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Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folg. Situati  
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Autor Nachricht
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: So Mai 19, 2013 2:21 pm    Titel: Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folg. Situati

Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folgendem Privathaushalt.

Hallo,
Habe gewisse Recherche zu dem Thema gemacht, hier bei glasfaserinfo und im Netz.
Nicht alle meine Fragen konnte ich damit beantworten.
Daher erlaube ich mir diese hier einzustellen.

- ein Datennetzwerk ist in einer Wohnung herzustellen
- angestrebt wird ein 1GB Ethernet, basierend auf Kupferkabel
- Netz aus zwei Segmenten
- keins beider Segmenten wird verzweigt
- ein Segment bleibt gänzlich in einem Raum, beide Endpunkte
- der andere Segment endet in anderem Raum
- Länge des einen Segments bis zu 13 Meter; des anderen bis zu 6 Meter
- auf der Strecke von bis zu 5 Meter werden die zwei Segmente parallel laufen müssen
- Verkabelung laut aktuellem Plan mittels Verlegekabel, Unterputzdosen
auf beiden Enden eines Elementes
- Kabelverlegung laut aktuellem Plan in dem Spalt zwischen
schwimmend verlegtem Parkett und der Wand, bzw. unter Sockelleisten des Parketts.
Spalt zwischen Parkett und Wand breit ab 1.4cm, tief ca. 1cm.
- Aktive Elemente: Eine FritzBox od. ähnliches Gerät
- Kein Patchfeld geplant, kein Schrank geplant.
- Fritzbox und Knotenpunkt des Verkabelung situationsbedingt sichtbar in einem
Wohnraum.
- Stromversorgung: Ins Haus (ein MFH) kommt ein Kabel mit 4 Leitern rein
(L1,L2,L3,grün-gelb). 5 Leiter hat's man erst ab Potentialausgleichschiene des Hauses.
Dann wird es auf Wohnungen verteilt. Jede Wohnung bekommt L+N+Schutzleiter.
- genauer Verlauf der Elektroinstallation in betroffenen Räumen nicht bekannt
- Keine Ahnung was für Infos noch relevant wären; ggf. bitte Bescheid sagen.

Ich konnte mir bisher nur kleines Einblick in die Materie verschaffen.
Für viel mehr wird mir die Zeit nicht reichen. Bei meiner Suche bin allerdings auf
Aussagen gestoßen, dass geschirmte Verkabelung mehr Schaden als Nutzen
errichten kann, falls nicht passend zu Rahmenbedingungen bzw. nicht
fachmännisch ausgeführt. Dies eben will ich vermeiden.

1) Wird ungeschirmte Verkabelung des Datennetzes unter obigen Rahmenbedingungen
besser geeignet sein? Es heißt, wird die Chance die 1GB Ethernet Leistung zu erreichen besser sein,
wenn's man ungeschirmtes Kabel nimmt?

Anwenden eines Kabels ohne Schirm hätte möglicherweise weiteren Vorteil:
leichter im Spalt zwischen Parkett und Wand zu verlegen.
Kleiner Biegeradius beim Kabel ohne Schirm erlaubt?
Ist bloß meine momentane Vorstellung. Wie richtig ich damit liege, ist mir selber noch unklar.

Der "Kabelführungskanal" - in dieser Situation also der Spalt zwischen Parkett und Wand -
hat paar 90Grad -Kurven. Wenn ein Segment an all diesen Kurven allzu sehr geknickt,
wird die 1GB Leistung nicht zu erreichen sein?
2) Wie seht Ihr das mit Verlegen des Kabels in eben so einer Fuge?

Unterputzverlegen würde mehr Aufwand bedeuten.
Ansonsten müsste dabei womöglich auch die Frage der Statik geklärt werden,
wegen horizontalen Aufschnittes der Wand, mehrere Meter lang.
Das ist Aufwand.

