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Autor Nachricht
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Fr Nov 18, 2011 9:46 am    Titel:

Hi,

zunächst werde ich es mit einer 7270v3 im EG versuchen. Mal schauen, ob die möglicherweise als DECT-Basisstation schon ausreicht.

Ich schubs noch mal eine Frage nach oben:

Zitat:
Zitat:
Es kommt halt auch darauf an, an welcher Position Du Deine beiden Lüfter verbauen möchtest,


Müssen immer zwei Lüfter verbaut werden? Ich war bislang davon ausgegangen, dass ein einzelner (rauspustender) Lüfter ausreicht.


Ich hab auch noch weitere Fragen, auf die ich bislang hier im Forum noch keine Antworten gefunden habe:

- Beim Thema Überspannungsschutz im Netzwerk bin ich noch unsicher. Im Moment scheint mir am sinnvollsten, zwischen Splitter und FritzBox (bzw. Patchpanel) einen Überspannungsschutz (konkret APC ProtectNet) zu setzen. Damit wäre das interne Netz gegen alle Überspannungen, die von außen kommen geschützt (außer natürlich der Splitter, aber den kann man glaube ich außen vor lassen). Nun habe ich irgendwo gelesen, dass auch bei mehr oder weniger allen Netzwerkgeräten (FritzBox, NAS, PC, etc.) ein Überspannungsschutz (theoretisch) notwendig sei, da ein defektes Gerät wiederum Überspannungen im Netz auslösen kann. Wie seht Ihr das?

- Auch bei der Verkabelung sind noch Fragen offen: Als Verlegekabel möchte ich wie beschrieben Cat7 STP nutzen. Welche Kabel soll ich aber zum einen zwischen Patchpanel und Switch und zum anderen zwischen Netzwerkdose und Endgerät nutzen? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass zwischen Patchpanel und Switch STP und zwischen Dose und Endgerät UTP genutzt werden sollte, um Brummschleifen zu vermeiden. Ist das so korrekt?

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2011 11:19 am    Titel:

Gibt's doch gar nicht...

Habe ich was falsch gemacht? Kann mir gar nicht vorstellen, dass das Thema Überspannungsschutz nicht relevant ist. Sind alle im Urlaub, hat keiner Zeit, hat keiner Lust? icon_smile.gif

Gruß,
AMiGA
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2011 3:09 pm    Titel:

Ich schreibe jetzt mal aus meiner Sicht und nicht aus der eines Netzwerkexperten.

Ich habe keinerlei Überspannungsschutz und statt dessen Überspannungsschäden mit in der Hausratsversicherung versichert. Meine FritzBox war mir einmal abgeraucht, aufgrund eines Überspannungsschadens und ich habe nach einreichen einer Rechnung und eines Überprüfungsbelegs problemlos eine neue bekommen.

Somit soll es mir nur recht sein, wenn mir die Gerätschaften abrauchen. ^^ So gibt es wenigstens neue. XD

LG Joe
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2011 8:12 pm    Titel:

Ich würde mich schon drum kümmern.
Erstens funktioniert eine Versicherungsgemeinschaft so nicht und im Endeffekt zahlt man es ja mit seinen eigenen Beiträgen, wenn alles es so machen und zweitens zahlen nach meiner Erfahrung nicht alle Gesellschaften tadellos, wenn es in höhere Bereich geht:
Die fordern dann von irgendeiner Wetterstelle die Blitzstatistik an und behaupten, dass der Blitzeinschlag zu weit weggewesen sei - auch wenn in den Nachbarhäusern ebenfalls Geräte kaputt gegangen sind.

Darüber hinaus sollte man sich nicht nur vor Blitzen, sondern auch Überspannungen aus dem Netz schützen.

Hier ganz interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberspannungsschutz#Grob-.2C_Mittel-_und_Feinschutz
Man braucht eigentlich alle drei.

In sofern: allen ankommenden Leitungen schützen: Telefon, Kabel und Strom.

