Netzwerk Forum - Übersicht
Eingang: Glasfaserinfo.de - die Netzwerkseite und unser
Netzwerkshop - Patchkabel, Patchfelder, RJ45 Dosen und vieles mehr...
Netzwerk Forum
Glasfaserinfo.de - Das Netzwerk Portal zu den Themen Netzwerkverkabelung, Hard- und Software.
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   RegistrierenRegistrieren 
 Nur registrierte Mitglieder erhalten vollen Zugriff auf alle Funktionen LoginLogin 
 RSS Feed   Intro   Portal   Index 

LWL an Stelle von CAT im Heimnetzwerk sinnvoll?  
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Lichtwellenleiter / LWL / Glasfaser
Empfehlung Absetzzange und Kevlarschere << Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen >> Outdoor-Verlegung von LWL-Kabeln  
Autor Nachricht
sud
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.06.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 6:02 pm    Titel: LWL an Stelle von CAT im Heimnetzwerk sinnvoll?

Hi,

nachdem ich mich etwas mit dem Thema LWL beschäftigt habe, sind doch noch eine zentrale und mehrere Nebenfragen offen geblieben, nämlich wie sinnvoll das ganze ist.
Es geht um eine Installation in der LWL-Kabel für ein LAN-Netzwerk an Stelle von Kupfer verlegt werden sollen. Diese Überlegung stammt daher, daß die Kabel im Außenbereich eingezogen werden müssen, da im Haus selbst keine Lehrrohre existieren und eine Aufputzverlegung über mehrere Stockwerke nicht möglich/gewünscht ist. Da ich nun gelesen habe, daß normales Kupfer außen nicht wirklich geeignet ist, habe ich an LWL gedacht, aber festgestellt, daß dieses aufgrund der notwendigen Konverter ja recht teuer wird. Meine Frage ist jetzt nun, ob LWL trotzdem so viel sinnvoller in diesem Fall ist, um den Aufpreis zu rechtfertigen und vor allem wie ich bei einem Sternförmigen Netzwerk dieses in der Mitte "zusammen" bekomme, da ich ja unmöglich an alle Kabel konverter hängen und dann auf einen "klassischen" Router gehen kann, mir aber alle Router/managed Switches mit auch nur einem LWL-Anschluß schon astronomisch teuer erschienen. Gibt es da empfehlenswerte Produkte, die auch 4+ LWL-Anschlüsse haben? Und gibt es vielleicht so gar bezahlbare (unter 70€) Netzwerkkarten für LWL?
Ich weiß, das das viele Fragen auf einmal sind, dafür entschuldige ich mich auch schon mal im Voraus icon_wink.gif und würde mich über Antworten sehr freuen .... icon_biggrin.gif

Danke
sud
Bringer
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 02.05.2010
Beiträge: 74
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: Mi Jun 08, 2011 5:24 am    Titel: Also

ALso, Medienkonverter bekommste schon ab 40€ (TP-Link MC200CM Medienkonverter - RJ-45 / SC multi-mode), was Netzwerkkarten angeht, hab ich gerade eine für 10€ gefunden (Netzwerkkarte D-Link, Fiber, Multimode SC Anschluss, Neu). Was das sternförmige Zusammengehen angeht, da nimmt man "normalerweise" einen LWL-Switch (Cisco Catalyst 3750G-12S-S, 12-Port, SMI) welche so um die 3000€ liegen.

Wenn Du noch SFP´s brauchst, habe ich noch günstig!

Was die Außenverlegung von Kat-Leitung angeht, da gibt es was! 100m kosten so um die 190€, also noch erschwinglich! Ist Kat7/900MHz). Google mal nach: "kat außenverlegung". Kannste nicht nen stillgelegten Schornstein oder Lüftungsschächte benutzen?

Was hast Du denn für Leitungslängen?
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Mi Jun 08, 2011 9:02 am    Titel: Re: LWL an Stelle von CAT im Heimnetzwerk sinnvoll?

sud hat folgendes geschrieben::
... Da ich nun gelesen habe, daß normales Kupfer außen nicht wirklich geeignet ist, ...

