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2 WLAN Router g UND n  
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Svenito
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo Feb 20, 2012 12:10 pm    Titel: 2 WLAN Router g UND n

Hallo Forum

Ich habe schon nach ähnlichen Beiträgen gesucht, jedoch keine wirkliche Entsprechung für meine Frage gefunden.

Situation:
Habe 2 WLAN-Router. Einer von beiden unterstützt nur "g-Standard" (der andere ist "n" kompatibel).
Ich habe vor, den einen Router im Arbeitszimmer (Anschluss DSL), und den anderen im Wohzimmer (mit LAN-Kabel verbunden / Switch-Funktion) aufzustellen. Damit hätte ich eine genügend grosse WLAN-Abdeckung (Parterre, 1. Stock, Garten..).

Nun bin ich mir noch nicht schlüssig, wie ich das ganze Netzwerk konfigurieren soll:

Möglichkeit 1:
2 Verschiedene WLAN. Verschiedene SSID.

Möglichkeit 2:
1 WLAN (Roaming). Gleiche SSID.

Möglichkeit 3:
Es steht auch noch ein WLAN-Repeater zur Verfügung.
1 Router, 1 Repeater Gleiche SSID.

Am bequemsten wäre Möglichkeit 2. Allerdings scheint mir da die Konfiguration aufwändiger, und insgesammt störungsanfälliger (aufgrund von anderen Forumsbeiträgen).
Möglichkeit 1 ist einfach, und unter Windows kann man leicht das stärkere Netzwerk wählen.
Möglichkeit 3 würde ich nur ungern wählen, da ja unter anderem die Durchsatzrate reduziert wird. (Ausserdem: wer Funk kennt, nimmt Kabel icon_wink.gif )
Welche Möglichkeit wäre aus eurer Sicht die Beste?

Mich beschäftigt auch die Frage nach den Kanälen. Wenn ich 2 Netzwerke machen würde, könnte ich dann mit einem Router "n" Standard funken, und mit dem anderen nur "g"? Ist das kanaltechnisch überhaupt möglich?
Ich würde nach Möglichkeit gerne den n-Standard ausnutzen, und nicht das ganze Netzwerk nur auf "g" laufen lassen

Gruss Svenito
Svenito
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di Feb 21, 2012 12:21 pm    Titel: Update

Update:

Ich habe nun mal Möglichkeit 1 umgesetzt:
Zwei SSID, 2 Router. Der eine ist als AP konfiguriert mit deaktiviertem DHCP, und hängt per Kabel am 1. Router.
Der AP habe ich auf "nur n-Standard" gesetzt, damit ich eine reine, schnelle, und wenn möglichst ungestörte WLAN-Verbndung habe. Den "langsamen" Router dekt die anderen Protokolle (b & g) ab. Im Grössten Teil des Hauses habe ich somit schnelles WLAN.

Nun zu den Kanälen:
Der AP (n-Standard) liegt auf Ch3, und er andere möglichst weit weg auf Ch13

Was haltet ihr von der Konfiguration?
Wenn ich Zeit finde, will ich später evtl. auf Roaming umsteigen...

Gruss Svenito
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: So Feb 26, 2012 4:20 pm    Titel: Re: 2 WLAN Router g UND n

Hallo allerseits,


@Svenito:

Grundsätzlich stellt sich immer zuerst die Frage, was Dein Ziel ist bzw. was Du mit Deinem Aufbau erreichen willst? - Also möchtest Du einen möglichst hohen Datendurchsatz erreichen oder möchtest Du eine möglichst breitflächige Ausleuchtung erreichen oder vielleicht sogar beides?

Ferner wären die Fragen zu klären, von wievielen WLAN-Clients wir hier insgesamt reden, die sich einbuchen werden, wieviele davon regelmäßig gleichzeitig eingebucht sind, und um was für Clients es sich genau handelt (wieviele 802.11n und wieviele 802.11g)?



Svenito hat folgendes geschrieben::
Habe 2 WLAN-Router.

Okay, aber nur einer davon wird als Router mit AP-Funktion agieren und das andere Gerät fungiert dann nur als Access Point. - Was sind denn das für Geräte genau (Hersteller und Modellnr.)?


Svenito hat folgendes geschrieben::
Ich habe vor, den einen Router im Arbeitszimmer (Anschluss DSL), und den anderen im Wohzimmer (mit LAN-Kabel verbunden / Switch-Funktion) aufzustellen.

