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Hausbau ... Welchen 16/24-Port Switch könnt ihr empfehlen?  
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Kudda
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2013
Beiträge: 4
Wohnort: Moers + Münster

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2013 4:22 pm    Titel: Hausbau ... Welchen 16/24-Port Switch könnt ihr empfehlen?

Liebes Forum,

in meinem neuen Haus wurden in sämtliche Räume Netzwerkkabel gezogen. Alle Kabel kommen im Keller an und sollen dort in einem Switch zusammenlaufen. Dieser Switch soll dann an meine Fritzbox angeschlossen werden, damit alle Ports im Haus internetfähig sind. Das ganze dient aber nur dem Privatgebrauch.

Der Switch sollte ein Gigabit-Switch sein. Könnt ihr mir ein Modell oder einen Hersteller empfehlen? Was bedeuten die Bezeichnungen Managed/Smart Managed/Unmanaged? Was wäre für meinen Bedarf ratsam? Preislich hatte ich so an 150 bis 300 EUR gedacht.

Ich bin bisher auf den D-Link DGS-1100-16 oder DGS-1100-24 gestoßen. Was haltet ihr von denen?
Wo würde bei diesen Switches das Kabel zur Fritzbox angeschlossen werden?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
Netzwurschtler
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 03.01.2013
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2013 5:51 pm    Titel:

Hallo und willkommen im Forum.

Ich verstehe richtig, dass du im ganzen Haus Netzwerkkabel fest verlegt hast? Also Verlegekabel? Diese werden normalerweise auf der einen Seite auf die Netzwerkdosen in den Räumen aufgelegt. Am anderen Ende des Kabels ist ein sogenanntes Patchfeld.

Von diesem Patchfeld aus wird über ein kurzes Netzwerkkabel (Patchkabel) die Verbindung zu den einzelnen Ports des Switches hergestellt.

Welcher der Switch Ports auf die FritzBox geht ist eigentlich egal, da die Fritzbox sowieso nur mit Internetgeschwindigkeit mit dem Switch verbunden ist. Die Geräte sind untereinander über den Switch via Gigabit verbunden.

Da es sich um Privatgebrauch handelt, wie du sagst, kann ich dir aus eigener Erfahrung den HP 1810-24G empfehlen. Ich habe ihn an zwei Standorten im Einsatz. Er läuft und läuft und läuft. HP gibt auf das Gerät eine lebenslange Garantie.

Da ich einen der Switche gegen ein anderes Modell ausgetauscht habe, habe ich einen abzugeben. Falls du Interesse hast, schreib eine PN.

edit: Ich habe eine deiner Fragen übersehen. Also ein unmanaged Switch bietet keine Möglichkeit irgendwelche Einstellungen zu verändern.

Ein Smart managed Gerät wie der empfohlene HP, der übrigens keine Lüfter hat und extrem stromsparend ist, läßt eine Änderung der grundliegenden Einstellungen zu.

Der HP zum Beispiel ist über ein Webinterface, also über seine IP erreichbar. Hier ist die Anleitung. http://bizsupport1.austin.hp.com/bc/docs/support/SupportManual/c02563753/c02563753.pdf
Schau mal ab Seite 13, da sieht man das Menü.
Für den Normalgebrauch ist der Umfang der Einstellungen völlig ausreichend. Selbst VLan und Trunking ist mit dem HP möglich.

Ein managed Switch geht dann noch einen Schritt weiter. Hier kann man noch viel mehr Einstellungen sowohl über das WebIf als auch über das Konsolenkabel als auch über das Netzwerk via telnet vornehmen.

HP hat meines Wissens aber keinen full managed Switch, der keinen Lüfter hat. Diese Lüfter sind naturgemäß ziemlich laut, da diese Geräte eigentlich nicht für den Privatgebrauch gebaut sind, sondern in größeren Netzwerkschränken zum Einsatz kommen, wo Wärmeentwicklung und Lärm kein Problem darstellen.

Such mal nach den Suchbegriffen "HP Switch Auswahltool". Da lässt sich sehr schnell und einfach eine Auswahl der Switches treffen. Die Geräte können auch sehr komfortabel untereinander verglichen werden.

Von anderen Switches kann ich nicht berichten, da mir die Erfahrung fehlt.