Falle: Falsch eingebauter FI-Schutzschalter mit nur 2-adriger Weiterbekabelung bzw. wenn Schutzleiter und Neutralleiter über ein Kabel verlaufen:
http://de.wikipedia.org/wiki/PEN-Leiter
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Do Nov 24, 2011 3:13 pm    Titel:

Zitat:
Hier ganz interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberspannungsschutz#Grob-.2C_Mittel-_und_Feinschutz
Man braucht eigentlich alle drei.

Um Grob- und Mittelschutz muss sich mein Elektriker kümmern. Um den Feinschutz kann man sich ja theoretisch selber kümmern. Wobei der ja laut Beschreibung schon in den Geräten selber integriert ist. Gerade die billigen Überspannungsschutzleisten taugen ja wohl nicht allzu viel.

Zitat:
In sofern: allen ankommenden Leitungen schützen: Telefon, Kabel und Strom.

Genau das hatte ich vor. Für Telefon den genannten Adapter von APC, für Satellit einen Überspannungsschutz ähnlich diesem und für Strom den Grob-/Mittelschutz durch den Elektriker.

Mein Hauptziel ist es eigentlich, während eines Gewitters ruhigen Gewissens alles eingestöpselt lassen zu können. Derzeit gehe ich her und stöpsele PC/HiFi-Anlage, DSL-Kabel und teilweise sogar SAT-Kabel aus (da ja letztendlich alles vernetzt ist).

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di Nov 29, 2011 1:05 pm    Titel:

Ich frag nochmal wegen dem Patchkabeln zwischen Patchfeld und Switch nach: Die sollten sinnvollerweise auch Cat 7 STP sein, korrekt? Welche Kabellängen nimmt man da erfahrungsgemäß am besten, 1m?

Zwischen Netzwerkdose und Endgerät sollte man auf UTP setzen, um Brummschleifen zu vermeiden, richtig?

Gruß,
AMiGA
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Di Nov 29, 2011 3:09 pm    Titel:

Patchkabel in Cat7 sind unbezahlbar und passen vom Anschluss her nicht. Cat6A ist das Mittel der Wahl.

Ich nutz 1m Kabel und die passen genau.

Wenn sollte man den kompletten Leitungsstrang abgeschirmt bauen und nur, wenn es zu Problemen kommt, die Abschirmung aufbrechen.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Mi Nov 30, 2011 9:59 am    Titel:

Hallo,

sory, ich hatte mich falsch ausgedrückt. Ich dachte an Cat 7 Kabel natürlich mit Cat 6A Steckern. Ich bin mir nur nicht sicher, ob STP oder UTP, weil ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass zwischen Dose und Endgerät UTP verwendet werden soll.

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Mo Feb 25, 2013 9:12 pm    Titel:

Ich habe noch ein paar weitere Fragen, vielleicht kann mir jemand helfen? Die Suche hat mich leider nicht weitergebracht:

- Es gibt für 19" Schränke Käfigmuttern mit und ohne Kontaktierung (z.B. von Rittal) - wofür sollen denn die ohne Kontaktierung gut sein?

- Gibt es für die Rittal FlatBoxen irgendwelche Erweiterungen, an denen man eine Aufputzsteckdose und/oder eine TAE-Dose befestigen kann?

- Benötigt man in der FlatBox tatsächlich eine eigene Erdungsschiene? Reicht es nicht aus, die Geräte mit Erdungsbändern an der FlatBox zu erden wenn diese mit einer Cu-Verbindung direkt mit der Potentialausgleichsschiene des Hauses verbunden ist?

Danke & Gruß,

AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di Feb 26, 2013 7:11 pm    Titel:

Hallo AMiGA,

zuerst noch etwas Grundsätzliches: Man "erdet" sämtliche aktiven und passiven Komponenten (vorallem die mit einem Metallgehäuse) aus 2 Gründen, nämlich 1. um ein gemeinsames Potential (Potentialausgleich) bei allem Geräten zu erreichen, und 2. um im Fehlerfall den Strom vom Metallgehäuse über die Erde abzuführen, damit eine Person, die in diesem Moment das Metallgehäuse berührt, nicht einen elektrischen Schlag bekommt (an dem man im ungünstigsten Fall auch versterben kann).