3) Falls Infrastruktur doch mittels Kabel mit Schirm herzustellen,
wie und wo wäre die Infrastrukturschirmung mit Erdpotential auszugleichen?
Habe bei meiner Suche eine Aussage hören/lesen können,
dass es in dem Frequenzbereich an beiden Endpunkten zu tun ist.
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Mai 20, 2013 12:56 am    Titel: Re: Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folg. Sit

Hallo Trikote,


Trikote hat folgendes geschrieben::
Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folgendem Privathaushalt.

Normalerweise stellt sich diese Frage bei Installationen in Deutschland (bzw. Europa) nicht, da die Antwort für eine Standard-Installation eindeutig ist, und es hier nur sehr selten 2 Meinungen gibt: Geschirmt!

Daraus resultierend stellt sich mir die Frage, wo die "Besonderheit" bei Deiner Installation ist, und warum Du Dir nicht nur diese Frage stellst, sondern sie auch noch bis ins kleinste Detail auslotest?


Für die meisten Szenarien und Umgebungen hat sich seit Jahren bewährt, dass man ein geschirmtes Cat.7-Kabel (in der Wand) verlegt, den Schirm je Verlegestrecke beidseitig auflegt, und ergänzend einseitig mit dem Potentialausgleich verbindet. Datenleitungen werden einseitig (meist am Patchfeld) geerdet, die Dosenseite (also dort, wo die Netzwerkgeräte dann angeschlossen werden) wird nicht geerdet. Eine geschirmte Verkabelung wird nur mit ordnungsgemäßer Schirmung optimal funktionieren. - Sämtliche Abweichungen davon führen ggfs. zu einem suboptimalen Ergebnis. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Habe gewisse Recherche zu dem Thema gemacht, hier bei glasfaserinfo und im Netz.

Dann hast Du nicht gut genug gesucht ... hier wird nahezu jede Deiner Fragen beantwortet: FTP Kabel Folie, Draht oder nichts auflegen? Patchpanel Erde


Trikote hat folgendes geschrieben::
- Netz aus zwei Segmenten

Was meinst Du mit "Netz"? Was bezeichnest Du mit "Segment"?


Trikote hat folgendes geschrieben::
- keins beider Segmenten wird verzweigt

Was bedeute das?


Trikote hat folgendes geschrieben::
- ein Segment bleibt gänzlich in einem Raum, beide Endpunkte

Und das?


Trikote hat folgendes geschrieben::
- der andere Segment endet in anderem Raum

Und das?


Trikote hat folgendes geschrieben::
- Fritzbox und Knotenpunkt des Verkabelung situationsbedingt sichtbar in einem Wohnraum.

Und welche Relevanz hat u. a. diese Information für Deine Frage?


Trikote hat folgendes geschrieben::
Ich konnte mir bisher nur kleines Einblick in die Materie verschaffen.
Für viel mehr wird mir die Zeit nicht reichen.

Forum heißt eigentlich nicht Ersatz für persönlichen Fleiß oder externe Dienstleister. Wir können hier nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Bei meiner Suche bin allerdings auf Aussagen gestoßen, dass geschirmte Verkabelung mehr Schaden als Nutzen errichten kann, falls nicht passend zu Rahmenbedingungen bzw. nicht fachmännisch ausgeführt.

Diese Aussage ist in dieser pauschalen Form definitiv falsch. Bitte belege diese Behauptung, durch entsprechende Quellen, wo fundierte Aussagen anzutreffen sind. - Im übrigen bin ich anderer Meinung!

Abgesehen davon werden sämtliche Arbeiten, die nicht fachmännisch ausgeführt werden, früher oder später irgendwo Probleme machen. Das liegt doch in der Natur der Sache, oder?


Trikote hat folgendes geschrieben::
1) Wird ungeschirmte Verkabelung des Datennetzes unter obigen Rahmenbedingungen besser geeignet sein?

Mit dem aktuellen Kenntnisstand zu Deiner Umgebung: Nein.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Es heißt, wird die Chance die 1GB Ethernet Leistung zu erreichen besser sein, wenn's man ungeschirmtes Kabel nimmt?

