Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 10:45 am Titel: Hausverkabelung - Offene Fragen
Hallo zusammen,
das Thema "Netzwerk im Haus" wurde schon oft behandelt und ich habe mir auch schon viele Threads durchgelesen - aber wenn man selber konkret vor dem Problem steht etwas umzusetzen, will man dann doch auf Nummer sicher gehen und selbst nochmal nachfragen:
Ich möchte/muss einen Neubau (Einfamilienhaus)von Grund auf verkabeln (bzw verkabeln lassen), hierbei möchte ich grundsätzlich auf ein Gigabit-Netzwerk setzen. Es steht mir ein Hauswirtschaftsraum zur Verfügung, in dem das Patchpanel in einem 19 Zoll Wandgehäuse unterkommen soll. Es sind 12 Dosen geplant, von daher ist ein 24-er Patchpanel eingeplant.
Punkt 1: Abgesehen davon, dass ich sowohl Dosen, Patchpanel und (Verlege-)Kabel in Cat6A anschaffen will - habe ich es richtig verstanden dass der Gigabit-Standard nur dann erreicht werden kann, wenn alles komplett auch noch richtig geschirmt ist? Hängt das einzig von der Anschlussart der Stecker bzw der Verbindung am Patchpanel ab? Wenn ja, wie kann ich das im Nachhinein kontrollieren? Man soll ja ein Messprotokoll verlangen, aber kann man das als Laie auch richtig deuten?
Punkt 2:
Kann ich grundsätzlich auf das Verlegen von Telefonkabeln verzichten, oder sollte man sicherheitshalber zB im Flur einen herkömmlichen Telefonanschluss haben, um dort eine Telefonbasisstation hinstellen zu können (oder können die auch alle am RJ45 angeschlossen werden?)
Punkt 3:Muss man aufgrund Störungen/Abschirmung darauf achten, dass die Netzwerkdosen nicht zu nah an Strom/TV-Dosen platziert werden?
Punkt 4:Ich weiß derzeit noch nicht, welche Hardware ich von meinem örtlichen InternetProvider erhalte. Falls dies ein DSL-Router mit nur 2 LAN Ports sein sollte, schliesse ich dann 1 Port an einen großen Switch und diesen wiederum ans Patchpanel an?
Punkt 5: Mal angenommen, ich stelle in ein paar Jahren fest, dass ich für das Arbeitszimmer zu wenige Netzwerkdosen eingeplant habe - kann man dann im Zimmer einen MiniSwitch an einer Dose anschließen an dem man dann die zusätzlichen Geräte anschliesst?
Punkt 6: Für den Aussenbereich / Terasse möchte ich gerne für WLAN vorsorgen und habe dafür eine Dose im Esszimmerbereich eingeplant. Was für einen Unterschied macht es nun, ob ich mir hier einen WLAN Router oder AccessPoint anschliesse?
Punkt 7:Wie ist im Hausgebrauch üblich, wenn man im Hauswirtschaftsraum ebenfalls ein NAS bzw Homeserver platzieren will - muss man dann wirklich für die 19 Zoll Lösungen so tief in die Tasche oder muss man ansonsten die zusätzlichen Geräte wirklich (unschön) auf den Schrank stellen - gibts nichts dazwischen?
Punkt 8: Vielen Dank fürs Durchlesen, für jede Hilfe / Anregung bin ich sehr dankbar!
sternenwanderer LSA-Aufleger
Anmeldungsdatum: 01.04.2010 Beiträge: 54
Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 11:08 am Titel: Re: Hausverkabelung - Offene Fragen
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Punkt 2:
Kann ich grundsätzlich auf das Verlegen von Telefonkabeln verzichten,
Definitiv. Stichwort: strukturierte Verkabelung.
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Punkt 3:Muss man aufgrund Störungen/Abschirmung darauf achten, dass die Netzwerkdosen nicht zu nah an Strom/TV-Dosen platziert werden?
TV ist kein Problem, zu Steckdosen ist ein Mindestabstand einzuhalten. Das sollte der Elektriker, der die Dosen installiert aber wissen und auch berücksichtigen.
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Punkt 4: Falls dies ein DSL-Router mit nur 2 LAN Ports sein sollte, schliesse ich dann 1 Port an einen großen Switch und diesen wiederum ans Patchpanel an?
Genau so ist es. Der Router "wandelt" dann nur.
