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Die Hardware im Netzwerk - Router

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Router

RouterRouter ermöglichen die Verbindung von mehreren, auch räumlich und physikalisch getrennten, Netzwerken zueinander. Dabei können Computer mit dem Drucker, Server, Kopierer und dem Internet verbunden werden. Da sich ein Router ähnlich einem Switch oder Hub verhält, dient er auch als Schnittstelle zwischen mehreren Computern.
Besonders bei ISDN-Verbindungen kommen Router zum Einsatz, da sie auch als Übersetzer unter verschiedenen Protokollen fungieren. Moderne Router verwalten also nicht nur die einzelnen Server- und Clientgeräte, sondern auch die einzelnen Datenströme, ganze Telefonanlagen, Drucker, internetgestützte Heimkinogeräte und sogar kleinere Heim- und Firmennetzwerke.
Gerade bei ISDN-Konstellationen stellen Router eine kostengünstige Alternative zur oft benötigten Standleitung dar. Um bei den Bandbreiten Engpässen vorzubeugen, bieten viele Router-Hersteller Datenkompression an, um somit die Bandbreite zu erhöhen.
Router verhalten sich anders als beispielsweise ein Modem, völlig transparent im Netzwerk. Das ist nicht zuletzt möglich, weil sie keine Rechenleistung benötigen und sich über SNMP administrieren lassen.
Heutige Router sind in der Regel Multiprotokollrouter, die an unterschiedlichste LAN- und WAN-Netzwerke angeschlossen werden können, logische Adressen in einem Netzwerk auswerten, Routing-Tabellen anlegen und sich untereinander Informationen über die Routing-Protokolle (z.B. OSPF, RIP) austauschen. Für die Verbindung zur Gegenstelle kommen Protokolle wie PPI oder HDLC zur Anwendung, aber auch andere Verbindungstypen wie X.25 oder SMDS kommen für Router als Transportprotokoll in Frage.
In Hinblick auf Firewall-Funktionalitäten zeichnen sich Router dadurch auch, dass sie auch PDUs höherer Schichten der Netzwerke problemlos auswerten können und somit über ACLs konfiguriert werden kann, welche Rechner über den Router kommunizieren dürfen und welche Protokolle dabei genutzt werden dürfen.

Begriffe der Router-Technologie:

SNMP (Simple Network Management Protocol)

ist ein Protokoll, das es ermöglicht einen Router von der Ferne aus zu konfigurieren, ohne beim Kunden vor Ort zu sein. Das eröffnet für die Fernwartung von Netzwerken neue Möglichkeiten, spart beim Ausführenden Zeit und beim Kunden Geld.

X.25

ist für die serielle Datenübertragung gedacht. Im Bereich der Deutschen Telekom kommt X.25 beim Telekom-Datex-P zur Anwendung und dabei definiert diese CCITT-Empfehlung das Paketformat für den Austausch über paketvermittelte Dienste.

Routing-Tabellen

werden von Routern aufgestellt, wenn innerhalb eines Netzwerkes mehrere Router mit dynamischem Routing eingesetzt werden und diese untereinander über Routing-Protokolle kommunizieren. Je nach Aufbau, Inhalt und Art der Verbreitung, sowie dem Routing-Algorithmus, erkennt der Router, über welchen anderen Router seine Daten am effektivsten und schnellsten zum Ziel gelangen.

 
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