Wenn ich mich aber entscheiden müsste für den Betrag von rund 140 Euro einen neuen D-Link oder einen gebrauchten HP zu kaufen, würde ich mich immer für den HP entscheiden. Aber das ist nur meine subjektive Meinung.
Alith Anar
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 25.11.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2013 10:06 pm    Titel:

Hallo,

Ich würde dir ebenfalls den HP1810-24G empfehlen. Im Gegensatz zum 1910 ist das Gerät komplett lüfterlos, also geräuschefrei. Ich selbst habe einen ebenfalls geräuschlosen TP-Link TL-SG3424 in Verwendung. Der ist auch smart Managed, aber nicht sehr übersichtlich.

Wo du bei einem Gigabitswitch das Kabel für die Fritzbox ansteckst, spielt keine Rolle. Die Spezifikation ist so festgelegt, das der Port von "allein" prüft hängt da ein Rechner, ein Switch oder ein Router dran und sich das Kabel dann entsprechend konfiguriert (vereinfacht ausgesprochen). Gewohnheitsmässig mache ich es aber immer so, das Port 1 für Adminzwecke frei bleibt, Port 2 geht zum Router / Fritzbox und Port 3-x für den Rest. Meistens verwende ich für die Routeranbindung ein anderfarbiges Kabel.

Ich würde dir aber auch empfehlen vor den Switch die Kabel auf ein Patchpanel aufzulegen. So kannst du auch ddie Telefone von der Fritzbox aus Notfalls zu einem anderen Raum weiterleiten. Du kannst dazu die gleichen Kabel verwenden, Telefon benutzt nur weniger Adern als Netzwerk. Du kannst nur Telefon nicht direkt auf den Switch auslegen, da Netzwerk und Telefon eine unterschiedliche Spannng haben.
_________________
"Duty! Honor! Loyalty!" - MCM
Kudda
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2013
Beiträge: 4
Wohnort: Moers + Münster

BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2013 11:05 am    Titel:

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Werde mich dann mal an die Arbeit machen icon_smile.gif
Kudda
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2013
Beiträge: 4
Wohnort: Moers + Münster

BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2013 11:17 am    Titel:

Ich habe jedoch noch eine kurze Frage zu dem Patchpanel: Welche Funktion übernimmt es?

Ohne das Patchpanel würde ich alle im Keller ankommenden Netzwerkkabel direkt in die Ports des Switches stecken. Wenn ich dich richtig verstehe, würden bei Verwendung eines Patchpanels die ankommenden Netzwerkkabel erst in das Patchpanel gesteckt. Wie ist dann die Verkabelung zum Switch? Gehen von dort nochmals pro Kabel ein Kabel zum Switch?
Netzwurschtler
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 03.01.2013
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2013 11:31 am    Titel:

Was für Kabel hast du verlegt? Sind das Verlegekabel oder Patchkabel?

Beispielfoto Patchkabel: http://www.google.de/products/catalog?client=ubuntu&channel=fs&q=patchkabel&oe=utf-8&redir_esc=&um=1&ie=UTF-8&cid=16362818152607083662&sa=X&ei=Hrj7UJ6_FYiZhQfFxIHgCw&ved=0CGMQ8gIwBA

Beispielfoto Verlegekabel: http://www.google.de/products/catalog?q=verlegekabel+cat7&hl=de&client=ubuntu&hs=OCD&channel=fs&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&bvm=bv.41248874,d.Yms&biw=1400&bih=927&um=1&ie=UTF-8&cid=9028478112421785563&sa=X&ei=TLj7UIr7I4Xzsgb8uICABA&ved=0CGEQ8gIwAA

Der Unterschied ist das Kabel. Beim Verlegekabel hast du nur eine Litze. Die wird mit einem passenden Werkzeug auf das Patchfeld aufgelegt.

Schöne Anleitung mit Fotos habe ich grad zufällig gefunden: http://www.google.de/imgres?q=patchfeld+werkzeug&start=124&hl=de&client=ubuntu&hs=LYs&sa=X&tbo=d&channel=fs&biw=1400&bih=927&tbm=isch&tbnid=psmkzPyWNKvLOM:&imgrefurl=http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/elektro-lampen-leuchten/elektroinstallation/lan-netzwerk-verlegen-149385.html&docid=RD3ynABcZtzRIM&imgurl=http://www.selbst.de/sites/default/files/imagecache/picture-gallery/pictures/step_by_step_bauanleitung/LAN-Kabel-netzwerk-anschliessen-07.jpg&w=633&h=386&ei=mLj7UO7wD4fcsga3iYGwBQ&zoom=1&iact=hc&vpx=243&vpy=194&dur=1024&hovh=175&hovw=288&tx=131&ty=84&sig=112971001855016471366&page=4&tbnh=130&tbnw=210&ndsp=45&ved=1t:429,r:48,s:100,i:148

