Verfasst am: Fr Jan 06, 2012 10:39 pm Titel: Repeater über Kabel am Router anschliessen?
Hallo,
folgendes Problem möchte ich elegant beseitigen.
Mein Router (EASYBOX 803) befindet sich im Keller meines Hauses in einem RITTAL-Schaltschrank wo sich auch die gesamte Hauselektroinstallation befindet. Am Router ist die WLAN Funktion aktiviert, aber im EG kommt nur an bestimmten Stellen ein schwaches Signal an und das auch nur dann wenn die Schaltschranktür offen steht.
Vom besagten Router gehen vier Netzwerkkabel zu je einem Zimmer zu einer Netzwerunterputzdose. Eine der vier Dosen befindet sich im EG im Wohnzimmer.
Gibt es einen Repeater der einen LAN-Anschluss hat? Und ist es möglich an dieser Dose so einen Repeater anzuschliessen, damit dieser das Signal über das Kabel bekommt und es als WLAN weiter gibt, damit ich im EG eine einigermassen vernünftige Verbindung zum Notebook bekomme?
Oder gibt es für mein Problem eine andere Lösung, damit ich mein Signal im EG zu Stande bekomme ohne extra Kabel zu legen oder grosse Geräte zu insatlieren?
Gruss
S80
Stefan Gerlach Schrankhinsteller
Anmeldungsdatum: 04.09.2011 Beiträge: 101
Verfasst am: Sa Jan 07, 2012 12:04 am Titel:
Hallo,
an deiner Stelle würde ich dann keinen Repeater nehmen, sondern einen
Accesspoint ! Oder nen übrigen Router mit WLAN Funktion.
Würde im Keller WLAN ausschalten und den Accesspoint im EG nutzen....
Gruß
Stefan
JoJo-Action Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 18.10.2011 Beiträge: 39
Verfasst am: So Jan 08, 2012 3:15 pm Titel:
Die Fritzboxen können das:
Als IP-Client einrichten und dann ein W-LAN einrichten.
Aber dazu hätte ich auch eine generelle Frage:
Was ist der Unterschied bei W-LAN-Repeating, wenn ich zwei W-LANs mit der gleichen SSID, Kennwort und Kanal einrichte und über LAN verbinde (wie oben angedeutet), oder wenn ich die W-LANs als Repeater+Basisstation einrichte - und ggf. sogar auch noch über Kabel verbinde.
expert007 Schrankhinsteller
Anmeldungsdatum: 24.08.2010 Beiträge: 209
Verfasst am: So Jan 08, 2012 9:49 pm Titel:
Hallo JoJo-Action,
unter WLAN-Repeater versteht man ein Gerät, das ein WLAN Signal empfängt und es weiter refreshed weitergibt. Die Funktion heißt eigentlich „Bridge“-Funktion. Nicht alle WLAN Access Points unterstützen diese Funktion (Fritzbox schon). Für die Anwender die nur wenig Erfahrung haben würde ich Fritz Wlan Repeater empfehlen, dieser unterstützt die meisten Geräte.
Ein WLAN Repeater ist immer dann interessant, wenn man keine kabelgebundene Lösung zu Hand hat. Sollte es möglich sein eine Ethernet Verbindung über Kabel aufzubauen, so ist diese Verbindung eindeutig vorzuziehen, da es verfügbarer und sicherer ist.
Mfg
JoJo-Action Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 18.10.2011 Beiträge: 39
Verfasst am: So Jan 08, 2012 10:51 pm Titel:
Aber was ist, wenn ich in einem Wohnheim in jeder Etage einen Repeater aufstellen muss.
Am Beispiel der Fritzboxen:
Lieber stelle ich die Fritzbox auf jeder Etage als IP-Client über LAN1 ein und richte dann auf jeder Etage ein W-LAN mit der gleichen SSID, Kennwort und Kanal ein und die Client suchen sich immer das mit der stärksten Verfügbarkeit - also wahrscheinlich das aus ihrer Etage, richtig?
Wenn ich die Fritzbox als W-LAN-Repeater einstellen würde, hätte ich Geschwindigkeitseinbußen, weil auch der Datenverkehr zwischen den Etagen über W-LAN übertragen werden müsste im Gegensatz zu der kabelgebundenen Lösung, richtig?
Davon abgesehen ist G-Bit zwischen den Etagen natürlich besser als W-LAN.
Das verstehe ich nicht:
Das von mir genannte Verfahren mit gleicher SSID, Passwort und Kanal ist ESSID?
Ist "WLAN-Roaming über IEEE 802.11f (IAAP)" mit den Fritzboxen auch möglich bzw. ist es möglich, dass man sich beim Wechsel des W-LANs nicht neu einloggen muss?
Das mit dem WLAN-Roaming über IEEE 802.11f als Standard ist natürlich gut gemeint weil es ein Standard für alle sein soll. Aber das ist ja das Problem bei den Standards dass Jeder sich am liebsten mit den eigenen Geräten am besten versteht. Deswegen sollte man solche WLAN Netze immer mit den gleichen Geräten aufbauen. Sonst sind die Probleme vorprogrammiert.
Solche Netze mit verfügbarem Roamingverfahren realisiert man in der Industrie am besten mit den zentralen Controllern die eine zentrale Managerfunktion übernehmen und die APs nur quasi als Antennen funktionieren. Diese Lösungen sind für Privatbereich zu teuer und zu kompliziert.
Die häufigsten Probleme beim Roaming sind: das Gerät klebt an dem Gerät wo es zuerst eingeloggt war, automatische Umschaltung zum stärkeren Gerät ist nicht garantiert, Probleme bei den evtl. Authentifizierung (801.2x), es kann nur ein AP als DHCP Server auftreten.
Für Privathaushalt ohne fundierte Vorkenntnisse empfehle ich bei Verwendung von unterschiedlichen AP Herstellern die unterschiedlichen SSIDs zu vergeben, so weiß man genau an welchem AP man hängt.
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