Außen ist nicht gleich Außen.
In den meisten Anwendungsfällen geht es ja um die Verbindung zwischen Gebäuden und da gibt es zwei Probleme mit Kupfer-Datenkabel: Unterschiedliche Erdpotentiale und Anforderungen für Kabel durch die Umgebungsbedingungen (Witterung, Nagetiere, Feuchtigkeit)

Wenn Du ein Kupfer-Datenkabel für Verbindungen innerhalb eines Gebäudes nutzt, es aber außen am Gebäude verlegst, ergeben sich genauso (viel oder) wenig Probleme mit dem Erdpotential, wie bei den Innenverlegung. Die Umgebungsbedingungen sind auch andere, als bei eine Erdverlegung. Man kann hierfür Kupfer-Datenkabel für Außenverlegung nutzen. Dätwyler und Draka haben solche Kabel im Programm.
Wenn es aber nur um eine Verlegung am Gebäude geht (also keine Erdverlegung), bin ich der Meinung, dass man auch ein Standard Innenkabel verwenden kann und dies in ein geschlossenes Schutzrohr (oder Kabelkanal) installiert.


jela
sud
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.06.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mi Jun 08, 2011 1:21 pm    Titel:

Hi,

danke zunächst mal für die Antworten. Also leider gibt es keine Schornsteine oder ähnliches, so daß ich tatsächlich an der Hauswand (es handelt sich also um ein Haus und das Potential spielt daher keine Rolle) fahren muss (Kabelänge pi mal Daumen 20m). Bei Kupfer gingen meine Bedenken vor allem in Richtung der Haltbarkeit des Kabels (wobei das bei diesen als Erdkabel deklarierten Kabeln wahrscheinlich auch bei einer "Luft"verlegung nicht so wichtig sein dürfte) und der Gefahr eines Blitzeinschlages.
Deswegen dache ich an LWL, aber 3000€ für einen Switch sind mir definitv zu teuer (Medienkonverter und Netzwerkkarte gingen ja), deswegen halte ich mal meine Frage in diese Richtung offen, ob es da überhaupt welche für einen akzeptableren (es ist eben "nur" ein Heimnetzwerk) Preis gibt.

sud
Bringer
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 02.05.2010
Beiträge: 74
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: Mi Jun 08, 2011 4:10 pm    Titel: Dann

Dann verleg die Kabel/Leitung (Kabel liegt in der Erde!) einfach in Leerrohr und gut ist! Dann haste Schutz gegen Stoß, Licht und Witterung. Wenn Du beide Seiten erdest hast Du gleiches Potential.
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Do Jun 09, 2011 1:39 pm    Titel:

Bringer hat folgendes geschrieben::
Dann verleg die Kabel/Leitung (Kabel liegt in der Erde!)...

Hehe, das ist aber eine sehr theoretische Betrachtung:
Zitat:
Die Sprache der deutschen elektrotechnischen Normen unterscheidet zwischen Kabeln und Leitungen. Die Unterscheidung lautet vereinfacht: Kabel liegen unter der Erde; alles Andere sind Leitungen. In Wirklichkeit ist der Unterschied komplizierter – aber für den Anwender und erst recht für den Laien nicht sonderlich relevant. Andere Sprachen kennen die Unterscheidung nicht und kommen auch gut mit nur einem Wort hierfür aus.
Quelle: http://www.kupfer-institut.de/front_frame/frameset.php3?idcat=122&client=1&idside=96&idcatside=111&lang=1&parent=1


Umgangssprachlich (selbst unter Fachleuten) wird da wild hin und her gewechselt. Man spricht von Kabelkanal, Koaxialkabel,....
Um nur ein Beispiel aufzuzeigen: Selbst in der Normenreihe DIN EN 50174 (VDE 0800-174) ist durchweg die Rede von Kommunikationskabelanlagen, Kabelwegen, Kabelführungssystemen, usw. usf., obwohl es auch um "Leitungen" geht. Letztlich genauso müßig wie die theoretische Richtigstellung "Schraubendreher" zu "Schraubenzieher" oder "Kilometer in der Stunde" statt "Stundenkilometer"...


jela
Bringer
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 02.05.2010
Beiträge: 74
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: Do Jun 09, 2011 2:31 pm    Titel: Jaaa!

