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Netzwerk planen, ca. 200m darin zu überbrücken-> Glasfase  
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DerGepard
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 27.10.2016
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do Okt 27, 2016 3:50 pm    Titel: Netzwerk planen, ca. 200m darin zu überbrücken-> Glasfase

Guten Tag liebe Forenuser,

also um es erstmal ganz kurz zu machen, es geht um folgendes:

Derzeitig stehen auf unseren Grundstück (ca. 8000m²) größere Sanierungsarbeiten an. Neben unseren Wohnhaus haben wir eine Scheune, lediglich 10m Luftlinie von unseren Wohnhaus entfern, hinter der Scheune entstehen jedoch weitere Wirtschaftsgebäude und noch weiter hinten soll später in 1-2 Jahren noch ein Gebäude für Schulungen und Seminare errichtet werden. Jetzt ist es erstmal unser Ziel, bei den Anstehenden Rohbaumaßnahmen, um es mal so auszudrücken, möglichst alles Vernünftige zu unternehmen um auf den Grundstück weitläufig ein gutes Internet und LAN Signal möglichst schlau zu integrieren, und sei es vorläufig erstmal nur die Kabel und andere Technik die hinterm Putz verschwindet. Genanntes Gebäude am hintersten unseres Grundstücks wird jedoch ca. 120m vom Wohnhaus entfernt stehen, da ich nicht vor habe Diagonal durch das ganze Grundstück zu budeln welches bereits bebaut ist, soll das Kabel an der Grundstücksgrenze entlanglaufen und dann einen Knick machen und im 90° Winkel zum Gebäude führen, wie auch die Erdkabel für Strom.

Da ich selber lediglich im Privaten Interesse mit Netzwerktechnik vertraut bin, wollte ich, bevor ich mich jetzt irgendwo "verenne" einfach mal im Forum nachfragen ob dass so, wie ich es mir gedacht habe möglich ist und ich keinen Denkfehler erliege.

So nun im Detail:

Der Router steht derzeitig im Wohnhaus, ein einfaches Telefonkabel (Genaue Sichtung erfolgt noch) geht vom Telekomkasten an unseren äußeren Hauswand ca. 30m durch unser haus bis hin zur Telefonsteckdose wo dann derzeitig ein Speedport 724 V angeschlossen ist, zuvor wars ein 503 V. Beide Geräte gefallen mir aber nicht. Kein QoS, geringe Leistung, hängen sich beide Ständig auf und werden sehr Heiß, gerade letzter Punkt missfällt mir Äußerst. Im Wohnhaus selber liegen derzeitig KEINE Netzwerkkabel irgendeiner Art in der Wand. Lediglich 4 Kabel a. (vermutlich)Kat 5 ohne Schirmung lieger munter und zerprößelig hinter der Scheuerleiste. Allesamt um die zehn Jahre nun Alt und ca zwischen 10-30m lang. Wie ich dank der sehr guten Infoseite hier erfahren konnte, kann man mit den "normalen" Cat 5-7 Kabeln maximal 100m überbrücken, und dabei sind auch mit Grenzen bzgl. der tatsächlichen Signalqualität zu rechnen.

In der Scheune welche nun ausgebaut wird (Die Wände sind lediglich Zwanziger Mauerwerk, Ziegel, älter als elektrisch Lischt!, wird von innen zwischen den Pilastern mit Gasbeton aufgemauert und eine Decke auf 2,65 lichtes Maß mit Starken Balken ausgeführt. Hier ergibt sich dann ein Hohlraum bis zu den Balken der Dachkonstruktion von 1,20 lichtes Maß. Da wir für unser Gewerbe vermehrt Speicherplatz benötigen, wollte ich ins Netzwerk ein NAS integrieren. Da dieser Hohlraum für nichts auskommt außer für Leitungen aller Art und Staubhause der großen Sorte, wollte ich nun hier die ganze Technik unterbringen soweit es mir Möglich ist. Durch Wartungsluken soll dann auch der Zugang erleichtert werden. Immerhin habe ich in dieser Zwischendecke ca. 120m² Bodenfläch zur verfügung, sollte also nicht allzu heiß werden, nur weiß ich nicht ob der Schrank dann Platzangst bekomm....

