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transparente Wireless-Bridge - wie und wie stabil ?  
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Autor Nachricht
CleanaZ
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 20.03.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di März 20, 2012 6:22 pm    Titel: transparente Wireless-Bridge - wie und wie stabil ?

Hallo,

ich habe folgende Ausgangssituation:

Auf der einen Seite: 1 x DSL-Router OHNE Wlan mit 4 Lan-Ports im EG

Auf der anderen Seite: 1 x Datenlogger mit Lan-Port im KG

vom Standort des DSL-Routers im EG zum Datenlogger im KG sind es ca. 15-20m, dazwischen ist nur eine (Stahl)Betondecke.

Nun möchte/muss ich diese 2 miteinander verbinden.

Option 1: DLAN, allerdings ist das ganze Gebäude dreiphasig verkabelt und es hängt auch noch eine Unterverteilung vor dem Datenlogger. Dürfte also auf Try&Error hinauslaufen.

Option 2: eine WLAN-Bridge mit 2 dedizierten Geräten (1 bei Router, 1 bei Datenlogger), die sich im Bridge-Modus über WLAN verbinden.

Dazu hätte ich nun einige Fragen und hoffe auf Tips von euch.

1. Ich brauche unbedingt eine transparente Bridge, so dass ich später über DynDNS auf die Web-Oberfläche des Datenloggers zugreifen kann.
D.h. der Datenlogger erhält feste IP (z.B. 192.168.1.200) und ich möchte dann von mir zuhause auf diese IP per DynDNS zugreifen. Dazu muss natürlich diese IP im DSL-Router im EG sichtbar sein, d.h. die Daten müssen transparent vom und zum Datenlogger durchlaufen. Die IP des Datenlogger muss also im DSl-Router sichtbar und erreichbar sein - und zwar ohne Port-Forwarding etc.

2. Welche Geräte bis max. 30 € je Stück unterstützen diesen transparenten Bridging-Modus und haben auch eine entsprechend gute Signalqualität; ist eine externe Antenne für diese max. 20m Abstand besser oder ist eine interne Antenne ausreichend?
(Was haltet ihr vom TP-Link "TL-WA701ND", wobei ich bei diesem nicht weiß, ob der WPA im Bridge-Modus unterstützt - oder dem ALLNET "ALL0265A" ?)

3. Die Geräte müssen absolut stabil laufen, möglichst über Jahre. Bei Stromausfall etc. müssen die Geräte von selbst neu starten und sie dürfen auch die Konfiguration nicht verlieren. Am besten wäre es, wenn die Geräte auch bei länger andauernder fehlender WLAN-Verbindung und/oder fehlender Verbindung zum DSL-Router einen Neustart durchführen könnten (falls sowas überhaupt möglich/einstellbar sein sollte)

4. Die Geschwindigkeit selbst spielt so gut wie keine Rolle, da DSL-Flatrate und auch nur einige hundert KB übertragen werden - am Tag vielleicht insgesamt 2-5MB.

Wie gesagt, das ganze sollte möglichst günstig sein aber sehr stabil laufen (da ich 200km entfernt bin und nicht mal eben hinlaufen kann, um Einstellungen zu ändern oder die Geräte laufend neu zu starten icon_smile.gif

Vielen Dank schon mal.

Ralf
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di März 20, 2012 9:47 pm    Titel: Re: transparente Wireless-Bridge - wie und wie stabil ?

Hallo Ralf,

ich sag jetzt nur mal was zur WLAN-Lösung, die ich wohl zur Realisierung heranziehen würde, wenn Du eben partout kein Netzwerkkabel legen möchtest, nicht auf vorhandene bereits liegende (Telefon-)Verkabelungen zurück greifen möchtest, oder auch nicht den DSL-Router vom EG in das KG umziehen möchtest.


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
die sich im Bridge-Modus über WLAN verbinden.
[...]
1. Ich brauche unbedingt eine transparente Bridge

WLAN im Bridge-Modus (Wireless Bridging) ist immer transparent!


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Was haltet ihr vom TP-Link "TL-WA701ND"

IMHO ist TP-Link nur für nicht-kritische Anwendungen zu empfehlen, da die Ausfallrate auf Dauer gesehen doch recht hoch ist ...


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
3. Die Geräte müssen absolut stabil laufen, möglichst über Jahre. Bei Stromausfall etc. müssen die Geräte von selbst neu starten und sie dürfen auch die Konfiguration nicht verlieren. Am besten wäre es, wenn die Geräte auch bei länger andauernder fehlender WLAN-Verbindung und/oder fehlender Verbindung zum DSL-Router einen Neustart durchführen könnten (falls sowas überhaupt möglich/einstellbar sein sollte)

Diese Anforderungen können (insbesondere die Anforderung "stabil laufen, möglichst über Jahre") eigentlich nur von Industrie- oder Profi-Hardware wirklich gewährleistet werden, und hierbei geht es dann ab ca. 300,- EUR pro Stück los ...