Nein, im Gegenteil. Da gibt es aber eine Reihe von anderen Faktoren die erheblich ausschlaggebender für einen möglichst hohen Datendurchsatz sind. Mit diesen anderen Details solltest Du Dich also beschäftigen und nicht mit der Frage nach "geschirmt" oder "ungeschirmt". - Du machst hier gerade aus einer Mücke einen Elefanten ...


Trikote hat folgendes geschrieben::
Anwenden eines Kabels ohne Schirm hätte möglicherweise weiteren Vorteil:

Diese Aspekte haben dann aber nichts mit den technischen Eigenschaften zu tun, und sollten daher auch getrennt betrachtet werden.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Wenn ein Segment an all diesen Kurven allzu sehr geknickt, wird die 1GB Leistung nicht zu erreichen sein?

Ja, es ist richtig, dass Du dann von maximal möglichen 100 Prozent des Gigabit-Ethernet Abstrichen machen müssen wirst. - Wozu brauchst Du exakt 1 GB/s an Datendurchsatz? Sorry, ich verstehe das gerade nicht so ganz?


Trikote hat folgendes geschrieben::
2) Wie seht Ihr das mit Verlegen des Kabels in eben so einer Fuge?

Würde ich nicht machen, wenn es nicht unbedingt sein muss.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Unterputzverlegen würde mehr Aufwand bedeuten.

Tja, so ist das halt. Das Kabel liegt dann aber auch für mindestens 20 Jahre in der Wand, von daher würde sich für mich diese Frage gar nicht stellen.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Ansonsten müsste dabei womöglich auch die Frage der Statik geklärt werden

Für die Beantwortung dieser Frage bist Du hier dann aber im falschen Forum! - Dennoch hier mal ein Denkanstoß: Hast Du schon mal einen Rohbau oder eine kernsanierte Wohnung vor dem Verputzen gesehen?


Trikote hat folgendes geschrieben::
3) Falls Infrastruktur doch mittels Kabel mit Schirm herzustellen, wie und wo wäre die Infrastrukturschirmung mit Erdpotential auszugleichen?

Das ist kein muss ... ansonsten natürlich, so wie immer und allgemein üblich, an der Potentialausgleichsschiene der Wohnung, Etage oder des Hauses.


Trikote hat folgendes geschrieben::
Habe bei meiner Suche eine Aussage hören/lesen können, dass es in dem Frequenzbereich an beiden Endpunkten zu tun ist.

Was heißt "in dem Frequenzbereich"? Betreibst Du zu Hause ein Messlabor?


So long.
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Mo Mai 20, 2013 5:10 pm    Titel:

Danke für deine Antworten.
OK, ich versuche die Bewegungsgründe und Situation zu präzisieren.
Somit, tue ich nachfolgend das Lautdenken.
Ziel ist meine Überlegungen hier einer Gegenprüfung zu unterziehen.
Nicht immer werden an zweifelhaften/unklaren Punkten die Fragen gestellt.
Bitte Ruhig einschreiten, falls welche meiner Behauptungen falsch sind.

Es ist bewohnte Wohnung. Und so ein LAN seit Jahren hier im Betrieb.
Nur, es ist aufgebaut aus den am Boden lose verlaufenden Kabelstücken -
- im Sockelleistenbereich - alles sichtbar, echtes Provisorium.
Außerdem, beim Zusammenbau wurde nicht darauf geachtet, dass die Elemente zueinander passen.
Einfach zusammengesteckt, und los nutzen. Die FritzBox - der Zentralpunkt diese
Netzwerks - baut mit einem Client Verbindungen NUR im 100MB Mode auf.
Mehr geht nicht.
LAN verbindet die FritzBox (diese nimmt die Aufgaben von Switch, Router, Modem wahr)
mit zwei Geräten. Eins steht in gleichem Raum wie die FB selbst, das andere steht
in einem anderem Raum.

