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Überspannungsschutz bei einer Fritz!Box Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter  
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AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Fr März 29, 2013 4:51 pm    Titel: Überspannungsschutz bei einer Fritz!Box

Hallo,

ich würde gerne meine Fritz!Box vor Überspannung schützen.

Die Fritz!Box ist per beigelegtem Y-Kabel mit dem DSL-Splitter verbunden, d.h. zum einen mit dem DSL-Anschluss, zum anderen mit dem Telefonanschluss.

Ich hatte mir nun vorgestellt, dass ich zwischen Splitter und Fritz!Box einen entsprechenden Überspannungsschutz einbaue.

Zuerst habe ich APC ProtectNet ausprobiert. Da dies nicht funktionierte, habe ich den extra für DSL-Leitungen vorgesehenen Schutz der USV BE700G-GR genutzt.

Auch dies funktionierte leider nicht. Der Telefonanschluss funktionierte nicht mehr (Freizeichen, aber wählen nicht möglich), Internet ebenso wenig).

Kann mir jemand sagen, was ich falsch mache? Gibt es keine Lösung, um Überspannungsschutz für die eingehende DSL-/Telefonleitung zu bekommen?

Gruß,
AMiGA

Edit: Falsch beschrieben... Internet funktioniert sehr wohl, aber telefonieren nicht...
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Sa März 30, 2013 4:10 am    Titel: Re: Überspannungsschutz bei einer Fritz!Box

Hallo AMiGA,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Die Fritz!Box ist per beigelegtem Y-Kabel mit dem DSL-Splitter verbunden, d.h. zum einen mit dem DSL-Anschluss, zum anderen mit dem Telefonanschluss.

Grundsätzlich muss der verwendete Überspannungsschutz zum Signal bzw. dem Dienst, was über das jeweilige Kabel geht, passen. Also ein Überspannungsschutz für ISDN ist anders aufgebaut, als einer für Ethernet. Und der von Dir gewählte ist für einen Ethernet-Anschluss (10/100/1000 Base-T Ethernet) vorgesehen und nicht für DSL und/oder Telefon!

Ferner ist die "Position" (z. B. vor dem Splitter oder hinter dem Splitter), an dem der Ü-Schutz in die Leitung eingefügt wird, auch entscheidend, und verändert bei falscher Montage die Parameter. Wenn das nicht richtig passt, dann wird eben "zuviel" bzw. an falsche Stelle raus gefiltert, so dass irgendetwas nicht funktioniert, und ferner besteht dann auch kein optimaler Schutz vor Überspannung.

Die Fritz!Box mit dem besagten Y-Kabel stellt aufgrund Ihrer spezifischen Belegung eben einen Sonderfall (der Belegung) dar, so dass es schwierig werden wird, hier etwas passendes zu finden. - Hast Du denn schon Mal das Modell APC ProtectNet PDigiTel oder APC ProtectNet PTEL2 ausprobiert?

Bei einem klassischen Anschluss (mit DSL und Telefonie getrennt) habe ich bisher gut Erfahrungen mit den Auerswald Überspannungsschutz-Einheiten auf der Telefonseite (ISDN hinter dem NTBA, oder analog hinter dem Splitter) gemacht. Die Internetseite habe ich hinter dem Splitter und vor dem Modem/Router dann mit dem von Dir bereits genannten APC ProtectNet (PNET1GB) abgesichert. Das hatte so eigentlich immer problemlos funktioniert.

Idealerweise sollte der Überspannungsschutz für die Telekommunikations-Leitung direkt am Übergabepunkt installiert werden, also eigentlich noch vor der 1. TAE-Dose. Und das ganze hat auch nur dann einen Sinn, wenn es das letzte Glied eines Blitzschutz- und Überspannungsschutzkonzeptes mit bereits vorhandenem Grob- und Mittelschutz ist. Dass die Erdungskabel des Überspannungsschutz-Modules ordnungsgemäß direkt zur Potentialausgleichschiene im Keller geführt werden müssen, versteht sich von selbst. - Dämpfungsneutral wird das ganze vermutlich auch nicht sein.

Weitere grundsätzliche Infos zu dieser Thematik findest Du auch hier: blitzschutz.com - Überspannungsschutz für Telekommunikation


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Ich hatte mir nun vorgestellt, dass ich zwischen Splitter und Fritz!Box einen entsprechenden Überspannungsschutz einbaue.