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Wie gesagt, das ganze sollte möglichst günstig sein aber sehr stabil laufen

Sorry, aber Dein nachhaltiger Wunsch nach langfristiger Stabilität und Dein Budget widersprechen sich aus meiner Sicht doch sehr!


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
da ich 200km entfernt bin und nicht mal eben hinlaufen kann, um Einstellungen zu ändern oder die Geräte laufend neu zu starten icon_smile.gif

Aus eigener leidvoller Erfahrung mit Remote-Administration von schlecht zugänglicher IT-Hardware kann ich Dir wirklich nur raten in vernünftige Hardware zu investieren. Wenn Du auch nur ein einziges Mal wegen 5 Minuten Aufwand vor Ort (manueller Reboot, o. ä.) 200 km gefahren bist, wirst Du Dir auf der Fahrt dort hin und noch viel mehr auf der Rückfahrt nichts sehnlicher wünschen, als von vornherein doch mehr investiert zu haben. - "Das Teuerste ist billiges Werkzeug."


Nachtrag
CleanaZ hat folgendes geschrieben::
so dass ich später über DynDNS auf die Web-Oberfläche des Datenloggers zugreifen kann.
D.h. der Datenlogger erhält feste IP (z.B. 192.168.1.200) und ich möchte dann von mir zuhause auf diese IP per DynDNS zugreifen. Dazu muss natürlich diese IP im DSL-Router im EG sichtbar sein, d.h. die Daten müssen transparent vom und zum Datenlogger durchlaufen. Die IP des Datenlogger muss also im DSl-Router sichtbar und erreichbar sein - und zwar ohne Port-Forwarding etc.

Ach ja, also ein Zugriff auf das Webinterface des Datenlogger von Extern geht ohnehin (und ganz unabhängig von einer WLAN-Bridge) immer nur mit Port-Forwarding. Da Dein Router sicherlich auch ein Webinterface hat, wird Dein Router sogar noch über die Funktion Port-Mapping verfügen müssen, wenn ein Zugriff auf den Datenlogger klappen soll. Alternativ wäre ein Zugriff via VPN anzuraten, was in Verbindung mit IPsec eigentlich immer der anzustrebende Remote-Administrations-Weg sein sollte.


So long.
CleanaZ
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 20.03.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi März 21, 2012 6:34 am    Titel: Weitere Vorschläge ?

Hallo,

danke für die Antwort.

-- Netzwerkkabel verlegen geht aufgrund örtlicher Gegebenheiten nicht bzw. nur unter hohem (Kosten-)aufwand
-- Telefonkabel etc. vom KG zum EG, die man nutzen könnte, sind keine vorhanden
-- DLS-Router vom EG ins KG umziehen geht auch nicht, da es nicht mein Router ist und daran Bürorechner im EG per LAN angeschlossen sind.

Ok, das mit dem "langfristig stabil" kann ich dahingehend relativieren, dass es die Möglichkeit gibt, dass jemand vor Ort einen manuellen Reboot durchführen könnte. Dies muss aber im Prinzip durch Stromwegnahme funktionieren - daher sollten die entsprechenden Geräte auf jedem Fall nach einem "Stromausfall" von selbst mit der einmal eingestellten Konfiguration neu starten (und dürfen daher auch die Konfiguration nicht "vergessen").
Und es wird doch sicher auch einige Geräte im preiswerten Segment geben, die nicht alle paar Minuten ausfallen. Ein Absturz pro Monat wäre ja noch OK.
Andernfalls würde ich einfach eine Zeitschaltuhr anbringen, die die beiden Geräte/Bridges einmal in der Nacht vom Stromnetz trennt, so dass sie dann wieder autom. starten. Ist auf jeden Fall günstiger als 2 Geräte für zusammen 600 € oder mehr - denn das zahlt der Kunde definitiv nicht.

Zitat:
Ach ja, also ein Zugriff auf das Webinterface des Datenlogger von Extern geht ohnehin (und ganz unabhängig von einer WLAN-Bridge) immer nur mit Port-Forwarding. Da Dein Router sicherlich auch ein Webinterface hat, wird Dein Router sogar noch über die Funktion Port-Mapping verfügen müssen, wenn ein Zugriff auf den Datenlogger klappen soll.

Könnte mir das jemand am konkreten Beispiel erklären, was ich dann wo und wie einstellen muss?

im EG:
DSL-Router:
IP = 192.168.0.1
Subnetz: 255.255.255.0
Config. : 192.168.0.1 auf Port 80

Bridge A:
IP = ?
Subnetz = ?
Config = ?
Port = ? (falls einstellbar, sonst 80)

im KG:
Bridge B:
IP = ?
Subnetz = ?
Config = ?
Port = ? (falls einstellbar, sonst 80)

Datenlogger:
IP = 192.168.0.100
Subnetz = 255.255.255.0
Config. = 192.168.0.100
Port = 80 (nicht änderbar)
Gateway = ?
1. DNS-Server = ?
2. DNS-Server = ?