Eine Verbindung zwischen Router und AP mittels LAN-Verbindung herzustellen ist immer mit Abstand die beste Lösung. - Wie weit stehen beide Geräte denn entfernt voneinander?


Svenito hat folgendes geschrieben::
Möglichkeit 2:
1 WLAN (Roaming). Gleiche SSID.

Echtes Roaming (nahtlos und unterbrechungsfrei) ist meist nur mit einem WLAN-Controller und Controller-fähigen APs zuverlässig realisierbar. Alternativ bzw. ergänzend benötigt man zumindest IAPP-fähige APs. D. h. mit Deiner vorhandenen Hardware geht das nicht.

"Hartes" Roaming geht jedoch eigentlich immer, d. h. wenn ein Client die Verbindung zum alten AP komplett verliert, dann muss er sich (notgedrungen) ja einen neuen AP suchen. - Schwierig ist aber immer das "Soft-Roaming", d. h. ein Client wechselt den AP, bevor die Verbindung zum alten AP komplett abreißt. Dazu muss er natürlich regelmäßig im Hintergrund nach anderen APs suchen (Background-Scan), während er die Verbindung zum aktuellen AP noch aufrecht hält. Das machen manche Clients besser, andere eben nicht so gut.

Dann ist es so, dass Roaming bei WLAN etwas ist, was die Clients weitestgehend in Eigenregie entscheiden und die darin eingehenden Entscheidungskriterien sind nicht standardisiert. Das WLAN-Client-Verhalten hängt also vom WLAN-Chipsatz, vom eingesetzten WLAN-Treiber und dessen Konfiguration am WLAN-Client ab.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Am bequemsten wäre Möglichkeit 2. Allerdings scheint mir da die Konfiguration aufwändiger, und insgesammt störungsanfälliger (aufgrund von anderen Forumsbeiträgen).

Das stimmt so jetzt nicht, weder in Bezug auf den Konfigurationsaufwand noch pauschal in Bezug auf die Störungsanfälligkeit.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Möglichkeit 1 ist einfach, und unter Windows kann man leicht das stärkere Netzwerk wählen.

Die WLAN-Signalstärke-Anzeige ist hier meist nicht ganz korrekt, auf die würde ich mich nicht verlassen. - Wenn Du am Client beide SSID mit Verschlüsselung konfiguriert hast, und ferner eingestellt hast, dass "automatisch mit dem stärksten WLAN verbunden werden soll", dann ist ein manueller Wechsel am Client meist nicht notwendig, da es dann automatisch geht. Wie gesagt, ob das automatische Umbuchen funktioniert, und wie gut das dann geht, das müsste man dann mit jedem Client einzeln ausprobieren, um hier eine verlässliche Aussage treffen zu können.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Möglichkeit 3 würde ich nur ungern wählen, da ja unter anderem die Durchsatzrate reduziert wird.

Richtig, diese Lösung sollte nur im Notfall gewählt werden.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Welche Möglichkeit wäre aus eurer Sicht die Beste?

Wenn Dein Ziel ist, ein möglichst sauberes Roaming zu erhalten (z. B. weil Du permanent mit einem WLAN-Client umherwanderst?), dafür jedoch eine geringere Bandbreite in Kauf nehmen möchtest, dann ist es
manchmal sinnvoll, alle APs auf den gleichen Kanal einzustellen. In so einer Konstellation kann der Client alle anderen APs "sehen", ohne dafür Background-Scans auf anderen Kanälen machen zu müssen.

Wenn Du jedoch eine möglichst hohe Bandbreite erreichen möchtest, dann stellst Du beide APs auf unterschiedliche überlappungsfreie Kanäle fest ein. - Bei der Kanalwahl sind natürlich auch die umliegenden aufgespannten WLANs in die Überlegungen mit einzubeziehen. Bei dieser Konfiguration würde ich zudem empfehlen, eine einheitliche SSID mit der gleichen Passphrase zu konfigurieren.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Wenn ich 2 Netzwerke machen würde, könnte ich dann mit einem Router "n" Standard funken, und mit dem anderen nur "g"?
Ist das kanaltechnisch überhaupt möglich?

Jeder AP arbeitet immer nur nach dem Standard, den er technisch beherrscht. Das hat mit Art und Wahl der SSID, und ebenfalls mit der Kanalwahl, erstmal gar nichts zu tun.


