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Neuverkabelung bei Renovierung (Dreifamilienhaus)  
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Autor Nachricht
mikesch1
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 01.04.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Di Apr 23, 2013 10:26 am    Titel: Neuverkabelung bei Renovierung (Dreifamilienhaus)

Hallo,
vielen Dank schon mal für die vielen informativen Beiträge. Ich habe mich bereits eingelesen, trotzdem bin ich mir alles andere als sicher, ob ich mit meinen Planungen auf dem richtigen Weg bin.

Es geht um ein Dreifamilienhaus, und ich möchte die Verkabelung so offen wie möglich gestalten, da die Nutzungsszenarien noch nicht feststehen. Im Moment ist bis auf die Tatsache, dass eine Wohnung u.a. als eigenes Zweitbüro genutzt werden soll, noch alles offen, von WG-ähnlicher Nutzung aller drei Wohneinheiten bis hin zur Vermietung.

Internet soll über Kabel laufen, Telefonie wahlweise über DSL oder Kabel (VoIP) und TV über Satellit.

Geplant ist zurzeit, je 3 Cat7-Verlegekabel und 3 Koaxialkabel vom Keller (Übergabepunkt von Telekom und Kabel Deutschland) über einen Kabelkanal bis ins Dachgeschoss zu führen, wo auch die FritzBoxen (DECT-Nutzung spielt eher eine untergeordnete Rolle) nebst Datenschrank Platz finden sollen. Vorhanden aus alten Beständen ist ein 19"-Digitus-Datenschrank, von dem aus die sternförmige Verteilung über Leerrohre läuft:

• Wohnung 1 mit Büro: Cat7-Verlegekabel auf insgesamt zehn RJ45-Doppeldosen über ein 24er-Patchfeld plus 24-Port-Switch (unmanaged)
• Wohnung 2 und 3: Cat7-Verlegekabel auf je 2 RJ45-Doppeldosen

2 Fragen hierzu:

1. Gibt es irgendwelche groben Planungsfehler? Gibt es beispielsweise gewichtige Argumente, die Fritzboxen in den Wohnungen unterzubringen? Oder im Keller, der von der Luftfeuchtigkeit her nicht optimal ist?

2. Wie kriege ich eine saubere Verbindung zwischen den beiden Fritzboxen und den Verlegekabeln für die Wohnungen 2 & 3 hin?

Ich freue mich über den einen oder anderen Tipp oder Hinweis, auch zur Produktauswahl.

mikesch1
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Di Apr 23, 2013 1:57 pm    Titel: Re: Neuverkabelung bei Renovierung (Dreifamilienhaus)

Hallo mikesch1,


mikesch1 hat folgendes geschrieben::
vielen Dank schon mal für die vielen informativen Beiträge. Ich habe mich bereits eingelesen,

Das, was Du machen möchtest, ist im ersten Schritt eine ganz klassische strukturierte Verkabelung.

Das wird hier täglich gefragt, daher gibt es zu dieser Thematik, insbesondere bezugnehmend auf die Verkabelung von Häusern bzw. beim Hausbau, in diesem Forum sicherlich einige Hundert Threads, in denen größtenteils immer das gleiche drin steht. Bitte lies daher eigenständig im Forum, vor allem aber im folgenden Unterforum die letzten 30 bis 50 Threads, dann solltest Du grob im Bilde sein: Twisted Pair / Kupferkabel


Tipps, Infos und auch eine Auflistung des Materials bzw. der benötigten Werkzeuge zur Realisierung einer richtigen Netzwerkverkabelung findest Du hier in den Artikeln von Glasfaserinfo.de:
- Heimnetzwerk - Planung und Aufbau
- Netzwerkverkabelung - Auswahl der Materialien
- Die Installation - Netzwerkkabel vorbereiten
- Die Installation - Netzwerkkabel auflegen (mit dem LSA-Anlegewerkzeug)