Was muss ich bei den ? angeben, speziell bei den Bridges und dem Datenlogger (Gateway & DNS-Server = Router-IP ?)
Was muss ich beim DSL-Router im EG bei Port-Forwarding, Port-Mapping, Port-Triggering eingeben (IPs, Ports etc.) ?

Achso, eine Frage noch:
Wenn der Router keine Einstellmöglichkeit für DynDNS hat, welche Möglichkeit gäbe es dann, die Weboberfläche des Routers und des über die Bridges angeschlossenen Datenloggers aus dem Internet zu erreichen (irgendein DynDNS-Programm auf einem der am Router per Lan angeschlossenen PC - oder irgendwie anders ?)


Ralf
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mi März 21, 2012 3:21 pm    Titel: Re: Weitere Vorschläge ?

Hallo,


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Ok, das mit dem "langfristig stabil" kann ich dahingehend relativieren, dass es die Möglichkeit gibt, dass jemand vor Ort einen manuellen Reboot durchführen könnte.

Okay, dann sieht die ganze Sache natürlich schon wieder ganz anders aus. Gerade im IT-Bereich ist die Anforderung "Die Geräte müssen absolut stabil laufen, möglichst über Jahre" an Hardware wirklich schwer zu realisieren. - Da sieht man wieder, wie wichtig es doch ist, sich über die Ziele und Anforderungen vorher umfassend Gedanken zu machen, und dann erst mit der Realisierung zu beginnen.


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Dies muss aber im Prinzip durch Stromwegnahme funktionieren - daher sollten die entsprechenden Geräte auf jedem Fall nach einem "Stromausfall" von selbst mit der einmal eingestellten Konfiguration neu starten (und dürfen daher auch die Konfiguration nicht "vergessen").

Das können praktisch alle Geräte, wenn diese nicht gerade einen Bug haben, oder für solch ein Fehlverhalten explizit bekannt sind. Die Testberichte und Meinungen auf z. B. Amazon etc. geben in den meisten Fällen doch ein ganz gutes Bild von den Geräten ab.


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Und es wird doch sicher auch einige Geräte im preiswerten Segment geben, die nicht alle paar Minuten ausfallen. Ein Absturz pro Monat wäre ja noch OK.

Zwischen "Ein Absturz pro Monat wäre ja noch OK" und "Die Geräte müssen absolut stabil laufen, möglichst über Jahre" liegen bei IT-Hardware nunmal Welten ... aber das ist jetzt ja klar geworden.

Natürlich gibt es auch im Niedrigpreissegment APs, die stabil laufen. Die Frage wäre eher, ob die weiteren Anforderungen (Bridge-Modus, WPA2 und externe Antenne nachrüstbar) ebenfalls möglich sind.

Du benötigst also 2 Access Points, die den Bridge-Modus (manchmal auch "Punkt-zu-Punkt-Verbindung" genannt) und darüber dann WPA2-PSK (WPA-PSK ginge zur Not auch noch) beherrschen. Ob und wie das konfiguriert werden kann, kann man im Bedienungshandbuch o. ä. vorab nachschlagen, was man sich fast immer auf der Hersteller-Website kostenlos runterladen kann.

Eine dedizierte externe Antenne für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist natürlich besser. Ich würde aber erstmal ohne beginnen, und schauen wie gut und wie stabil die Verbindung ist. Erst im 2. Schritt würde ich dann eine externe Richtantenne nachrüsten. D. h. der AP muss es ermöglichen externe Antennen per Schraubverbindung nachrüsten zu können.

Ferner würde ich ein gerät nach dem 802.11n-Standard wählen, da hier die Ausleuchtung im Allgemeinen besser ist, als noch beim vorherigen 802.11g-Standard.


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Andernfalls würde ich einfach eine Zeitschaltuhr anbringen, die die beiden Geräte/Bridges einmal in der Nacht vom Stromnetz trennt, so dass sie dann wieder autom. starten..

Solange es mit Deinen Geräte keine konkreten Probleme gibt, die sich durch vorgenanntes Verfahren lösen lassen, würde ich hiervon (explizit) abraten.


CleanaZ hat folgendes geschrieben::
Könnte mir das jemand am konkreten Beispiel erklären, was ich dann wo und wie einstellen muss?

Auch enstscheidend für Dein Remote-Vorhaben ist Dein Router (und dessen Fähigkeiten). Daher würde es Sinn machen, wenn Du uns den Hersteller und die Modellnr. mitteilen würdest ... dann kann man auch mal konkreter was zur Konfig. sagen.


Gruß.
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