Zitat:

Umgangssprachlich (selbst unter Fachleuten) wird da wild hin und her gewechselt. Man spricht von Kabelkanal, Koaxialkabel,....
Um nur ein Beispiel aufzuzeigen: Selbst in der Normenreihe DIN EN 50174 (VDE 0800-174) ist durchweg die Rede von Kommunikationskabelanlagen, Kabelwegen, Kabelführungssystemen, usw. usf., obwohl es auch um "Leitungen" geht. Letztlich genauso müßig wie die theoretische Richtigstellung "Schraubendreher" zu "Schraubenzieher" oder "Kilometer in der Stunde" statt "Stundenkilometer"...


jela


Dann bezeichne ich mich mal nicht als Fachmann. Ich wechsele wede hin und her noch nutze ich die Bezeichnung Kabelkanal. Das ist Leitungsführungskanal oder kurz: LF-Kanal. Den Schraubenzieher gibt es bei mir auch nicht. Hat der Lehrling schon nen schönen Bericht drüber schreiben dürfen! Ist ein Schraubendreher. Eben so Leitungswege... Mit ein bisschen Gewöhnung klappt das ganz gut. Noch ein schönes Beispiel: Schüssel für Satelliten-Antenne. Da reg ich mich besonders gerne drüber auf, weils mein Spezialgebiet ist.

Aber ist alles mit Humor zu nehmen!
BeSi
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 06.02.2011
Beiträge: 10
Wohnort: Quickborn

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 11:23 am    Titel:

Hallo an alle,

der Unterschie zwischen Kabel und Leitungen betrifft hauptsächlich den Mantel der bei Kabeln mindetens UV betändig und stabiler sein muss. Die Verwirrung kommt wahrscheinlich von den verschiedenen Berufgruppen:
Die Elektriker (heute Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik) benutzen den Unterschied von Kabel und Leitung in ihrem Sprachgebrauch. Die Fernmelder (heute Elektroniker Fachrichtung Nachrichtentechnik) kennen historisch bedingt nur Kabel. Dafür aber Innen- und Außenkabel. Sie kennen zum Beispiel auch Anschlussschnüre für Anschlusskabel (Leitungen) für Telefone oder Patchkabel. Und die Netzwerker sind aus der Nachrichtentechnik hervorgegangen. Übrigens noch ein Unterschied: Der Elektriker gibt die Dicke seiner Adern als Querschnitt (z.B. 1,5 qmm) während der Nachrichtentechniker seine Adern im Durchmesser angibt (z.B. J-Y(ST)Y 4*2*0,6 ==> 0,6 ist der Aderndurchmesser). Und der Datennetzwerker gibt den Durchmesser dann in AWG an.

Die Verbindung von Gebäuden mit Kupferkabel birgt einige Risiken:
Zum einen können kleine Potenzialunterschiede (ein Ausgleichsstrom fließt auf dem Schirm) Störungen verursachen. Weiterhin können große Potenzialunteschiede die Endgeräte zerstören, oder sogar zu Unfällen führen. Daher ist es Pflicht direkt hinter dem Einsprung in das Gebäude einen Überspannungsschutz zu installieren. Evtl. ist auch noch ein "dicker"! Potenzialausgleich nötig.

==> LWL ist das beste für die Verbindung zwischen Gebäuden, aber auch überhaupt für den Außenbereich. Das kann man auch daran erkennen, dass es sehr viele LWL-Außenkabel gibt, aber nur sehr wenig Kupferdatenkabel für den Außenbereich auf dem Markt verfügbar ist.
_________________
--
BeSi
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 2:40 pm    Titel:

BeSi hat folgendes geschrieben::
....
Die Verbindung von Gebäuden mit Kupferkabel birgt einige Risiken:
Zum einen können kleine Potenzialunterschiede (ein Ausgleichsstrom fließt auf dem Schirm) Störungen verursachen. Weiterhin können große Potenzialunteschiede die Endgeräte zerstören, oder sogar zu Unfällen führen. Daher ist es Pflicht direkt hinter dem Einsprung in das Gebäude einen Überspannungsschutz zu installieren. Evtl. ist auch noch ein "dicker"! Potenzialausgleich nötig.