Von dem Schrank soll dann Sternenförmig das Netzwerk in die weiteren Räume aufgebaut werden. Unter anderen soll die NAS Struktur auch deshalb in die Scheune verlegt werden, damit hier auch die Anlage hinter dem gewerblich Gemeldeten Stromzähler liegt. Auch das Büro soll nun in die Scheune damit auch hier alle Stromkosten auf den gewerblichen Zähler liegen. (Und ich brauch Platz im Wohnhaus, da hier Balken durch Parasitenbefall geschädigt wurden sind und die müssen ausgetauscht werden bevor ich die Fassade armieren kann)

Hieraus ergeben sich schon die ersten Fragen:

-> Was macht mehr Sinn, 19 Zoll Schrank mit 19 Zoll Router (Alternativ eine MDF Paltte passend machen und als Regalboden für Fritzbox und. Co nutzen) und darunter auch ein 19 Zoll NAS welches ich dann selber mit Festplatten nach Bedarf erweitern kann oder ein konventioneller Router wie die FritzBox 7580 (Glaube die wars in der engeren auswahl :S) und ein "fertig" NAS dran.
-> Wie bekomm ich die Telefonsteckdose dort rüber?
-> Ab wo muss der Telekomtechniker ran? (Immerhin will ich nicht das Eigentum der Telekom beschädigen!)
-> Was für Kabel muss ich verlegen damit ich mir kein Flaschenhals lege? (Mit anderen Worten, was kann ich alles von meiner Seite tun um beste Internetvorrausetzungen zu schaffen?)

Angenommen ich geh jetzt in diese Richtung, kann ich davon ausgehen dass ich die Netzwerkkabel ins Wohnhaus (Ja ich weiß, die müssen sowieso über Privat abgerechnet werden) mit Cat 6 Kabel für die RJ45 Steckdosen legen kann? Ich geh davon aus das selbst mit allen Windungen lediglich 50m das Maximum werden.

Nun zum eigentlichen, wenn ich richtig informiert bin, benötige ich für Glasfaserkabel einen Medienkonverter. Mein Plan war nun, so einen zu besorgen und die 75 bis zur Werkstatt, und die ca. 200m bis zum Seminargebäude mit Glasfaser zu legen, also zwei separate Leitungen. Das Kabel in die Werkstatt befindet sich komplett in gemauerten Gebäuden, wollte dennoch Leerrohre legen damit das Glasfaserkabel locker und sicher darin liegt. Gerade auch um temperaturschwankungen und damit einhergehenden Kräften entgegenzuwirken. Das Kabel für den Seminarraum wir wohl aber auf den letzten 40m in die Erde müssen.

-> Theoretisch wäre das ja jeweils: Router -Patchkabel-> Mediekonverter -vorkonfektioniertes Glasfaserkabel-> Medienkonverter -Cat 6 Verlegekabel-> Netzwerksteckdose RJ45, oder liege ich da falsch?
-> Wie verlege ich das Erdkabel sicher? Wäre es zu Empfehlen, auch hier ein Lehrrohr zu verwenden und dann diese samt Kabel ca. 0,80-1,20m tief ins Erdreich zu verlegen? Das Rohr selbst wollte ich in ein Sandbett legen.
-> Ich werd nicht richtig Schlau daraus.... welche Stecker, welche Schirmung welche Dicke usw. brauche ich denn dann als Glasfaserkabel bzw. Medienkonverter, kann es mir jemand bitte für mich als Handwerker verständlich machen? icon_biggrin.gif

Noch ein paar Infos:

