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verständnisfrage wegen gbit lan  
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Autor Nachricht
ratzeputz
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 18.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 9:42 am    Titel: verständnisfrage wegen gbit lan

hallo zusammen.

ich muss euch mit einer, vielleicht etwas dummen, frage löchern icon_smile.gif

und zwar ist meine netzwerkkonstellation zu hause wie folgt:

als router dient eine fritzbox 7170
dort hängen neben 2 dreamboxen auch 2 switches drauf. einer von netgear und einer ist dieser conrad 8-port nway switch.
diese sind beide unmanaged und für 10/100 mbit ausgelegt.

bei den dreamboxen ist mir das recht egal da die für ihre zwecke ausreichend geschwindigkeit mitbringen.

auf dem netgear switch hängt die ps3, ein htpc und ein kleines conceptronic nas und das ganze zeug steht im wohnzimmer.
auf dem conrad switch hängen meine beiden rechner, der rechner meiner frau, 2 rechner die mit freenas laufen und ein backup server.
das ganze zeug ist im arbeitszimmer (drum musste ich auch 2 switches verwenden)

ip´s werden allesamt von der fritzbox mittels dhcp zugewiesen.

ja ich weiss meine constellation ist ein wenig krank icon_smile.gif

nun ist es aber so, dass sämtliche rechner die in diesem netzwerk laufen über gbit anschlüsse verfügen. diese kann ich allerdings ja noch nicht nutzen da die switches nur 10/100 mbit geräte sind.
kabel sind alles cat5e...also für gigabit geeignet.

um nun in diesem netzwerk überall gigabit zu nutzen, reicht es da einfach die switches gegen gbit taugliche auszutauschen oder muss ich da den router auch austauschen?

ich stelle mir das nämlich so vor dass die kommunikation der rechner über die fritzbox passiert wird (denn von dort bekommen sie ja die ip und somit osi3...die switches arbeiten ja nur auf osi2)
somit würde ein gbit nix bringen weil die fritzbox das ja nicht kann.
irre ich mich in dieser vorstellung?
könnt ihr mich vielleicht hier ein wenig aufklären?

schon mal danke fürs lesen und fürs helfen hehe
coyote_de
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 10:33 am    Titel: Re: verständnisfrage wegen gbit lan

ratzeputz hat folgendes geschrieben::
um nun in diesem netzwerk überall gigabit zu nutzen, reicht es da einfach die switches gegen gbit taugliche auszutauschen oder muss ich da den router auch austauschen?

ich stelle mir das nämlich so vor dass die kommunikation der rechner über die fritzbox passiert wird (denn von dort bekommen sie ja die ip und somit osi3...die switches arbeiten ja nur auf osi2)
somit würde ein gbit nix bringen weil die fritzbox das ja nicht kann.
irre ich mich in dieser vorstellung?


Teils falsch, teils richtig. Der 'Router' (also deine Fritzbox) ist normalerweise nur betroffen wenn Verkehr dein Netzwerk (in Richtung Internet) verläßt - kommunizieren deine Rechner untereinander, dann werden die Ethernet-Frames anhand der MAC-Adresse an den passenden Port des Switches verschickt. Soll heißen: wenn Rechner die zusammen an EINEM Switch hängen miteinander reden, hat der Router gar nichts damit zu tun, und beeinflusst somit die Geschwindigkeit auch nicht negativ.
Das beste wäre es also wenn du dir einen großen 16-Port-Gigabit-Swtich kaufst, und alle Geräte dort anschließt. Dürfte aber aufgrund der aktuellen Verkabelung schwierig werden alle Geräte an einen Switch anzuschließen...

In der jetzigen Konstellation sind beide Switche ja an der FritzBox angeschossen - d.h. die Switche untereinander können mit maximal 100Mbit kommunizieren.

Wenn die schnelle Kommunikation zwischen deinen 3 PCs, den FreeNAS-Rechnern und dem Backup-Server ausreicht, dann tausch' den Arbeitszimmer-Switch gegen einen schnelleren aus. Wenn du auch mit dem Wohnzimmer mit hoher Geschwindigkeit Daten austauschen willst, reicht es leider nicht nur den im Wohnzimmer Switch auszutauschen - du musst zumindest entweder bei deiner FritzBox noch zusätzlich einen Gigabit-Switch hinstellen, über den du Arbeitszimmer und Wohnzimmer dann verbindest, oder was besser wäre, den Wohnzimmer- und den Arbeitszimmer-Switch direkt verbinden.