Nun, steht in betroffenen Räumen aus gewissen Gründen ein Neuanstrich an.
Es kommen auch neue Möbel.
Dies ist die beste Chance - somit für nächste gut 10 Jahre auch die letzte -
mit dem LAN Ordnung zu schaffen: Verkabelung verstecken,
und es zukunftssicherer als momentane 100MB machen.
Mir wird es am liebsten sein, wenn es 10 Jahre oder länger guten Dienst leistet.
Ich denke mit 1GB Ethernet hat's man gute Chance darauf.
Es wird doof sein, wenn das LAN danach nur irgendwie funktioniert.
In frisch renovierten Räumlichkeiten lassen sich Nacharbeiten schlecht durchsetzen.
Ein 1GB LAN wird angestrebt, und diese Leistung soll es auch zeigen.
100MB nicht mehr Zeitgemäß, von Zukunftssicherheit ganz zu schweigen.
Alles andere zwischen Fast Ethernet und 1GB-Ethernet ist nicht definiert und will auch nicht haben.

Klar, dass es auch mit dem Gedanke gespielt wird den Fachmann mit allen
nötigen Planungs- und Ausführungsarbeiten zu beauftragen.
Aber selbst dann ist gewisse Orientierung in der Materie gefragt.
Sonst zielführende Ausschreibung ist unmöglich, von Abnahme ganz zu schweigen.

Einer der Grundgedanken dabei: Unnötige Aufwände und Kosten vermeiden.
Daher, u.a.: die Idee mit Verlegen des Kabels in dem Spalt zwischen Parkett und Wand.
Wenn es auf diese Weise billiger und schneller geht, warum nicht?
Weil die Wohnung durchgehend bewohnt ist, sollen die Arbeiten auch möglichst kurz andauern.
Herstellen einer Unterputzverlegung braucht mehr Zeit als Legen des Kabels in fertige Fuge.
In Parkettfuge kann eine Twisted Pair genauso gut 20 Jahre liegen.
Einzige Voraussetzung: 1GB Ethernet soll es schon sein.
Es heißt, die Überlegungen von aktuellen Präferenzen bzgl. der Ausführung (z.B.: die Frage der Kabelführung)
abzuweichen, werden erst dann gemacht, wenn das Erreichen des 1GB Ethernet -Ziels gefährdet ist.

Schon die Präferenz wie oben beschrieben eben - Kabelführung in Parkettfuge - stellt paar Hürden dar.
Da werde ich zufrieden gestellt, wenn es mit 1GB klappt - mir eine ausreichende Zukunftssicherheit.

Es sind genügend viele Berichte zu sichten bzw. zu hören, dass Twisted Pair-basierende LANs aufgrund
unsachgemäß angewandter bzw. angeschlossener Schirmung der Verkabelung schlechte Leistung zeigen.
++ Zum einen die geschirmte Infrastruktur solle angeblich (mal gefundene Behauptung,
selber stecke zu flach in Materie um eigene Behauptungen in dieser Richtung zu treffen)
nur in Verbindung mit Stromnetz des TN-S Typs gut funktionieren.
Bin mir nicht sicher, ob in dem Objekt der Fall ist - die N und PE -Leiter werden
erst im Haus aus dem PEN Leiter - ins Haus kommt ein PEN -Leiter ein - erzeugt.
Ist es tatsächlich ein TN-S? Soweit verstanden, zur Beurteilung von welchem Typ die Stromversorgung
ist, muss der letzte Abschnitt des Versorgernetzes in Betracht miteingezogen werden.
Soweit verstanden, mit TN-S hat's man nur dann zu tun, wenn PE und N ins Haus reingehen.
Also, es ist mir unklar ob geschirmte LAN Infrastruktur zu der gegebenen Elektro-Installation passt.
Wie gesagt, das solle eine Voraussetzung für Erfolg sein - hab's mal während meiner Suche lesen können.
++ Zum anderen muss an der Schirmung der Gesamtinfrastruktur auch ein sachgemäßer Potentialausgleich ausgeführt sein.
LAN hat einfache Form: FritzBox oder ähnliches Gerät und Verkabelung in Sternarchitektur, zweiarmig (2 Segmente).
FritzBox ist das einzige aktive Element dieser LAN -Infrastruktur.
Kernpunkt (Fritzbox und Herz des Sterns) befinden sich im Wohnbereich, alles sichtbar.
Niemand von Nutzern wird hier Patchfeld-, Switch -Schrank akzeptieren.
Diese wären auch für so ein LAN überdimensioniert.
FritzBox ist kein Patchfeld -Schrank. Sie bietet keine Möglichkeit an, Potentialausgleich auszuführen.
Da müsste dies dann in RJ45-Wanddosen erfolgen - so für mich die Schlussfolgerung in meiner Selbsthilfe.
Es hieße zum Beispiel, die Endpunkte beider Sternarmen, die an FritzBox gehen,
müssen noch mit PE-Leiter versorgt werden.
Ist es richtig so?