==> LWL ist das beste für die Verbindung zwischen Gebäuden, aber auch überhaupt für den Außenbereich. Das kann man auch daran erkennen, dass es sehr viele LWL-Außenkabel gibt, aber nur sehr wenig Kupferdatenkabel für den Außenbereich auf dem Markt verfügbar ist.

Das ist ja grundsätzlich richtig, nur - hier geht es um eine Verbindung innerhalb eines Gebäudes, bei dem der Kabelweg (oder Leitungsweg ;-) in einer Teilstrecke an der Außenfassade verläuft.

jela
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 5:42 pm    Titel:

Also ich melde mich nun mal als nicht Fachmann zu Wort!

Ich würde die Entscheidung ob LWL INNERHALB eines Gebäudes Sinn macht davon abhängig machen, wie die/das Leitung/Kabel verlegt wird.

Liegt dieses innerhalb des Gebäudes in Leerrohr und außen auf dem Putz, würde ich Kupfer bevorzugen. Einfach aus dem Grund, das es flexibler und günstiger ist. Solltest du dir irgendwann mal überlegen statt Netzwerk, Telefon über dieses Kabel versenden zu wollen wird es bei LWL schwierig. (VoIP mal ausgenommen). Außerdem kann man bei derartiger Verlegung in 15 Jahren oder wann auch immer einfach das Kupferkabel gegen LWL tauschen.

Wenn aber so verlegt wird, das ein Austausch nicht so einfach zu gewährleisten ist und Kosten sowie alternative Nutzung keine Rolle spielen, würde ich LWL nehmen.
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
expert007
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 24.08.2010
Beiträge: 234

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 9:58 pm    Titel:

@Rach78
der Nachfolger von Lichtwellenleitertechnik wird vielleicht erst in ein paar „LICHT“-Jahren standardisiert icon_wink.gif. Es gibt momentan keine kommerzielle Anstrengungen die Fasern zu verkleinern oder auch keine Technologien die besseren Übertragungsraten ermöglichen. Es ist auch kein Wunder, denn das Lichtsignal, ist so ziemlich das Schnellste was es gibt. Glas bleibt auch als Medium erhalten, die Wellenlängen/Übertragungsfenster werden sich nicht so schnell verschieben. Die Übertragungsrate einer Singlemode LWL ist für die Privatanwendung quasi nicht erschöpfbar. Wenn ein neuer Stecker standardisiert wird, dann kannst du den alten abschneiden und neuen drauf tun.

Der Nachfolger vom Leerrohr ist dagegen schon erfunden, es ist Wireless.
Ein „leeres“ Leerohr hilft natürlich immer.

@sud
Das LWL basiertes Netzwerk könnte mit einer Linien-Netzwerkstruktur vielleicht kostengünstiger realisiert werden. Dabei könnte man die kleineren Desktop Switche mit 2 optischen Uplinks einsetzen. 2 Fasern rein - 2 Fasern raus zum nächsten Switch. Nachteil ist, dass alle User quasi an einem Gigabit Uplink „sitzen“, aber ich denke, dass es in einem Privathaushalt noch kein Problem.
Solche Switches gibt es bereits ab 200 Euro + SFPS. Die Switches müssten dann im Raum mit der höchsten Portdichte auf den Etagen positioniert werden. Sonst wenn du wirklich keine Möglichkeit hast, dann auf der Etage WLAN für mobile User anbieten.

Die Lösung mit LWL Karten für User ist aus meiner Sicht nicht praktikabel.
Die User sollten nach Möglichkeit mit Twisted Pair an den Switch angeschlossen werden.

Solltest du dich am Ende für die sternformige Twisted Pair Verkabelung entscheiden, dann mach dir ein Gefallen und verlege ein paar Leerrohre mit, so können später LWLs nachgezogen/eingeblasen werden.