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Punkt 5: Mal angenommen, ich stelle in ein paar Jahren fest, dass ich für das Arbeitszimmer zu wenige Netzwerkdosen eingeplant habe - kann man dann im Zimmer einen MiniSwitch an einer Dose anschließen an dem man dann die zusätzlichen Geräte anschliesst?
Ja, dann teilen sich aber alle Geräte an diesem Miniswitch die Uplink-Bandbreite zum Rest. Besser gleich ein paar Dosen mehr einplanen.
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Punkt 7: muss man dann wirklich für die 19 Zoll Lösungen so tief in die Tasche oder muss man ansonsten die zusätzlichen Geräte wirklich (unschön) auf den Schrank stellen - gibts nichts dazwischen?
19"-Gehäuse sind nicht unbedingt teuer. Aber ein NAS kannst du auch in den Schrank stellen.
NurSoMal Schrankhinsteller
Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 166
Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 2:50 pm Titel:
Hallo Axelfattern
zu Punkt 1:
Du möchtest alles Verkabelungs-Material in Cat.6A.
Das ist 10Gigabit/s-tauglich !
Für 1Gigabit/s würde Material in Cat.5e reichen.
Material bis und mit Cat.6A gibt's in geschirmt und ungeschirmt !
(Cat.6A würde ich Dir wegen der relativen Unempfindlichtkeit gegenüber äusserern Einflüssen, bei korrektem Potentialausgleich im Rack, empfehlen)
Beim Messprotokoll pro Link/Kabel sollte nicht nur stehen: Pin1 zu Pin1 usw., sondern, nach welchem internationalen Standard gemessen wurde, zB:
amerikanisch, minimalste Anforderungen:
TIA Cat 5e <-1Gbit/s
TIA Cat 6 <-1Gbit/s
TIA Cat 6A <-10Gbit/s
europäisch, strengere Anforderungen:
EN50173 Class D <-1Gbit/s (Cat 5e)
EN50173 Class E <-1Gbit/s (Cat 6)
EN50173 Class EA <-10Gbit/s (Cat 6A)
international, Anforderungen wie europäisch:
ISO11801 Class D <-1Gbit/s (Cat 5e)
ISO11801 Class E <-1Gbit/s (Cat 6)
ISO11801 Class EA <-10Gbit/s (Cat 6A)
Grüsse
Axelfattern Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 30.05.2012 Beiträge: 13
Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 7:32 pm Titel:
Vielen Dank Euch beiden für die Antworten, jetzt bin ich wieder etwas mehr im Bilde!
Dass man ein Telefon auf RJ 45 patchen kann ist ja schon praktisch, trifft das auch auf Fax zu? Extra eine RJ45 Dose für Fox "verschwenden" kommt mir so vor als hätte man mit ner Kanone auf einen Spatz geschossen^^
Beim Messprotokoll steht also je Port dabei, ob der gewünschte Datendurchsatz erreicht wurde, das ist gut. Ich dachte zunächst bei " Protokoll" an ein paar Seiten mit irgendwelchen Wirren Diagrammen
jela Schrankhinsteller
Anmeldungsdatum: 29.06.2009 Beiträge: 196
Verfasst am: Do Mai 31, 2012 9:10 am Titel: Re: Hausverkabelung - Offene Fragen
Noch ein paar Anmerkungen von mir:
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
Man soll ja ein Messprotokoll verlangen, aber kann man das als Laie auch richtig deuten?
Es gibt hier einen Thread Meßprotokoll auswerten, da bekommst Du Hinweise. Das Layout der Messprotokolle hängt vom Messgerät und den gewählten Einstellungen für die Druckausgabe ab. Es gibt Übersichtberichte (Endergebnisse aller Strecken in Tabellenform), Kurzberichte (eine Strecke eine Seite) und Vollständige (eine Strecke mehrere Seiten). Die Kurzberichte reichen normalerweise. Auch gibt es meistens an irgendeiner Stelle ein Gesamtergebnis (Pass/Fail) zur einfachen Orientierung. Wenn der NVP-Wert kabeltypbezogen richtig eingetragen ist (XX % Wert aus Datenblatt des Kabels, meisten so was um die 70 %), kannst Du die gemessenen Kabellängen auch gut für die Rechnungsprüfung verwenden.
Zitat:
Punkt 3:Muss man aufgrund Störungen/Abschirmung darauf achten, dass die Netzwerkdosen nicht zu nah an Strom/TV-Dosen platziert werden?