Die Verkabelung soll unsichtbar sein (Unterputz; oder auf andere Weise wie schon beschrieben).
Es wird nicht klug sein - meine aktuelle Meinung - bloß ein Patch-Kabel ausreichender Länge zu nehmen
und so die FritzBox mit Geräten direkt zu verbinden.
Da bietet sich Abschluss jeder dieser Kabelverbindungen mittels Wanddose statt RJ45 -Stecker an.
Daher, in meiner Selbsthilfe sieht aktueller Plan den Verlegekabel mit Wanddosen statt Patchkabel ausreichender
Länge mit Stecker vor. Verlegekabel solle auch bessere Qualität bzgl. Signalübertragung als ein Patch-Kabel zeigen.
Es heißt bessere Chance 1GB Ethernet zu bekommen.

Weil die Lösung mit Schirmung einige ungeklärte Fragen erzeugt ist der nächste Gedanke
auf ungeschirmt auszuweichen.
++ Zudem weniger an Gesamtquerschnitt würde die Chance erhöhen die Kabels in der erwähnten Parkettfuge zu führen.
++ Ansonsten wird die Innenstruktur einer 5e UTP möglicherweise an den 90Grad -Kurven des bevorzugten Kabelführungswegs
weniger Schaden nehmen, als es bei dem geschirmten Kabel Cat5,6,od.7 der Fall ist.
++ Die Frage des Potentialausgleichs erübrigt sich

Leider auch hier entstehen wiedermal einige Unsicherheiten bzw. Zweifel.
++ die evtl. in der Nähe verlaufende Elektroinstallation bzw. der andere Twisted-Pair Kabel
wird den Datendurchsatz mindern, obwohl die TP an sich gewisse Störungsresistenz hat.
Die Frage ist, ob diese hier reichen wird. Eine Schlussfolgerung daraus ist,
als nächstes wäre es zu prüfen, wie genau es mit der Elektroinstallation im Bereich des
geplanten Verlaufs von TP-Kabel ausschaut.
++ Wie eingangs beschrieben, werden auf der Länge von einigen Metern zwei solche Kabels parallel laufen müssen.
Die Frage gegenseitiger Störung beider Sternarme bleibt also zu klären.

Es ist nicht mein Ziel die evtl zu klärende Frage der Statik bei Verlegen in der Wand in diesem Forum zu besprechen.
Ich wollte damit bloß deutlich machen, welch' für Aufwände bei dem Vorhaben gerne gemieden werden.

Bei 1GB Ethernet müsste das Signalspektrum in höherem Freq-Bereich liegen als bspl. bei Fast Ethernet.
So habe ich auch eine Behauptung verstanden, Potentialausgleich sei für Schirmung an beiden Enden
der Kabelverbindung erforderlich.
An der Stelle sehe ich meinen Fehler in der meiner Schilderungen ein (tja, es werden bestimmt
viel mehrere sein): Ich habe von Potentialausgleich statt von der Erdung reden haben sollen.
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Mi Jun 26, 2013 10:12 am    Titel:

Plan des beauftragten Elektrikers sieht keine Anbindung des Kabelschirms an angemessenen
Punkt der Installation des Hauses (Potentialausgleich) vor.
Insofern sehe ich das Verlegen eines geschirmten Kabels nicht zielführend an.
Es wird UTP genommen - sowohl beide Strecken des Patch-Kabels als auch
die fest verlegte Strecke (Kabel starr).
Welche im Handel erhältlichen UTP-Kabels, CAT 5E wären zu empfehlen?
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Mi Jun 26, 2013 12:38 pm    Titel:

Trikote hat folgendes geschrieben::
Welche im Handel erhältlichen UTP-Kabels, CAT 5E wären zu empfehlen?

