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Die Hardware im Netzwerk - USV

USV im Shop

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

Unterbrechungsfreie Stromversorgung USVDie USV sorgt bei Stromausfall für die Aufrechterhaltung der Netzspannung und gleicht Schwankungen (z.B. Spannungsspitzen) im Stromnetz aus. Diese Form der Stromnotversorgung wird mittels eines Akkus, sowie von zugehöriger Steuer- und Umschaltelektronik sichergestellt. Bei hohem Leistungsbedarf werden entsprechend leistungsstarke Notstromgeneratoren eingesetzt.

Im Akkubetrieb wird die Stromversorgung ca. 10 - 30 Minuten aufrecht erhalten.
Die jeweilige Dauer wird vom Leistungsvermögen des Akkus bestimmt. Allerdings ist dieser Zeitraum vollkommen ausreichend, um Server gefahrlos und defektfrei herunter fahren zu können. Häufig wird mit der USV auch eine sogenannte „Shutdown“-Software gekoppelt, die beim eintreten eines solchen Notfalls diese Aufgabe automatisch übernimmt.

Für die Notstromregelung gibt es gibt drei Arten der USV:

Offline-USV

Diese Variante ist hauptsächlich für robuste Geräte geeignet.
Im Normalbetrieb wird der Strom direkt vom Netz an die angeschlossenen Geräte weitergeleitet.
Sollte nun die Netzversorgung abbrechen, schaltet die USV zwar automatisch auf Akkubetrieb um, jedoch, je nach Modell, mit einer Schaltverzögerung von 2 bis 10 Millisekunden. Für sehr empfindliche Geräte kann dieser Zeitraum bereits Defekte auslösen. Außerdem bieten diese USV-Modelle auch keinen wirklich zuverlässigen Schutz vor Spannungsschwankungen.

Line Interactive-USV

Dieser Typus ist ein Hybrid zwischen Offline- und Inline-USV – eine genaue Zuordnung ist jedoch nicht möglich.
Im Gegensatz zur Offline-USV verfügt die Line-Interactive-USV über eine eigene „Intelligenz“. Ständig wird die Ein- und Ausgangsspannung gemessen und automatisch Schwankungen ausgeglichen.
Der Akku wird zeitgleich konstant über einen Gleichrichter geladen, so dass bei einer Unterbrechung der Netzversorgung die weitere Versorgung über den Akku ohne Zeitverlust durch Umschaltvorgänge stattfindet.

Online-USV

Diese USV kann wohl im Moment als „der Profi“ unter den USV bezeichnet werden.
Sowohl im Normalbetrieb als auch im Fall eines Netzausfalles werden die angeschlossenen Geräte über den Wechselrichter versorgt. Ein zusätzlicher Gleichrichter versorgt im Normalzustand der Stromversorgung den Wechselrichter wie auch die Akkus.
Fällt nun die Netzversorgung aus, versorgen die Akkus ohne Verzögerung den Wechselrichter.
Für Servicezwecke verfügt die Online-USV zusätzlich über eine so genannte Bypass-Schaltung. Mit dieser werden die versorgten Geräte vom Wechselrichter entkoppelt, so dass die USV ohne Gefahr für die Geräte abgeschaltet werden kann.
Dieses Modell schützt umfassend vor Unter- und Überspannung, sowie Störspannung oder Frequenzschwankungen im öffentlichen Stromnetz.

Wie wird der Leistungsbedarf errechnet ?

Für die Berechnung benötigen sie die Daten über die Leistungsaufnahme ihrer abzusichernden Verbraucher. Diese Angaben finden sie entweder auf dem Typenschild oder im technischen Handbuch.

Wenn ihnen die Scheinleistungswerte in VA vorliegen, können sie die nächst größere USV- Anlage wählen.
Liegen ihnen lediglich die Werte für die Stromaufnahme vor, so müssen diese mit der Netz- bzw. Versorgungsspannung multipliziert werden, um die Scheinleistung zu ermitteln.

Beispiel:
Sie wollen einen Computer mit einem Monitor an Ihre USV anschließen. Auf den Typenschildern finden Sie die Daten für den PC: 1,5 A und für den Monitor : 1,7 A.
Die Scheinleistung beträgt somit (1,5 A + 1,7 A) x 230 V = 736 VA. Sie können hier eine USV- Anlage mit einer Ausgangsleistung von 750 VA oder größer einsetzen.

Werden die Werte in Watt angegeben sind diese mit der USV zu vergleichen. Die meisten USV-Hersteller geben beide Werte an z.B. 1000 VA / 600 Watt.

 
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