Ich kenne es so, dass es im Bereich der Anschlussdosen unkritisch ist, wenn sie direkt nebeneinander sitzen. Früher hat man die 230V-Steckdosen von Antenne/Telefon/Netzwerk-Dosen getrennt installiert, weil sie nicht unter einer Abdeckung bzw. einem Rahmen sein durften, wenn die 230V-Steckdosen nicht berührungssicher sind. Heutige 230V-Steckdosen sind dies aber (wenn es kein minderwertiger Billigschrott ist). Die Leistungsverlegung der Datenkabel sollte nicht direkt parallel zu Stromkabeln erfolgen, sondern immer mit ein paar cm Abstand. Kurze Strecken oder ein Kreuzen sind aber kein Problem.
Zitat:
Punkt 7:Wie ist im Hausgebrauch üblich, wenn man im Hauswirtschaftsraum ebenfalls ein NAS bzw Homeserver platzieren will - muss man dann wirklich für die 19 Zoll Lösungen so tief in die Tasche oder muss man ansonsten die zusätzlichen Geräte wirklich (unschön) auf den Schrank stellen - gibts nichts dazwischen?
Du kannst im Schrank einen Geräteboden vorsehen und die Kiste darauf stellen, oder eben direkt auf den Schrankboden. Ein Geräteboden ist eh angebracht, um das ganze Gedöns wie Router und/oder Modem usw. usf. im Schrank unterzubringen.
jela
Axelfattern Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 30.05.2012 Beiträge: 13
Verfasst am: Do Mai 31, 2012 2:23 pm Titel: Re: Hausverkabelung - Offene Fragen
jela hat folgendes geschrieben::
Du kannst im Schrank einen Geräteboden vorsehen und die Kiste darauf stellen, oder eben direkt auf den Schrankboden. Ein Geräteboden ist eh angebracht, um das ganze Gedöns wie Router und/oder Modem usw. usf. im Schrank unterzubringen.
jela
Wenn ich also zB dieses gehäuse http://www.netzwerkprodukte.glasfaserinfo.de/shop/product_info.php/products_id/752 kaufen würde, müsste ich zusätzlich noch einen Boden mitbestellen? Wäre so ein Wandgehäuse überhaupt groß genug für Patchpanel 19" , Switch 19", Router, Modem und evtl NAS (die Höhe ist ja immer nur in HE angegeben)?
Vielen Dank für die Hinweise zu Protokoll und Verlegung der Kabel, so kann ich wenigstens ein wenig den Herren vom elektrobetrieb "auf die Finger schauen" Hab ja manchmal schon bedenken, dass so ein "normaler" elektrobetrieb der früher nur Strom verlegt hat, mittlerweile auch solche eigentlich komplizierte Hausverkabelung macht^^
Mittlerweile ist die Netzwerkverkabelung im neubau recht weit fortgeschritten, und auch das gehäuse inkl. Patchpanel sind nun "installiert".
Nun wurden gestern die Cat7 Kabel durch den Elektriker an das (modulare) Patchpanel angeschlossen und was mich etwas irritiert ist, dass die Kabelführung im Schrank recht viel Platz einnimmt (siehe Foto) . Kann mir jemand sagen ob diese Kabelführung normal / Standard ist oder sollte ich das "reklamieren" ?
Habe Bedenken, dass mir für größere bzw tiefere Geräte (Switches etc) durch die recht starren Cat7-Kabel da Platz verloren geht...hatte es mir ursprünglich so vorgestellt, dass die Kabel auf Höhe des Panels ins panel reinlaufen (jedenfalls ungefähr)!?
nun, das ist eigentlich in Ordnung. Stelle Dir doch einmal vor, da soll am Patchpanel etwas ausgetauscht werden. Dann mußt Du das Teil nach vorne aus dem Schrank bugsieren. Damit das geht, brauchst Du etwas Material in der Länge.
Die Kabel werden bei Einbau weiterer Komponenten aus dem Weg gebunden.
Ok, das beruhigt mich zunächst etwas! Die Kabel sind aber wirklich so ca auf Hälfte der Schranktiefe nach unten , als ich sie vorhin seitlich bewegen wollte war da schon ein spürbarer Widerstand - wenn man die nun seitlich aus dem Weg bindet muss man auch keine Bedenken haben, dass sich an den Buchsen im Panel etwas löst oder sowas?