Eine Empfehlung für ein UTP-Kabel der Kategorie 5(e) wirst Du hier wohl nicht bekommen, weil es weder dem anerkannten Stand der Technik, noch der Anforderung an eine Zukunftssicherheit entspricht. Du solltest mindestens eine Installationsleitung der Kategorie 6 verwenden.

Wenn Du am zentralen Punkt keinen IT-Verteilerschrank bauen willst/kannst, dann wären die auf-Putz Mini-Verteiler von Telegärtner auch noch eine Möglichkeit. Gibt es als 6-Port- und 12-Port-Ausführung. Wenn es sich nur um ein bis vier Kabel handelt, kann man auch am zentralen Punkt einfach eine/zwei Kat-6-Anschlussdose/n als Abschluss verwenden.


jela
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Mi Jun 26, 2013 11:13 pm    Titel:

jela hat folgendes geschrieben::

Eine Empfehlung für ein UTP-Kabel der Kategorie 5(e) wirst Du hier wohl nicht bekommen, weil es weder dem anerkannten Stand der Technik, noch der Anforderung an eine Zukunftssicherheit entspricht.

5 Enahnced? Keine Ahnung ob bedingungslos, es solle für
das hier gestellte Ziel von 1GB Ethernet ausreichend sein?
Mehr Zukunftssicherheit brauche ich nicht.

Ja, die Zukunftssicherheit war hier ein großer Ziel.
Bei unsachgemäßer Installation des geschirmten Kabels
zweifele ich das Erreichen derer grundsätzlich an.
Selber stecke zwar zu flach in der Materie; An/bei vielen Stellen/Gelegenheiten
ist es aber eher von Leistungsminderung statt Leistungsabsicherung
zu lesen/hören, wenn die Abschirmung eines CAT -Kabels nicht
sachgemäß montiert sein soll.

jela hat folgendes geschrieben::
Du solltest mindestens eine Installationsleitung der Kategorie 6 verwenden.

Welchen Vorteil habe ich davon?
Ohne Schirm möglich? Warum denn 6 statt 6A?
Kabelkanal bietet nicht allzu viel Raum an.
Wird jetzt den Raumvermögen durch
größeren Durchmesser von CAT6 beinahe ausgeschöpft,
kommt künftig kein anderer Kabel mehr rein.

jela hat folgendes geschrieben::
Wenn Du am zentralen Punkt keinen IT-Verteilerschrank bauen willst/kannst,
dann wären die auf-Putz Mini-Verteiler von Telegärtner auch noch eine Möglichkeit.... und .....

Was helfen mir in der aktuellen Situation?
Vom unverhüllten Kabelauslass mit ausgehendem
Mini-Kabelstrang wird es mich nicht retten.
Zwei Doppel-UP-Wanddosen mit jeweils 2xRJ45-Buchsen
lassen noch schlichtere Form zu.

jela hat folgendes geschrieben::
Wenn es sich nur um ein bis vier Kabel handelt, kann man auch
am zentralen Punkt einfach eine/zwei Kat-6-Anschlussdose/n als Abschluss verwenden.

Ja, das ist eben der Plan, siehe Beschreibungen eingangs.
jela
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Do Jun 27, 2013 11:19 am    Titel:

Ich kann mich leider nicht des Eindrucks erwehren, dass es Dir nur um eine Bestätigung Deines bereits feststehenden Plans geht. Wenn Du "keine Ahnung" hast, wie Du es selbst sagst, und Empfehlungen von Fachleuten nicht annehmen willst, dann bist Du schlicht beratungsresistent.