AMiGA hat folgendes geschrieben::
- Es gibt für 19" Schränke Käfigmuttern mit und ohne Kontaktierung (z.B. von Rittal) - wofür sollen denn die ohne Kontaktierung gut sein?

Gegenfrage: Wofür sollen die mit Kontaktierung denn gut sein?

Bei den "Erdungskäfigmuttern" (das sind die mit Kontaktierung) durchdringen bzw. durchkratzen Krampen die Lackschicht und kontaktieren die Bauteile beim Verschrauben (zwecks Erdungsverbindung). Ich halte dies für keinen geeigneten Weg zur sicheren Erdung der einzelnen Komponenten.

Um im Fehlerfall den Strom von den Metallgehäusen abführen zu können, benötigst Du eine saubere niederohmige Kontaktierung zwischen dem Metallgehäuse des Gerätes und der Erdungsschiene. Daher sind M6-Käfigmuttern ohne Kontaktierung eigentlich Standard, da bei den Geräten, die einen expliziten Erdungsanschluss (meist rückseitig) vorsehen, dieser zwingend mit einem geeignete Querschnitt direkt zur Erdungsschiene und von dort ebenfalls direkt zur Potentialausgleichschiene des Gebäudes geführt werden muss.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
- Gibt es für die Rittal FlatBoxen irgendwelche Erweiterungen, an denen man eine Aufputzsteckdose und/oder eine TAE-Dose befestigen kann?

Was willst Du denn mit den "Aufputzsteckdose und/oder TAE-Dose" im Rack machen?

Man könnte eine Kabelabfangschiene nehmen (siehe Zubehör Rittal FlatBox) und an diese mit Kabelbindern die Dosen befestigen.

Alternativ gibt es von Rittal auch eine sog. "Kabelabzweigdose" (z. B. DK 7280.035), die mit Hilfe des beiligenden Stahlblech-Winkel (gibt es evtl. auch einzeln?) in sämtlichen Rack-Modellen montiert werden kann.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
- Benötigt man in der FlatBox tatsächlich eine eigene Erdungsschiene?

Ja, wenn Du es technisch sauber und elektrisch sicher realisiert haben möchtest.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Reicht es nicht aus, die Geräte mit Erdungsbändern an der FlatBox zu erden wenn diese mit einer Cu-Verbindung direkt mit der Potentialausgleichsschiene des Hauses verbunden ist?

Nein, denn dann führst Du ja den Strom im Fehlerfall auf das Rack-Gehäuse und genau das (sondern das Gegenteil) will man ja eben nicht haben! - Weitere Infos dazu gibt es auch in diesem Thread (und den dort geposteten Links): Erdungsschiene notwendig?


Gruß.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di Feb 26, 2013 7:57 pm    Titel:

Hi CT2,

Zitat:
Gegenfrage: Wofür sollen die mit Kontaktierung denn gut sein?
Ich dachte bislang, die seien Standard.

Zitat:
Um im Fehlerfall den Strom von den Metallgehäusen abführen zu können, benötigst Du eine saubere niederohmige Kontaktierung zwischen dem Metallgehäuse des Gerätes und der Erdungsschiene.
Dadurch erreiche ich, dass ich bei Defekt eines Gerätes keinen Stromschlag bekomme, wenn ich gleichzeitig die FlatBox berühre, richtig?

Zitat:
Was willst Du denn mit den "Aufputzsteckdose und/oder TAE-Dose" im Rack machen?
Im Rack kommt der Telefonanschluss an, d.h. vom APL führt ein Telefonkabel bis ins Rack, an dieses kommt dann die TAE-Dose. Die Aufputzsteckdose dient zur Stromversorgung der Komponenten im Rack. Außerdem ist auch noch eine Aufputznetzwerkdose vorhanden, da wir 50 Leitungen verlegt und nur 2 Patchpanel vorgesehen haben. Schließlich sind auch noch 2 Aufputzverteilerdosen drin, in welchen SAT-Kabel "verlängert" werden.

