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Kabelinternet - Verkabelung Koax-/ Kupferkabel  
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MaxDamage
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 1:13 pm    Titel: Kabelinternet - Verkabelung Koax-/ Kupferkabel

Hallo zusammen,

ich plane mein Internet in der nächsten Zeit auf Kabel umzustellen (Unitymedia, 64.000 Mbit/s down, 5.000 Mbit/s up), weil ich mit meinem ADSL2+ von der Telekom nicht zufrieden bin, da reale Geschwindigkeit weit unter der gebuchten liegt.

Zudem bin ich dabei, einen Storagebird (NAS) in mein Netzwerk zu implementieren, welcher auch von außen mittels OpenVPN oder PPTP zugänglich ist.

Kurzum: Das einzige bisher noch nicht gelöste Problem ist die zukünftige Verkabelung.

Unitymedia stellt kostenfrei die FritzBox 6360 Cable, welche bereits alle Signale vom Koaxkabel kommend aufteilt.
Bisher schleife ich jedoch das am Netzabschluss ankommende Signal ungeteilt bis ins 1.OG durch die 2 Adern des Telefonkabels, wo es dann durch den Splitter geteilt wird und an meinem Linksys Router landet bzw. in der TK-Anlage.

Zum besseren Verständnis habe ich mit Visio mal eine Schaltplan der aktuellen Situation angefertigt, in dem alle Geräte erfasst sind:


Aus baulichen Gründen, habe ich leider nicht die Möglichkeit weitere Kabel durch die einzelnen Stockwerke zu verlegen. Auch kommt eine reine Funkverbindung mangels Datendurchsatz und Zuverlässigkeit nicht wirklich in Frage. Mein PC ist und sollte auch in der Zukunft mittels Kabel ans Netz. Das gleiche gilt für den geplanten Storagebird.

Gibt es eine Möglichkeit dort eine gescheite Verkabelung zu installieren, sodass ich trotzdem noch in den Genuß des Kabelinternets komme, ohne meine jetzige Infrastruktur teuer umzubauen oder Geschwindigkeitseinbußen durch die hausinterne Datenübertragung habe?

herzliche Grüße,

MaxDamage

NACHTRAG:
Es befinden sich im ganzen Haus zusätzlich noch Kabelanschlussdosen. Diese werden jedoch zentral aus dem Keller über ein Multiswitch mit dem Satellitenfernsehen belegt.
Gibt es eine Möglichkeit das Kabelinternetsignal zusätzlich auf dem gleichen Kupferkabel durchzuschleifen?
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 3:29 pm    Titel:

Also das ideale in deinem Fall wäre eine VDSL Bridge.

Als Beispiel hier mal eine Lösung von Allnet. Leider nicht so billig aber sehr effektiv.
http://www.allnet.de/fileadmin/transfer/products/66303.pdf
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Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 5:54 pm    Titel:

VDSL wird nicht hinhauen, weil vom EG zum 1. OG zwei Adern fehlen.

Ich hoffe, dass das Telefonkabel in einem Leerrohr liegt. Wenn ja, es gibt sehr dünnes Koax-Kabel mit 4mm, das sollte noch reinpassen. Oder das Telefonkabel gegen Netzwerkkabel tauschen.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 6:43 pm    Titel:

Ja das stimmt. Ich habe angenommen, man könnte die Dect Basen zusammen führen zu einer im 1. OG.

Im 2.OG gibt es immerhin ein DECT Mobilteil was scheinbar an der basis im Erdgeschoss hängt. Also sollte man das machen können.

Soweit ich weiß bietet UnityMedia VoIP Anschlüsse an. Somit müsstest du oben vor deine TK eine weitere VoIP Box stecken um dann telefonieren zu können. Problematisch könnte es aber werden an die Einwahldaten zu kommen.

LG
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MaxDamage
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 7:20 pm    Titel:

tikay.event hat folgendes geschrieben::
Ich hoffe, dass das Telefonkabel in einem Leerrohr liegt. Wenn ja, es gibt sehr dünnes Koax-Kabel mit 4mm, das sollte noch reinpassen. Oder das Telefonkabel gegen Netzwerkkabel tauschen.


Da werde ich gleich mal nachsehen, wie dick oder dünn das Leerrohr ist.


Joe hat folgendes geschrieben::
Ja das stimmt. Ich habe angenommen, man könnte die Dect Basen zusammen führen zu einer im 1. OG.

