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Planung einer strukturierten Verkabelung Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter  
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potentialproblem Elektron. Tafel mit Laptop und Beamer << Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen >> Lan Verkabelung im 20 Jährigen Haus  
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El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2013 12:00 am    Titel: Planung einer strukturierten Verkabelung

Hallo,

zu allererst möchte ich mich mal für die zahlreichen Infos und Tipps bedanken, die ich bereits in anderen Threads hier im Forum lesen durfte. Es ist wirklich bewundernswert mit welcher Ausführlichkeit und mit wie viel Geduld die Fragen hier im Forum beantwortet werden. Aus diesem Grund werde ich auch mein Bestes geben, keine Fragen zu stellen, die bereits mehrmals beantwortet wurden und mir Mühe geben die Fragen so präzise wie möglich zu formulieren.

Wir haben vor dieses Jahr zu bauen und wollen diese Gelegenheit nutzen auch gleich eine strukturierte Verkabelung zu installieren. Bisher mussten wir auf WLAN zurückgreifen. Deshalb mussten sowohl was die Zuverlässigkeit als auch die Geschwindigkeit des Netzwerks angeht einige Abstriche in Kauf genommen werden. Im neuen Haus wird es zwar auch WLAN geben, allerdings nur noch ergänzend um auch mobile Geräte ans Netzwerk anbinden zu können.

Das Haus wird aus insgesamt vier Etagen bestehen. Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dach. Die Verlegekabel sollen vom Keller aus durch den Versorgungsschacht bis ins Dachgeschoss gelegt werden. Vom Versorgungsschacht verlaufen die Kabel dann durch Leerrohre weiter in die einzelnen Zimmer. Zurzeit befinden wir uns noch in der Planungsphase. Es kann also zum Beispiel noch nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden wie viele Netzwerkdosen es am Ende werden sollen. Ungeklärt ist auch ob wir bei einem ISDN-Anschluss bleiben oder auf VoIP umsteigen werden. Aufgrund der Informationen aus dem Forum war aber zumindest schon mal eine Grobplanung und Vorauswahl potentiell interessanter Komponenten möglich. Im Folgenden gehe ich mal davon aus, dass wir bei ISDN bleiben und auch einige der bereits vorhandenen Geräte weiternutzen werden.

Wiederverwenbare Komponenten:
  • Analoge DECT-Basisstation mit drei Mobilgeräten
  • Eumex 401 (Telefonanlage)
  • Linksys AG241 (Router + ADSL2-Modem)
  • TP-Link TL-WA701ND (150 MBit Access Point)
  • TP-Link TL-WA730RE (150 MBit Access Point/Range Extender)

Neue Komponenten:

Werkzeug & Zubehör:

Die Verlegekabel enden, wie gesagt, alle im Keller und werden dort am Patchfeld aufgelegt. Von dort gehen dann Patchkabel zum Switch bzw. zur Telefonanlage. Zwischen Patchkabel und Telefonanlage kommen natürlich noch die entsprechenden Adapter. Mit Hilfe des BTR Cable Sharing Adapter (Telefon/Ethernet) wollte ich das Multifunktionsgerät (Drucker/Scanner/Fax) im Büro an LAN und Fax-Leitung anschließen, da ich ansonsten zwei Netzwerkanschlüsse opfern müsste und der Netzwerkdrucker wohl kaum eine GBit-Anbindung benötigt. Vermutlich im Erdgeschoss wird dann neben der DECT-Basisstation auch noch der WLAN Access Point angeschlossen.

Fragen:
  1. Ist das Ganze stimmig oder sind bereits jetzt kleine oder große Fehler in der Planung zu finden?

  2. Bieten Verlegekabel von Draka irgendwelche nennenswerten Vorteile, die den deutlichen Aufpreis rechtfertigen würden, oder fährt man auch mit Ligawo ganz gut?

  3. Ist es sinnvoll bei Doppeldosen Duplex-Kabel zu verwenden oder sollte man besser zwei einzelne Kabel verlegen? Duplex-Kabel sind sicher etwas steifer, aber dafür braucht man nur halb so viele Arbeitsgänge. Außerdem verkleinert sich ja auch der Platz im Leerrohr nachdem das erste Einzelkabel verlegt wurde. Was würdet ihr aufgrund eurer Erfahrung bevorzugen?

  4. Ist die Qualität von Digitus-Schränken für den privaten Gebrauch ausreichend oder lohnt es sich in dem Fall wirklich 100 € mehr für einen vergleichbaren Schrank von z.B. Rittal auszugeben? In den Schrank soll übrigens nur Patchfeld, Switch, Router und Telefonanlage. Das NAS kommt in ein separates Gehäuse.