- W-LAN scheidet aus. In der Nachbarschaft zähle ich jetzt bereits 3x mal Easybox, 2 weitere SSIDs und ein weitere Speedport. Weiterhin ist das NAS und darauf liegenden Daten für gewerbliche Zwecke, W-LAN erscheint mir zu unsicher, weniger in der Vermutung das hier etwas "gestohlen" werden könnte, sondern vielmehr darin dass bei der Datenschutzlage in DE hier auf dauer manch einer wohl mit Fahrlässigkeit selbst bei Kleinigenkeiten daherkäme noch sind die Wände offen bzw. nicht gesetzt. Außerdem erscheinen mir die Entfernungen zu hoch und bereits Gewitter legt regelmäßig LTE und UMTS lahm.
- Auf den NAS liegen neben Dokumente auch Fotos und Videos für Dokumentationszwecke. Auflösung maximal 720p bei den Videos, die Fotos dagegen sind bis zur Bearbeitung in der Regel ca 6000pixel Kantenlänge. Derzeitig arbeiten wir noch mit externen Festplatten. 2 Stück a 1,8 Tb sind bereits voll, die Nächste ist auf besten Wege. Entsprechend liegt es mir am Herzen, hier Zukunftsorientiert zu bauen (Zukunftssicher gibts ja eh nicht xP)
- Nein ich will keine HD Filme streamen, die Bandbreite unseres DSL Anschlusses lässt die Nutzung von Sky, Entertain und wie sie alle heißen eh nicht zu, entsprechend wirds im Privaten eh auf BluRay wenn überhaupt hinauslaufen.
- Bevor sich jemand Wundert: Unser Grundstück liegt im Dorf/Mischgebiet, auch wenn wir die Genehmigung des Landratsamtes und auch Baugenehmigung haben, müssen wir nicht wenig unserer Arbeit dokumentieren um hier Ansprüche Dritter abzuwehren. Auch wenn wir nicht in diesen Umfang dazu verpflichtet sind. Entsprechend der stetig Wachsende Speicherhunger durch Video-Dateien
- Auf unseren Grundstück soll, da bereits in der Vergangenheit Einbrüche und Sachbeschädigung stattfanden, mit Sicherheitstechnik ausgestatten werden, insbesondere Kameras über Coax-Kabel. Um hier Störungen zu vermeiden und auch Wartungsarbeiten zu erleichtern wollte ich die Coaxkabel in seperate Leerrohre verlegen bzw. mit gebührlichen Abstand zu den Netzwerkkabeln.

-> Dennoch wollte ich mal nachfragen, welche Abschirmung bei den Cat 6 Kabel am ehesten zu empfehlen sei? Derzeitig habe ich reichlich Platz für mitunter überdimensionierte Biegeradien. Wenn die Kabel etwas Steif werden macht das nichts.

- Die Anlage für die Sicherheitskameras wird durch entsprechende Recorder zusammengeführt, welche aus Gründen der Zulassung und der Zulassung vor Gericht eine eigene Verschlüsselung aufweisen und nicht durch normale PCs ausgelesen werden können.
- Da ich selber leidenschaftlicher Zocker bin und ich nicht weiß von wo aus ich in ein paar Jahren nun digitale Bambule in Call of Battlefield und Co.KG mache, bzw. von wo aus mich "Chefchen" icon_razz.gif machen lässt... , wäre es mir recht lieb das zumindest durch unser eigenes Netzwerk keine übermäßigen Latenzen entstehen.



Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar!
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Sa Okt 29, 2016 5:42 pm    Titel:

Moin,

an sich ist dein Vorhaben gar nicht so schwierig umzusetzen.

Du legst vom Wohnhaus zur Scheune zwei CAT7A Verlegekabel in ein Leerrohr. Eins um das Telekom Signal vom Wohnhaus zur Scheune zu schicken und das zweite, um mit dem Netzwerksignal von der Scheune wieder zurück ins Wohnhaus zu gehen.

In der Scheune würde ich eine Fritzbox 7490 installieren (diese ist älter als die 7580 Und läuft stabiler. An die Fritte kommt ein Cisco SG200-26 Switch. Vom Switch geht es dann zurück ins Wohnhaus und von den beiden Glasfaseranschlüssen in die weiteren Gebäude.

In den Gebäuden würde ich dann jeweils eine weitere Fritte aufstellen, um eine Telefonversorgung in den Gebäuden zu erzeugen.

Lieben Gruß
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 343

BeitragVerfasst am: Sa Okt 29, 2016 8:07 pm    Titel:

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Hier ergibt sich dann ein Hohlraum bis zu den Balken der Dachkonstruktion von 1,20 lichtes Maß. Da wir für unser Gewerbe vermehrt Speicherplatz benötigen, wollte ich ins Netzwerk ein NAS integrieren. Da dieser Hohlraum für nichts auskommt außer für Leitungen aller Art und Staubhause der großen Sorte, wollte ich nun hier die ganze Technik unterbringen soweit es mir Möglich ist.

Mh, mach den Zugang so bequem wie möglich. Auf einer Leiter in 2,65m Höhe stehend ein 19"-Patchfeld zu bearbeiten oder ein 19"-Switch einzubauen und zu patchen stell ich mir verdammt uncool vor.


DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Was macht mehr Sinn, 19 Zoll Schrank mit 19 Zoll Router (Alternativ eine MDF Paltte passend machen und als Regalboden für Fritzbox und. Co nutzen) und darunter auch ein 19 Zoll NAS welches ich dann selber mit Festplatten nach Bedarf erweitern kann oder ein konventioneller Router wie die FritzBox 7580 (Glaube die wars in der engeren auswahl :S) und ein "fertig" NAS dran.

Das dürfte absolute Geschmackssache sein. In ein 19"-Rack bekommst du ja, spätestens mit Fachboden, alles.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Wie bekomm ich die Telefonsteckdose dort rüber?

Du verlegst ein Kabel vom Telekom-Kasten bis zu dem Platz, wo du die Dose haben willst. Die Dose kannst du selbst anschließen, am Telekom-Kasten ist die T zuständig. Falls der unverschlossen ist kannst (darfst aber nicht icon_wink.gif) du das auch selber erledigen.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Was für Kabel muss ich verlegen damit ich mir kein Flaschenhals lege? (Mit anderen Worten, was kann ich alles von meiner Seite tun um beste Internetvorrausetzungen zu schaffen?)

Für Telefon/DSL reicht normales Telefonkabel. Cat-x-Kabel wird aber auch gern verwendet, ist aber nicht 100% dafür gedacht. Wie groß die Unterschiede sind, keine Ahnung. Alternativ legst du Cat6/7-Kabel bis zur jetzigen Dose und stellst dort eine FritzBox oder anderen Router deiner Wahl hin.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Angenommen ich geh jetzt in diese Richtung, kann ich davon ausgehen dass ich die Netzwerkkabel ins Wohnhaus (Ja ich weiß, die müssen sowieso über Privat abgerechnet werden) mit Cat 6 Kabel für die RJ45 Steckdosen legen kann? Ich geh davon aus das selbst mit allen Windungen lediglich 50m das Maximum werden.

Klar, warum nicht?

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Nun zum eigentlichen, wenn ich richtig informiert bin, benötige ich für Glasfaserkabel einen Medienkonverter.

Es gibt auch Switche, die direkt Steckplätze für Glasfaser-Module (SFP) haben.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Theoretisch wäre das ja jeweils: Router -Patchkabel-> Mediekonverter -vorkonfektioniertes Glasfaserkabel-> Medienkonverter -Cat 6 Verlegekabel-> Netzwerksteckdose RJ45, oder liege ich da falsch?

Nein, du liegst richtig.
DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Wie verlege ich das Erdkabel sicher? Wäre es zu Empfehlen, auch hier ein Lehrrohr zu verwenden und dann diese samt Kabel ca. 0,80-1,20m tief ins Erdreich zu verlegen? Das Rohr selbst wollte ich in ein Sandbett legen.

Ja, Leerrohr ist da zu empfehlen. Grade, weil die vorkonfektionierten Kabel am Anfang/Ende durch die Stecker ja etwas dicker sind. Und du kannst das Kabel später austauschen icon_smile.gif

DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Ich werd nicht richtig Schlau daraus.... welche Stecker, welche Schirmung welche Dicke usw. brauche ich denn dann als Glasfaserkabel bzw. Medienkonverter, kann es mir jemand bitte für mich als Handwerker verständlich machen? icon_biggrin.gif

Stecker bei Glasfaser ist SC und LC üblich. Da du eine eher kurze Strecke hast würde Multimode (OM3 oder OM4) ausreichen. Ich würde dir aber zu Singlemode raten, in (spekulativen) Hinblick auf einen FTTH-Anschluss deines Gebäudes, den könntest du dann einfach darüber verlängern.

Schirmung ist bei Glasfaser unüblich und nicht notwendig, bei Cat-Kabel ist S/FTP (geschirmte Paare und 4 davon im Gesamtschirm) in Deutschland üblich, ganz ohne Schirmung (UTP) funktioniert aber auch.


DerGepard hat folgendes geschrieben::
- Auf unseren Grundstück soll, da bereits in der Vergangenheit Einbrüche und Sachbeschädigung stattfanden, mit Sicherheitstechnik ausgestatten werden, insbesondere Kameras über Coax-Kabel. Um hier Störungen zu vermeiden und auch Wartungsarbeiten zu erleichtern wollte ich die Coaxkabel in seperate Leerrohre verlegen bzw. mit gebührlichen Abstand zu den Netzwerkkabeln.