Svenito hat folgendes geschrieben::
Ich würde nach Möglichkeit gerne den n-Standard ausnutzen, und nicht das ganze Netzwerk nur auf "g" laufen lassen

Abhängig davon, auf welchem AP Dein Client eingebucht ist, wird er auch die technischen Möglichkeiten dieses Standards erhalten (802.11n oder 802.11g), natürlich nur dann, wenn der WLAN-Client selbst technisch den 802.11n-Standard beherrscht.

Bei 54/300MBit-Systemen hat man nicht mehr den Effekt (im Gegensatz zu den Problemen mit früheren 11MBit-Clients), dass die bloße Anwesenheit der langsameren Clients die schnelleren Geräte ausbremst. -
Es ist natürlich weiterhin so, dass ein 54MBit-Client mehr Medienzeit auf dem Kanal belegt als eine laufende 802.11n-Übertragung. WLAN ist kanalbezogen ein "shared medium". Alle Clients teilen sich die Bandbreite eines Kanals während eines aktiven Übertragungsvorgangs!


Svenito hat folgendes geschrieben::
Der AP habe ich auf "nur n-Standard" gesetzt,

Wozu? Dann können sich reine 802.11b/g-Clients ja gar nicht mehr mit diesem AP verbinden. - Nochmal: Die technischen Möglichkeiten des Clients legen fest, wie eine Verbindung stattfindet. Und Dein AP der nach 802.11n arbeitet, ist selbstverständlich nahtlos abwärts-kompatibel mit 802.11b/g-Clients.


Svenito hat folgendes geschrieben::
damit ich eine reine, schnelle, und wenn möglichst ungestörte WLAN-Verbndung habe.

Das ist ausgehend von falschen Annahmen demnach auch eine falsche Schlußfolgerung ...


Svenito hat folgendes geschrieben::
Den "langsamen" Router dekt die anderen Protokolle (b & g) ab.

Dieses Denkmodell ist hier nicht richtig, da ja beide Geräte nicht den gleichen Bereich ausleuchten und ferner der 802.11n-AP problemlos mit 802.11b/g-Clients zusammenarbeitet. - Oder stehe beide Geräte etwa direkt nebeneinander?


Svenito hat folgendes geschrieben::
Der AP (n-Standard) liegt auf Ch3, und er andere möglichst weit weg auf Ch13

Ja, das ist okay so. - Und auf welchen Kanälen liegen die umliegenden WLANs (die von anderen Benutzern aufgespannt wurden), die von Deinem Standort aus sichtbar/erreichbar sind?


Svenito hat folgendes geschrieben::
Wenn ich Zeit finde, will ich später evtl. auf Roaming umsteigen...
Wozu benötigst Du denn Roaming so dringend?



Fazit
Wenn Du jetzt kein exotisches Ziel hast, dann erreichst Du mit folgendem Setup ein Optimum für die üblichen Anwendungsszenarien:
- Beide APs möglichst weit auseinander stellen, so dass sie gerade noch eine Empfangs-Schnittfläche haben. Beide Geräte via LAN-Kabel verbinden.
- Auf beiden APs die gleiche SSID mit der gleichen Passphrase konfigurieren.
- Beim WLAN-Modus stellst Du jeweils "802.11n/g/b (gemischt)" bzw. "802.11g/b (gemischt)" ein.
- Mit Hilfe von geeigneten WLAN-Scanprogrammen (wie z. B. inSSIDer) die Kanäle der umliegenden WLANs ermitteln, und bezugnehmend darauf bei beiden eigenen APs überlappungsfreie Kanäle konfigurieren (also mindestens 3 Kanäle Abstand sowohl zwischen den eigenen APs als auch gegenüber den umliegenden empfangbaren APs).


Gruß.
Svenito
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Feb 29, 2012 1:16 am    Titel:

Wow! Das ist ja mal eine Antwort.