Bei Interesse kann ich auch gerne den weiteren Verlauf hier im Thread zusammen mit ein paar Fotos dokumentieren. Bis es die ersten vorzeigbaren Resultate gibt, wird es allerdings noch eine Weile dauern.

Gruß
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2013 3:41 am    Titel: Re: Planung einer strukturierten Verkabelung

Hallo El Cattivo,


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
die ich bereits in anderen Threads hier im Forum lesen durfte.

Wow, das ist die mit Abstand am besten recherchierte, strukturierte und sauber layoutete Frage eines Erstposter seit sicherlich über einem Jahr. Es ist geradezu eine Wohltat praktisch nur richtiges zu lesen. Vielen Dank dafür!


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Im neuen Haus wird es zwar auch WLAN geben, allerdings nur noch ergänzend um auch mobile Geräte ans Netzwerk anbinden zu können.

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, denn genau hierbei (und nur hierbei) spielt WLAN seine Vorteile voll aus.


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Es kann also zum Beispiel noch nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden wie viele Netzwerkdosen es am Ende werden sollen.

Je mehr, desto besser! Ausnahmsweise trifft in diesem Fall der Satz "Viel hilft viel!" auch wirklich zu.


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
1.) Ist das Ganze stimmig oder sind bereits jetzt kleine oder große Fehler in der Planung zu finden?

Aktuell sieht das alles schon sehr gut aus! - Deine Fragen befinden sich eher im Bereich der "Geschmackssache" (kann man so oder so machen, beides wird also gut zum Ziel führen).

Ich hätte derzeit folgende Anmerkungen zu Deiner Planung:

a.) Digitus DN-19 09-U (19" , 9 HE, T450mm): Das ist relativ klein! - Sieh Dir mal diesen Thread hier an: Dimensionierung des Netzwerkschrankes

b.) TP-Link SG1024 Switch 24x10/100/1000Mbit: Vielleicht suchst Du Dir nochmal eine Alternative zu dem geplanten Switch von TP-Link raus ... der HP 1810-24G V2 Switch (J9803A) ist z. B. ein schönes Gerät, und kürzlich erst rausgekommen. - Ansonsten sieh Dir auch noch mal diesen Thread hier an: Suche nach dem richtigen Switch

c.) Erdung/Potentialausgleich: Hast Du das Thema Erdungsschiene für das 19"-Rack und Erdung der darin befindlichen Komponenten im Blick? - Falls nein, dann gibt es eigentlich alle Infos dazu in diesem Thread (und den dort geposteten Links) hier: Erdungsschiene notwendig?


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
2.) Bieten Verlegekabel von Draka irgendwelche nennenswerten Vorteile, die den deutlichen Aufpreis rechtfertigen würden, oder fährt man auch mit Ligawo ganz gut?

Einen deutlichen Aufpreis zu Draka kann ich mir kaum vorstellen ... kannst Du mal die von Dir ermittelten Preise für vergleichbare Cat.7-Verlegekabel je 100 Meter nennen (Achtung, es gibt immer einen Preisunterschied bei den 100 Meter-Kabeln, je nach dem, ob diese als Ring oder auf der Kabeltrommel/Holztrommel angeboten bzw. geliefert werden!).

Eigentlich ist sogar das Draka UC900 HS23 Cat.7 für die meisten Anwendungsfälle ausreichend (ansonsten wird hier immer das Draka UC900 SS23 Cat.7 bzw. Draka Installationskabel Cat.7 UC900 100m empfohlen). Das ist auch nicht so starr, wie manch andere Cat.7-Kabel, und eigentlich immer recht günstig zu bekommen. - Ansonsten kannst Du auch mal hier schauen: Übersicht Draka UC Kupferdaten-Installationskabel


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
3.) Ist es sinnvoll bei Doppeldosen Duplex-Kabel zu verwenden oder sollte man besser zwei einzelne Kabel verlegen?

Das ist ein wenig Geschmackssache ... die Simplex-Kabel bekommst Du halt erheblich einfacher um die Ecken im Leerrohr, selbst wenn schon ein Kabel eingezogen wurde. D. h., wenn die jeweilige Strecke tendenziell eher wenige bis gar keine Kurven hat, dann sind die Duplex-Kabel eher zu empfehlen. - Im Rohbau werden die Verlegekabel aber meist unter den Estrich gelegt, so dass man zuerst die Verlegekabel in das Leerohr an einem festen Ort einzieht (hier wäre dann ebenfalls die Duplex-Variante zu bevorzugen), dann die bestückten Leerrohre innerhalb der Etage mittig durch die Räume und Türschwellen legt und zu den einzelnen Verwendungsstellen (zur Wand) führt.