Und so in der Art könnte es dann aussehen, wenn Patchfeld und Switch im Schrank sind: http://www.gymnasium-gerlingen.de/Neue_Medien/MM-Archiv/Verwaltungsnetz_2005_4.jpg

Ich hoffe, dass die Bilder für dich nun etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.
FaserTom
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2013 11:21 pm    Titel:

Alith Anar hat folgendes geschrieben::
Hallo,
Die Spezifikation ist so festgelegt, das der Port von "allein" prüft hängt da ein Rechner, ein Switch oder ein Router dran und sich das Kabel dann entsprechend konfiguriert (vereinfacht ausgesprochen).


Boah, schreib doch bitte nicht so einen Müll. Ein sich konfigurierendes Kabel ? Habe ich ja noch nie gehört, und sorry, hat auch nix mit vereinfacht ausgesprochen zu tun.

Das was Du meinst, also was der Port prüft, ist die Zuordnung der TX/RX-Adern (und noch Dinge wie Geschwindigkeit und Voll/Halbduplex und so was), und schaltet dann entsprechend die Sende/Empfangsbelegung um so das die beiden Geräte einen Link bekommen. Wird z.B. als "Auto MDI-X" bezeichnet.

Macht im übrigen noch lange nicht jeder Switch dieses Auto MDI-X. Wofür braucht man das ? Normalerweise ist die Belegung von einem Switch-Port so das man die Netzwerkkarte eines PC's mit einem Kabel, das 1 zu 1 beschaltet ist, verbinden kann. Möchte man aber z.B. zwei Switche miteinander verbinden (oder 2 PC's direkt miteinander ohne Switch), muss die Belegung auf einer Seite geändert werden, so das immer TX auf RX geht. Das kann man ganz einfach mit einem Cross-Over-Kabel machen wenn der Switch das nicht kann (oder wenn man eben zwei PC's direkt miteinander verbinden will). Oder es geht eben auch automatisch wenn ein Gerät Auto MDI-X unterstützt. Es gibt auch Switche die einen Uplink-Port haben, der alternativ zu einem Anschluß am Gerät verwendet werden kann, das ist nix anderes als das auf diesem Port die Polarität entsprechend vertauscht aufliegt, das z.B. zwei Switche mit einem normalen 1:1 Patchkabel verbunden werden können.

Der Switch mit Auto MDI-X prüft NICHT ob das ein Rechner, ein Router oder ein Switch ist, der prüft nur die Polarität, und schaltet bei Bedarf entsprechend um.

LG

Tom
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Jan 21, 2013 1:44 am    Titel: Re: Hausbau ... Welchen 16/24-Port Switch könnt ihr empfehle

Hallo zusammen,


@FaserTom: Vielen Dank für Deine Richtigstellung! (Die Formulierungen waren zum Teil in der Tat zum Haare raufen.)

FaserTom hat folgendes geschrieben::
Macht im übrigen noch lange nicht jeder Switch dieses Auto MDI-X.

@FaserTom: Richtig, aber praktisch alle aktuellen Switch-Modelle eines jeden Herstellers können Auto-MDI(X) mittlerweile schon standardmäßig. Und Gigabit-Ethernet-Switche müssen Auto-MDI(X) und ebenfalls Autonegotiation ohnehin per Standard beherrschen.


Netzwurschtler hat folgendes geschrieben::
Beim Verlegekabel hast du nur eine Litze.

@Netzwurschtler: Das ist Begrifflich so auch nicht korrekt. Beim Verlegekabel hat man eben keine Litze (sic!), sondern eine massive Kupferader. Beim Patchkabel hat man eben Litze, also ein aus vielen dünnen Einzeldrähten bestehender elektrischer Leiter.


Netzwurschtler hat folgendes geschrieben::
Schöne Anleitung mit Fotos habe ich grad zufällig gefunden:

@Netzwurschtler: Also diese Anleitung ist bestenfalls okay, denn hier ist auf den Fotos Nr. 4 bis 10 nicht ganz korrekt dargestellt, dass die Paarverdrillung und der Folienschirm idealerweise jeweils bis zur Klemme geführt werden sollte. - So wird es korrekt gemacht: Die Installation - Netzwerkkabel auflegen (mit dem LSA-Anlegewerkzeug)

Und hier sind am Ende des Beitrages auch nochmal mögliche Fehlerquellen aufgeführt: Netzwerkdose oder Patchfeld nach TIA-568A / TIA-568B Standard auflegen


Kudda hat folgendes geschrieben::
Ich habe jedoch noch eine kurze Frage zu dem Patchpanel: Welche Funktion übernimmt es?

