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Netzwerkkarte - Die Hardware im Netzwerk

Netzwerkkarten im Shop

Netzwerkkarte (Network Interface Card, NIC)

Netzwerkkarte – Kupfer

Netzwerkkarte KupferWie viele andere Hardware-Komponenten des Computers ist auch die Netzwerkkarte eine Platine mit elektrischen Bauelementen und Leiterbahnen. Sie ist als Einsteckkarte für das jeweilige Bussystem (z.B. ISA, PCI oder PCMCIA [Laptop]) konzipiert und wird innerhalb des Netzwerkes mit einem Endgerät verbunden.
Die Netzwerkkarte (NIC) bildet damit die in Form von Hardware greifbare Schnittstelle zum Netzwerk und wird via Kabel vom integrierten Anschluss etwa mit einem Router verbunden. Anschlussbuchsen besitzt eine Ethernet-Netzwerkkarte zum Beispiel in den Standards RJ45-, BNC- und/oder den veralteten 15pol SubD.
Die Netzwerkkarte hat die Aufgabe, Datenpakete entgegen zu nehmen, diese zu kontrollieren, Zieladresse mit der der eigenen Station zu vergleichen und die Daten anschließend zu verarbeiten. Kommt ein Datenpaket nicht vollständig oder fehlerhaft an, so fordert die NIC ein neues an.
Die Hersteller geben den Netzwerkkarten einmalige Kennungen, sogenannte MAC-Adressen. Diese Adresse kann von anderer Hardware, wie beispielsweise einem Switch oder Router auch ganz konkret angewählt werden.
Desweiteren nutzt jede Netzwerkkarte ein eigenes Zugriffsverfahren.  So nutzen etwa Ethernet und Token Ring von einander abweichende Verfahren, weshalb es auch je eigene Netzwerkkarten für Ethernet und für Token Ring gibt.

Netzwerkkarte – LWL

Netzwerkkarte LWLLWL ist ein Kürzel für Lichtwellenleiter, wobei Netzwerkkarten mit dieser Technik, bei der die Datenpakete nicht über ein herkömmliches Kupfer-Kabel, sondern über Lichtwellen leitende Kabel transportiert werden.
Im Grundprinzip und Aufbau unterscheiden sich diese Netzwerkkarten nicht von den Kupferkarten. Sie haben lediglich ein optisches Modul mit einer ST- oder SC-Anschlussbuchse, welches moduliertes Licht empfangen und senden kann.
Das empfangene Lichtsignal wird dort in elektronische Impulse und umgekehrt umgewandelt. Nachteil dieser Technik ist, dass diese Netzwerkkarten nur Übertragungsgeschwindigkeiten von entweder 10, 100 oder 1000 Mbit/s erreichen. Kupferkarten jedoch können Datenpakete in allen drei Geschwindigkeiten auf demselben Anschluss übertragen.
LWL-Netzwerkkarten werden wegen der deutlich höheren Investitionskosten meist in Servern betrieben, wobei dort bei der Anschaffung auf einen 64Bit PCI-Bus geachtet werden sollte, da beim Einsatz von Gigabitkarten mit 32Bit PCI ein „Flaschenhals“ mit Datenstau entsteht.

Autosensing

Netzwerkkarten die mit Autosensing ausgezeichnet werden, sind in der Lage, die Geschwindigkeit 10/100 Mbit oder sogar 10/100/1000 zu erkennen und in diesen Geschwindigkeiten Datenpakete zu empfangen bzw. zu senden.

Autonegotiation

Diese Fähigkeit ist ähnlich wie Autosensing, nur dass eine entsprechende Netzwerkkarte zusätzlich zur Geschwindigkeit auch Halb- und Vollduplex erkennen und einstellen kann.

Wake on LAN

Rechner mit der Funktion „Wake on LAN“ sind in der Lage, einzuschalten, wenn von einem zweiten Rechner im lokalen Netzwerk ein Datenpaket über die Netzwerkkarte (NIC) eingeht.

 
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