Und wenn man das ganze professionell macht, dann benutzt man einen Kabelziehstrumpf (auch Kabelstrumpf, Ziehstrumpf oder Kabelsicherungsstrumpf), ein Kabelzugband bzw. eine Kabeleinziehhilfe (z. B. das Kabeleinziehsystem Kati-Blitz oder das von Runpotec) und Kabelgleitmittel (z. B. 3M Lub-I) bzw. Kabelgleitfett (z. B. Katimex Glit).


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
4.) Ist die Qualität von Digitus-Schränken für den privaten Gebrauch ausreichend oder lohnt es sich in dem Fall wirklich 100 € mehr für einen vergleichbaren Schrank von z.B. Rittal auszugeben?

Die Qualität ist zwar ausreichend, dennoch würde ich zur Markenware raten (Rittal), dann macht das ganze auch etwas mehr Spaß. - Hierzu hatten wir auch erst kürzlich einen Thread: 19"-Netzwerkschrank: Marke vs. No-Name


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Das NAS kommt in ein separates Gehäuse.

Warum?


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Bei Interesse kann ich auch gerne den weiteren Verlauf hier im Thread zusammen mit ein paar Fotos dokumentieren.

Das wäre natürlich schön, vor allem Fotos werden immer sehr gerne gesehen! (Einfach in einem Jahr dann hier im Thread weitermachen, oder nochmal auf diesen Thread verweisen/verlinken.)


Weiter so!
Gruß.


/Edit: Anmerkungen mit Links ergänzt.


Zuletzt bearbeitet von CT2 am Di Jan 15, 2013 5:37 am, insgesamt 4-mal bearbeitet
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2013 5:22 am    Titel:

Danke für die Antwort. Das ging ja wirklich fix. Schön zu lesen, dass meine bisherige Planung kein vollkommener Murks ist und auch die Art der Fragestellung Anklang findet.

El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Es kann also zum Beispiel noch nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden wie viele Netzwerkdosen es am Ende werden sollen.
CT2 hat folgendes geschrieben::
Je mehr, desto besser!

Das sehe ich im Prinzip auch so. Allerdings ist das nicht meine (alleinige) Entscheidung. Es wird also vermutlich auf einen Kompromiss hinauslaufen, der relativ wenig Spielraum für Reserven lässt.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Einen deutlichen Aufpreis zu Draka kann ich mir kaum vorstellen ... kannst Du mal die von Dir ermittelten Preise für vergleichbare Cat.7-Verlegekabel nennen.


Das Kabel von Draka kostet immerhin 74% mehr. Das finde ich doch recht deutlich. Inwiefern die beiden Kabel nun vergleichbar sind, kann ich allerdings nicht beurteilen. Im Grunde zielt genau darauf meine ursprüngliche Frage ab. Sind die beiden vergleichbar und wenn nicht, wo liegen die Vorzüge des Draka und sind sie es auch wirklich wert?

El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Ist die Qualität von Digitus-Schränken für den privaten Gebrauch ausreichend
CT2 hat folgendes geschrieben::
Die Qualität ist zwar ausreichend, dennoch würde ich zur Markenware raten, dann macht das ganze auch etwas mehr Spaß.

Wenn etwas mehr Spaß beim Zusammenbau und beim Einbau der Komponenten der einzige Vorteil ist, würde ich im Moment doch eher zur günstigeren Variante tendieren. Wichtig ist mir vor allem, dass mir das Ding nicht über Kurz oder Lang zusammenbricht oder aus anderen Gründen den Dienst versagt. Ausreichende Qualität reicht in dem Fall wohl wirklich aus. Danke für den Hinweis auf den Marke vs. No-Name Thread. Den hatte ich sogar schon gelesen. Nicht zuletzt durch einen Beitrag in diesem Thread bin ich auf die Digitus-Schränke gekommen.

Stenging hat folgendes geschrieben::
Schau mal nach Schränken der Fa. Digitus, sind preislich ganz okay und ich hatte noch nie Probleme. Reichen für den Hausgebrauch in jedem Fall.

Mich hätten nur einfach noch ein paar weitere Meinungen zur Qualität dieser Schränke interessiert.

El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Das NAS kommt in ein separates Gehäuse.
CT2 hat folgendes geschrieben::
Warum?