Kannst du tun, alternativ geht das inzwischen auch über Netzwerk (IP-Cam). Ich würde das aber zugegeben nicht über den gleichen Switch wie die Rechner/Internet laufen lassen wollen.
JoJo-Action
Schrankhinsteller


Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: Di Nov 01, 2016 9:41 am    Titel:

Joe hat folgendes geschrieben::
Du legst vom Wohnhaus zur Scheune zwei CAT7A Verlegekabel in ein Leerrohr. Eins um das Telekom Signal vom Wohnhaus zur Scheune zu schicken und das zweite, um mit dem Netzwerksignal von der Scheune wieder zurück ins Wohnhaus zu gehen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, sind Scheune und Wohnhaus auch 10m auseinander.
Das ist nicht viel, aber meines Wissens braucht dann trotzdem jedes Kupfer-Außenkabel auch einen Überspannungsschutz und dann bleibt immer noch das Problem mit Potentialausgleich zwischen den Gebäuden.
Wäre es nicht besser auch für die kurze Strecker Glasfaser zu benutzen?
Joe
Mainframeeinrichter


Anmeldungsdatum: 02.01.2006
Beiträge: 1803
Wohnort: Rinteln

BeitragVerfasst am: Do Nov 03, 2016 10:15 pm    Titel:

Das hängt davon ab, ob es zwei getrennte Potenziale gibt. Wenn saß der Fall ist, dann hast du Recht. Aber dann würde ich dazu raten im Wohnhaus den Router mit Medienkonverter aufzustellen und dann mit einem Glasfaserkabel rüber zu gehen.
Ich hatte mal geschaut, was Adapter kosten um analoges Telefon bzw. ISDN über Glasfaserkabel zu leiten. Die Dinger kosten ein Vermögen.

LG
_________________
Erwarte nicht das jemand mehr Arbeit in des Beantworten einer Frage investiert, als du für das Ausdenken und Formulieren der Frage verwendet hast...
DerGepard
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 27.10.2016
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di Nov 08, 2016 3:29 pm    Titel:

Huhu Miteinander!

Ich bitte um Verzeihung das ich mich so spät nochmal melde, viel zu tun eben xP Jedenfalls vielen dank für eure Antworten.

Joe hat folgendes geschrieben::
...Du legst vom Wohnhaus zur Scheune zwei CAT7A Verlegekabel in ein Leerrohr. Eins um das Telekom Signal vom Wohnhaus zur Scheune zu schicken und das zweite, um mit dem Netzwerksignal von der Scheune wieder zurück ins Wohnhaus zu gehen.


Würde denn ein Cat6 nicht reichen? Weiterhin frage ich mich, ob ich mit Cat7, bzw Cat7A (Wo auch immer der Unterschied ist) überhaupt klarkomme. Meines lückenhaften Wissens mit Durchwurfgarantie nach, benötige ich für Cat7 auch entsprechende Netzwerkdosen, schlichte RJ45 wird da wohl nicht reichen, während das zwar eine geringere Hürde darstellt, frage ich mich, ob überhaupt reguläre Geräte mit Netzwerkanschluss entsprechend mit Cat7 was anfangen können.

Joe hat folgendes geschrieben::
In der Scheune würde ich eine Fritzbox 7490 installieren (diese ist älter als die 7580 Und läuft stabiler. An die Fritte kommt ein Cisco SG200-26 Switch. Vom Switch geht es dann zurück ins Wohnhaus und von den beiden Glasfaseranschlüssen in die weiteren Gebäude.
In den Gebäuden würde ich dann jeweils eine weitere Fritte aufstellen, um eine Telefonversorgung in den Gebäuden zu erzeugen.
Lieben Gruß


Also.... ich werde ehrlich geschrieben nicht ganz schlau daraus... In der Scheune kommt eine Fritzbox, welche Wiederum mit zwei weiteren Verbunden ist, eine fürs Wohnhaus eine für die Scheune....