Vielen Dank. Ich will mich bemühen die offenen Fragen zu beantworten. Und wie ich sehe kann ich einige Fehlüberlegungen aus der Sache hinausstreichen icon_wink.gif
Zum Ziel:
Es sind im Prinzip zwei Bedürfnisse zu befriedigen:
1. Im 1. Stock steht ein Desktop PC* (mit n-WLAN Adapter), und das Notebook meiner Schwester (nehme an, auch n-Standard, da es relativ neu ist). Oft wird auch ein iPad im ersten Stock genutzt. Alle Geräte sind im 3D Radius maximal 7m vom Standpunkt des AP’s entfernt.
Alle diese Geräte gilt es mit möglichst schnellem WLAN zu erreichen.
2. Es gibt im Haushalt 4 Smartphones und das oben erwähnte iPad. Diese alle sollen im Haus (&im Sommer im Garten) einen möglichst guten Empfang haben. Dabei ist die d**e nicht so relevant, weil diese Smartphones sowieso einen Moment brauchen, um eine Seite aufzubauen.
*Dieser PC ist momentan zusätzlich über 100Mb/sPowerline (übers Stromnetz) mit dem Netzwerk verbunden. Allerdings funktionierte dies in letzter Zeit nicht mehr sehr zuverlässig. Ich erhoffe mir von der WLAN-Verbindung eine höhere Zuverlässigkeit, und eigentlich auch eine leicht höhere Datenrate (300Mb/s sind ja nur Theoriewerte, aber eine leichte Erhöhung wird hoffentlich schon zu spüren sein).


CT2 hat folgendes geschrieben::
Okay, aber nur einer davon wird als Router mit AP-Funktion agieren und das andere Gerät fungiert dann nur als Access Point. - Was sind denn das für Geräte genau (Hersteller und Modellnr.)?

Korrekt! Die Geräte sind: Zyxel NBG4615 (moderner) und Zyxel P-660HW-D1. Der erwähnte Repeater trägt die Bezeichnung WN3000RP.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Eine Verbindung zwischen Router und AP mittels LAN-Verbindung herzustellen ist immer mit Abstand die beste Lösung. - Wie weit stehen beide Geräte denn entfernt voneinander?

Die Geräte stehen im benachbarten Zimmer. Direkte Distanz ca. 7m durch eine Zimmerwand. Das LAN-Kabel ist in der Wand verlegt worden. Im Arbeitszimmer ist eine Wanddose vorhanden, welche direkt zur Gegenstelle im Wohnzimmer führt.

Betreffend Roaming:
Es liegt nicht in meiner Absicht eine vollkommen unterbrechungsfreies Roaming Netz aufzubauen. Allerdings wäre es schön wenn - wie du erwähnt hast - die Clients bei Ausfall eines APs möglichst selbstständig zum Anderen verbinden würden.
So wie ich es verstehe verbinden die meisten Clients (vorallem Smartphones) standartmässig mit dem stärksten Netzwerk, wenn die den Schlüssel kennen. Ich denke ich würde desshalb lieber verschiedene Kanäle für die APs wählen (wegen Datenrate), auch wenn der Unterbruch dadurch vielleicht etwas länger dauern wird. (Es wird schliesslich nicht die ganze Zeit mit den Clients durchs Haus gerannt icon_wink.gif )

CT2 hat folgendes geschrieben::
Wozu? Dann können sich reine 802.11b/g-Clients ja gar nicht mehr mit diesem AP verbinden. - Nochmal: Die technischen Möglichkeiten des Clients legen fest, wie eine Verbindung stattfindet. Und Dein AP der nach 802.11n arbeitet, ist selbstverständlich nahtlos abwärts-kompatibel mit 802.11b/g-Clients.

Ich dachte, dass sich die Dektivierung der "niederen" Standards positiv auswirken könnte... Allerdings scheint dies nicht zu stimmen. Werde also davon absehen.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Ja, das ist okay so. - Und auf welchen Kanälen liegen die umliegenden WLANs (die von anderen Benutzern aufgespannt wurden), die von Deinem Standort aus sichtbar/erreichbar sind?

Da ich (IMHO) das Glück habe, in einer eher ländlichen Umgebung zu wohnen, sind sehr wenige Fremde Netzwerke vorhanden. Ich zähle maxiamal deren zwei. Wovon ich oftmals keins oder nur eins ausmachen kann. (Vermute, die fremden APs werden nur zeitweise und unregelmässig eingeschaltet. Desshalb kann ich im Moment keine Kanäle mit Sicherheit sagen. Ich meine aber mich errinnern zu können, dass ein Nachbar Netzwerk den Kanal 1 belegte... (werde dies in Zukunft beobachten)

CT2 hat folgendes geschrieben::
Wozu benötigst Du denn Roaming so dringend?

