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WLAN Router fürs Büro (ca. 15 MItarbeiter)  
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Autor Nachricht
philippsen
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Mo Jul 16, 2012 10:30 am    Titel: WLAN Router fürs Büro (ca. 15 MItarbeiter)

Hallo,
ich benötige einen guten WLAN Router welcher auch mit 15 Usern gut funktioniert.
Derzeit haben wir einen Telekom Speedport Router, welcher sich regelmäßig verabschiedet und nicht mehr sichtbar ist. Ich habe den Verdacht das er bei zuvielen Usern den Dienst quittiert.

Wir haben einen Switch von Netgear im Einsatz, wäre es nicht am besten den selben Hersteller zu nehmen? Wenn ja hat Netgear gute Produkte?

Habt ihr einen guten Tip?

Gruß
philippsen
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Mo Jul 16, 2012 11:26 am    Titel:

Hallo,

da du von Mitarbeitern sprichst, gehe ich von einer Geschäftlichen Umgebung aus. Somit scheiden in meinen Augen Bastellösungen aus.

Dann würde mir als professionelle Lösung Lancom und Cisco einfallen. Als Lösung zwischen Privat und Geschäftlich wären auch die Produkte von Mikrotik einen Blick wert.

Ich persönlich würde zu den letztgenannten Greifen. Eine Lösung wäre da der RB711UA-2HnD. Zumindest wenn es auf 2,4GHz laufen soll. Noch besser wäre natürlich ein AP der 2,4GHz und 5GHz gleichzeitig unterstützen würde. Dann könntest du die 7 am dichtesten am AP befindlichen Mitarbeiter auf das 5GHz Band auslagern und die 8 anderen auf das 2,4GHz Band. So würdest du nochmals erheblich mehr Bandbreite bekommen, da weniger Personen das gleiche Band nutzen. Leider hat Mikrotik keinen Router im Programm, der beide Bänder gleichzeitig unterstützt. Da müsstest du dann wirklich mal bei Lancom schauen.

Bei Lancom wäre dann der LANCOM L-322agn dual Wireless eine Lösung, der beides gleichzeitig kann.

Leider ist Lancom auch nicht gerade kostengünstig. Allerdings ist der Preis eines AP im verhältnis zu den Kosten eines Ausfalls des Netzwerkes meistens lächerlich.
Also wenn du was gutes willst nimmst einen AP von Lancom. Die sind für den Geschäftsbetrieb gebaut.

LG Joe
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Jul 16, 2012 2:35 pm    Titel: Re: WLAN Router fürs Büro (ca. 15 MItarbeiter)

Hallo Philipp,


philippsen hat folgendes geschrieben::
ich benötige einen guten WLAN Router welcher auch mit 15 Usern gut funktioniert.

Ja, das wirst Du stabil nur mit Profi-Hardware, wie Lancom, HP oder Cisco (jeweils die Business-Serien) hinbekommen. - Bei einer hohen Anzahl an assoziierten Clients gibt es aber noch weitere Aspekte zu bedenken:

- WLAN (genauer gesagt der Funkkanal) ist ein Shared Medium, das sich alle Funkzellen (APs, Clients, etc.) teilen müssen.
- Bei 15 gleichzeitig eingebuchten Clients hast Du in jedem Fall eine hohe Kanallast auf dem konfigurierten Kanal. (Die Kanallast gibt an, wieviel Prozent der vorhandenen Bandbreite bereits ausgenutzt werden.)
- Sobald ein Client einen Download macht, kann der natürlich prinzipiell das Medium damit voll auslasten.
- Bei ca. 30 gleichzeitig eingebuchten Clients kommt man auch bei den leitungsfähigen Profi-APs in Bereiche, wo die Probleme (vorallem auf physikalischer Ebene) anfangen den stabilen Betrieb einzuschränken.
- Gleichzeitig 40 bis 50 Clients auf einem einzigen AP ist nicht nur eine vergleichweise sehr hohe Zahl, sondern dann auch jenseits der Grenze, die einen stabilen WLAN-Betrieb zulässt.
--> Abhilfe: Aufteilung eines bestehenden APs auf zwei oder mehrere APs (wegen hoher Client-Anzahl).


philippsen hat folgendes geschrieben::
Ich habe den Verdacht das er bei zuvielen Usern den Dienst quittiert.