Soweit ich weiß bietet UnityMedia VoIP Anschlüsse an. Somit müsstest du oben vor deine TK eine weitere VoIP Box stecken um dann telefonieren zu können. Problematisch könnte es aber werden an die Einwahldaten zu kommen.LG


Die Basis im Erdgeschoß, welche auch ins 2.OG funkt, könnte ich auch im 1.OG zusammenlegen, das wäre noch machbar. Es gibt ja mittlerweile DECT-Telefone, die Basis und Ladeschale separat haben, sodass man das Telefon nicht immer ins 1.OG zum Aufladen ablegen müsste.

Ich würde dann im Keller das Koax an die FritzBox Cable anschließen, welche dann alles durch die 4 Telefonadern nach oben schickt, wo es dann zu Router und VoIP-Box geht.

Also die Idee mit dem Ersetzen, des Telefonkabels durch ein Twisted Pair mit RJ45 Steckern gefällt mir ganz gut. Es sind zirka 8-10m, die ich vom Keller ins 1.OG zurücklegen müsste. Reichen da 4 Telefonadern für 100Mbit Datendurchsatz aus? Oder sollte ich direkt das Kabel komplett austauschen, wenn ein genügend dickes Leerrohr vorhanden?

Wenn ich oben die VoIP Box vor die vorhandene TK-Anlage setze, inwieweit kann es dann zu Einwahlproblemen kommen?

Fragen über Fragen... icon_wink.gif

Grüße,
MaxDamage
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 8:20 pm    Titel:

Also besser als Cat Kabel wäre es in deinem Fall das Coax Kabel bis oben zu verlängern. Denn die fritzBox macht Gigabit Lan und dazu kommen noch die Telefonanschlüsse also müsstest du schon ein Duplex Kabel ziehen um die Gesamtleistung nutzen zu können. Dann lieber das Coax Kabel vom Keller bis in das erste OG verlängern.
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tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Mi Jun 22, 2011 9:56 pm    Titel:

Zitat:
Also die Idee mit dem Ersetzen, des Telefonkabels durch ein Twisted Pair mit RJ45 Steckern gefällt mir ganz gut. Es sind zirka 8-10m, die ich vom Keller ins 1.OG zurücklegen müsste. Reichen da 4 Telefonadern für 100Mbit Datendurchsatz aus? Oder sollte ich direkt das Kabel komplett austauschen, wenn ein genügend dickes Leerrohr vorhanden?

So hab ich das nicht gemeint. Ein Verlegekabel einziehen und auf beiden Seiten dann Netzwerkdosen setzen. 4 Netzwerkadern reichen aus, 4 Telefonadern nicht. Wenn das Rohr passt, parallel ein Netzwerkkabel einziehen, ansonsten zieh nur ein Netzwerkkabel ein.
MaxDamage
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Do Jun 23, 2011 4:08 pm    Titel:

Hallo Joe,
servus tikay.event,

also es gibt ein kleines Update bezüglich meines Umbauvorhabens:

Die Infrastruktur (TK-Anlage, Router, Modem) des 1.OGs soll im Zuge des Netzumbaus in den Keller in einen Schrank wandern, damit alles zentral und sauber verkabelt werden kann.

Vom Kabelanschluss bis zum Schrank, in dem dann die FritzBox Cable stehen würde, will ich das ankommende Koaxkabel einfach verlängern.

Die vorhandenen Telefonkabel liegen -gottseidank- in einem Leerrohr. Dieses wollte ich rausziehen und durch ein oder zwei 1000Mbit fähige Patchkabel ersetzen, wobei in jedem Stockwerk die vorhandenen TAE Dosen zu RJ45 Dosen umgebaut werden, sodass ich pro Stockwerk einen zentralen Verteilerpunkt habe, von dem ich dann beliebige Geräte in das Netzwerk einklinken kann.

Nun hadert es nur noch an der Telefonverkabelung. Komplettumstellung auf VoIP? Kostenpunkt? Dann könnte auch die TK-Anlage für ISDN wegfallen.

Ist mein Vorhaben aus eurer Sicht durchführbar bzw. gedanklich so richtig zu Ende gedacht?

herzliche Grüße,
MaxDamage
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Do Jun 23, 2011 10:02 pm    Titel:

Wenn du Gigabit haben willst, müsstest du noch ein weiteres Kabel einziehen für die Telefonie, also bleibt effektiv nur VoIP, wobei ich bis heute nicht davon überzeugt bin.