Oder die ganz pragmatische Lösung: Wenn es dir nur um schnelle Kommunikation mit dem NAS (im Wohnzimmer) geht, dann stell das NAS doch ins Arbeitszimmer und schließ es an den (neuen) Gigabit-Switch an.
ratzeputz
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 18.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 10:52 am    Titel:

also mal danke für deine antwort.
die hat mir schon mal sehr weitergeholfen icon_smile.gif

ich denke es ist das vernünftigste wenn ich beide switches austausche.
ich kann den switch der im arbeitszimmer steht problemlos mit dem der im wohnzimmer steht verbinden. das geht sich von der verkabelung aus.
dann ist halt ein port mehr an der fritzbox frei...na mein gott das wird auch nicht stören hehe.

ich habe ja dort ohnehin nur 3 geräte und wenn ich da ein 5port switch (habe mir gerade um 20€ einen tp-link bei amazon bestellt) mit gigabit hinstelle reicht das ja.

fürs arbeitszimmer habe ich mir einen 8port switch bestellt.
die beiden switches untereinander und halt alle rechner wie bisher an die switches.
dann klappt das sicher.

vielen vielen dank für die info
muss ich gsd recht wenig investieren und bin wieder etwas schlauer.

aber eines hab ich noch nicht ganz verstanden:
du sagst ja dass die kommunikation über die mac adresse funktioniert. ist ja klar ~~> osi2
wenn ich jetzt aber direkt irgend ein gerät anspreche passiert das ja über die ip. kann man sich das dann so vorstellen dass sich das gerät nur mal kurz die info von der fritzbox holt, welches gerät denn nun zu dieser ip gehört und dann automatisch nur noch via mac adresse kommuniziert?

und noch eine kleine frage nebenbei weil ich da mit onkel google leider nichts dazu finde.
was ist eigentlich der unterschied zwischen soft managed und managed switches?

die die ich bestellt habe sind unmanaged...so zeugs wie lacp,etc. brauche ich in meinem heimnetzwerk gsd ja nicht.
aber was dann der unterschied ist das ist mir nicht ganz klar.
coyote_de
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 2:14 pm    Titel:

ratzeputz hat folgendes geschrieben::
aber eines hab ich noch nicht ganz verstanden:
du sagst ja dass die kommunikation über die mac adresse funktioniert. ist ja klar ~~> osi2
wenn ich jetzt aber direkt irgend ein gerät anspreche passiert das ja über die ip. kann man sich das dann so vorstellen dass sich das gerät nur mal kurz die info von der fritzbox holt, welches gerät denn nun zu dieser ip gehört und dann automatisch nur noch via mac adresse kommuniziert?


Ja, so kann man sich das vorstellen - lies mal hier nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Address_Resolution_Protocol

Genaugenommen holt sich der Rechner die MAC-Adresse aber nicht von der FritzBox - der Rechner der die MAC-Adresse sucht macht einen Broadcast, und bekommt von dem Rechner der die IP-Adresse hat die MAC mitgeteilt - denn die Kommunikation würde ja auch ohne FritzBox funktionieren...

Zitat:
und noch eine kleine frage nebenbei weil ich da mit onkel google leider nichts dazu finde.
was ist eigentlich der unterschied zwischen soft managed und managed switches?

die die ich bestellt habe sind unmanaged...so zeugs wie lacp,etc. brauche ich in meinem heimnetzwerk gsd ja nicht.
aber was dann der unterschied ist das ist mir nicht ganz klar.


Ganz ehrlich: ich bin mir beim Unterschied auch nicht so sicher. Ich denke mal "Soft managed" ist gleichzusetzen mit "Smart-Managed" bzw. Web-Managed...
Den Unterschied den ich bisher ausgemacht habe ist, daß Smart-Managed-Switche üblicherweise keinen SNMP-Agent haben. 'echte' Managed-Switche haben sowas und können so damit gut in ein zentrales Netzwerkmanagement eingebunden werden.
Unmanaged-Switche fehlen normalerweise alle Optionen die eine Konfiguration erfordern (z.B. VLAN etc.).
Diese Info müsste aber noch jemand mit mehr Ahnung bestätigen/dementieren icon_wink.gif

Zuhause braucht man IMHO normalerweise keine Management-Funktionen, obwohl ich sowas wie (tagged) VLAN ganz nett finden würde (um z.B. vom WLAN aus keinen Zugriff auf die restlichen Clients zu erlauben).
ratzeputz
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 18.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 7:15 pm    Titel:

danke für den link
jetz versteh ich das wirklich wie das genau funktioniert icon_smile.gif

ok das mit den managed switches und so weiter dürfte wirklich ein seltsames thema sein.
bei onkel google findet man da wirklich nichts spezifisches um zu sagen "so ist das und nicht anders" icon_smile.gif

das was mich da auch intressiern würde wäre eben sowas wie vlan wegen eben genau dem grund den du auch schon genannt hast.
ich denke aber da könnte man sich eventuell mit subnetzen aushelfen.