-> Die "Haupt"Box ist dann ganz normal der Router? (Mit Zugangsdaten usw?)
-> Und die anderen Boxen muss ich dann nur so einstellen dass aus den Netzwerkanschluss ein "Telefon" wird?

rezzla hat folgendes geschrieben::

Mh, mach den Zugang so bequem wie möglich. Auf einer Leiter in 2,65m Höhe stehend ein 19"-Patchfeld zu bearbeiten oder ein 19"-Switch einzubauen und zu patchen stell ich mir verdammt uncool vor.


Der Zwischenraum bekommt einen eigenen Boden, durch eine Lukentreppe kommt man dann dort hinein. Gewissermaßen eine eigene Etage nur eben Halb so hoch wie üblich. Im Schneidersitz oder auf den Knien irgendwo was machen ist für mich kein Problem. Zwar könnte man die Anlage auch in einen Normalen Raum verlegen.... aber dort oben hab ich nun mal so einiges an Platz der sonst verschenkt wäre und ich würde Raum verlieren für Einrichtungen die dann wirklich ihre 1,80m benötigen oder öfters frequentiert werden. Denn sobald die Anlage läuft.... wird man wohl nur äußerst selten direkt an den Schrank gehen.

rezzla hat folgendes geschrieben::

Du verlegst ein Kabel vom Telekom-Kasten bis zu dem Platz, wo du die Dose haben willst. Die Dose kannst du selbst anschließen, am Telekom-Kasten ist die T zuständig. Falls der unverschlossen ist kannst (darfst aber nicht icon_wink.gif) du das auch selber erledigen.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
-> Was für Kabel muss ich verlegen damit ich mir kein Flaschenhals lege? (Mit anderen Worten, was kann ich alles von meiner Seite tun um beste Internetvorrausetzungen zu schaffen?)

Für Telefon/DSL reicht normales Telefonkabel. Cat-x-Kabel wird aber auch gern verwendet, ist aber nicht 100% dafür gedacht. Wie groß die Unterschiede sind, keine Ahnung. Alternativ legst du Cat6/7-Kabel bis zur jetzigen Dose und stellst dort eine FritzBox oder anderen Router deiner Wahl hin.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Angenommen ich geh jetzt in diese Richtung, kann ich davon ausgehen dass ich die Netzwerkkabel ins Wohnhaus (Ja ich weiß, die müssen sowieso über Privat abgerechnet werden) mit Cat 6 Kabel für die RJ45 Steckdosen legen kann? Ich geh davon aus das selbst mit allen Windungen lediglich 50m das Maximum werden.

Klar, warum nicht? ...

Ok, danke vielmals ;D Das hat mir erstmal geholfen!


rezzla hat folgendes geschrieben::

Stecker bei Glasfaser ist SC und LC üblich. Da du eine eher kurze Strecke hast würde Multimode (OM3 oder OM4) ausreichen. Ich würde dir aber zu Singlemode raten, in (spekulativen) Hinblick auf einen FTTH-Anschluss deines Gebäudes, den könntest du dann einfach darüber verlängern.


Ok... nun bin ich verwirrt.... Wo würde jetzt für mich selbst der Vorteil von Singlemode genau liegen? Und wie muss ich das nun mit den FTTH-Anschluss verstehen.... Meinst du, wenn die Telekom oder ein anderer Provider hier Glasfaser verlegt, das ich das Kabel nutzen könnte um hier gewissermaßen einen "zweiten" Anschluss im hinteren Areal zu ermöglichen?

rezzla hat folgendes geschrieben::
DerGepard hat folgendes geschrieben::
- Auf unseren Grundstück soll, da bereits in der Vergangenheit Einbrüche und Sachbeschädigung stattfanden, mit Sicherheitstechnik ausgestatten werden, insbesondere Kameras über Coax-Kabel. Um hier Störungen zu vermeiden und auch Wartungsarbeiten zu erleichtern wollte ich die Coaxkabel in seperate Leerrohre verlegen bzw. mit gebührlichen Abstand zu den Netzwerkkabeln.

Kannst du tun, alternativ geht das inzwischen auch über Netzwerk (IP-Cam). Ich würde das aber zugegeben nicht über den gleichen Switch wie die Rechner/Internet laufen lassen wollen.