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di März 26, 2013 3:51 pm    Titel:

Noch eine möglicherweise blöde Frage zum Thema Erdung: Die Telegärtner-Patchpanels haben einen Anschluss für Erde, somit kann ich sie problemlos an die Erdungsschiene im Rack anschließen. Der Switch (HP 1810G-24) hat aber nichts vorgesehen. Muss der Switch nicht separat an die Erdungsschiene angeschlossen werden?

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di März 26, 2013 8:00 pm    Titel: Re: Netzwerk im Neubau

Hallo AMiGA,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Der Switch (HP 1810G-24) hat aber nichts vorgesehen. Muss der Switch nicht separat an die Erdungsschiene angeschlossen werden?

Wenn auf der Rückseite des Switches kein expliziter Erdungspunkt mit Schraubverschluss (o. ä.) vorgesehen und ausgezeichnet ist, dann ist das eben auch nicht notwendig. Ein explizite Erdung von aktiven Komponenten ist nur dann erforderlich, wenn dies vom Hersteller auch so vorgesehen ist. Ansonsten reicht die Erdung über die Netzleitung (3-poliger Kaltgerätestecker) aus, so wie es auch bei Deinem Switch HP 1810G-24 vorgesehen ist. Auch aktive Komponenten, deren Gehäusehülle vollständig aus Kunststoff (oder einem anderen nicht-leitenden Material) sind, müssen in der Regel ebenfalls nicht extra geerdet werden.

Anders sieht das eben bei den passiven Komponenten (wie Patchpanel, 19"-Rackgehäuse, etc.) aus oder eben bei aktiven Komponenten, die nur einen 2-poligen Anschluss vorgesehen haben (wie z. B. einige Rittal Rack-Gehäuselüfter mit Metallrahmen). Diese Komponenten mit leitender Gehäuseoberfläche werden in der Regel immer geerdet, und haben daher auch immer einen expliziten Erdungspunkt (zum Schrauben oder Stecken) am Gehäuse bzw. Rahmen genau hierfür vorgesehen.


Nochmal ein paar Anmerkungen zu Deinen Ausführungen und Fragen im vorletzten Post:


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Ich dachte bislang, die seien Standard.

Also meines Wissens nach gibt es die explizite Unterscheidung bei den Käfigmuttern mit bzw. ohne Kontaktierung erst seit ein paar Jahren ... zu Anfang gab es eben immer nur die ohne Kontaktierung, daher sind diese IMHO auch der Standard.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Dadurch erreiche ich, dass ich bei Defekt eines Gerätes keinen Stromschlag bekomme, wenn ich gleichzeitig die FlatBox berühre, richtig?

Wodurch erreichst Du was jetzt genau? - Sind meine Ausführungen (und meine Meinung) hierzu irgendwo unklar geschrieben?


AMiGA hat folgendes geschrieben::
da wir 50 Leitungen verlegt und nur 2 Patchpanel vorgesehen haben.

Ich finde das viel zu knapp kalkuliert, und auch am falschen Ende gespart. Um zukünftig nur eine einzige Verlegestrecke hinzuzufügen (z. B. zu diesen modernen Smart-Stromzählern) ist in Deinem Fall ein enormer Aufwand von Nöten, und das, obwohl Du gerade alles im eigenen Neubau neu gemacht hast. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz! - Eine nachhaltige Installation hat auf dem Patchfeld mindestens 2 bis 5 freie Ports zur freien Verfügung für zukünftige Ergänzungen noch übrig.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Im Rack kommt der Telefonanschluss an [...] TAE-Dose. Die Aufputzsteckdose [...] Aufputznetzwerkdose [...] 2 Aufputzverteilerdosen

Ich bin grundsätzlich kein Freund von Dosen (welcher Art auch immer) innerhalb von Racks, es sei denn es handelt sich um die ganz großen Server- oder Netzwerkschränke, in die man dann auch problemlos ein Brett oder ähnliches montieren kann, um darauf dann alles Dosen anschrauben zu können.