Deutschland ist sehr weit vorne beim ISDN-Ausbau, sehr viel weiter als z.B. die USA, aber jetzt kommt VoIP in Form von SIP, was eigentlich nur die in den Staaten weit verbreitete analoge Leitung auf IP darstellt. Sprich in Deutschland ist es ein Rückschritt, weil viele Komfortfunktionen nicht mehr verfügbar sind.

Gut, dass dürfte dich jetzt nicht weiter stören, weil du scheinbar die ISDN-Anlage nur als ISDN-Analog-Konverter benutzt.

Stellst du mit dem Umstieg auf den Kabelanschluss auch die Telefonie auf den Kabelanschluss um oder bleibt die beim bisherigen Anbieter?

Auf jeden Fall bräuchtest du eine VoIP-fähige Telefonanlage, da SIP kein Telefonnummern-Sharing beherrscht, also du bräuchtest für jedes Telefon eine eigene SIP-Verbindung, die alle eigene Rufnummern hätten.

Also geh mal von etlichen hundert Euro aus für neue Telefone und eine passende Telefonanlage. Ich weiß jetzt nur spontan nicht, ob man SIP-Endgeräte an der Kabel-Fritzkiste registrieren kann.

Zitat:
Dieses wollte ich rausziehen und durch ein oder zwei 1000Mbit fähige Patchkabel ersetzen,

In Wände, auf Wände und in Kabelkanäle kommen nur Verlegekabel.

Beim Herausziehen der alten Kabel in jedem Fall nen Zugdraht oder eine Zugspirale mit ins Leerrohr einziehen, sonst wirds lustig. Die Kabel am besten auch zu zweit einziehen. Ich habs hier bei mir im Alleingang gemacht. Es ist sehr viel Gerenne und wenn der Zugdraht reißt (was mir mehrfach passiert ist) darfst du wieder von vorne anfangen.
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Fr Jun 24, 2011 12:01 am    Titel:

Hallo,

also an sich finde ich die Idee mit dem Schrank ja schon sehr gut. In deinem Fall machst du dir damit aber glaube ich mehr Probleme als dir lieb ist.

Gleiches gilt für die VoIP Geschichte. Ich selber habe einen NGN Anschluss und bin sehr zufrieden aber intern möchte ich nicht auf VoIP angewiesen sein.

Wenn ich mir nun das Bild anschaue

http://www.router-faq.de/index.php?id=anschluss&hw=fb6360cable

finde ich macht es am meisten Sinn, das Antennenkabel bis in das 1. OG aus dem Keller zu führen.

Und nun sage ich wie ich das machen würde, natürlich kann man auch die alte TK wieder an die FritzBox anschließen.
Wenn ich das richtig sehe, hast du derzeit 4 Telefone mit 3 MSNs. Wenn die 6360 im 1. OG hängt würde ich mir 4 AVM MT-D oder MT-F hohlen und diese an die 6360 anmelden. Dann hast du die Telefonie komplett abgefrühstückt. Den MFP würde ich ebenfalls an die 6360 anschließen und zwar an einen der beiden analogen Anschlüsse.

WLan hat die FritzBox eh, da würde ich maximal noch eine weitere organisieren als Repeater oder den derzeitigen Repeater weiter benutzen.

An Netzwerkanschlüssen brauchst du wenn ich mich nicht verzählt habe 3. Einen für den Printserver, einen für den Laserdrucker und einen für PC1. Da die Fritte 4 Gigabit Lan Anschlüsse hat fällt der Switch auch weg und alle Geräte hängen direkt an der Box.

Damit hast du alles in einem Gerät, was Strom, Konfigurationsaufwand und Kabelsalat einspart. Je nach Typ des MFP kannst du sogar den Printserver auch noch einsparen...

Damit wäre deine Verkabelung erheblich übersichtlicher geworden und du hättest maximale Geschwindigkeit ohne Kompromisse.
Wenn man die Telefone nicht tauschen will, spricht natürlich auch nichts dagegen, die TK an den S0 der Box anzuschließen und die telefonie so weiter laufen zu lassen wie bisher.

Trotzdem würde ich schon auf Grund des Aufwandes ein Coax Kabel ziehen und die Box nach oben verlegen.

/edit
Ich habe mal deinen Plan bearbeitet um darzustellen wie es dann ausschauen würde. Die AVM Mobilteile haben alle seperate Ladeschalen so dass du diese an jedem belieben Punkt im Haus verteilen kannst.




LG Joe
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