Hauptsächlich deshalb, weil es einfach preisgünstiger ist. Soll das NAS in den Schrank, müsste es schon mal ein größerer Schrank sein. Außerdem bräuchte ich dann noch ein entsprechendes 19"-Gehäuse und müsste mir wohl auch noch Gedanken über die Belüftung im Schrank machen. Ich habe hier noch einen qualitativ recht guten Big-Tower rumstehen, der schon seit einer Weile ungenutzt ist. Der würde sich eigentlich dafür anbieten das NAS zu beherbergen. Rein optisch würde es mir natürlich besser gefallen, wenn alles ordentlich in einem soliden Schrank untergebracht ist. Nur ist mir das alleine die zusätzlichen Kosten nicht wert. Noch dazu sieht der Tower auch ganz nett aus und bietet reichlich Platz für zahlreiche HDDs. icon_wink.gif

CT2 hat folgendes geschrieben::
Das wäre natürlich schön, vor allem Fotos werden immer sehr gerne gesehen!

Sehr gerne. Notfalls darf man mich auch gerne zum Ende des Jahres hin noch mal per PN daran erinnern, falls ich es vergessen haben sollte.

Update:


CT2 hat folgendes geschrieben::
TP-Link SG1024 Switch 24x10/100/1000Mbit: Vielleicht suchst Du Dir nochmal eine Alternative zu dem geplanten Switch von TP-Link raus ...

Das hört sich ja nach einem vernichtenden Urteil gegen den TP-Link-Switch an. Gibt es einen konkreten Grund warum du davon abraten würdest?

CT2 hat folgendes geschrieben::
Digitus DN-19 09-U (19" , 9 HE, T450mm): Das ist relativ klein! - Sieh Dir mal diesen Thread hier an: Dimensionierung des Netzwerkschrankes

Dass der Schrank nicht sehr groß ist, ist natürlich wahr. Allerdings soll ja auch nicht sehr viel rein. Den Thread hatte ich übrigens schon gelesen. Nach dem von dir vorgeschlagenen Layout blieben ja dem Einbau von Blindpanel, Patchpanel, Switch und Rangierpanels noch immer 4 HE für Router und Telefonanlage. Ich hätte jetzt angenommen der Platz würde gut ausreichen. Mehr sollte dann natürlich nicht mehr in den Schrank.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Erdung/Potentialausgleich: Hast Du das Thema Erdungsschiene für das 19"-Rack und Erdung der darin befindlichen Komponenten im Blick?

Natürlich soll auch alles ordentlich geerdet werden. Ich habe auch schon einige Threads/Beiträge diesbezüglich gelesen. Trotzdem danke für den durchaus wichtigen Hinweis. Wahrscheinlich hätte ich das einfach schon in meinem ersten Beitrag erwähnen sollen.


Zuletzt bearbeitet von El Cattivo am Di Jan 15, 2013 6:01 am, insgesamt 1-mal bearbeitet
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2013 5:50 am    Titel:

Hallo,


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Danke für die Antwort. Das ging ja wirklich fix.

Ich hatte nicht erwartet, dass Du (ebenfalls) so schnell auf meinen Beitrag antwortest ... zwischenzeitlich hatte ich nämlich nochmal ein paar Details in meinen Antworten ergänzt, und u. a. auch den ganzen Abschnitt mit meinen "Anmerkungen" eingefügt (siehe oben).


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Das Kabel von Draka kostet immerhin 74% mehr.

Google doch mal nach dem Draka UC900 HS23 Cat.7 (Artikelnr. 1001036), das gibt es auch in der Duplex-Ausführung (Artikelnr. 1001037). - Ich kenne das Ligawo-Kabel (und seine Kabelkonstruktion) jetzt nicht, daher kann ich (außer die Datenblätter zu vergleichen) nichts dazu sagen.


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
und wenn nicht, wo liegen die Vorzüge des Draka und sind sie es auch wirklich wert?

Es hat eine hohe Qualität (geringe Fehlerquote im Kabelaufbau), lässt sich gut verlegen (nicht so starr wie manch andere Kabel), lässt sich gut verarbeiten (Entmanteln, Schirm kürzen, etc.).


Gruß.
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2013 3:09 pm    Titel:

Danke für die zusätzlichen Anmerkungen und Links. Ich hatte dazu gestern noch ein kleines Update in meinem letzten Beitrag hinzugefügt, aber war dabei wohl etwas zu langsam.

CT2 hat folgendes geschrieben::
Ich kenne das Ligawo-Kabel (und seine Kabelkonstruktion) jetzt nicht, daher kann ich (außer die Datenblätter zu vergleichen) nichts dazu sagen.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der bereits Erfahrung mit Ligawo-Kabeln hat. Auf Amazon gibt es reichlich positives Feedback zu den Kabeln von Ligawo. Allerdings wäre mir die Meinung von ein paar echten Fachleuten dann doch etwas mehr wert.
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Fr Jan 18, 2013 12:26 am    Titel:

Wäre nett, wenn du bei Gelegenheit noch kurz erklären würdest, warum du einen anderen Switch empfiehlst. Bisher dachte ich eigentlich, das Gerät von TP-Link wäre für meine Zwecke ganz in Ordnung. Ich habe mir auch den von dir empfohlenen Thread dazu noch durchgelesen, aber vielleicht ist mir ja etwas entgangen.
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Fr Jan 18, 2013 2:38 am    Titel:

Hallo El Cattivo,


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
Bisher dachte ich eigentlich, das Gerät von TP-Link wäre für meine Zwecke ganz in Ordnung.