Wenn man den Bereich "Telefonie" im Rack perfekt haben will, löst man das eigentlich so, dass man sogenannte "19''-Einbaurahmen" bzw. "19''-Montagewinkel", "Montagesätze für Telefonanlagen " oder "19''-Aufrüstsätze für Telefonsysteme", z. B. von Wantec oder Mactum, montiert. Hier sind die Kabelbäume schon komplett fertig vorbereitet, und müssen eben nur noch an die TK-Anlage angeklemmt werden. - Das Telefonkabel vom APL geht dann innerhalb des Rack von hinten in den Montagerahmen direkt auf den Splitter, der im Montagerahmen montiert ist. An der Front kann man dann bequem via RJ45-Port das Signal abgreifen und auf das Patchfeld oder die TK-Anlage im Rack legen.

Ferner bin ich auch der Meinung, dass die Stromsteckdose außerhalb des Rack (z. B. direkt darüber) montiert werden sollte, um dann von dieser mit einer 19"-Steckdosenleiste direkt in das Rack zu gehen. Diese Stromsteckdose für das Rack benötigt zudem eine eigene/einzelne Absicherung im Elektrokasten! - Ich nehme meistens irgendwelche Modelle von Rittal oder Bachmann (mit verwindungssteifem Aluminium-Profil und eben nicht komplett aus Kunststoff), aber auf jeden Fall eine Leiste ohne Schalter! Außer bei Clients ist eine Steckdosenleiste mit Ein-/Aus-Schalter bei den zentralen Komponenten bzw. im Serverschrank (also Hardware, die darauf ausgelegt ist 24x7x365 zu laufen) nicht nur sinnfrei, sondern sorgt oftmals "durch plötzlichen Stromausfall", weil man versehentlich an den Schalter drankommt, für zusätzliche große Probleme ...


Gruß.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Mi März 27, 2013 9:53 am    Titel:

Hallo CT2,

danke für Deine ausführlichen Antworten!

Zitat:
Wodurch erreichst Du was jetzt genau? - Sind meine Ausführungen (und meine Meinung) hierzu irgendwo unklar geschrieben?
Nein, alles klar und deutlich, danke icon_smile.gif

Zitat:
Zitat:
da wir 50 Leitungen verlegt und nur 2 Patchpanel vorgesehen haben.
Ich finde das viel zu knapp kalkuliert, und auch am falschen Ende gespart. Um zukünftig nur eine einzige Verlegestrecke hinzuzufügen (z. B. zu diesen modernen Smart-Stromzählern) ist in Deinem Fall ein enormer Aufwand von Nöten,
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich sehe den enormen Aufwand eher im Verlegen der neuen Leitung. Der nachträgliche Einbau eines zusätzlichen Patchfeldes ist doch relativ schnell gemacht?

Zitat:
Ich bin grundsätzlich kein Freund von Dosen (welcher Art auch immer) innerhalb von Racks, es sei denn es handelt sich um die ganz großen Server- oder Netzwerkschränke, in die man dann auch problemlos ein Brett oder ähnliches montieren kann, um darauf dann alles Dosen anschrauben zu können.
Die Dosen im Rack gefallen mir auch nicht wirklich. Aber es ist noch okay, so ist zumindest alles zentral an einer Stelle. Ich denke, ich werde genau diesen Weg gehen, dass ich an der Rückwand der Flatbox von innen eine kleine Holzplatte (ca. 45cm x 15cm) montiere, auf welcher ich die Dosen festschraube. Da ich im unteren Bereich der FlatBox sowieso keine 19" Komponenten vorgesehen habe, sondern "nur" die USV und das NAS, komme ich auch noch an die Dosen heran. Ich weiß, auch das ist nicht perfekt, idealer wäre ein größerer Netzwerkschrank, in welchem das rückseitige Brett dann immer zugänglich wäre, aber die 12 HEs hängen nun mal schon an der Wand...

