Verfasst am: Di Dez 20, 2011 1:43 pm Titel: LWL Strecke 2,2 km mit vorkonfektionierten Kabeln ?
Hallo,
ich plane eine LWL Strecke in unser Dorf
mit der Länge von 2,2 km
Es wird ein Leerrohr zur direkten Erdverlegung eingegraben.
Nun haben wir folgende Möglichkeit:
1.) Eingraben des Leerrohrs und dann
einblasen des LWL Kabels (4 fasern Outdoor singlemode)
und anschliessende Spleissen jeweils an den Enden
Nachteil: Einblasen ist teuer und wenn das Kabel beschädigt ist,
kann man selber nichts tauschen
2.) Eingraben des Leerrohrs (geteilt alle 250m)
dann einziehen des Kabels (mittels Einzugsfeder)
und anschliessende Spleissen jeweils an den Enden
Nachteil: Kabel kann nicht getauscht werden
(durch das Stückeln des Leerrohrs kann das Kabel beschädigt werden
... hier muss man ja das ganze Kabel durchziehen und dann weiter einziehen oder ?)
3.) Eingraben des Leerrohrs (geteilt alle 250m)
dann einziehen des Kabels (mittels Einzugsfeder)
Vorkonfektionierte Kabel a´250m (dann mittels Kupplung verbinden)
Nachteil: Stecker müssen durch das Leerrohr passen und evtl. hohe Dämpfung der Steckverbindungen (hat hier jemand Erfahrung ?)
Ist wahrscheinlich die teuerste und unzweckmäßigste Lösung.
- 9 Teillängen vorkonfektioniert
-8 Muffen incl. 4 Adapter
- Einziehen muss man die teile auch noch.
Und zu guter letzt muss doch noch ein Techniker kommen und verschmutzte oder beschädigte Stecker suchen.
zu 2,)
Ich bin nicht der Fachmann fürs Einziehen. Es ist aber eine Schweinearbeit das Kabel so, wie du es planst, einzuziehen.
zu 1.)
Das ist der Stand der Technik.
Du solltest dir noch Gedanken drüber machen, ob du wirklich ein 4-fasriges Kabel verwendest.
12-fasrige sind leichter verfügbar und i.d.R. auch nicht viel teurer.
acid Switchaufsteller
Anmeldungsdatum: 07.06.2006 Beiträge: 763 Wohnort: Austria
Verfasst am: Mi Dez 21, 2011 3:13 am Titel:
Ich stimme meinem Vorredner ansich zu.
3) ist vermutlich die fehleranfälligste Lösung, du kannst auch nicht einfach so Stecker im Leerrohr zusammenstecken, durch möglichen Wassereintritt werden diese beschädigt oder sogar unbrauchbar, weiters kannst du nicht einfach eine Muffe über die Stecker schieben, die Fasern sind in diesem Zustand viel zu wenig geschützt - ohne entsprechende Muffe ist sowas undenkbar.
Maximal kann man mit zwei Teilstrecken und einem Schacht dazwischen arbeiten, dieser muss aber mindestens 1m Durchmesser haben, wenn du das so realisierst, dann ist es möglich das Kabel über eine Strecke von 1,1km mit einer Motorwinde zu ziehen. Dies ist allerdings auch sehr kostspielig und erfordert Firmen die entsprechendes Equipment haben, welche sich das teuer bezahlen lassen, da es eine Sonderlösung ist. Vom Kabel das diese Kräfte bewältigen kann mal ganz abgesehen.
Ich würde auch zum einblasen über die gesamte Strecke tendieren, das wäre die sinnvollste Lösung und ist, wie schon gesagt wurde, Stand der Technik. _________________ Dr. lwl. enet. David acid Schmid
admin Regenerator
Anmeldungsdatum: 01.01.2001 Beiträge: 2427 Wohnort: St. Ingbert
Verfasst am: Mi Dez 21, 2011 4:21 pm Titel:
zu 3.
bessere Dämpfung da unter sauberen Umfeld gefertigt ohne Spleiß.
Man könnte alle 300m einen Übergabepunkt schaffen und das Kabel (Zugelement d=48mm 24 Fasern) nachziehen, am einem Stück
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