Ein Switch ist halt die zentrale (aktive) Komponente ... wenn das Gerät ausfällt, oder im Detail nicht so funktioniert, wie es eigentlich (laut Datenblatt) funktionieren soll, dann hast Du auf einen Schlag kein Internet (kein E-Mail, etc.), keinen Printserver, keinen Fileserver, keinen Streaming-Server, kein IPTV, kein VoIP, etc.

TP-Link ist halt schon recht "billig", in jeglicher Hinsicht ... dafür, dass die Dinger so günstig sind, sind sie schon irgendwie wieder gut. Positiv formuliert hat TP-Link aber ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Es sind von der Qualität her (Konstruktion, Fertigung, Firmware, Qualitätssicherung) halt "einfache" Geräte, bei denen man mit Unzulänglichkeiten rechnen muss. Z. B. funktionieren die gleiche TP-Link-Modelle oftmals unterschiedlich gut (je nach Tagesform der Produktion). - Ich persönlich mag TP-Link aus mehreren Gründen jetzt nicht (und würde diese noch nicht einmal im Privatbereich einsetzen), es gibt aber hier im Forum einige, die die TP-Link Geräte für ganz brauchbar halten.


Was ich mit vorgenannten Punkten meine, kannst Du z. B. hier nachlesen: Alternative zu Longshine LCS-WA5-45 ? (Zitat von daKrueml: "TP-Link [...] ist in der Standardfirmware schrecklich aber mit dd-wrt ein super Gerät.") --> Das ist eben typisch TP-Link (z. B. bei diesem Modell: eingeschränkte Funktionalitäten in Verbindung mit einer benutzerunfreundlichen Administrations-Oberfläche, dafür aber sehr gute Hardware)!

Und hier wird beschrieben, dass das Autosensing (eine absolute Basis-Grundfunktionalität) bei einem Gigabit-Switch von TP-Link nicht korrekt arbeitet: Störung im TP-Link Switch durch ausgeschalteten PC?

In diesem Thread geht es u. a. auch um TP-Link: Welcher 48 Port Gigabitswitch für Heimnetzwerk?


Gruß.
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2013 2:37 am    Titel:

Danke für die Erläuterungen. Mir war zwar klar, dass die Produkte von TP-Link äußerst preiswert sind, aber dass die Qualität derart schlecht ist, hätte ich nicht gedacht. Bisher waren meine Erfahrungen mit TP-Link doch recht positiv, aber nach dem, was du geschrieben hast und was in den verlinkten Threads zu lesen war, werde ich meine Kaufentscheidung auf jeden Fall noch einmal überdenken.

CT2 hat folgendes geschrieben::
wenn das Gerät ausfällt, oder im Detail nicht so funktioniert, wie es eigentlich (laut Datenblatt) funktionieren soll, dann hast Du auf einen Schlag kein Internet (kein E-Mail, etc.), keinen Printserver, keinen Fileserver, keinen Streaming-Server, kein IPTV, kein VoIP, etc.

Ganz so schlimm wäre es zum Glück nicht. Für solche Notfälle hätte ich noch einen etwas älteren 100-Mbit-Switch von Netgear rumliegen. Damit könnte ich zumindest die Zeit bis ein Ersatzgerät da ist überbrücken. Lästig wäre es natürlich trotzdem.
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2013 8:04 pm    Titel:

Hallo nochmal,


El Cattivo hat folgendes geschrieben::
aber dass die Qualität derart schlecht ist, hätte ich nicht gedacht.

Also das habe ich ja so jetzt nicht geschrieben. Es kann durchaus sein, dass der von Dir rausgesuchte TP-Link Switch vom ersten Tag an einwandfrei funktioniert und stabil 5 Jahre und mehr durchläuft, und hierbei all Deine Anforderungen klaglos erfüllt (eben auch die, die da noch kommen werden!). - Bei TP-Link muss man aber auch immer damit rechnen, dass eben nicht alles einwandfrei läuft bzw. Probleme auch erst bei intensiverer Nutzung (z. B. unter Last oder bei der Nutzung spezieller Funktionen, wie Port-Trunking mit LACP, IGMPv3, etc.) auftreten können. Solange man sich dessen bewusst ist, und dies in der Planung mit einbezieht, sehe ich kein Problem mit Geräten von TP-Link, wenn das Budget knapp ist. - Und wenn Du einen Ersatz-Switch vorhältst, bist Du ja eigentlich auch ganz gut für einen möglichen Ausfall gerüstet.