Bei Dir ist wohl der besten Ansatz (also ohne extra einen Elektriker beauftragen zu müssen), in dem Du die Doppelader direkt hinter der 1. TAE und noch vor dem Splitter schützt, z. B. mit Auerswald BSM-200, Belkin MasterCube oder APC SurgeArrest P1T-GR (die letzten beiden dann über RJ11-Stecker mit entsprechenden Adaptern).


Gruß.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Sa März 30, 2013 3:16 pm    Titel:

Hallo CT2,

besten Dank für die umfassenden Infos.

Zum Thema Grob-/Mittelschutz werde ich wohl meinen Elektriker nochmal kontaktieren müssen. Wir haben nur "Überspannungsschutz allgemein" bestellt und bekommen. Im Moment sind in der Gebäudeeinspeisung ein paar Elemente von OBO Bettermann installiert (3x V20-C SurgeController Artikel 5099609, 1x C25-B+C CombiController Artikel 5095603). Ob das ausreicht, werde ich nochmal nachfragen.

Zum Überspannungsschutz der Telefonleitung müsste ich ja eigentlich auch die genannte USV (BE700G-GR) nutzen können. Ich hatte bislang aber hinter dem Splitter angesetzt und dort das Y-Kabel der Fritz!Box genutzt. Ich müsste aber sinnvollerweise zwischen TAE-Dose und Splitter ansetzen. Leider fehlen mir da aber anscheinend noch Kabel/Adapter: Die TAE-Dose kann ich direkt mit dem Eingang der USV verbinden (beim RJxx-Stecker sind die äußeren beiden Kontakte belegt). Den Ausgang der USV müsste ich dann mit dem Splitter verbinden... bei der USV liegt aber lediglich ein RJxx-Kabel bei, bei welchem die beiden inneren Kontakte belegt sind. Entsprechend ist auch der Stecker anders (die Nase ist mittig und nicht außen wie beim Splitter).

Schließlich noch zum Thema Feinschutz: Die genannte USV bietet ja bereits einen Überspannungsschutz, allerdings ist dieser nicht besonders hoch (310 Joules). Macht es Sinn, vor die USV noch einen weiteren Überspannungsschutz zu schalten, z.B. einen der von Dir genannten (Belin MasterCube mit 1181 Joules oder APC P1T-GR mit 960 Joules)? In der Anleitung der USV steht gemeinerweise "USV direkt an eine Steckdose anschließen und nicht an eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz"...

Danke für die tolle Unterstützung!

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Fr Apr 05, 2013 3:49 pm    Titel:

Kann mir keiner einen Tip geben?

- Wie kann ich die den Ausgang der USV mit dem Splitter verbinden? Beim RJxx-Kabel der USV sind die beiden inneren Kontakte belegt, beim Splitter sollten aber die beiden äußeren belegt sein, entsprechend ist der Stecker anders.

- Kann ich vor die USV einen weiteren Überspannungsschutz schalten, der effektiver ist als der in der USV integrierte?

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Sa Apr 06, 2013 4:04 am    Titel: Re: Überspannungsschutz bei einer Fritz!Box

Hallo AMiGA,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
der USV liegt aber lediglich ein RJxx-Kabel bei, bei welchem die beiden inneren Kontakte belegt sind. Entsprechend ist auch der Stecker anders (die Nase ist mittig und nicht außen wie beim Splitter).

Du musst Dir für sämtliche Verbindungen neue vollbelegte Telefonkabel (6p6c) besorgen. Die beigelegten Kabel bei all den Geräten verwende ich (aus den verschiedensten Gründen) so gut wie nie! - Hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Steckertypen: Zuordnung von RJ-Beschaltungsvarianten zu in Europa gebräuchlichen Modularstecker-Bauformen


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Leider fehlen mir da aber anscheinend noch Kabel/Adapter: Die TAE-Dose kann ich direkt mit dem Eingang der USV verbinden [...] Den Ausgang der USV müsste ich dann mit dem Splitter verbinden...

Der Steckertyp vom Splitter nennt sich RJ DEC-Type bzw. RJ MMJ-Type. Soweit ich das erkennen kann, handelt es sich beim Steckertyp an der USV einmal um einen RJ45 (oder auch ISDN) Stecker und ferner um einen RJ11-Stecker (für analoge Telefonleitung für Telefon/Fax/Modem/DSL), oder? - Du benötigst also nun ein Adapterkabel oder Adapterstecker von RJ12 DEC (6p6c) auf ISDN-RJ-45 (8p6c) bzw. von RJ12 DEC (6p6c) auf RJ11 (6p6c), welches 1:1 voll belegt ist.