CT2 Kabeltester
Anmeldungsdatum: 10.06.2011 Beiträge: 396
Verfasst am: Di Aug 07, 2012 11:40 pm Titel: Re: Hausverkabelung - Offene Fragen
Hallo Axelfattern,
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
was mich etwas irritiert ist, dass die Kabelführung im Schrank recht viel Platz einnimmt (siehe Foto) . Kann mir jemand sagen ob diese Kabelführung normal / Standard ist oder sollte ich das "reklamieren" ?
So ist es standard und sollte aus mehreren Gründen auch genau so sein.
Du hast den von NurSoMal geposteten Thread Dimensionierung des Netzwerkschrankes wohl nicht aufmerksam genug gelesen, oder? Denn dort schrieb ich u. a. folgendes: "Wenn Du aber Patchpanels mit im Rack drin hast (also auch die ganzen Verlegekabel, die dann von oben eingeführt einmal bis ganz nach unten gehen und von dort in einer großzügigen Schleife/Schlaufe dann wieder bis nach oben), dann benötigst Du mindestens 60 cm in der Tiefe!"
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
hatte es mir ursprünglich so vorgestellt, dass die Kabel auf Höhe des Panels ins panel reinlaufen (jedenfalls ungefähr)!?
Leider falsch gedacht, und nicht auf die Experten gehört, den Wandschrank in jedem Fall groß genug zu dimensionieren (steht hier in jedem 2. Thread)!
Welche Abmessungen (B x H X T) hat denn Dein Wandschrank jetzt genau? Sind es 7 HE? Das ist jetzt auch nicht die von Dir zuletzt gepostete Rittal FlatBox ...
Axelfattern hat folgendes geschrieben::
wenn man die nun seitlich aus dem Weg bindet muss man auch keine Bedenken haben, dass sich an den Buchsen im Panel etwas löst oder sowas?
Das Modul selbst ist jeweils mit einem Kabelbinder zur Zugentlastung versehen (sofern korrekt montiert). Die Verlegekabel sollten jeweils ebenfalls mit einem Kabelbinder zur Zugentlastung am hinteren Teil des Patchpanel festgezogen sein. Falls das so ist, gibt es auch beim vorsichtigen "Zusammenzurren" des Kabelbündels keinerlei Probleme. Falls keine (zusätzliche) Zugentlastung angebracht ist, dies beim Installateur/Errichter mit der Bitte um nachträgliche Korrektur reklamieren.
Wie heißt denn das Modell Deines Patchpanel genau?
Gruß.
Axelfattern Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 30.05.2012 Beiträge: 13
Verfasst am: Mi Aug 08, 2012 8:32 am Titel:
Zunächst mal danke für das Feedback!
Doch, hatte den Thread schon gelesen - es hat sich dann aber leider aus Platzgründen im Hauswirtschaftsraum so ergeben, dass nur ein Schrank mit 7HE in Frage kam ( Auf dem Bild ist grad noch der Sicherungskasten zu erkennen, der direkt unter dem Netzwerkschrank ist). Es ist nun der Digitus SoHo mit 7HE geworden und hat die Maße 402*600*560( http://www.digitus.info/produkte/professional-network/netzwerk-schraenke-und-zubehoer/wand-schraenke/7he/soho-wandschraenke-dn-19-07-u-ec/)
Das Patchpanel ist von Za-Tec, die genaue Modellnummer habe ich gerade leider nicht zur Hand.
Ob die Kabel über Binder zugentlastet sind muss ich heute nochmal prüfen.
Würde man bei Installation eines Switches die Kabel eher nach hinten oder seitlich wegbinden?
NurSoMal Schrankhinsteller
Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 166
Verfasst am: Mi Aug 08, 2012 11:19 am Titel:
Hallo Axelfattern
Die Installationskabel sollten horizontal auf der gleichen Höhe wie das Patchpanel seitlich oder nach hinten weggehen (ausserhalb der 19"-Einbaubreite), damit eben weitere Komponenten im 19"-Bereich montiert werden können.
Ein "Fachmann" (Installateur) sollte das wissen !
Da jetzt wieder an der Verkabelung rumgemacht wird, sollte danach die Abnahmemessung (nochmals) erfolgen.