Ist im Prinzip nicht dringend. Wäre einfach "nice to have" icon_wink.gif
Ausserdem reizt mich das ganze, und es wäre natürlich schön, wenn ich es zu einer stabilen konfiguration bringen würde..
Allerdings fehlt momentan ein wenig die Zeit für stundenlanges Basteln (stehe kurz vor meiner Abschlussarbeit und der Lehrabschlussprüfung im Sommer). Vielleicht finde ich aber den einen oder anderen Moment.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Ich werde wohl deine Empfehlung im Fazit zu gegebener Zeit umsetzen versuchen...

Noch eine Frage meinerseits:
Ich habe von RIP (Routing Information Protokoll) gelesen, und ich bin der Meinung, beide Router würden dies unterstützen. Dies ermöglicht den Routern eine gewisse Kommunikation, die der besseren DHCP-Funktionalität und verkürtzten Latenzen im Netz zugute kommt. Liege ich da falsch? Was kannst du mir über dieses Verfahren sagen? Ist dies in meinem Fall sinnvoll bzw. anwendbar?


Gruss Svenito
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: So Sep 16, 2012 11:01 pm    Titel: Re: 2 WLAN Router g UND n

CT2 hat folgendes geschrieben::
[...]
Wenn Dein Ziel ist, ein möglichst sauberes Roaming zu erhalten (z. B. weil Du permanent mit einem WLAN-Client umherwanderst?), dafür jedoch eine geringere Bandbreite in Kauf nehmen möchtest, dann ist es
manchmal sinnvoll, alle APs auf den gleichen Kanal einzustellen. In so einer Konstellation kann der Client alle anderen APs "sehen", ohne dafür Background-Scans auf anderen Kanälen machen zu müssen.

Wenn Du jedoch eine möglichst hohe Bandbreite erreichen möchtest, dann stellst Du beide APs auf unterschiedliche überlappungsfreie Kanäle fest ein. - Bei der Kanalwahl sind natürlich auch die umliegenden aufgespannten WLANs in die Überlegungen mit einzubeziehen. Bei dieser Konfiguration würde ich zudem empfehlen, eine einheitliche SSID mit der gleichen Passphrase zu konfigurieren.

Auf diesen Thread wurde ja grade noch mal referenziert, ich hätte dazu noch eine Frage:
Welchen Nutzen hat es bei der zweiten Möglichkeit (möglichst hohe Bandbreite) eine einheitliche SSID zu konfigurieren?

Und macht es einen Unterschied bei der ersten Möglichkeit (möglichst sauberes Roaming) die gleiche oder eine unterschiedliche SSID zu konfigurieren?


Wenn ich in einem anderen Hotel bin, habe ich schon öfter beobachtet, dass es dort bspw. für jede Etage 1 oder 2 APs gibt, die alle eine unterschiedliche SSID haben. Ich kann mich dann mit dem stärksten W-LAN verbinden, aber wenn ich das irgendwann mal kontrolliere, ist plötzlich ein anderes W-LAN stärker.
Wie kann ich am besten (in dem Fall als Hotelbesitzer) realisieren, dass die Clients immer mit dem stärksten W-LAN verbunden sind, auch wenn die Verbindung zwischendurch nicht verloren geht.
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Sep 17, 2012 2:09 pm    Titel: Re: 2 WLAN Router g UND n

Hallo JoJo-Action,

sorry, aber die meisten Deiner Fragen erübrigen sich, da diese im Prinzip schon direkt oder indirekt zuvor beantwortet wurden. - Bitte lies den gesamten Thread doch nochmal aufmerksam durch, dann wird vielleicht nochmal einiges klarer.

Und nochmal: Die Thematik WLAN-Ausleuchtung und WLAN-Funkabdeckung sauber und stabil zu realisieren, ist im Detail schwieriger, als man glauben möchte, vor allem bei größeren Umgebungen, wie Hotels, größere Häuser oder weitläufigen Grundstücksflächen. Es reicht dazu also nicht aus, hier einige Threads zu lesen, sondern es wird von Nöten sein, sich umfassend dazu zu informieren, und sich ggfs. mit Teststellungen an das Optimum innerhalb der eigenen Umgebung heran zu tasten.