Der TP-Link TL-SG1024 Switch ist ja z. B. bei Amazon eigentlich ganz gut bewertet, wenn es auch ein paar vereinzelte negative Bewertungen gibt (Zitat: "Hat nach 3 Monaten den Geist aufgegeben, laut, nicht besonders stromsparend"). - Abgesehen davon würde ich heutzutage immer einen Smartmanaged Switch (das wäre dann das Modell TP-Link TL-SG2424) gegenüber einem Unmanaged Switch bevorzugen, da die Möglichkeiten ungleich größer sind, der Aufpreis oftmals aber nur gering ist (Preisunterschied hier ca. 35 EUR). - Der (akzeptable) Aufpreis zu einem Profigerät mit 30 Jahren Garantie und deutlich mehr Möglichkeiten, wie z. B. dem HP 1810-24G V2 Switch (J9803A), wäre dann aber auch nur noch ca. 50 EUR, von daher ...


Gruß.
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mo Jun 10, 2013 10:55 pm    Titel:

Hallo,

hier mal ein kleines Update oder zumindest mal wieder ein Lebenszeichen. Nicht, dass noch der Eindruck entsteht, ich hätte die versprochene Dokumentation des weiteren Verlaufs "vergessen". icon_wink.gif

In der Zwischenzeit gab es leider nichts Neues zu berichten, aber nun steht das Haus immerhin schon mal samt Dach und nicht mehr lange, bis der Elektriker zur Tat schreitet. In kürze wird die Anzahl und Positionierung von Lichtschaltern, Steckdosen usw. besprochen und im Zuge dessen auch Anzahl und Positionierung der Netzwerkdosen endgültig festgelegt. Sobald das getan ist, werde ich den finalen Stand der Planung natürlich hier bekanntgeben.

Der vom Bauträger beauftragte Elektrobetrieb hat uns, unabhängig von unserem Vorhaben eine strukturierte Verkabelung zu installieren, verschiedene Zusatzangebote unterbreitet. Unter anderem war dabei von homeway die Rede. Wirklich begeistern kann ich mich für das System allerdings nicht. Zum einen sehe ich darin keinen wirklichen Vorteil und zum anderen scheint mir, nach einem ersten Blick, der Preis dafür auch nicht gerade gering zu sein. Weitere mögliche Nachteile wurden auch schon mal hier im Forum erwähnt. Wie es aussieht, ist My Way also nicht homeway. Für den Fall, dass es hier im Forum aber doch auch den ein oder anderen Homeway-Beführworter gibt, lese ich mir gerne auch mal ein paar Argumente durch, die für dieses System sprechen. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt, falls jemand noch Argumente gegen homeway hat, die bisher noch nicht erwähnt wurden. Interessant wäre auch mal ein Erfahrungsbericht zu dem Thema.

Das wars erst mal wieder von mir. Ich hoffe, bald etwas mehr berichten zu können. Fotos von der fertigen Installation und vom Weg dorthin werden auf jeden Fall noch folgen.

Gruß
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Do Nov 14, 2013 10:18 pm    Titel:

Hallo,

ich war mir nicht ganz sicher, aber nach der langen Zeit schien mir ein Doppelposting in Ordnung. Falls nicht, bitte ich um Entschuldigung und werde das in Zukunft natürlich unterlassen. Aber zum Eigentlichen Thema, ich wollte euch mal wieder einen kurzen Zwischenbericht liefern. Leider noch immer ohne Fotos, aber spätestens von der fertigen Installation wird es Bilder geben.

Status Quo
Der Innenausbau geht dem Ende entgegen und die ersten Komponenten für das Netzwerk sind schon gekauft. Beim Switch ist es am Ende doch kein Modell von TP-Link geworden, allerdings auch keines von HP. Durch Zufall bin ich auf den ZyXEL GS1910-24 gestoßen. Ein 24-Port-Smart-Managed-Switch mit "lebenslanger" Garantie. Schneidet in Tests und Käuferbewertungen durchweg gut ab und war für 105 € mehr als erschwinglich. Als Patchfeld kommt das Cat-6-Modell mit 24 Ports von Tecline zum Einsatz, das ich schon im ersten Beitrag aufgelistet hatte. Untergebracht wird das alles in einem 19" Wandschrank mit 9 HE und einer Tiefe von 450 mm von 19Power. Kostet ebenfalls nur 105 €, wurde bereits fertig zusammengebaut geliefert und macht auf mich einen sehr soliden Eindruck.