Einen Speedport im Unternehmen zum Einsatz zu bringen ist aber auch mutig ... - Ja, vermutlich ist der Key-Cache auf nur wenige Einträge ausgelegt, wobei eine Gegenstelle mit TKIP zwei Einträge belegt, und eine mit AES einen Eintrag.


philippsen hat folgendes geschrieben::
Wir haben einen Switch von Netgear im Einsatz, wäre es nicht am besten den selben Hersteller zu nehmen?

Nein, warum sollte man? - Außer man hat eine größere Anlage mit mehreren Geräten des selben Herstellers, dann würde es Sinn machen, hier die Einheitlichkeit zu bevorzugen, um bei der Administration etc. immer mit den gleichen Tools und Konfig.-Oberflächen arbeiten zu können. - D. h. ich würde in Deinem Fall meine Auswahl Netgear-unabhängig treffen.


philippsen hat folgendes geschrieben::
Wenn ja hat Netgear gute Produkte?

Geht so ... ich finde Netgear (gemeint ist natürlich nur die blaue Business-Reihe) für den Heimbereich durchaus okay. Die Switche sind für den Unternehmensbereich teilweise auch okay, die Netgear-APs sagen mir da aber schon weniger zu.


Gruß.
tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Mo Jul 16, 2012 2:56 pm    Titel:

Naja, bei Netgear kannst du nicht von einer einheitlichen Administration reden. Bei den Endkunden-WLAN-Wollmilchsau-Routern ist es schon längere Zeit eine einheitliche Oberfläche, wobei die mittlerweile die Oberfläche überarbeitet haben, aber bei den Switches ist es eine andere Oberfläche, als bei den WLAN-Controllern und und und. Die Controller sind z.B. früher Zukaufprodukte gewesen, wie das jetzt ist weiß ich nicht.

Man sollte immer versuchen, soviele Clients wie möglich ans Kabel zu bekommen, WLAN nur wenns nicht anders möglich ist. Ich betreibe selbst ein kleines WLAN im Büro und ein großes im Lager. Beim großen im Lager hab ich kein Problem, momentan ist es noch Cisco, aber es wird jetzt momentan auf eine controllerbasierte Lösung von LANCOM umgebaut, weil wir einfach wachsen und es leider keine bezahlbaren, lagertauglichen Access Points von Cisco mehr gibt.

Im Büronetz merkt man aber schon einen heftigen Unterschied zwischen WLAN und Kabel. Anmeldezeiten sind etwa vier bis fünfmal so lang und das trotz n-WLAN.

Aber jetzt zu deiner eigentlichen Frage zurück: Schau dir mal dem LANCOM 1781AW an, der hat ein Multimode-DSL-Modem und ein WLAN-Modul drin. Das WLAN-Modul kannst du später, wenn du das Netz erweiterst, auch über einen WLAN-Controller laufen lassen.

Was du aber in jedem Fall machen solltest, ist über den Router eine Trennung zwischen Kabelnetz und WLAN aufzubauen, sprich zwischen beiden Netzwerken routen, um etwas Last vom WLAN zu nehmen. Geht mit dem LANCOM sehr einfach.
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Jul 16, 2012 3:51 pm    Titel:

Hallo,


tikay.event hat folgendes geschrieben::
Naja, bei Netgear kannst du nicht von einer einheitlichen Administration reden.

Richtig! - Meine diesbezüglichen Ausführungen zuvor waren auch eher grundsätzlich gemeint ... man hätte in der Tat expliziter darlegen können, das bei Netgear die Einheitlichkeit doch sehr unzureichend ist.


tikay.event hat folgendes geschrieben::
Man sollte immer versuchen, soviele Clients wie möglich ans Kabel zu bekommen, WLAN nur wenns nicht anders möglich ist.

Absolut richtig ... dazu kann man gar nicht genug aufrufen! - Aus irgendwelchen Gründen möchten einige immer alles über WLAN abfackeln, "da es ja so schön einfach ist". Dass diese Technologie auch so ihre Nachteile hat, wird immer erst hinter her gesehen, nämlich dann, wenn es doch nicht so "reibungslos" funktioniert, wie das Marketing-Werbe-Klicki-Bunti-Prospekt es versprochen hatte.


BTW: Lancom ist eine sehr gute Wahl.


Gruß.
philippsen
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Di Jul 17, 2012 10:28 am    Titel:

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Es hat mir sehr geholfen, ich glaube ich muss jetzt ein wenig weiter ins detail gehen:

Derzeit haben wir eine Safe@Office 500 von Checkpoint im Einsatz.