@Kudda: Wikipedia ist Dein Freund: Patchpanel


Kudda hat folgendes geschrieben::
Ohne das Patchpanel würde ich alle im Keller ankommenden Netzwerkkabel direkt in die Ports des Switches stecken.

Das wäre dann aber auch totaler Murks! - Wenn Du zudem keine Verlegekabel eingezogen hast, sondern (fälschlicherweise) Patchkabel, dann wäre das leider Obermurks!


Kudda hat folgendes geschrieben::
Wenn ich dich richtig verstehe, würden bei Verwendung eines Patchpanels die ankommenden Netzwerkkabel erst in das Patchpanel gesteckt.

Ja, die ankommenden Verlegekabel werden von hinten in das Patchpanel eingeführt, und dann vorne an der Leiste "aufgelegt" (nicht gesteckt). - Die Gesamtheit dieser Verkabelung bis zum diesem Punkt stellt dann die strukturierte Verkabelung dar.


Kudda hat folgendes geschrieben::
Wie ist dann die Verkabelung zum Switch? Gehen von dort nochmals pro Kabel ein Kabel zum Switch?

Ja, genau so wird es gemacht ... und genau hier kommen dann Patchkabel zum Einsatz, die man sich im Fachhandel in geeigneter Länge und Farbe fertig konfektioniert bestellt.


Tipps, Infos und auch eine Auflistung des Materials bzw. der benötigten Werkzeuge zur Realisierung einer richtigen Netzwerkverkabelung findest Du hier in den Artikeln von Glasfaserinfo.de:
- Heimnetzwerk - Planung und Aufbau
- Netzwerkverkabelung - Auswahl der Materialien
- Die Installation - Netzwerkkabel vorbereiten
- Die Installation - Netzwerkkabel auflegen (mit dem LSA-Anlegewerkzeug)

Wie die optimale Vorgehensweise bei Deinem Vorhaben ist, wie man so etwas plant, und was bei einer Wohnungs-, Haus- oder Gebäudeverkabelung noch zu beachten ist, findest Du alles im folgenden Artikel umfassend und gut strukturiert dargelegt: Technische Infrastruktur für ein eigenes Haus


Gruß.
Kudda
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.01.2013
Beiträge: 4
Wohnort: Moers + Münster

BeitragVerfasst am: Fr Feb 01, 2013 6:12 pm    Titel:

Vielen Dank für die weitergehenden Hinweise!

Zur Klarstellung: Natürlich ist für die Verlegung der Kabel etc. ein Elektriker zuständig, der von meinem Architekten beauftragt wurde. Der Elektriker hatte mich nur gebeten, einen Switch und Patchpanel zu besorgen, welche er dann wiederum kabeltechnisch anschließen würde.

Ich wollte mich durch das Forum hier nur nochmals absichern.

Nun noch eine letzte Frage: Könnt ihr mir ein gutes 24-Port Patchpanel empfehlen? Bei einschlägigen Online-Verkaufshäusern werden verschiedene zu einem durchschnittlichen Preis von 35 EUR angeboten. Gibt es etwas beim Kauf zu beachten?
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Sa Feb 02, 2013 4:07 am    Titel: Re: Hausbau ... Welchen 16/24-Port Switch könnt ihr empfehle

Hallo,


Kudda hat folgendes geschrieben::
Der Switch sollte ein Gigabit-Switch sein. Könnt ihr mir ein Modell oder einen Hersteller empfehlen?

Z. B. diesen "Smart Web Managed"-Switch: HP 1810-24G V2 Switch (J9803A)


Kudda hat folgendes geschrieben::
Was bedeuten die Bezeichnungen Managed/Smart Managed/Unmanaged?

Der Begriff Managed Switch wird Hersteller-übergreifend einheitlich verwendet, und meint richtige Switche, mit großem und professionellem Funktionsumfang für Unternehmensnetzwerke, die in der Regel auch über ein Switch-Management-Programm (wie z. B. HP ProCurve Manager) konfiguriert, administriert und überwacht werden (können).