so unnötig das lcap zu hause auch ist.
das wäre wirklich der einzige grund für mich einen managed switch zu nehmen weil aus 2 1gbit ports mal eben einen 2gbit port machen ist schon ganz nett.
aber ich glaube ich werde nie wirklich in bedrängnis kommen von wegen netzauslastung weil die vollen 125mbyte die theoretisch möglich wären, nutze ich ohnehin nicht aus.
so schnell ist weder das kleine coneptronic nas, noch meine rechner mit freenas drauf.
aber gegenüber 10-12mbyte die ich jetzt an datenrate schaffe wären selbst 30mbyte ein gewinn icon_smile.gif
FlatEric
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 731

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 8:01 pm    Titel:

Hallo,


ratzeputz hat folgendes geschrieben::
ok das mit den managed switches und so weiter dürfte wirklich ein seltsames thema sein.

Warum ist das ein "seltsames" Thema? Verstehe nicht, was Du damit sagen willst ...

Es ist genau so, wie von coyote_de dargelegt: Der Begriff "Managed Switch" wird herstellerübergreifend einheitlich verwendet, und meint richtige Switche, mit großem professionellem Funktionsumfang für Unternehmensnetzwerke, die in der Regel über ein Switch-Management-Programm (wie z. B. HP ProCurve Manager) konfiguriert und administriert werden.

Im Bereich der "Websmart"-Switche gibt es keine einheitliche Benennung, das diese Zwischenlösung zwischen unmanaged und managed Switchen erst in den letzten Jahren so richtig aufgekommen ist. D. h. hier benutzt jeder Hersteller einen anderen "Marketing"-Namen. Im Unterschied zu den echten Managed Switchen ist hier der "managed" Funktionsumfang nur sehr rudimentär, und zudem werden diese Geräte fast ausschließlich über ein Webinterface administriert.


ratzeputz hat folgendes geschrieben::
das was mich da auch intressiern würde wäre eben sowas wie vlan
[...]
so unnötig das lcap zu hause auch ist.

Genau diese beiden Features sind in der Tat, aus den bereits von Dir und coyote_de genannten Gründen, die interessanten dabei, auch und vorallem im Home-Bereich. Es ist also überhaupt nicht "so unnötig", wie Du zuerst schreibst, Argumente dafür lieferst Du ja auch direkt im nachfolgenden Satz.


ratzeputz hat folgendes geschrieben::
weil die vollen 125mbyte die theoretisch möglich wären, nutze ich ohnehin nicht aus.

Was theoretisch im IT-Bereich alles möglich ist, hat wirklich keinerlei Relevanz, da bei der Realisierung nur interessiert, was praktisch möglich ist. Und in der Praxis erreichst Du unter perfekten Bedingungen maximal einen Datendurchsatz von 940 MBit/s (Netto), was 117,5 MByte/s entspricht. Da perfekte Bedingungen nur selten realisiert werden können, kommt man in der Regel auf maximal 100 MByte/s (Netto). Da aber die meisten Hardwarekomponenten für Ihre Gigabit-Schnittstelle nicht genügend Leistung haben, wirst Du bei Dir auch mit einem Gigabit-Netzwerk nicht über einen Datendurchsatz von ca. 50 MByte/s hinaus kommen.


HTH.
_________________
"Can we fix it? - Yes we can!" (Bob the Builder)

ratzeputz
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 18.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 10:01 pm    Titel:

FlatEric hat folgendes geschrieben::

Was theoretisch im IT-Bereich alles möglich ist, hat wirklich keinerlei Relevanz, da bei der Realisierung nur interessiert, was praktisch möglich ist. Und in der Praxis erreichst Du unter perfekten Bedingungen maximal einen Datendurchsatz von 940 MBit/s (Netto), was 117,5 MByte/s entspricht. Da perfekte Bedingungen nur selten realisiert werden können, kommt man in der Regel auf maximal 100 MByte/s (Netto). Da aber die meisten Hardwarekomponenten für Ihre Gigabit-Schnittstelle nicht genügend Leistung haben, wirst Du bei Dir auch mit einem Gigabit-Netzwerk nicht über einen Datendurchsatz von ca. 50 MByte/s hinaus kommen.


HTH.


und was genau ist jetzt daran so anders, als das was ich ohnehin schon geschrieben habe?
icon_rolleyes.gif
kein gerät wird die theoretische leistung bringen...ergo....ich nutze es eh nicht aus.

.oO(naja...gar nicht weiter drauf eingehen.)
meine frage ist ja schon längst beantwortet
FlatEric
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 731

BeitragVerfasst am: Do März 18, 2010 11:20 pm    Titel:

ratzeputz hat folgendes geschrieben::
(naja...gar nicht weiter drauf eingehen.)
Genau.
_________________
"Can we fix it? - Yes we can!" (Bob the Builder)

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