Ggfs. könntest Du auch mal schauen, ob Du nicht die Strecke von der USV zum Splitter am Splitter direkt mit den Adern auf den Klemmenblock legst. Denn jeder Splitter hat zusätzlich zu den steckbaren Ports auch einen Klemmblock ... daran kannst du die abisolierten Kabelenden dann einklemmen.

Alternativ cimpst Du Dir das benötigte Kabel selbst, in dem Du ein bereits einseitig vorhandenes Telefonkabel auf der anderen Seite abschneidest, und den geeigneten Stecker mit passender Belegung und einer geeigneten Crimpzange ("Crimpzange für RJ10-, RJ11-, RJ12-, RJ45- und DEC-Steckverbinder") crimpst.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Macht es Sinn, vor die USV noch einen weiteren Überspannungsschutz zu schalten, z.B. einen der von Dir genannten (Belin MasterCube mit 1181 Joules oder APC P1T-GR mit 960 Joules)?

Eigentlich nein.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Kann ich vor die USV einen weiteren Überspannungsschutz schalten, der effektiver ist als der in der USV integrierte?

Das kann man schon machen, aber ob das Überspannungsschutz-technisch großartig etwas bringt, wage ich zu bezweifeln. Die größte Energie sollte eben schon zuvor durch die davor geschalteten Grob- und Mittelschutzeinrichtungen absorbiert werden.

Wie bereits erwähnt stufe ich Deine Steckdosenleiste für ein Rack als suboptimal ein. - Für kleine Racks habe ich in der Vergangenheit immer die kleinste 19"-USV von APC verwendet (dann auf einer extra angeschafften Winkelgleitschiene), und zwar die APC Smart-UPS SC 450VA (SC450RMI1U). - Näheres zu dieser USV kannst Du auch in diesem Thread nachlesen: Altbau: Netzwerk Teilverkabelung


Gruß.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Sa Apr 06, 2013 9:24 am    Titel:

Hallo CT2,

Zitat:
Du musst Dir für sämtliche Verbindungen neue vollbelegte Telefonkabel (6p6c) besorgen.

Für die Verbindung TAE->Splitter reicht aber das beigelegte mit TAE-Stecker aus?

Zitat:
Du benötigst also nun ein Adapterkabel oder Adapterstecker von RJ12 DEC (6p6c) auf ISDN-RJ-45 (8p6c) bzw. von RJ12 DEC (6p6c) auf RJ11 (6p6c), welches 1:1 voll belegt ist.

Da werde ich mich mal auf die Suche begeben...

Zitat:
Wie bereits erwähnt stufe ich Deine Steckdosenleiste für ein Rack als suboptimal ein. - Für kleine Racks habe ich in der Vergangenheit immer die kleinste 19"-USV von APC verwendet

Suboptimal, weil die USV kein 19"-Gerät ist? Leider kosten vergleichbare 19"-Geräte immer direkt erheblich mehr. Das ist mir auch beim Thema NAS (von Synology) aufgefallen: Die 19"-Geräte sind meist schlechter ausgestattet (technisch älter), kosten aber erheblich mehr, so dass ich mich auch beim Thema NAS für ein Nicht-19"-Gerät entschieden habe (DS1511+).

Wo ich gerade für den anderen Thread Bilder geschossen habe, hier mal der aktuelle Stand des Netzwerkschrankes (noch provisorisch verkabelt):




Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Fr Apr 12, 2013 4:34 pm    Titel:

Ich kann leider bei den üblichen Verdächtigen (Voelkner, Conrad) keine passenden Kabel finden.

Ich benötige folgendes, richtig?

- 6p6c-Kabel mit TAE-F-Stecker und RJ11-Stecker: gefunden als 6P4C
- 6p6c-Kabel mit RJ11-Stecker und RJ12 DEC-Stecker

Hat vielleicht jemand eine Bezugsquelle?

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Fr Apr 12, 2013 5:36 pm    Titel:

Hallo AMiGA,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Suboptimal, weil die USV kein 19"-Gerät ist?

Ja, diese Geräte sind nicht nur von ihrer Bauform her auf 19" ausgelegt, sondern auch von der Funktionalität her (in der Regel ist diese immer größer, als bei den Standalone-Geräten). Ferner sind 19"-Komponenten auf den Dauerbetrieb ausgelegt. Die Wartung, Zugänglichkeit und Fehlersuche ist hier natürlich auch sehr viel besser.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Leider kosten vergleichbare 19"-Geräte immer direkt erheblich mehr.

