:49 pm    Titel:

Dann würde ich es anders machen... icon_rolleyes.gif

Ich würde dann wirklich weg von der Siemens Lösung gehen und die Auerswald nehmen.

dazu kannst du einfach mal bei Google Auerswald TFS Dialog 203 eingeben. Wobei die letzte Zahl der Anzahl der Klingeltasten entspricht. Da würde ich bei dir 3 sagen. Einmal Licht einmal Altenteil und einmal Haus...

http://www.auerswald-marketing.de/infodocs/tfs.pdf

Diese wird dann an einen analogen Anschluss der 7270 angeschlossen. Der zweite analoge Port führt in den Altenteil wo ein analoges Schnurloses Telefon steht.

Der ISDN Port wird für euch verbraucht für das CX470 ISDN. Wenn nun Klingeltaste 1 gedrückt wird wird ein Ruf von analog 1 an analog 2 ausgeführt. wird klingeltaste 2 gedrückt wird ein ruf von analog 1 an isdn ausgeführt. und bei betätigen der licht taste löst ein schaltmodul das flurlicht aus und über 1 weiteres schaltmodul müsstest du auch die tür peer telefon öffnen können.

Ich bin aber was das angeht auch reiner Theoretiker und habe sowas selber noch nie gemacht. Also vielleicht hat jemand anders da mehr Plan von als ich.

LG

/edit
Ich habe eben mit meinem Fritz!Box Experten gesprochen welcher bei sowas immer ein guter Ansprechpartner ist icon_smile.gif

Also die Auerswald bekommt einen analogen Port an der Fritz!Box. Der Anruf an das ISDN Telefon erfolgt dann mit **50. Dieses ist der Rundruf für alle angeschlossenen ISDN Geräte. Wenn nur ein einzelnes ISDN Mobilteil gerufen werden soll wäre dieses mit **51-**55 möglich. Welches Mobilteil dann auf die Nummer reagiert musst du unter MSNs im Gigaset festlegen.

Bei einem Klingelruf an den analogen Anschluss (Altenteil) müsste die Türklingel **2 wählen.

Hieraus ergibt sich auch, solltest du vom ISDN das Altenteil rufen wollen musst du ebenfalls **2 wählen bzw andersrum **50. Sollte das für die Personen welche im Altenteil wohnen zu kompliziert sein könnte man dies im internen Telefonbuch des Telefons als Nummer speichern.
(Das ist nichts gegen alte Leute aber bei meinen Eltern war genau das der Fall)

Wichtig ist, bei der Einrichtung des ISDN Telefons an der Fritz Box darf man nicht ISDN Telefon auswählen sondern sollte ISDN TK-Anlage wählen.

LG zum Zweiten ^^

/edit die zweite ^^
Zu dem Problem der Kühlung:

Wieso muss es umbedingt ein Schrank sein?

Wenn du sowas nehmen würdest



und die Switche verteilen würdest so dass sie genug Luft bekommen, könnte es vllt gehen. Ich gebe aber auch zu das ich sowas wie du da vorhast auch eher aktiv kühlen würde.
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StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 6:34 pm    Titel:

Ihr seid echt unglaublich, also im positiven Sinn icon_smile.gif

Also erstmal danke für den Hinweis, dass das mit den Temperaturen doch so kritisch ist. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Das von Joa vorgeschlagene Rack schaut schon nicht schlecht aus, um vllt. die Kühlung zu sparen, aber ich denke ich werde dort auf Nummer sicher gehen. Denn angenommen die passive Kühlung des offenen Racks reicht nicht, so wäre ein Umbau wohl eher nicht möglich und man müsste doch einen Schrank kaufen.

Auch super ist, dass Du Joe quasi meine ganze Telefonanalgeninstallation so ausführlich beschrieben hast, dass ich mich ja quasi um nichts mehr kümmern muss, da ich auf Dein "Handbuch" zurückgreifen kann.

Im Endeffekt brauch ich nun nurnoch die Kompenten bestellen und ein paar mehr Tage mit der sauberen Kabelverlegung verbringen!

Nochmals vielen Dank! (Ich denke hier sind ausnahmsweise mal mehrere Satzzeichen hintereinander erlaubt icon_wink.gif )

Gruß
Stefan

P.S.: Und für das ISDN-Port-Problem bekommen meine Eltern nen schönen roten "Hier nicht"-Aufkleber auf die Dosen.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 7:14 pm    Titel:

Ich muss nochmal Nachhaken bzw etwas zu bedenken geben.

Es sind nach meiner Planung ALLE Telefonanschlüsse der Fritz Box belegt. Also es wird nicht möglich sein weitere Gräte hinzuzufügen ohne einen Umbau. Wenn du mehr Telefonanschlüsse brauchst müsstest du auf eine TK-Anlage ausweichen. Zum Beispiel ebenfalls auf eine Auerswald.

Einen Weiteren analogen Port könnte man über eine 7170 organisieren. Dann ist aber bei Fritz!Boxen einfach Schluss.
An der 7170 Version 2 ist der dritte analoge Port als Klemmen ausgeführt. Somit könntest du da gleich die Türklingel anklemmen. icon_wink.gif

Ich weiß halt nicht wie viele Telefone du brauchst...

Des Weiteren ist das Telefon im Altenteil analog.

LG
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StefanH
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 7:38 pm    Titel:

Hey,

ich denke nicht, dass wir noch weitere Telefonanschlüsse benötigen. Es würde mich zumindest stark wundern, da man an der CX460 ISDN ja 6 Mobilteile anklemmen kann sollten wir damit gut auskommen.

Und ob der Altenteil nun analog oder ISDN ist... Ich sag mal, da merken die beiden keinen Unterschied icon_wink.gif

Gruß
Stefan
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: So Feb 21, 2010 8:38 pm    Titel:

OK,

nur weil manchmal noch ein Fax dazu kommt oder sowas...

Übrigens kann man mit dem Gigaset auch die Rolläden steuern... wäre vllt ein nettes gimmik...
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