Auf dieser Ebene habe ich keine Lust zu helfen und bin damit raus aus diesem Thread.


jela
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Do Jun 27, 2013 5:34 pm    Titel: Re: Unklar ob ungeschirmt oder geschirmt besser in folg. Sit

Hallo,


jela hat folgendes geschrieben::
Ich kann mich leider nicht des Eindrucks erwehren, dass es Dir nur um eine Bestätigung Deines bereits feststehenden Plans geht.

Ich sehe das ganz genau so! - Der sog. "Plan" stand bereits beim Erstposting fest, und es ging für den TE nur noch darum, diesen von den Profis abgesegnet zu bekommen. Solch einen Murks wird Dir aber kein Profi absegnen, sorry.

Ich habe in den letzten 15 Jahren schon sehr viele Netzwerkinstallationen gesehen, geplant, realisiert und begleitet, sowohl im privaten 3-Zimmer-ETW-Bereich als auch bei 10-stöckigen Bürogebäuden. Auf diesem Weg hatte ich mit sehr vielen unterschiedlichen Elektrikern zu tun (habe gerade wieder vor 7 Tagen mit einem Elektromeister zu vorgenannter Thematik diskutiert), und ich kann Dir sagen, dass Elektriker in 90% der Fälle keinen blanken Schimmer von der Materie haben. Und wenn sie den haben, dann versuchen sie Argumente gegen Schirmung, Erdung, ordentliches Patchfeld, etc. zu finden, nur um sich den Installationsaufwand und das Material hierfür zu sparen, weil sie diesen Aspekt im zuvor abgegebenen Pauschalangebot einfach nicht berücksichtigt hatten. Erschwerend kommt hinzu, dass Du ebenfalls keine Ahnung hast und offensichtlich auch nicht in der Lage bist, die gut gemeinten fachlichen Infos von uns einzuordnen.

Nochmal: Es gibt Situationen und Umgebungen, wo eine ungeschirmte Installation einen Vorteil gegenüber einer geschirmten hat. Das sind aber Ausnahmen (der Regel). Die Regel ist eben, dass die Vorteile einer geschirmten Installation deutlich überwiegen. (Ich sehe aufgrund Deiner Beschreibung keine Ausgangssituation bei Dir vorliegen, die eine Ausnahme von der Regel derzeit rechtfertigen würde.) - Ausschlaggebend für einen möglichst hohen Datendurchsatz sind aber vorrangig eine Reihe von anderen Faktoren!


Trikote hat folgendes geschrieben::
An/bei vielen Stellen/Gelegenheiten ist es aber eher von Leistungsminderung statt Leistungsabsicherung zu lesen/hören, wenn die Abschirmung eines CAT -Kabels nicht sachgemäß montiert sein soll.

Die meisten der im Internet getätigten Aussagen sind von Privatpersonen die zu viel Zeit haben, und der Meinung sind, sie müssten ihren Senf mal dazu geben. Sowohl diese Aussagen konkret als auch grundsätzlich halten die meisten dieser "Meinungen" einer technisch-fachlichen und wissenschaftlichen Prüfung bereits im Ansatz nicht Stand.

Dieses Forum stellt bezüglich vorgenanntem Aspekt eine der wenigen Ausnahmen dar, da hier größtenteils Profis antworten, und falsche Aussagen fast immer zeitnah in einem Thread korrigiert werden.


Und hast Du eigentlich schon mal gelesen, was Du so schreibst und auf welche Kausalität Du Deine Begründungen zur Entscheidung aufbaust:
Trikote hat folgendes geschrieben::
Bei unsachgemäßer Installation des geschirmten Kabels zweifele ich das Erreichen derer grundsätzlich an.

Sämtliche Arbeiten in allen (fachlichen) Bereichen, die nicht fach- und werkgerecht ausgeführt werden, werden früher oder später irgendwo Probleme machen. Das liegt doch in der Natur der Sache, oder?

Unsachliche, unlogische und unbelehrbare Inhalte sind in diesem Forum fehl am Platz. Bitte suche Dir ein anderes Forum.