Grüsse
CT2 Kabeltester
Anmeldungsdatum: 10.06.2011 Beiträge: 396
Verfasst am: Mi Aug 08, 2012 2:22 pm Titel:
Hallo zusammen,
NurSoMal hat folgendes geschrieben::
Die Installationskabel sollten horizontal auf der gleichen Höhe wie das Patchpanel seitlich oder nach hinten weggehen
So habe ich das noch nie gesehen, und selbst so auch noch nicht realisiert ... das liegt vielleicht auch daran, dass die Racks, mit denen ich bisher zu tun hatte, immer zwischen 60 und 100 cm tief waren. Hier waren fast immer die Verlegekabel von oben in das Rack eingeführt, und dann bis unten zum Boden geführt, teilweise sogar noch mit ergänzender Kabelbevorratung unten am Rackboden als Ring gelegt.
Ferner denke ich, dass eine größere Kabelüberlänge hier auf lange Sicht immer Vorteile bietet, wie z. B. beim Versetzen des Rack, beim Versetzen des Patchpanel nach unten, beim Austausch des Patchpanel oder einzelner Module, wenn mal unsauber im ersten Anlauf angelegt wurde und man für einen zweiten Anlauf komplett neu abmantelt, etc.
NurSoMal hat folgendes geschrieben::
(ausserhalb der 19"-Einbaubreite), damit eben weitere Komponenten im 19"-Bereich montiert werden können.
Das ist grundsätzlich natürlich richtig. Doch wenn das Rack eben tief genug ist, entsteht dieses Problem ja erst gar nicht.
Aber in der Tat hätte man bei solch einem Mini-Wandschrank die Nachteile der Flexibilität in Kauf nehmen sollen, und die Installationskabel vielleicht doch besser ohne Kabelreserven installiert. - Alternativ hätte man das Patchpanel auch außerhalb des Wandschrank installieren können (es gibt ja auch Patchpanel, die explizit zur Wandmontage vorgesehen sind), um dann eben innerhalb des Racks genug Platz für die aktiven Komponenten zu haben.
@Axelfattern: Liste doch zuerst mal auf, welche weiteren Komponenten bei Dir jetzt konkret zum Einsatz kommen sollen, und suche aus den Datenblättern dann die jeweilige Tiefe heraus.
Der HP 1810-24G Switch (J9450A) ist z. B. nur 17 cm tief, und kann bei Dir also auch problemlos installiert werden, ohne die Installationskabel großartig zu verändern. Wenn Du direkt unter das Patchpanel jetzt ein Rangierpanel (Tiefe: ca. 2 cm) installierst, und darunter dann den Switch, dann bist Du ja bei der nächsten HE schon unterhalb der Mitte Deines Wandschrank. Und im unteren Bereich sollte es auch weniger Probleme mit dem "Kabel-Wegbinden" geben, da die Installationskabel in diesem Bereich "flexibler" sind.
Von welchem Standpunkt auch immer man das jetzt betrachtet ... ich finde das ganze jetzt nicht so dramatisch.
Gruß.
Axelfattern Strippenzieher
Anmeldungsdatum: 30.05.2012 Beiträge: 13
Verfasst am: Do Aug 09, 2012 7:42 am Titel:
Ok, scheinbar gibt es verschiedene Ansätze für die Verkabelung.
Ich werde den Elektriker auf jeden Fall nochmal drauf ansprechen. Ein Patchpanel neben dem Schrank hätte zum einen auch aus Platzgrunden nicht ganz geklappt, andererseits wollte ich ja gerade eine "Location", in der ich alle netzwerkrelevanten Dinge unterbringen kann. Dazu zähle ich auf jeden Fall das Patchpanel, Switch und Router/Modem vom Inernetprovider. NAS und ähnliche Komponenten wäre auch toll gewesen, aber das wird dann schon eng, ist aber kein Drama wenn ich die nicht auch im Schrank unterkriege.
Es ist aber gut zu wissen dass es Switches gibt, die nicht so tief sind. Wenn dann noch ne gute Fritzbox reinpasst bin ich eigentlich zufrieden. Und wie du schon sagst, mit einem Rangierpanel dazwischen ist man eh schon bei der Halfte des Schranks.Aber wie gesagt, ich hoffe ich erwische den Elektriker demnächst vor Ort nochmal. So wie ich's gesehen hatte fehlt auf jeden Fall eine Zugentlastung durch Zusammenbinden.
Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden Gehen Sie zu Seite 1, 2Weiter
Seite 1 von 2
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.