Zitat:
Ferner bin ich auch der Meinung, dass die Stromsteckdose außerhalb des Rack (z. B. direkt darüber) montiert werden sollte, um dann von dieser mit einer 19"-Steckdosenleiste direkt in das Rack zu gehen.
Wo siehst Du da den Vorteil der Montage außerhalb des Racks? Ich habe die "Hauptsteckdose" (die einzeln abgesichert ist) an der Rückwand des Racks, dort wird die kleine USV (APC BE700G-GR) eingestöpselt, in welcher dann Switch und NAS eingestöpselt sind.

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Sa März 30, 2013 3:25 am    Titel:

Hallo AMiGA,

vielleicht zuerst nochmal zur besseren Einordnung meiner Hinweise: Du machst das alles schon sehr gut, möchtest es auch immer genau wissen (das ist auch sehr gut), und daher zielten die meisten meiner letzten Hinweise auf ein wirklich optimales Ergebnis ab ... die folgenden ebenfalls:


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich sehe den enormen Aufwand eher im Verlegen der neuen Leitung.

Ja natürlich, wenn es darum geht, dass man neue Strecken in das 1. OG etc. verlegt. - Häufig hat man aber in dem Raum, in dem sich das Rack befindet, keine Dosen oder Kabel vorgesehen, und ein paar Jahre später werden diese dann doch benötigt (z. B. eine Strecke zur Elektroverteilung wg. eines Smart-Stromzähler oder für einen größeren Streaming-Server, der außerhalb des Rack ein paar Meter entfernt steht, etc.). Das Verlegen dieser Kabelstrecken innerhalb des Raumes ist hierbei dann in 1 Stunde gemacht.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Der nachträgliche Einbau eines zusätzlichen Patchfeldes ist doch relativ schnell gemacht?

Na ja, üblicherweise ordnet man alle Patchfelder untereinander (mit Abstand für Rangierpanel) an, was bedeutet, dass Du notfalls im Schrank alles nach unten hin um arrangieren müsstest (das ist sehr viel Arbeit!), wenn Du nicht schon "Freiraum" vorgesehen hast. - Und dann kann man sich das Geld für die Netzwerkdosen auch sparen, zu mal das sowohl unelegant ist, als auch die Zugänglichkeit, Übersichtlichkeit und Wartbarkeit bei einem Patchfeld erheblich besser ist, als bei Netzwerkdosen die irgendwo an einem Brett montiert sind.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Ich denke, ich werde genau diesen Weg gehen, dass ich an der Rückwand der Flatbox von innen eine kleine Holzplatte (ca. 45cm x 15cm) montiere, auf welcher ich die Dosen festschraube.

Und genau dieser Punkt gefällt mir bei einem kleinen geschlossenen 19"-Schrank gar nicht: Ein Holzbrett verhindert die Luftzirkulation und die Kühlung des Rack durch natürliche Konvektion um einiges. Ferner habe ich bei einem Holzbrett in diesem Zusammenhang auch immer die "Brandgefahr" im Hinterkopf ...


AMiGA hat folgendes geschrieben::
dann immer zugänglich wäre, aber die 12 HEs hängen nun mal schon an der Wand...

Ein Patchpanel, welches dann zwar nur zur Hälfte belegt wäre, wäre eleganter, preislich ähnlich, und würden Dir jetzt und auch bei zukünftigen Vorhaben viel weniger Arbeit machen! - Ziel sollte bei allen IT-Vorhaben immer sein, möglichst eine Technik, Technologie, Standard, etc. einzusetzen. Hier also, dass alle ankommenden Installationskabel auf einem Patchfeld landen, und nicht 48 auf dem Patchfeld und 4 auf Netzwerkdosen. Solche "Ausnahmen" machen erfahrungsgemäß in der Regel früher oder später immer irgendwelche Probleme.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Wo siehst Du da den Vorteil der Montage außerhalb des Racks?

An der Zugänglichkeit, und dass ich den Stecker dort ziehen kann, und mir dann ganz sicher bin, dass das Rack komplett stromlos ist. - Ferner gehört die Steckdose zum Haus und nicht zum Rack, und sollte daher außerhalb montiert sein.


Gruß.
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