Hinzu kommt, dass es (in einem Hotel) standard ist, über eine geeignete VLAN-Infrastruktur das Intranet vom Gästenetz abzutrennen. Ferner macht der Einsatz eine Hotspot-Lösung (mit Vouchers) Sinn, um hier eine zusätzliche Sicherheit mit automatisch ablaufenden Kennungen (usw.) zu erreichen.


JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Welchen Nutzen hat es bei der zweiten Möglichkeit (möglichst hohe Bandbreite) eine einheitliche SSID zu konfigurieren?

Der entscheidende Aspekt bei diesem Schwerpunkt (möglichst hohe Bandbreite) war die Konfiguration von überlappungsfreien Kanälen. Daher sind diese Worte in meinen vorherigen Ausführungen auch fettgedruckt. Eine einheitliche SSID ist bei mehreren APs eigentlich standard, und erleichtert in der Regel vieles für den reibungslosen Betrieb.


JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Und macht es einen Unterschied bei der ersten Möglichkeit (möglichst sauberes Roaming) die gleiche oder eine unterschiedliche SSID zu konfigurieren?

Ja, Roaming ist per se natürlich nur dann möglich, wenn es sich um die gleiche SSID handelt. - Wenn es unterschiedliche SSIDs sind, dann müssen zuvor alle SSIDs mit dazugehöriger Passphrase dem Client bekannt gemacht worden sein, damit ein Wechsel in das stärkere WLAN funktionieren kann. Das ist dann aber kein Roaming mehr, sondern ein gewöhnliches Neueinbuchen in ein "ganz anderes WLAN". D. h. ein nahtloser Datenverkehr, wie beim "Seamless Roaming", ist hier natürlich nicht möglich.


JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Wenn ich in einem anderen Hotel bin, habe ich schon öfter beobachtet, dass es dort bspw. für jede Etage 1 oder 2 APs gibt, die alle eine unterschiedliche SSID haben.

Das ist aus meiner Sicht weder sinnvoll noch praktikabel ...

Meiner Erfahrung nach sind die in vielen Hotels angebotenen WLANs (egal ob kostenpflichtig oder kostenfrei) teilweise mehr als suboptimal designed, so dass Verbindungen erst gar nicht zu Stande kommen (oder nur an speziell ausgesuchten Plätzen), immer mal wieder abreißen, oder der Durchsatz so gering ist, dass die Nutzung keinen Spaß macht.


JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Ich kann mich dann mit dem stärksten W-LAN verbinden, aber wenn ich das irgendwann mal kontrolliere, ist plötzlich ein anderes W-LAN stärker.

1. WLAN-Signalstärken sind immer (!) schwankend, aufgrund äußerer nicht beeinflussbarer Faktoren.
2. Die in die Betriebssysteme integrierte Anzeige zur WLAN-Signalstärke ist weder zuverlässig noch genau. Hieraus einen Schlussfolgerung abzuleiten, bringt nichts.


JoJo-Action hat folgendes geschrieben::
Wie kann ich am besten (in dem Fall als Hotelbesitzer) realisieren, dass die Clients immer mit dem stärksten W-LAN verbunden sind, auch wenn die Verbindung zwischendurch nicht verloren geht.

Gar nicht, denn mit welchem WLAN sich der Client verbindet (WLAN-Assoziierung), das entscheidet der Client ganz alleine! Du kannst mit Deinem APs den Clients Deiner Gäste also nur "ein technisches Angebot" machen ... wie und für welchen AP die Clients sich in Deiner Umgebung dann entscheiden (wann, wo und wie lange eingebucht?), kannst Du praktisch nicht beeinflussen, zumindest nur sehr bedingt bzw. indirekt, z. B. durch geschickte Anordnung der AP-Aufstellungsorte.

Zitat hierzu aus meinen vorherigen Ausführungen: "Dann ist es so, dass Roaming bei WLAN etwas ist, was die Clients weitestgehend in Eigenregie entscheiden und die darin eingehenden Entscheidungskriterien sind nicht standardisiert. Das WLAN-Client-Verhalten hängt also vom WLAN-Chipsatz, vom eingesetzten WLAN-Treiber und dessen Konfiguration am WLAN-Client ab."