Nun von IP-Cams will ich hier abstand halten. Zum einen weiß ich einfach nicht in welchen Umfang hier die Kameras bzw. deren Signale die normale Nutzung beeinflussen würden, insbesondere wenn man Bedenkt das hier HD nun mehr Standdard ist. Zum anderen sind Aufzeichnungen welche leicht durch einen PC ausgelesen bzw. bearbeitet werden können mitunter schwierig als Beweise anerkennen zu lassen wenn es mal dazu kommt dass dies nötig wird. Entsprechend geht hier die Wahl zu einen System mit verschlüsselten Recorder. Zum anderen habe ich bei genaueren Einblick in diese Technik und Beratung feststellen müssen, dass es mitunter schwierig werden könnte mehrere Kameras in einen Netzwerk einzupflegen. Entsprechend die Wahl zur "klassischen" Variante welche den Umgang im allgemeinen leichter gestaltet. Die Technik soll für uns arbeiten und wir nicht für sie icon_wink.gif

Joe hat folgendes geschrieben::
Das hängt davon ab, ob es zwei getrennte Potenziale gibt. Wenn saß der Fall ist, dann hast du Recht. Aber dann würde ich dazu raten im Wohnhaus den Router mit Medienkonverter aufzustellen und dann mit einem Glasfaserkabel rüber zu gehen. LG


Die Scheune ist über das Wohnhaus geerdet, es ist also davon auszugehen dass hier keine Probleme auftreten. Andererseits sieht es wohl so aus als wäre es Vernünftiger, eine Fritzbox möglichs nach am T-Kasten zu installieren. Musste bei genauer sichtung Festlegen dass das Kabel bis zur Dose an vielen Stromführenden Kabeln und Kupfrohren vorbeigeht. Inkl. Steckdosen für Starkstrom. Erstaunlich was man da findet. Ehrlich geschrieben überleg ich nun evtl. hier gleich auf Nummer sicher zu gehen und vorbei an den ganzen Gedöns, und wer weiß was ich hinter den Verkleidungen noch so finde, glasfaser zu legen... Die allg. "Technik" hier [im Haus] erscheint mir zunehmend etwas Krude und durcheinander :S
rezzla
Kabeltester


Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 343

BeitragVerfasst am: Di Nov 08, 2016 9:46 pm    Titel:

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Würde denn ein Cat6 nicht reichen? Weiterhin frage ich mich, ob ich mit Cat7, bzw Cat7A (Wo auch immer der Unterschied ist) überhaupt klarkomme. Meines lückenhaften Wissens mit Durchwurfgarantie nach, benötige ich für Cat7 auch entsprechende Netzwerkdosen, schlichte RJ45 wird da wohl nicht reichen, während das zwar eine geringere Hürde darstellt, frage ich mich, ob überhaupt reguläre Geräte mit Netzwerkanschluss entsprechend mit Cat7 was anfangen können.

Klar, RJ45 schafft nur Cat6(a?), aber ist eben gebräuchlich. Und eine Dose/Patchfeld kann man leichter austauschen als ein Kabel icon_smile.gif

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Nun von IP-Cams will ich hier abstand halten. Zum einen weiß ich einfach nicht in welchen Umfang hier die Kameras bzw. deren Signale die normale Nutzung beeinflussen würden, insbesondere wenn man Bedenkt das hier HD nun mehr Standdard ist.

Wenn du die Cams und den Recorder über einen eigenen, getrennten Switch laufen lässt stellt sich das Problem nicht.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Zum anderen sind Aufzeichnungen welche leicht durch einen PC ausgelesen bzw. bearbeitet werden können mitunter schwierig als Beweise anerkennen zu lassen wenn es mal dazu kommt dass dies nötig wird. Entsprechend geht hier die Wahl zu einen System mit verschlüsselten Recorder.

Gibt es sowas nicht auch für IP-Cams? Ist leider nicht mein Fachgebiet.

DerGepard hat folgendes geschrieben::
Ok... nun bin ich verwirrt.... Wo würde jetzt für mich selbst der Vorteil von Singlemode genau liegen? Und wie muss ich das nun mit den FTTH-Anschluss verstehen.... Meinst du, wenn die Telekom oder ein anderer Provider hier Glasfaser verlegt, das ich das Kabel nutzen könnte um hier gewissermaßen einen "zweiten" Anschluss im hinteren Areal zu ermöglichen?

Genau das meine ich. Ob das für dich die Mehrkosten bei der aktiven Technik rechtfertigt ist deine Entscheidung.
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