Mfg
sud
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 07.06.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Sa Jun 11, 2011 12:20 pm    Titel:

Hallo,

da möchte ich mich jetzt doch erstmal für die vielen Antworten mit ihren unterschiedlichen Meinungen und Anregungen ganz herzlich bedanken! Auch die "Belehrungen" über die Unterschiede zwischen Kabeln und Leitungen werden ich mir zu Herzen nehmen icon_wink.gif

zum Thema: Habe ich es richtig verstanden, daß LWL zwar prinzipiell für Außeleitungen besser ist, aber man an den für Privatleute immer noch (zu) teueren Zwischenprodukten wie Switches nicht vorbei kommt und Kupfer zwar für Außen nicht ganz geeignet ist, so lange man es aber nicht zwischen zwei Häusern verlegt auch nicht vollkommen unmöglich ist und dafür aber wesentlich günstiger und auch leicheter zu verlegen ist?

Auch interessieren würde mich ja die "Zukunftsfähigkeit": Wie seht ihr das? Ist da LWL eher besser, weil wenn man jetzt eine OM2-Leitung nimmt, man in Jahren auch ohne Probleme auf 10 GbE wechseln kann, oder ist da CAT7 genau so gut?

Nochmal Danke
sud
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Di Jun 14, 2011 10:31 am    Titel:

sud hat folgendes geschrieben::
zum Thema: Habe ich es richtig verstanden, daß LWL zwar prinzipiell für Außeleitungen besser ist, aber man an den für Privatleute immer noch (zu) teueren Zwischenprodukten wie Switches nicht vorbei kommt und Kupfer zwar für Außen nicht ganz geeignet ist, so lange man es aber nicht zwischen zwei Häusern verlegt auch nicht vollkommen unmöglich ist und dafür aber wesentlich günstiger und auch leicheter zu verlegen ist?

Aus meiner Sicht: Ja (richtig verstanden)

Zitat:
Auch interessieren würde mich ja die "Zukunftsfähigkeit": Wie seht ihr das? Ist da LWL eher besser, weil wenn man jetzt eine OM2-Leitung nimmt, man in Jahren auch ohne Probleme auf 10 GbE wechseln kann, oder ist da CAT7 genau so gut?

Für die Verkabelung der Endgeräte ist Kat. 7 "Stand der Technik" und wird auch im professionellen Arbeitsumfeld nachwievor verwendet.
Im Bereich zwischen Verteilern (und erst recht, zwischen Gebäuden) ist LWL Standard. Dies ist aber zumeist darin begründet, dass man entweder auf Grund der Verbindungslänge kein Kupferkabel einsetzen kann (max. 90 m) und/oder durch die Anzahl der Netzwerkbenutzer ein Mindestanforderung an die Bandbreite hat.
Im Heimbereich (z. B. das typische Zweifamilienwohnhaus) würde ich diese beiden letzt genannten Faktoren nicht sehen und daher auch aus wirtschaftlichen Gründen Kat. 7 verwenden. Wenn man jetzt eine "einmalige" Chance zur Leitungsverlegung an einen Verteilpunkt in einer anderen Etagen hat, würde ich entweder Kat. 7 + Leerrohr oder Kat. 7 + LWL verlegen. Die letztere Variante beinhaltet, jetzt Kat. 7 nutzen und das LWL als Zukunftsoption mit geringeren Investitionskosten erstmal nur für das LWL-Kabel.


jela
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Lichtwellenleiter / LWL / Glasfaser Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Ähnliche Beiträge
Thema Forum Antworten Verfasst am
Anschlüsse für Heimnetzwerk Twisted Pair / Kupferkabel 1 Sa Nov 25, 2017 4:18 pm
Anschlüsse für Heimnetzwerk Twisted Pair / Kupferkabel 1 Sa Nov 25, 2017 4:17 pm
Glasfaser im Heimnetzwerk Lichtwellenleiter / LWL / Glasfaser 8 Mo Nov 20, 2017 6:14 pm
Heimnetzwerk mit Switch hinter Switch? Netzwerk - Hardware 2 So Nov 05, 2017 1:25 pm
Heimnetzwerk/smarthome planungshilfe benötigt Netzwerk - Hardware 1 Mi Jan 11, 2017 8:07 am


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Service und Informationen: Lichtwellenleiter - Twisted Pair - Netzwerk-Hardware - Netzwerk einrichten - Steckerbelegung - Wireless LAN - Netzwerk-Glossar - Heimnetzwerk einrichten

Impressum