Erheblich ist natürlich relativ. Du hättest bei Deiner APC USV zum "Optimum" (APC USV 450 SC) ca. 100 EUR drauflegen müssen ... bei einer Laufzeit von 5 bis 10 Jahren belaufen sich die Mehrkosten pro Jahr also auf 10 bis 20 EUR, was IMHO durchaus vertretbar ist.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Die 19"-Geräte sind meist schlechter ausgestattet (technisch älter),

Das stimmt so jetzt nicht ... außerdem ist "älter" nicht immer "schlechter".

Die Consumer-Geräte haben natürlich einen höheren Innovationszyklus, weil "das der Kunde fordert". Und genau diese ständigem Updates möchte man im Profi-Bereich eben nicht haben. Hier haben Nachhaltigkeit, Stabilität und langfristiger Support oberste Priorität.

Ich wette, dass Du mit Deinem aktuellen Synology NAS dauerhaft (also über mehre Minuten hinweg) keinen stabilen Gigabit-Transfer erreichen wirst, mit dem 2 Jahre alten Rack-Modell hingegen schon. - Im Profi-Bereich werden NAS rein als Storage benutzt. Im Privatbereich ist es immer wichtiger, dass man sich "blinkenden Apps" etc. installieren kann. Daher sind die Positionierungen dieser beiden Geräteklassen schon als sehr unterschiedlich anzusehen.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Wo ich gerade für den anderen Thread Bilder geschossen habe, hier mal der aktuelle Stand des Netzwerkschrankes (noch provisorisch verkabelt):

Ich finde, das sieht schon sehr gut aus! - Die Dosen hast Du auch sehr gut montiert, und sie sind erheblich besser platziert (Zugänglichkeit!), als ich es erwartet hätte. Gut!


AMiGA hat folgendes geschrieben::
- 6p6c-Kabel mit TAE-F-Stecker und RJ11-Stecker: gefunden als 6P4C

6P4C könnte auch funktionieren ... das würde ich einfach ausprobieren. Mit 6P6C wärst Du halt ganz auf der sicheren Seite.


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Hat vielleicht jemand eine Bezugsquelle?

Ja, einfach mal nach "Adapter für Überspannungsschutz Belkin Surgecube m.Tel. (Splitter)" suchen (z. B. bei eBay). Das sollte dann genau das sein, was Du brauchst.


Gruß.
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: So Apr 21, 2013 2:13 pm    Titel:

Hallo,

Zitat:
Ja, einfach mal nach "Adapter für Überspannungsschutz Belkin Surgecube m.Tel. (Splitter)" suchen (z. B. bei eBay). Das sollte dann genau das sein, was Du brauchst.

Wollte nur kurz die Rückmeldung geben, dass es mit diesem Adapter-Set einwandfrei funktioniert, danke!

Ich habe noch eine Frage zum Thema Erdung der FlatBox. Der FlatBox liegen 8 Erdungskabel bei. Leider sind in der Anleitung nur einige wenige Schwarz/Weiß-Fotos abgedruckt, wo ein paar Verbindungen mittels dieser Erdungskabel zu sehen sind. Nun meine Frage: Soll ich die Erdungskabel so anbringen, dass letztendlich alle Einzelteile der Flatbox (Decke, Boden, Seitenteile, Tür, etc. ) irgendwie miteinander verbunden sind oder gibt es dabei noch etwas zu beachten?

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Apr 22, 2013 3:14 am    Titel:

Hallo,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Soll ich die Erdungskabel so anbringen, dass letztendlich alle Einzelteile der Flatbox (Decke, Boden, Seitenteile, Tür, etc. ) irgendwie miteinander verbunden sind oder gibt es dabei noch etwas zu beachten?

Zu beachten ist in der Tat nur, dass alle Elemente miteinander verbunden sind. Idealerweise macht man das so, dass alle äußeren Elemente (Deckel, Boden, 2x Seitenteile, Rückwand, Tür) jeweils direkt mit dem inneren Chassis verbunden sind, wobei der innere Korpus ja wiederum aus mehreren Einzelverstrebungen besteht, welche also untereinander auch verbunden sein sollten. Ich glaube, ich habe hier einmal extra 2 weitere Erdungskabel angebracht (zusätzlich besorgt), um alles aus meiner Sicht optimal untereinander verbinden zu können. - Vom Chassis gehst Du dann natürlich noch direkt auf Deine Erdungsschiene.


Gruß.