Gruß.
boomshalek
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 11.08.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2014 3:09 pm    Titel: ein einziger G Standard client, bei 20 N Standard

Hallo zusammen

Ich habe ein etwas anderes Problem jedoch passt der Threadtitel ebenfalls dazu. Ich habe im Forum gesucht, aber ich suche wahrscheinlich falsch.
@Mod: Sorry für Hijacking, evtl. Splitten

Mein Ziel ist es, möglichst schnelle Netzwerkgeschwindigkeiten mit WLAN zu erhalten. Derzeit ist ein Buffalo WZR-HP-G300NH mit DD-WRT in Betrieb für ca. 20 N Clients (Smartphones, Streaming Clients, Laptops). 2 Server sind mit GigaLAN am Router verkabelt. Es sind nicht mehr als ca. 6-8 clients gleichzeitig verbunden und nur max. 2 clients streamen gleichzeitig oder kopieren Daten übers Netzwerk).

Neu hinzugekommen ist eine Logitech Squeezebox, welche leider nur G Standard unterstützt. Bei der ist mit die Geschwindigkeit allerdings egal. Die drosselt jetzt anscheinend die Übertragungsgeschwindigkeiten, denn ich musste den Router auf Mixed-Mode G+N einstellen, was anscheinend die Übertragungsgeschwindigkeit des WLANs reduziert.

Ich habe noch einen alten Linksys WRT54G V2 rumliegen. Nun die Fragen:
a) Stimmt es, dass der Mixed Mode G+N nun das WLAN um einen nicht zu vernachlässigbaren Faktor (heisst für mich >20%) drosselt?
b) Ist es eine gute Lösung den alten Linksys Router per LAN an den Buffalo zu verkabeln und als G Standard AP mit einer anderen ESSID nur für die die Squeezebox allein zu verwenden?
c) Falls ja, wie müsste ich diesen AP konfigurieren, dass ich mit Smartphone Apps die über N (Buffalo) verbunden sind die Squeezebox ansteuern kann?
d) Bessere Lösungen (ausser die Squeezebox wegschmeissen icon_biggrin.gif )
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2014 8:48 pm    Titel: Re: ein einziger G Standard client, bei 20 N Standard

Hallo boomshalek,


boomshalek hat folgendes geschrieben::
Ich habe ein etwas anderes Problem jedoch passt der Threadtitel ebenfalls dazu.

Sorry, aber wenn Dein Posting keine Ergänzung oder direkte Antwort auf das Thema bzw. die konkrete Frage des Threaderstellers ist, oder es sich bei Dir um exakt die gleiche Konstellation (inkl. Gerätesetup etc.) und Fragestellung handelt, dann sollte immer ein neuer Thread eröffnet werden. In Deinem eigenen Thread kannst Du dann ja auf diesen Thread hier verweisen und ggfs. textlich hieran anknüpfen, sofern das Sinn macht.

Es gilt schon seit jeher: Neues Thema = Neuer Thread! Das ist dann nicht nur sehr viel übersichtlicher, sondern Du bekommst in der Regel auch mehr Antworten.


boomshalek hat folgendes geschrieben::
@Mod: Sorry für Hijacking, evtl. Splitten

Nee, nix Sorry! Warum soll der Mod für Dich splitten? Wenn Du kostenlose Beratung von uns erhalten möchtest, dann solltest Du Dir vorab schon mehr Mühe beim Verfassen Deiner Postings geben, und ebensolche Dinge selbst erledigen (z. B. in dem Du einfach direkt mit einem neuen Thread startest), als andere damit zu beauftragen. Sorry, aber das geht gar nicht!


So long.
boomshalek
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 11.08.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2014 9:21 pm    Titel: Re: ein einziger G Standard client, bei 20 N Standard

CT2 hat folgendes geschrieben::
Hallo boomshalek,
[...]
Nee, nix Sorry! Warum soll der Mod für Dich splitten? Wenn Du kostenlose Beratung von uns erhalten möchtest, dann solltest Du Dir vorab schon mehr Mühe beim Verfassen Deiner Postings geben, und ebensolche Dinge selbst erledigen (z. B. in dem Du einfach direkt mit einem neuen Thread startest), als andere damit zu beauftragen. Sorry, aber das geht gar nicht!
So long.

Hi
Ich war mir dessen ja bereits bewusst, habe mich aber auf eine exakte Problembeschreibung konzentriert. Und habe da meine Mühe 'investiert'. Wenn ich Sorry sage, meine ich das ernst. War ja mein erster Post hier und dachte dies passt hier in den Thread rein. Wollte nicht unhöflich sein. Werde sicher anderswo auch gut beraten. Macht's gut.
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