Wie die optimale Vorgehensweise bei Deinem Vorhaben ist, wie man so etwas plant, und was bei einer Wohnungs-, Haus- oder Gebäudeverkabelung noch zu beachten ist, findest Du alles im folgenden Artikel umfassend und gut strukturiert dargelegt: Technische Infrastruktur für ein eigenes Haus


mikesch1 hat folgendes geschrieben::
• Wohnung 1 mit Büro: Cat7-Verlegekabel auf insgesamt zehn RJ45-Doppeldosen über ein 24er-Patchfeld plus 24-Port-Switch (unmanaged)
• Wohnung 2 und 3: Cat7-Verlegekabel auf je 2 RJ45-Doppeldosen

Wo werden die Verlegekabel der einzelnen Wohnungen denn zentral gesammelt? Etagenweise und/oder zentral im Dachgeschoss?

Bitte mach doch eine Zeichnung (Grafik) vom geplanten SOLL-Zustand, und binde diese in Deinen nächsten Post ein. Dann wird das ganze (sicherlich auch für Dich selbst) klarer.


mikesch1 hat folgendes geschrieben::
Gibt es beispielsweise gewichtige Argumente, die Fritzboxen in den Wohnungen unterzubringen?

Ja, wegen der besseren WLAN-Ausleuchtung z. B.


mikesch1 hat folgendes geschrieben::
Oder im Keller, der von der Luftfeuchtigkeit her nicht optimal ist?

Nein, es gibt nur Argumente gegen den Dachboden ...

Du wirst im DG definitiv eine aktive Lüftung in Deinem Schrank benötigen. Auch gut gedämmte Dachgeschosse sind im Sommer immer ein paar Grad wärmer (im Winter dann ein paar Grad kälter) als der Rest des Hauses, und bestimmt über 5 Grad wärmer als im Kellergeschoss. Bedenken muss man hierbei ferner, dass eine Erhöhung der Schrank-Umgebungstemperatur um 1° C eine Temperaturerhöhung im Schrank um ca. 2° C bedeutet.

In einem Rack sollte es eigentlich immer unter 25° C sein, besser noch weniger. Als Obergrenze würde ich hier 30° C ansehen. Das ganze müsstest Du mit einem Thermometer im Schrank dann jeweils prüfen.

Wenn Du das ganze im Keller installieren würdest, dann klappt es manchmal, dass die Switche durch die grundsätzlich kühlere Umgebungstemperatur, durch die natürliche Konvektion des Metallgehäuses und die Lüftungsschlitze des Schrankes ausreichend gekühlt werden (das müsste man dann im Detail jeweils testen). - Falls Du irgendwann einen Server in Dein Rack einbaust, dann spielt es ohnehin keine Rolle, ob im DG oder KG, dann brauchst Du in jedem Fall eine aktive Kühlung.

Dieser Thread hat eigentlich viele Parallelen zu Deinem Vorhaben: Netzwerk im Neubau


mikesch1 hat folgendes geschrieben::
2. Wie kriege ich eine saubere Verbindung zwischen den beiden Fritzboxen und den Verlegekabeln für die Wohnungen 2 & 3 hin?

Wie und wo wolltest Du denn jeweils alles platzieren? Wo siehst Du hier jetzt das Problem?


Gruß.
upsel
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 15.03.2013
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: Di Apr 23, 2013 2:33 pm    Titel:

Wenn die drei Einheiten, die Wohnungen und das Büro mal getrennt genutzt/vermietet werden. währe es da nicht günstiger die Verkabellungen für jede Einheit seperat zu machen?
Das heist jede Einheit hat auch ihren eigenen Schrank mit Patchfeld und Switch.
Wenn ich das Büro mieten würde währe ich bestimmt nicht begeistert wenn sich Leute aus der WG sich mit auf mein Netzwerk stöpseln.
Ich würde da auch ein paar mehr Verlegekabel vom Keller zu den "Einheitenschränken" planen. Du weist ja nicht was da deine Kunden mal vorhaben. Z.B. eine ISDN TK Anage im Büro oder so.
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