Planänderung
Was die Weiterverwendung der bisherigen Hardware angeht, wurde mein Plan allerdings von der Telekom durchkreuzt. Wir werden nun zwangsweise auf VoIP umgestellt (DSL 16000 RAM, Annex-J). Das hat zur Folge, dass die bisherige Telefonanlage und der Router ausgemustert werden und stattdessen wohl eine Fritz!Box angeschafft wird. Welches Modell genau, überlege ich zurzeit noch. DECT und WLAN sind bei der Fritz!Box eher unwichtig, da sie im Keller angeschlossen wird. Wichtiger wäre ein gutes Modem. Angeblich gibt es ja, was das angeht, deutliche Unterschiede bei den Fritz!Boxen. Außerdem bräuchten wir nach aktuellem Stand zwei analoge Telefonanschlüsse an der Fritz!Box. Vielleicht kann ja von euch jemand ein gutes Modell empfehlen. Eventuell gibt es ja auch eine gute Alternative von einem anderen Hersteller.

Sonstiges
Neben dem Router fehlen eigentlich nur noch Kleinigkeiten, wie Blind- und Rangierpanel, Patch- und Telefonkabel so wie ein Cable-Sharing-Adapter. Die Frage ist vielleicht trivial, aber hat zufällig jemand einen Tipp, wie man am besten die ideale Länge der Patchkabel für den Netzwerkwandschrank bestimmt? Was das ordentliche Führen der Kabel im Schrank angeht, sollte ich mir wohl auch noch mal das ein oder andere Foto zur Inspiration ansehen.

Gruß


Edit (15.11.2013):
Die Frage bezüglich der Länge der Patchkabel hat sich geklärt. CT2 hat die gleiche Frage im Thread Netzwerk-Aufbau - Teil II ja bereits ausführlich beantwortet. Danke für die vielen Infos, mal wieder. icon_wink.gif


Edit (16.11.2013):
Was die Fritz!Box angeht habe ich mich für die 7272 entschieden. Hat zwei Telefonanschlüsse, bleibt mit ca. 160 € preislich im Rahmen und soll mit der aktuellen Firmware inzwischen wohl auch stabil laufen. Ich lasse mich einfach mal überraschen.

Heute habe ich mir mal angesehen, was der Elektriker bisher so vollbracht hat und kann auch die ersten Fotos liefern.











Ursprünglich geplant war, dass der Sicherungskasten, der eine deutlich geringere Tiefe aufweist als der Netzwerkschrank, auf die rechte Seite, hinter die Tür kommt. Links daneben, mit ausreichendem Abstand, sollte der Netzwerkschrank angebracht werden. Der Elektriker hat dann allerdings, wohl aufgrund einer spontanen Eingebung, eigenmächtig entschieden es anders zu machen. Das hat zur Folge, dass jetzt vermutlich ein Türstopper her muss, damit die Tür nicht beim Öffnen gegen den Netzwerkschrank knallt. Eine weitere Folge, für den Netzwerkschrank war nur noch relativ wenig Platz übrig, so dass man nur noch von der rechten Seite das Seitenteil abnehmen kann. Links klebt er förmlich am Sicherungskasten.

Was die Befestigung an der Wand betrifft, ging der Profi ebenfalls seinen eigenen Weg. Normalerweise würde man die Metallschiene auf der Rückseite des Schranks abmontieren, sie mit Hilfe von vier Schrauben an der Wand befestigen und daran den Schrank aufhängen. Stattdessen hat er den Schrank einfach direkt mit zwei Schrauben an die Wand geschraubt. Da ihm das vermutlich dann doch etwas zu unsicher erschien, hat er noch zwei weitere Schrauben in die Wand gejagt. Leider nicht in die dafür vorgesehen Löcher, oben an der Schiene, direkt neben den beiden Löchern, die er ja bereits verwendet hat, sondern an der Unterseite des Schranks. Da ich mich nicht erinnern kann dort ursprünglich Löcher gesehen zu haben, hat er sie wahrscheinlich kurzerhand selbst in den Schrank gebohrt. So viel Initiative ist wirklich bemerkenswert!

Als weiteres nettes Detail, hat er die Glastür ausgebaut und ohne ersichtlichen Grund "falsch" herum wieder eingebaut. Das kann man zwar machen, dann sollte man aber auch den Plastikring, der als Puffer zwischen Tür und Schrank dient, entsprechend umstecken. Ansonsten reibt nämlich Metall auf Metall auf und abgesehen davon ist die Tür schief.