So long.
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Do Jun 27, 2013 8:33 pm    Titel:

> Die Regel ist eben, dass die Vorteile einer geschirmten Installation deutlich überwiegen.
Zu der geschirmten Installation gehört deren Anbindung an Potentialausgleich.
Weder ich bin imstande diese selber herzustellen (geschweige deren für dieses Objekt geeignetes
Konzept aufzustellen), noch der ins Anliegen eingeschaltete Installateur
(weist sich mit Kompetenzen in EDV-Netzwerken aus) sieht dies in seinem Plan vor.
Also, bitte!

> Weder das eine Fachwelt-Lager (mit Schirm) noch der andere (ohne) ist imstande
zur Überzeugung beizutragen. Wenn man Rat folgen soll, ist Überzeugung wünschenswert.
Diejenigen aus dem "ohne-Schirm"-Lager geben sich mindestens die Mühe,
eigene Behauptungen mit technischen Tatsachen zu begründen und zu illustrieren -
da wird Überzeugungsarbeit geleistet.

> ...Empfehlungen von Fachleuten nicht annehmen willst...
a. Weil es bloße Behauptungen gemacht werden, ohne sich Mühe zu geben
dies zu begründen. Beispiel: "Anbindung der Schirmung an Potentialausgleich sei kein muss".
b. Weil es lückenhaft ist: Es mangelt an Begründung/Überzeugung.
Ein Vertreter dieses Lagers überlässt Lücken in Bauplan - sehe ein Punkt höher.

> ...es Dir nur um eine Bestätigung Deines bereits feststehenden Plans geht.
Beim Aufmachen des Threads gab's sicherlich noch keinen feststehenden Plan.
Solcher hat erst mit Mangel am Fortschritt in Klärungen herauskristallisiert.
Hierzu hat Disskusionsentwicklung in diesem Thread beigetragen.


Es wird in Sache Twisted-Pair Verkabelung beraten und nach Bedeutung von "Segment" gefragt. Wie bitte?
> Wozu brauchst Du exakt 1 GB/s an Datendurchsatz?
Nach Zukunftssicherheit wird berechtigterweise häufig gefragt, auch in diesem Thread, von mir und anderen.
Schade auch, dass dem Beitrag vom Mi Jun 26, 2013 12:38 pm der Anschluss an
Situations- und Zielbeschreibung komplett misslingt.
Trikote
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 19.05.2013
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Do Nov 19, 2015 12:45 am    Titel:

Hallo,
mittlerweile sind gute 2 Jahre her als das LAN gemäß meiner Anstrebungen wie hier im Thread von mir geschildert aufgebaut und ins Betrieb worden ist. Meine Terminologienutzung heute kann an einigen Stellen nicht richtig/unpräzise/irreführend sein, bedingt dadurch dass ich seitdem mit der Materie höchstens wenig zu tun habe, Pardone.
Zur Erinnerung kleine Zusammenfassung der Eckpunkten damals am Eingangspunkt: Twisted Pair ohne jeglicher Schirmung, Kabelführung in dem durch fließendes Legen des Parketts entstandenem Spalt.
Paar technische Details der Umsetzung:
* U/UTP (UTP) sowohl der Verlege- als auch alle Patch-Kabels
* CAT 6 Uninet xzy Daetwyler sowohl Verlege- als auch alle Patch-Kabels.
* Ungeschirmt auch alle RJ45-Stecker und Buchsen
* Zuschnitt des verlegten Parkets an Ecken abgerundet, um den erforderlichen
Biegeradius in etwa einzuhalten
* Alles andere wie vor Umsetzung angestrebt.

Ergebnis durchgehend über abgelaufene 2 Jahre:
Ein 1GB großes Image File von einer 2xHDD WD Red RAID0 NAS auf ein
Device der Desktop-Klasse mit einer SSD in demselben LAN mittels File Sharing und SMB-Protokoll herunterzusaugen braucht 10 Sekunden.
Bislang keine freie Resourcen, um Perfomance des LANs professionell zu messen.
Bin mehr als zufrieden.

Soviel von mir heute zu der damaligen Diskussion.
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
   Netzwerk Forum - Übersicht -> Twisted Pair / Kupferkabel Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Seite 1 von 1

 
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