Im Bereich der Smart Managed-Switche gibt es keine einheitliche Benennung, da diese Zwischenlösung zwischen Unmanaged und Managed Switchen erst in den letzten Jahren so richtig aufgekommen ist. D. h. hier benutzt jeder Hersteller einen anderen "Marketing"-Namen (wie z. B. Websmart, Smart Web Managed, Smart Managed, SmartView, WebView, etc.). Im Unterschied zu den echten Managed Switchen ist hier der "managed" Funktionsumfang geringer, und zudem werden diese Geräte fast ausschließlich über ein simples Webinterface administriert, um ein paar bestimmte Funktionen (wie Monitoring, VLAN, LACP, etc.) realisieren zu können, was jedoch u. U. auch als "einfacher" empfunden werden kann. Switche dieser Geräteklasse können aber auch einfach nur via Plug & Play in Betrieb genommen werden. Eine "Konfiguration" ist also für den Grundbetrieb nicht (zwingend) notwendig.

Der Begriff Unmanaged Switch wird Hersteller-übergreifend einheitlich verwendet, und meint Switche, die nicht verwaltet werden können. Hier ist also keinerlei Konfiguration, Administration oder Überwachung möglich. Der Switch kann also - auf allen Ports gleichermaßen - "nur switchen" (ausschließlich Plug & Play).


Kudda hat folgendes geschrieben::
Vielen Dank für die weitergehenden Hinweise!

Sicherlich wird Dich auch dieser Thread hier interessieren, da es hier um das gleiche Vorhaben wie bei Dir aktuell geht: Hausverkabelung - Offene Fragen


Kudda hat folgendes geschrieben::
Zur Klarstellung: Natürlich ist für die Verlegung der Kabel etc. ein Elektriker zuständig,

Elektriker machen das oft, haben aber in 90% der Fälle keinen blanken Schimmer von der Materie. Auch dass er das evtl. schon mal gemacht hat, sagt nicht sonderlich viel aus. Ich schätze, dass jeder 10. "gemeine" Elektriker annähernd die Ahnung hat, die er haben sollte, um ein Kupfer-LAN sauber nach aktuellen Standards installieren zu können. D. h., ich würde das nur dann den Elektriker machen lassen, wenn dieser sich auch auf Netzwerkverkabelungen spezialisiert hat.


Kudda hat folgendes geschrieben::
Der Elektriker hatte mich nur gebeten, einen Switch und Patchpanel zu besorgen, welche er dann wiederum kabeltechnisch anschließen würde.

Also so ist das nicht üblich! - Üblich ist, dass der Elektriker ein Patchpanel besorgt (ggfs. in Absprache mit Dir, oder in dem er Dir mehrere Modelle zur Auswahl anbietet), und er danach sowohl das Patchpanel als auch die Netzwerkdosen auf der Gegenseite anlegt, durchprüft, beschriftet und dokumentiert. Dann ist der Elektriker mit seinem Bereich fertig, und übergibt die passive Verkabelung (ggfs. inkl. geerdetem Netzwerkschrank) an Dich.

Der Part des Hausherrn selbst (ggfs. auch der des externen Netzwerkers bzw. IT'lers) sind dann die aktiven Komponenten bzw. die Bestückung des Netzwerkschrankes mit geeigneten Komponenten zur Verwirklichung der gesteckten Ziele, worunter natürlich auch ein Switch fällt. Und damit hat dann der Elektriker aber absolut nichts (mehr) mit zu tun!


Kudda hat folgendes geschrieben::
Nun noch eine letzte Frage: Könnt ihr mir ein gutes 24-Port Patchpanel empfehlen?

Glasfaserinfo.de Online-Shop: RJ45-Patchfelder


Kudda hat folgendes geschrieben::
Gibt es etwas beim Kauf zu beachten?

Ja, wenn man eben Patchfelder von den einschlägigen Marken nimmt (wie z. B. von BTR oder Telegärtner, z. B. dieses Modell: BTR 19" Patchfeld Cat6a 24fach), dann hat man u. a. folgende Vorteile, wenn diese auch teilweise marginal sind:
- Besser geschirmt (Cat6a für 10Gigabit Ethernet geeignet)
- Montage geht einfacher und schneller (IDC-Klemmen anstatt LSA-Leisten, siehe auch Gegenüberstellung LSA-/IDC-Schneidklemmtechnik)
- Hat integrierte Staubschutzkappen
- Ist besser verarbeitet
- Sieht besser aus
- ...


Gruß.
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