Der Router sollte idealerweise mit S-DSL und A-DSL zurecht kommen.
Da wir auch eine synchrone Leitung und eine asynchrone Leitung im Büro haben (Telekom) wäre es ideal wenn der Router diese Vernünftig "Load Balancen" kann. Der Router muss auch alle gängigen VPN Verbindung können.
Es sollte auch möglich sein einen pasenden Repeater für den Router zu bekommen, da einige Personen kein Signal bekommen wegen zu weiter Entfernung vom Router Standpunkt.

Dann wird noch ein Gäste WLAN mit eigenem A-DSL Anschluss gebraucht, welches öfters für Schulungen verwendet werden soll. Dafür brauchen wir also auch einen zusätzlichen Router, dieser muss nicht zwingend für VPN geeignets ein, wäre aber schön.

Bleibt die Empfehlung bei Lancom?
Wenn ja welches Gerät/Geräte?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Jul 17, 2012 11:04 am    Titel:

Hallo,

bei deinen Anforderungen, solltest du den Router und das WLan durch getrennte Geräte lösen. Zumindest ist das meine Meinung.
Als Router würde ich entweder zu einem Draytek 3200 greifen welcher dann über 3 entsprechende Modems die drei Verbindungen aufbaut und Load Balancing realisiert. Oder ich würde als Router zu einem Eigenbau tendieren.

Für den Eigenbau würde ich zu einem Jetway Mainboard greifen und dieses mit einer Doughter Board Expansion ausstatten. So hättest du 5 Gigabit Ports, welche du über einen IP Cop gut konfigurieren kannst. Für die Konfiguration würde ich dann 3 Ports für die drei Internetzugänge nutzen einen für die WLan Anbindung deiner Rechner und einen für die Schulungsteilnehmer. Wenn dann noch ein weiterer Port als z.B. DMZ benötigt wird kann man ja noch eine Netzwerkkarte einbauen.
http://www.jetway.com.tw/jw/ipcboard_view.asp?productid=832&proname=NF99FL-525
http://www.jetway.com.tw/jw/ipcboard_view.asp?productid=683&proname=AD3INLANG-LF

Das mit dem Repeater ist natürlich sehr schlecht. Denn Jeder Repeater halbiert erneut die Bandbreite. Kannst du nicht wenigstens bis an den Punkt wo der Repeater sitzt ein Kabel legen um einen weiteren AP zu betreiben? Das würde diese halbierung der Bandbreite vermeiden.


Gruß Joe
_________________
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philippsen
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Di Jul 17, 2012 12:19 pm    Titel:

Vielen Dank für die Idee, aber ich werde keinen Eigenbau einsetzen.
Das sollte schon ein Gerät sein von den Herstellern Cisco, Lancom etc...

Ich denke auch das ich zwei Router benötige was auch vollkommen ok ist.

>>Das mit dem Repeater ist natürlich sehr schlecht. ...
Sorry, Ich meinte einen AccessPoint, keinen Repeater;) Den AP würde ich dann am Ende des Büros mit einem Kabel verbinden. Das ist auch schon jetzt so.

Gruß
Philippsen
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Di Jul 17, 2012 2:38 pm    Titel:

Hallo,

das klingt schon viel besser. Nur dann bist du natürlich schon bei 3 Geräten. Immerhin zwei Access Points und einen Router. Wenn du ein Kabel bis zu dem zweiten Access Point verlegen kannst, kannst du dann nicht an der Stelle einen Switch setzen und zumindest ein paar wenige Clients in das Kabelnetzwerk aufnehmen?

Ich wollte das mit dem Eigenbau ja nur mal erwähnen, da es was die Kosten anbetrifft nicht wesendlich teurer ist aber wesentlich flexibler. So kann man auch in einigen jahren noch ein neues Betriebssystem installieren und dadurch auf dem aktuellsten Stand sein. Auch Erweiterungen sind damit natürlich leichter zu realisieren. Dafür ist der Konfigurations- und Wartungsaufwand größer.

LG Joe
_________________
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tikay.event
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 6228
Wohnort: Herne-Bay, UK

BeitragVerfasst am: Di Jul 17, 2012 6:59 pm    Titel:

Ich hab jetzt mal grob die Anforderungen überflogen und der LANCOM kann das alles. In einem Gerät. GästeWLAN per Public Spot Option und den Rest per Default. Du kannst die LAN-Ports bis auf einen auch als WAN-Port nutzen, sprich mit dem eingebauten ADSL-Modem hast du bis zu 4 WAN-Ports.

Das WLAN-Modul ist Multi-SSID-fähig.

Eine entsprechende Filterung geht über die Firewall.
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