PS: Ich würde mich über weitere Fotos freuen. icon_wink.gif
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Mo Apr 22, 2013 9:21 am    Titel:

Hallo,

ich denke, ich werde mir auch noch einige zusätzliche Erdungskabel besorgen müssen.

Zitat:
PS: Ich würde mich über weitere Fotos freuen. icon_wink.gif

Tja, jetzt sieht es zwar ordentlich aus, dafür ist nun aber alles sehr eng. Ich habe jetzt USV und NAS auf den Fachboden gestellt, jetzt sieht wirklich alles sehr gequetscht aus. So wirklich glücklich bin ich damit (noch) nicht... na ja, mal schauen.

Bilder kann ich leider erst morgen machen und einstellen.

Gruß,
AMiGA
CT2
Switchaufsteller


Anmeldungsdatum: 10.06.2011
Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: Mo Apr 22, 2013 11:12 pm    Titel:

Hallo,


AMiGA hat folgendes geschrieben::
Tja, jetzt sieht es zwar ordentlich aus, dafür ist nun aber alles sehr eng. Ich habe jetzt USV und NAS auf den Fachboden gestellt, jetzt sieht wirklich alles sehr gequetscht aus. So wirklich glücklich bin ich damit (noch) nicht... na ja, mal schauen.

Tja, wir weisen hier im Forum ja schon immer darauf hin, den Netzwerkschrank doch groß genug zu dimensionieren. Nachträgliche Änderungen sind in diesem Punkt ja gar nicht möglich, und bereits 3 HE (also 15 HE-Rack anstatt 12 HE-Rack) können einiges an Platzgewinn ausmachen.

All dies wurde auch in den folgenden Threads sehr ausführlich diskutiert:
- Dimensionierung des Netzwerkschrankes
- Hausverkabelung - Offene Fragen


Gruß.


PS: Fotos auch gerne später! icon_wink.gif
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di Apr 23, 2013 8:54 pm    Titel:

Hallo,

Zitat:
Tja, wir weisen hier im Forum ja schon immer darauf hin, den Netzwerkschrank doch groß genug zu dimensionieren.

Ja, Du hast natürlich Recht... damals schienen mir 12HE mehr als ausreichend zu sein. Den von Dir verlinkten Faden habe ich damals auch gelesen. Ich muss aber zugeben, dass ich damals möglicherweise nicht genug Zeit in die Planung investiert habe. Als Bauherr hat man aber so dermaßen viele Punkte zu planen... icon_smile.gif

Zitat:
Nachträgliche Änderungen sind in diesem Punkt ja gar nicht möglich,

Na ja, zumindest nur sehr aufwändig. Den vorhandenen Schrank demontieren und ersetzen ginge schon. Bloß die beiden Patchpanel müssten neu aufgelegt werden, was Aufwand bedeutet...

Zitat:
PS: Fotos auch gerne später!

Aber gerne:






Auf dem letzten Bild sieht man gut, dass die Käfigmuttern sich teilweise arg verdreht haben...

Platztechnisch denke ich derzeit, dass ich die USV sinnvollerweise durch eine 19" USV ersetzen sollte. Dann habe ich zumindest neben dem NAS noch etwas Platz.

Den APC-Überspannungsschutz habe ich übrigens an den Ausgang der Fritz!Box gehängt, um beim Defekt der FB (z.B. Gewitter) mögliche Überspannungen nicht zurück ins LAN zu leiten.

Das Kabel mit TAE-Stecker in der TAE-Dose wird noch ordentlich gemacht, genau wie die beiden (roten) Patchkabel vom NAS. Und es folgen noch ein paar mehr Patchkabel, bislang sind erstmal nur wenige Dosen gepatcht.

Und - positive/negative Anmerkungen?

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Do Apr 25, 2013 9:03 pm    Titel:

Thema Gehäuseerdung:
Zitat:
Zu beachten ist in der Tat nur, dass alle Elemente miteinander verbunden sind.

Irgendwo las ich, dass man beim Potentialausgleich und der Erdung Schleifen vermeiden sollte. Ich muss aber nicht darauf achten, dass durch die Erdungskabel an den Gehäuseelementen kein "Kreislauf" oder eine "Schleife" entsteht, richtig? Sorry der blöden Nachfrage...

Gruß,
AMiGA
AMiGA
Strippenzieher


Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Fr Mai 10, 2013 1:50 pm    Titel:

Keine positiven/negativen Kommentare zum Schrank und zur Ausführung?

Gruß,
AMiGA
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