Das Patchpanel bedarf wohl keines weiteren Kommentars. Die Bilder sagen eigentlich alles. Die Verkabelung an den Dosen habe ich mir dann erst gar nicht mehr angesehen. Ich gehe mal davon aus, dort wurde genauso gepfuscht.
NurSoMal
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 263

BeitragVerfasst am: Mo Nov 18, 2013 12:50 pm    Titel:

Hallo El Cattivo

2 Anmerkungen zu Deinen letzten Bilder.
Vergewissere Dich bei Deinem Elektroinstallateur.

1.
- Potentialausgleich auf Rack geführt ?
- und von diesem zentralen Punkt im Rack eine Verbindung (2,5mm2) auf's Patchpanel geführt ?

2.
- Abnahmemessung der UKV-Verkabelung nach zB. europäische Norm:
EN 50173, Klasse D <-(Kategorie 5e), 1Gbit/s-tauglich
oder
EN 50173, Klasse E <-(Kategorie 6), 1Gbit/s-tauglich (mehr Reserve da höhere Frequenz)

Grüsse
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mo Nov 18, 2013 1:13 pm    Titel:

Richtig, das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Was die Erdung angeht, hat der Experte rein gar nichts unternommen. Er hat nicht mal zur Vorbereitung ein Kabel von der Potentialausgleichsschiene zum Schrank geführt. Letztendlich hat er fast alles falsch gemacht, was möglich ist.

Was die Abnahmemessung angeht, bezweifle ich, dass im Auftrag steht, welche Kriterien die Verkabelung erfüllen muss. Insofern ist fraglich, ob das dazu führt, dass er hier noch mal nacharbeiten muss. Eine Messung wird aber auf jeden Fall durchgeführt. Ein Bekannter hat ein entsprechendes Messgerät.

Trotzdem Danke für deine Anmerkungen.

PS: Ich hoffe, die Fotos haben wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert. icon_wink.gif Mich hat der Anblick zumindest ein wenig zum Schmunzeln gebracht, auch wenn es eigentlich eher traurig ist.
Stenging
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 14.10.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Mühldorf a. Inn

BeitragVerfasst am: Mo Nov 18, 2013 8:13 pm    Titel:

Hallo,

Puhhh, mehr kann man dazu wohl im Moment nicht sagen. Die Schrankmontage ist ja der Hammer, wie er da drauf überhaupt kam, solch einen Pfusch zu machen, dass machte das ganze ja noch nicht einmal leichter.

Die aufgelegten Kabel am Patchfeld sind wohl genauso, wie man es nicht macht, aber auch hier, so was muss man erst mal hin bekommen. Denn auch wenn man den Schirm weg lässt, sind die kleinen Schlaufen an den Litzen tatsächlich beachtlich.

Gut, wen wundert dann noch die Beschriftung mit der Hand, hier war wohl nichts mehr anderes zu erwarten.

Naja ich hoffe für dich, dass es trotzdem soweit zufriedenstellend funktioniert und zumindest keine gravierenden Fehler gibt.

Da du so fleißig hier deine Beiträge in eine Super Form bringst, erstelle doch deinem Elektriker ein Merkblatt, mit Infos von hier, wie so was zu machen ist mit Bildern.
_________________
Mit freundlichen Grüßen
Simon
El Cattivo
LSA-Aufleger


Anmeldungsdatum: 14.01.2013
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mo Nov 18, 2013 10:28 pm    Titel:

Ja, die Beschriftung ist ebenfalls bemerkenswert. Der gute Mann hat wirklich viele Liebe zum Detail gezeigt und kein Fettnäpfchen ausgelassen. Direkt mit Edding aufs Patchpanel geschmiert und noch dazu völlig unbrauchbar. Zum Beispiel steht dort nun bei vier aufeinanderfolgenden Ports "WZ". Welcher Anschluss konkret das letztendlich im Wohnzimmer ist, findet man aber leider doch nur durch ausprobieren heraus. Und das obwohl er ja sogar alle Anschlüsse an den Dosen durchnummeriert hat. Das, was dort abgeliefert wurde, ist an Dummheit wirklich nicht mehr zu überbieten.

Ich bin schon wirklich gespannt, was bei der Messung herauskommt. Die Kabel am Patchpanel neu anlegen wäre jetzt nicht das Problem. In den Dosen sieht die Sache schon anders aus, da praktisch keine Kabelreserve vorhanden ist. Ich würde es mir jedenfalls nicht zutrauen sie dort neu anzulegen. Eventuell würde es noch mit anderen Dosen mit einer anderen Anschlusstechnik klappen. Mal abwarten...

Das Merkblatt ist eine gute Idee. Wobei ja eigentlich die beiden Links auf Netzwerkkabel vorbereiten und Netzwerkkabel auflegen schon ausreichen würden. Sich das einmal durchzulesen, sollte reichen. Was den Rest angeht, hilft nur gesunder Menschenverstand.
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